Es ist: 05-12-2020, 10:29
Es ist: 05-12-2020, 10:29 Hallo, Gast! (Registrieren)


Taxifahrt, Stollen und Fußball oder wie man sich freiwillig in die Nesseln setzt
Beitrag #1 |

Taxifahrt, Stollen und Fußball oder wie man sich freiwillig in die Nesseln setzt
Es ist schon etwas länger her, dass ich diese Geschichte geschrieben habe, was man an der beschriebenen Situation des BVB erkennen kann. Keine Ahnung, warum ich sie nicht früher eingestellt habe. Nicht unbedingt eine Geschichte für Schenkelklopfer, aber ich hoffe, der eine oder andere Schmunzler ist drin. Übrigens ist eine der geäußerten Sachen tatsächlich so aus dem Mund eines "Touristen" gekommen. Icon_wink

Martin saß in seinem Taxi auf dem Hof des Hotel Lennhoff und wartete auf seinen nächsten Fahrgast, für den er bestellt worden war. Wahrscheinlich war es wieder einer dieser jungen Manager, die noch nie in ihrem Leben wirklich gearbeitet hatten, sondern bis sie eine Firma gefunden hatten, die sie beschäftigte, von Papis Geld gelebt hatten. So war es jedenfalls meistens. Martin fuhr sie nicht gerne, aber es brachte ihm das Geld, sich, seine Frau und seine zwei Kinder durch den Monat zu bringen.
Zwar hätte er es auch lieber anders verdient, aber zu einem besseren Job hatte es bei ihm nicht gereicht. Naja, was sollte es. Er war mit seinem Leben soweit zufrieden und eines Tages, so hatte er es sich vorgenommen, würde er all die Geschichten, die ihm so erzählt wurden, aufschreiben und einen Bestseller daraus machen, eines Tages.
Denn Geschichten konnte er gut erzählen, nur bekannt war er noch nicht, aber das würde sich ja ändern, wenn er sich nur aufraffen könnte, auch alles aufzuschreiben. Aber gerade das fiel schwer und so war noch keine seiner Geschichten dem ganzen Land bekannt geworden.
Er schaute aus dem Fenster seines Mercedes und sah auch schon seinen Fahrgast kommen. Es war, wie er befürchtet hatte, ein hochgewachsener schlanker blonder Milchbubi, der mehr auf seinen Teint, seine Frisur und seine Schminke im Gesicht achtete als auf alles andere. Ein Metrosexueller, so wurden sie doch genannt. Ein besseres Schimpfwort hatte man für diese Art Mann aus seiner Sicht nicht finden können und diese Trottel hielten das auch noch für eine Adelung, wenn man sie so nannte. Egal, er musste an die Arbeit. Also stieg er aus und brachte seinen nicht ganz so trainierten Körper in Bewegung, um das Gepäck seines Fahrgastes im Kofferraum zu verstauen. Bevor er das allerdings tat, ließ er sich noch zu der üblichen Höflichkeitsfloskel hinreißen: „Guten Morgen. Sie haben ein Taxi zum Flughafen bestellt?“
Der Metro, wie er ihn in Gedanken nannte, lächelte Martin aus seinem perfekt braunen Gesicht - was sicher mehrere Stunden intensivster Sonnenbank gebraucht hatte - und mit seinen perlweißen Zähnen, die er sicher jede Woche bei Zahnarzt bleichen ließ, an.
„Ja, das habe ich. Mein Flug geht in knapp drei Stunden. Ich weiß Dortmund ist nicht so groß, dass wir solange brauchen würden, aber ich bin gerne etwas früher da.“
Martin stockte. Dortmund nicht groß? Wo kam der Kerl denn her. Es war jetzt mittags und Martin bekam irgendwie gerade große Lust über die B1 zu fahren, anstatt über normale Straßen. Dann würde dieser Idiot schon merken, wie früh man in dieser Stadt losfahren musste, um von einem Ende zum anderen zu kommen. Nach zwei Stunden Stau hätte er dann bestimmt eine andere Meinung. Aber Martin entschied sich dagegen, soviel Mühe, war ihm sein neuer Fahrgast dann doch nicht wert und er würde dann auch weniger Geld verdienen, da er weniger Fahrten machen konnte.
Martin setzte sein strahlendes Lächeln auf.
„Steigen sie schon mal ein, ich verstaue ihr Gepäck schon und dann können wir losfahren.“
Der Mann, auch wenn sich was in Martin dagegen sträubte ihn so nennen, setzte sich nach hinten und nachdem auch Martin eingestiegen war und den Motor gestartet hatte, fuhren sie los.
Sie bogen auf die Stockumerstraße ein und als sie am Rombergpark vorbei kamen, hob Martins Fahrgast zum ersten Mal seinen Kopf von seinem Laptop und sah auf.
„Wissen sie, was ich bemerkenswert finde? Bisher dachte ich, Dortmund bestünde nur aus alten Zechen und Stahlwerken, und wenn man was Grünes finden würde, wäre es die Farbe an einem alten Polizeiwagen. Aber so kann man sich irren nicht wahr? Alles ändert sich! Das beste Bier kommt nicht mehr hierher. Die meisten sind hier arbeitslos, weil es keine Zechen mehr gibt und zur Krönung spielt Borussia bald in der zweiten Liga. Sind aber auch grottig im Moment.“ Das Ganze sagte er mit einem Zahnpastalächeln, was seines Gleichen suchte.
„Bei uns in Bayern sieht ja alles viel besser aus. Grüner, das Bier ist besser und vor allem haben wir Arbeit!“
Martin schluckte einmal schwer, um nicht rechts ranzufahren und den Kerl rauszuschmeißen, auch er war einer von denen, die ihren Job auf der Zeche verloren hatten.
Stattdessen machte er gute Miene zum bösen Spiel und erwiderte.
„Ja nicht wahr, erstaunlich grün, selbst die Briketts fliegen hier nicht mehr tief durch die Gegend. Vor ein paar Jahren wäre das noch undenkbar gewesen. Nur mit Aussagen über Borussia sollten sie hier vorsichtiger sein.“
„Ach kommen sie, alter Freund, das war nicht ernst gemeint. Wir Bayern würde euch echt vermissen in der Liga. Ihr schafft das schon.“
Der Bayer klopfte Martin kumpelhaft auf die Schulter und dieser unterdrückte den Impuls, dessen Hand mit einem Ruck zu entfernen.
„Aber wo wir schon so schön ins Plaudern gekommen sind. Ich habe gehört, hier soll irgendwo ein neues Stahlwerk eröffnet werden. Und hier in Dortmund soll ein See angelegt werden?“
Martin verdrehte die Augen. Normalerweise unterhielt er sich gerne während der Fahrt, um die Langeweile zu vertreiben, aber bei diesem jungen Mann war ihm die Lust daran schon von Anfang an vergangen.
„Ja, das stimmt wohl. Aber nicht in Dortmund. Der See entsteht übrigens auf dem Gelände eines ehemaligen Stahlwerkes, wird recht groß und Phoenixsee heißen.“
Sie fuhren weiter und kamen an einer U-Bahnstation vorbei. Der Bayer schaute aus dem Fenster, nachdenklich wandte er sich wieder an Martin.
„Wissen sie was mich mit am meisten überrascht hat? Das Dortmund eine U-Bahn hat. Ich habe ja mit allem gerechnet, aber nicht damit. Das war echt vollkommen unerwartet, ich dachte immer Dortmund wäre nicht so fortschrittlich!“
Zum zweiten Mal versuchte Martin seinen Ärger herunterzuschlucken, aber diesmal gelang ihm das nicht. Doch gerade als er ansetzen wollte, das Passende zu entgegnen, fuhren sie an mehreren Männern mit Kettensägen vorbei, die immer noch die Bäume beseitigten, die beim großem Sturm vor ein paar Wochen umgeknickt waren, und plötzlich machte es klick in seinem Kopf, als ob das letzte Puzzlestück eines großen Bildes sich eingepasst hätte.
Er wandte seine Kopf halb nach hinten um und hob in einem verschwörerischen Tonfall an zu erzählen.
„Können sie ein Geheimnis für sich behalten? Ich meine ein richtiges. Das der Knaller für die Presse wäre, wenn das rauskommt. Abgesehen davon, dass dann auch sicher ein paar Köpfe ganz oben rollen würden. Schließlich steckt da ne Menge Geld drin.“
Verwirrt, gespannt, aber auch erregt, saß nun sein Fahrgast auf dem Rücksitz und beugte sich nach vorne, um Martin besser zuhören zu können.
„Was ist das denn für ein Geheimnis? Und wie kommt es, dass da noch niemand drüber berichtet hat?“
„Och ganz einfach, die Zeitungsredaktionen hier im Ruhrgebiet sind, was das angeht, alle gekauft oder werden anderweitig erpresst. Glauben sie mir, alle wissen hier Bescheid und tun alles, damit nichts nach draußen dringt. Wollen sie es nun hören oder nicht?“
Der Mann leckte sich mit seiner Zunge über seinen feinen Lippen.
„Erzählen sie schon und spannen sie mich nicht länger auf die Folter.“
Martin druckste etwas rum, um es echter wirken zu lassen, holte tief Luft und ließ sie langsam entweichen.
„Also gut“, sagte er beim Ausatmen. „Alles was sie gerade gesagt haben, hängt zusammen. Die vielen Bäumen, die U-Bahn und auch das Borussia im Moment so schlecht spielt. Es wird sich jetzt verrückt anhören, was ich ihnen erzählen, aber ich schwör, daß dat alles echt wahr ist.“
Martin verfiel langsam in Pott. Er hatte festgestellt, dass es ihnen glaubwürdiger erscheinen ließ, wenn er so sprach, und genau diese Illusion würde er jetzt brauchen.
Sein Fahrgast sah ihn etwas verwirrt bei den Worten an, wagte aber nicht Martin zu unterbrechen, da er befürchtete, dann das große Geheimnis nicht zu erfahren.
Martin setzte seine Rede fort.
„Also, das is´so. Wie se festgestellt haben, ham wa hier ne U-Bahn, abba eigentlich bräuchten wir se ja eigentlich nich´ bei der Grösse von Dortmund, ne.
Abba sie is´ ja auch nich´ dafür da, um Leute von hier nach da zu bringen, sondern um die Kohle, die gefördert wird wechzubringen. Echt wahr, es wird imma noch Kohle auffem Pütt gefördert!“
Sein Fahrgast sah Martin leicht skeptisch an.
„Und warum sieht man nicht wie die Kohle gefördert wird, die Fördertürme stehen doch still.“
Martin nickte:“ Sicha, die steh´n still. Abba ham sie schon ma geschaut, wo die U-Bahn-Linien lang laufen?
Das sind allet Straßen, in der Nähe vonner alten Zeche und ihre Stollen. Denken se mal kurz nach und dann seh´n se, dat ich recht hab.“
Der junge Idiot, der hinten in seinem Taxi saß, dachte angestrengt nach und nickte, und Martin wusste, dass es nicht mehr viel brauchte und dann würde er ihn in der Hand haben.
„Also, die U-Bahn-Linien sind alle mit die alten Stollen verbunden. Besser die ham noch weitere Tunnels gebuddelt die neben die von den U-Bahn-Linien langlaufen, deswegen dauerts ja auch imma bisse mit dem Bau von ner U-Bahn fertich sind. Und über die zusätzlichen Tunnels wird die Kohle wechjebracht. Und dat Dortmund so grün ist, liecht einfach daran, dass se das Holz der Bäume für die Stollen zum Abstützen brauchen, deswegen ham sich die ganzen da oben auch über den Sturm gefreut, jetzt könnense allen Auswärtigen erzählen, dat die Sturmschäden der Grund sind, warum se alle Bäume jetzt wechhauen. Fragen se mal meinen Schwagga, der ist Steiger auffer Zeche hier, der kann ihnen das alles noch viel besser erklären.“
Der Junge Mann starrte Martin an und leicht zögernd fragte er nach:
„Aber warum soll das nicht an die Öffentlichkeit gelangen, wenn hier noch Kohle gefördert wird und vor allem: Was hat das mit dem BVB zu tun?“
Martin stieß einen Seufzer aus und holte zum K.O.-Schlag aus.
„Dat is doch ganz einfach. Im Moment isset nich´ so populär offen zuzugeben, dat in Deutschland Kohle gefördert wird, dabei wird die Kohle von hier dringend gebraucht. Zur Forschung, also wie man se besser abbauen kann und dann wird die andere Kohle ja auch imma teuerer, so datse bald fast genau soviel kostet, wie die von hier. Und bevor se dann alle Zechen wieda Knall auf Fall wieda aufmachen müssen, halten se die gleich offen, is billiger und wie gesacht, forschen wie man besser abbauen kann, kannste auch noch. Allet Gründe dat zu machen. Natürlich is jeder Arbeiter offiziell arbeitslos. Aber in Wirklichkeit bekommen die vollet Gehalt und nen Verschwiegenheitsbonus, ne. Und dat Borussia so schlecht am Spielen dran ist, ist doch klar. Einer der Stollen, wo noch malocht wird, läuft unter dem ihren Trainingsplatz her, und jetzt können sie ohne die Wackelei vonne Maschinen nicht mehr vernünftig spielen. Dat Spielfeld muss sich am besten imma leicht bewegen, mit som ruhigen Platz wie dat Westfalenstadion, ja Westfalenstadion nicht Siganl-Iduna-Park, wie´s jetzt auf neudeutsch heißt, kommen se einfach nicht mehr zurecht. Inne nächsten Saison is da aber in dem Stollen Schluß und dann kann die Borussia auch wieder spielen und euch die Lederhosen ausziehen.
Abba wie gesacht, sie dürfen dat alles nicht weitererzählen.“
Insgeheim hoffte Martin, dass der blöde Kerl hinter ihm genau das machen und sich so blamieren würde. Aus dem Schweigen hinter sich schloß er, daß er wohl recht überzeugend gewesen war und lächelte.
Sein Fahrgast saß den Rest still und gedankenversunken auf dem Rücksitz und als sie am Flugplatz ankamen, stieg der Metro, wie Martin ihn immer noch in Gedanken nannte, immer noch weit weg in Gedanken aus. Als Martin gerade sein Taxi wendete, sah er wie das Leben in den jungen Mann zurückkehrte und er wie wild in sein Handy sprach. Achselzuckend und lächelnd fuhr Martin davon.

Am nächsten Morgen hielt Martin wie immer am Kiosk seines Freundes Rolf, um sich einen Kaffee zu gönnen. Eigentlich war alles wie immer, die Sonne schien und die alten Männer, die mit der Rente durch waren, saßen schon auf ihren Stühlen vor der Bude. Doch etwas war anders, alle saßen versunken in ihre Zeitung dar und sprachen kein Wort. Martin ging zu der kleinen Theke und als Rolf ihm seinen Kaffee rüberschob, fragte er:
„Sag mal, was ist mit denen da draußen denn los? Die sind so still heute?“
Rolf sah ihn verwundert an, mit weit geöffneten Augen.
„Mensch sag bloß, du hast heute noch nicht die Zeitung gelesen?“
„Nö, Wieso?“
„Na, dann lies mal was die Blöd heute wieder für einen Blödsinn geschrieben hat!“
Rolf schob ihm die Zeitung rüber und Martin konnte in großen Buchstaben auf der ersten Seite lesen:
„Skandal! Was wirklich unter Dortmund vor sich geht. Die ganze Wahrheit!“
Und darunter in kleineren Buchstaben:
„Zechen immer noch geöffnet!“
Martin rieb sich die Augen, holte Luft und brach dann in schallendes Gelächter aus.
Die verständnislosen Blicke der Anwesenden auf ihm ruhend.

Auf das der Wind in eurem Rücken, nie euer eigener sei. (alter irischer Reisegruß Icon_wink)
drakir
und seine Werke

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Beitrag #2 |

RE: Taxifahrt, Stollen und Fußball oder wie man sich freiwillig in die Nesseln setzt
Hi Drakir,

dann werd ich mich mal hier verewigen.

Zitat:gearbeitet hatten, sondern bis sie eine Firma gefunden hatten, die sie beschäftigte, von Papis Geld gelebt hatten.
Bin mir nicht sicher, aber Komma zwischen sondern und bis?
Zitat:so hatte er es sich vorgenommen, würde er all die Geschichten, die ihm so erzählt wurden, aufschreiben und einen Bestseller daraus machen, eines Tages.
Jep, so lautet auch mein Plan.
Zitat:wenn man was grünes finden würde, wäre es die Farbe an einem alten Polizeiwagen.
was Grünes
Und davon mal ganz abgesehen, schon ziemlich dreist, bei einem "Ureinwohner" über dessen Heimat zu lästern.
Zitat:ich dachte immer Dortmund wäre nicht so fortschrittlich!“
Wundert mich jetzt ehrlich gesagt auch. Dachte, die würden immer noch mit Kutschen durch die Gegend tuckern ...
Zitat:„Können sie ein Geheimnis für sich behalten? Ich meine ein richtiges. Das der Knaller für die Presse wäre, wenn das rauskommt. Abgesehen davon, dass dann auch sicher ein paar Köpfe ganz oben rollen würden. Schließlich steckt da ne Menge Geld drin.“
Zitat:Es wird sich jetzt verrückt anhören, was ich ihnen erzählen, aber ich schwör, daß dat alles echt wahr ist.“
Zitat:„Also, das is´so. Wie se festgestellt haben, ham wa hier ne U-Bahn, abba eigentlich bräuchten wir se ja eigentlich nich´ bei der Grösse von Dortmund, ne.
Hihi, sehr schön, wie er so klammheimlich nach und nach den Dialekt raushängen lässt. Hab es erst gar nicht gemerkt und plötzlich gedacht: "Moment mal, hat der schon die ganze Zeit so geredet?"
Zitat:„Skandal! Was wirklich unter Dortmund vor sich geht. Die ganze Wahrheit!“
Und darunter in kleineren Buchstaben:
„Zechen immer noch geöffnet!“
Martin rieb sich die Augen, holte Luft und brach dann in schallendes Gelächter aus.
Die verständnislosen Blicke der Anwesenden auf ihm ruhend.
Tja, Mission einigermaßen erfüllt. Warum sollte er selber Geschichte schreiben, wenn er andere schreiben lassen kann und das dann sogar veröffentlicht wird? :-)

So, dat war's dann auch schon. Nicht wirklich was zu meckern, Schenkelklopfer waren wirklich nicht dabei und man ahnt das Ende schon ziemlich schnell, aber witzig ist es trotzdem. Gerade die Genugtuung, als einfacher Taxifahrer diesen Yuppie vorgeführt zu haben. Sehr sympathisch, der Mann.
Und nun wissen wir auch endlich alle, warum die Borussia so spielt, wie sie spielt, liegt also doch nicht am Trainer ;-)
Hab geschmunzelt, Ziel in der Humor-Ecke also erreicht.

LG

Glory


- Life is not measured by the number of breaths we take but by the number of moments that take our breath away -
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Beitrag #3 |

RE: Taxifahrt, Stollen und Fußball oder wie man sich freiwillig in die Nesseln setzt
Hallo Drakir,
Ich stürze mich einfach rein ins Geschehen. Icon_smile

Zitat:Martin saß in seinem Taxi auf dem Hof des Hotel Lennhoff und wartete auf seinen nächsten Fahrgast, für den er bestellt worden war.

Ich würde da eher ein „den“ hinsetzen, wobei dann eine Wiederholung drin ist... Aber so ist es auf jeden Fall eine Dopplung, weil ja in dem Fall „seinen“ und „für den er bestellt worden war“ genau dasselbe ausdrücken.

Zitat:Wahrscheinlich war es wieder einer dieser jungen Manager, die noch nie in ihrem Leben wirklich gearbeitet hatten, sondern, bis sie eine Firma gefunden hatten, die sie beschäftigte, von Papis Geld gelebt hatten.

Zitat:Naja was sollte es.

Komma hinter „Naja“

Wobei man das natürlich auch gut als Gedanken verpacken könnte...

Zitat:Aber gerade das fiel so schwer und so war noch keine seiner Geschichten dem ganzen Land bekannt geworden.

Wiederholung von „so“. Ich würde einfach das erste weglassen.

Zitat:Es war, wie er befürchtet hatte

Zitat:Naja, er musste an die Arbeit.

„Egal“ würde auf mich hier besser passen.

Zitat:„Ja das habe ich

Komma hinter „Ja“

Zitat:Nach zwei Stunden Stau hätte er dann bestimmt eine andere Meinung[/b],[/b] aber Martin entschied sich dagegen, soviel Mühe, war ihm sein neuer Fahrgast dann doch nicht wert und er würde dann auch weniger Geld verdienen, da er weniger Fahrten machen konnte.

Die beiden fett gedruckten Kommas passen nicht wirklich. Vorschlag: „Nach zwei Stunden Stau hätte er dann bestimmt eine andere Meinung[/b].[/b] Aber Martin entschied sich dagegen; soviel Mühe, war ihm sein neuer Fahrgast dann doch nicht wert und er würde dann auch weniger Geld verdienen, da er weniger Fahrten machen konnte.“

Ansonsten: Er kann vielleicht weniger Fahrten machen, aber die dauert länger und daher verdient bei der im Einzelnen mehr Geld. Oder ist das in Dortmund anders geregelt?

Zitat:Martin setzte sein strahlendes Lächeln auf.
„Steigen sie schon mal ein, ich verstaue ihr Gepäck schon und dann können wir losfahren.“

Da wür

"Für den Freund der Aufhellung behalten Wort und Begriff des >Volkes< selbst immer etwas Archaisch-Apprehensives und er weiß, dass man die Menge nur als >Volk> anzureden braucht, wenn man sie zum Rückständig-Bösen verleiten will. Was ist vor unseren Augen, oder auch nicht just vor unseren Augen nicht alles geschehen, was im Namen Gottes, oder der Menschheit, oder des Rechtes nicht wohl hätte geschehen können!"
Thomas Mann, Doctor Faustus (1947)

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Beitrag #4 |

RE: Taxifahrt, Stollen und Fußball oder wie man sich freiwillig in die Nesseln setzt
Hallo ihr zwei,

dann schaue ich doch mal, was ihr so geschrieben habt.
Wie immer habe ich Fehlerchen schon korrigiert und erwähne sie nicht noch extra.

@Glory

Zitat: Zitat:wenn man was grünes finden würde, wäre es die Farbe an einem alten Polizeiwagen.

was Grünes
Und davon mal ganz abgesehen, schon ziemlich dreist, bei einem "Ureinwohner" über dessen Heimat zu lästern.
Jap, aber es gibt tatsächlich solche Menschen.

Zitat: Zitat:ich dachte immer Dortmund wäre nicht so fortschrittlich!“

Wundert mich jetzt ehrlich gesagt auch. Dachte, die würden immer noch mit Kutschen durch die Gegend tuckern ...
Kutschen? Icon_shocked Ne, wir haben hier noch nicht mal das Rad. Icon_wink

Zitat:Hihi, sehr schön, wie er so klammheimlich nach und nach den Dialekt raushängen lässt. Hab es erst gar nicht gemerkt und plötzlich gedacht: "Moment mal, hat der schon die ganze Zeit so geredet?"
Ja, das hat sich beim Schreiben irgendwie eingeschlichen. Irgendwie wollte er das so.

Zitat:So, dat war's dann auch schon. Nicht wirklich was zu meckern, Schenkelklopfer waren wirklich nicht dabei und man ahnt das Ende schon ziemlich schnell, aber witzig ist es trotzdem. Gerade die Genugtuung, als einfacher Taxifahrer diesen Yuppie vorgeführt zu haben. Sehr sympathisch, der Mann.
Und nun wissen wir auch endlich alle, warum die Borussia so spielt, wie sie spielt, liegt also doch nicht am Trainer ;-)
Hab geschmunzelt, Ziel in der Humor-Ecke also erreicht.
Schön, dass dir die Geschichte gefallen hat. Gerade bei Humor ist man doch immer etwas unsicher, ob das Geschriebene auch wirklich gelungen ist. Von daher: Icon_smile

P.S.: Borussia spielt derzeit allerdings viel besser und um die Meisterschaft mit. Wie gesagt, die Geschichte ist etwas älter. Icon_wink

@rex noctis
Viel kann ich leider nicht zu deinem Kommentar sagen, denn irgendwie fehlt da was. Icon_wink
Vielleicht setzt du den Rest deines Kommis noch drunter? Dann kann ich dir auch eine längere ANtwort geben. Icon_wink

Lg,
Drakir

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drakir
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Beitrag #5 |

RE: Taxifahrt, Stollen und Fußball oder wie man sich freiwillig in die Nesseln setzt
Shit, wohin is der nur verschwunden? Icon_ugly Leider hab ich's bisher nich geschafftErst dachte ich mir, ja, in den nächsten Tagen schaff ich das recht schnell, aber irgendwie hab ich's dann nich auf die Reihe gekriegt. Icon_wink Aber halb ist er jetzt schon fertig und irgendwann wirst du ihn noch kriegen. Aber hoffentlich habe ich ihn bald fertig. Icon_smile
LG,
rex

"Für den Freund der Aufhellung behalten Wort und Begriff des >Volkes< selbst immer etwas Archaisch-Apprehensives und er weiß, dass man die Menge nur als >Volk> anzureden braucht, wenn man sie zum Rückständig-Bösen verleiten will. Was ist vor unseren Augen, oder auch nicht just vor unseren Augen nicht alles geschehen, was im Namen Gottes, oder der Menschheit, oder des Rechtes nicht wohl hätte geschehen können!"
Thomas Mann, Doctor Faustus (1947)

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Beitrag #6 |

RE: Taxifahrt, Stollen und Fußball oder wie man sich freiwillig in die Nesseln setzt
Hi Drakir,

Wie immer: alles nur meine subjektive Meinung!

Du hast hier eine solide Geschichte geschrieben. Die verrückte Story, die der Taxifahrer seinem Gast aufgetischt hat, fand ich wirklich originell ausgedacht von dir :-) Ziemlich verrückt zwar, aber auch sehr lustig.

Auch die Stelle, in der der Taxifahrer plötzlich in seinem Dialekt zu sprechen beginnt, fand ich sehr gelungen.

Das Ende ist ein bisschen vorhersehbar und etwas unglaubwürdig, da ich mir nicht vorstellen kann, dass eine Zeitung ohne jegliche Recherche so etwas drucken würde.

Ich finde, du machst teilweise etwas zu umständliche Sätze, obwohl es auch einfacher gehen würde. Sonst aber war dein Text flüssig und einfach zu lesen.

Folgendes ist mir beim Durchlesen aufgefallen:

Zitat:Zwar hätte er es auch lieber anders verdient, aber zu einem besseren Job hatte es bei ihm nicht gereicht.

das 'auch' erscheint mir überflüssig. Ich würde es weglassen.

Zitat:Naja, was sollte es. Er war mit seinem Leben soweit zufrieden und eines Tages, so hatte er es sich vorgenommen, würde er all die Geschichten, die ihm so erzählt wurden, aufschreiben und einen Bestseller daraus machen, eines Tages.

Ich weiss nicht, ob du das so schreiben kannst. Für mich liest es sich etwas komisch. 'Was solls!' ist für mich eher etwas, das ein Protagonist denkt oder vor sich hinseufzt. Also so z.B.: "Ach, was solls!", dachte sich Martin und blablabla.

Zitat:Denn Geschichten konnte er gut erzählen, nur bekannt war er noch nicht, aber das würde sich ja ändern, wenn er sich nur aufraffen könnte, auch alles aufzuschreiben. Aber gerade das fiel schwer und so war noch keine seiner Geschichten dem ganzen Land bekannt geworden.

die beiden Aussagen bedeuten mehr oder weniger dasselbe, deshalb würde ich die zweite weglassen.

Zitat:Es war, wie er befürchtet hatte, ein hochgewachsener schlanker blonder Milchbubi,

ich behaupte mal frech, irgendwo zwischen diesen drei Adjektiven fehlen ein paar Kommas ;-)

zudem sind mir drei Adjektive nacheinander etwas zu viel.
Lieber würde ich das blond hinter den Milchbubi nehmen. also: ein hochgewachsener und schlanker Milchbubi mit blonden Haaren.

Zitat:der mehr auf seinen Teint, seine Frisur und seine Schminke im Gesicht achtete als auf alles andere.

nach achtete hätte ich ein Komma gesetzt.

Zitat:Ein besseres Schimpfwort hatte man für diese Art Mann aus seiner Sicht nicht finden können und diese Trottel hielten das auch noch für eine Adelung, wenn man sie so nannte.

hätte

Zitat:Der Metro, wie er ihn in Gedanken nannte, lächelte Martin aus seinem perfekt braunen Gesicht - was sicher mehrere Stunden intensivster Sonnenbank gebraucht hatte - und mit seinen perlweißen Zähnen, die er sicher jede Woche bei Zahnarzt bleichen ließ, an.

zweimal sicher. ich weiss nicht, ob das so gewollt war.

Zitat:Ich weiß Dortmund ist nicht so groß, dass wir solange brauchen würden, aber ich bin gerne etwas früher da

nach weiss kommt meiner Meinung nach ein Komma.

Zitat:Aber Martin entschied sich dagegen, soviel Mühe, war ihm sein neuer Fahrgast dann doch nicht wert

Nach 'dagegen' hätte ich ein Punkt gesetzt und nach Mühe kein Komma.

Zitat:Der Mann, auch wenn sich was in Martin dagegen sträubte ihn so nennen,

ihn so zu nennen

Zitat:Alles ändert sich! Das beste Bier kommt nicht mehr hierher.

ich hätte geschrieben: Das beste Bier kommt nicht mehr von hier.
So wie du es schreibst, ist es ein bisschen verwirrend, da es sich irgendwie so liest, als ob das beste Bier sich dazu entschlossen hätte, nicht mehr nach Dortmund zu kommen ^^

Zitat:Das Ganze sagte er mit einem Zahnpastalächeln, was seines Gleichen suchte.

müsste es nicht heissen: einem Zahnpastalächlen, das seinesgleichen suchte. ?

Zitat:Martin schluckte einmal schwer, um nicht rechts ranzufahren und den Kerl rauszuschmeißen, auch er war einer von denen, die ihren Job auf der Zeche verloren hatten.

Ich hätte nach rauszuschmeissen ein Punkt gesetzt oder wenn du alles in einem Satz willst, dann hätte ich ein 'denn' gesetzt. Also:" ...., denn auch er war einer von denen, die ihren Job..."

Zitat:Stattdessen machte er gute Miene zum bösen Spiel und erwiderte.

nach erwiderte kommt doch ein Doppelpunkt?

Zitat:„Ja nicht wahr, erstaunlich grün, selbst die Briketts fliegen hier nicht mehr tief durch die Gegend.

Müsste man nach 'nicht wahr' nicht ein Fragezeichen setzen? Und zudem hätte ich nach Ja ein Komma gesetzt und nach grün einen Punkt.

Zitat:„Wissen sie was mich mit am meisten überrascht hat? Das Dortmund eine U-Bahn hat.

Nach 'sie' würde ich Komma setzten und zudem noch 'Dass' anstatt 'Das'

Zitat:ich dachte immer Dortmund wäre nicht so fortschrittlich!“

Nach immer würde ich ein Komma setzten.

Zitat:Die vielen Bäumen, die U-Bahn und auch das Borussia im Moment so schlecht spielt.

dass

Zitat:Es wird sich jetzt verrückt anhören, was ich ihnen erzählen, aber ich schwör, daß dat alles echt wahr ist.“

was ich ihnen erzählen werde. Oder sonst sonst den Teil ganz weglassen.

Zitat:Sein Fahrgast sah ihn etwas verwirrt bei den Worten an,

ich würde schreiben: Sein Fahrgast sah ihn bei diesen Worten etwas verwirrt an,...

Zitat:„Und warum sieht man nicht wie die Kohle gefördert wird, die Fördertürme stehen doch still.“

Nach nicht würde ich Komma setzten und auch hier fehlt ein Fragezeichen.

Zitat:Der junge Idiot, der hinten in seinem Taxi saß, dachte angestrengt nach und nickte, und Martin wusste

zweimal und

Zitat:Einer der Stollen, wo noch malocht wird, läuft unter dem ihren Trainingsplatz her

Da ich aus der Schweiz bin, habe ich keine Ahnung von Pott, deshalb weiss ich nicht, ob man das in Pott echt so sagt oder ob dir da ein Wort zuviel reingerutscht ist.

Zitat:Sein Fahrgast saß den Rest still und gedankenversunken auf dem Rücksitz

'Den Rest der Fahrt' würde ich schreiben.

Zitat:und als sie am Flugplatz ankamen, stieg der Metro, wie Martin ihn immer noch in Gedanken nannte, immer noch weit weg in Gedanken aus.

2x 'immer noch' und 2x 'in Gedanken'. ich würde den Teil mit dem Metro einfach streichen, da du ja genau dasselbe zu Beginn der Geschichte schon schreibst.

Zitat:„Na, dann lies mal was die Blöd heute wieder für einen Blödsinn geschrieben hat!“

Nach mal ein Komma. Und was ist die Blöd? Ist das bei euch ein Übername für die Bildzeitung?

Elia


































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Beitrag #7 |

RE: Taxifahrt, Stollen und Fußball oder wie man sich freiwillig in die Nesseln setzt
Hallo Elia,

dann sollst du jetzt auch deine Antwort bekommen. Icon_smile

Auf grammatikalische Fehler und Rechtschreibung gehe ich aber nicht ein, das wird nachher heimlich, still und leise verbessert.

Dann schauen wir mal:

Zitat: Zitat:Es war, wie er befürchtet hatte, ein hochgewachsener schlanker blonder Milchbubi,


ich behaupte mal frech, irgendwo zwischen diesen drei Adjektiven fehlen ein paar Kommas ;-)

zudem sind mir drei Adjektive nacheinander etwas zu viel.
Lieber würde ich das blond hinter den Milchbubi nehmen. also: ein hochgewachsener und schlanker Milchbubi mit blonden Haaren.
Ich weiß, drei Adjektive sind viel, aber in diesem Fall behalte ich sie dann doch bei, da mir der Satz nur so gefällt.

Zitat: Zitat:Alles ändert sich! Das beste Bier kommt nicht mehr hierher.


ich hätte geschrieben: Das beste Bier kommt nicht mehr von hier.
So wie du es schreibst, ist es ein bisschen verwirrend, da es sich irgendwie so liest, als ob das beste Bier sich dazu entschlossen hätte, nicht mehr nach Dortmund zu kommen ^^
Das ist Ruhrgebietsdialekt und meint genau das, was du schreiben würdest. Muss also bleiben. Icon_wink

Zitat: Zitat:Einer der Stollen, wo noch malocht wird, läuft unter dem ihren Trainingsplatz her


Da ich aus der Schweiz bin, habe ich keine Ahnung von Pott, deshalb weiss ich nicht, ob man das in Pott echt so sagt oder ob dir da ein Wort zuviel reingerutscht ist.
Sagt man so im Pott. Icon_wink

Zitat: Zitat:„Na, dann lies mal was die Blöd heute wieder für einen Blödsinn geschrieben hat!“


Nach mal ein Komma. Und was ist die Blöd? Ist das bei euch ein Übername für die Bildzeitung?
Jup, ist einer der Namen für die Bild hier. Mrgreen

Zitat:Das Ende ist ein bisschen vorhersehbar und etwas unglaubwürdig, da ich mir nicht vorstellen kann, dass eine Zeitung ohne jegliche Recherche so etwas drucken würde.
Da kennst du aber die Bild schlecht. Icon_wink

Zitat:Du hast hier eine solide Geschichte geschrieben. Die verrückte Story, die der Taxifahrer seinem Gast aufgetischt hat, fand ich wirklich originell ausgedacht von dir :-) Ziemlich verrückt zwar, aber auch sehr lustig.
Danke, auch wenn es nur für ein solide gereicht hat. Icon_wink Icon_smile
Wenn ich geschafft habe, dass du dich etwas amüsiert hast, habe ich mein Ziel erreicht. Icon_smile
Danke für deinen Kommentar, werde mich dann gleich mal den schreiberischen Anmerkungen widmen.

Lg,
Drakir

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Beitrag #8 |

RE: Taxifahrt, Stollen und Fußball oder wie man sich freiwillig in die Nesseln setzt
Hallo Drakir, 

Saugudd! Aber echt. War nur am Lachen und grinse immer noch, während ich den Kommentar dazu schreibe. Ich weiß nicht, ob so etwas in der Art in echt passiert ist oder an den Haaren herbeigezogen. Aber echt klasse geschrieben.  Icon_lachtot Icon_lachtot Icon_lachtot Icon_lachtot Icon_lachtot

Anmerkungen:

Zitat: Wahrscheinlich war es wieder einer dieser jungen Manager, die noch nie in ihrem Leben wirklich gearbeitet hatten, sondern bis sie eine Firma gefunden hatten, die sie beschäftigte, von Papis Geld gelebt hatten

das erste hatten kannst du streichen
Zitat: So war es jedenfalls meistens. Martin fuhr sie nicht gerne, aber es brachte ihm das Geld, sich, seine Frau und seine zwei Kinder durch den Monat zu bringen. 
Ich bin Taxifahrertöchterchen und glaub mir, die fahren alle gerne. Das ist wie eine Sucht. 
Zitat: Naja, was sollte es. Er war mit seinem Leben soweit zufrieden und eines Tages, so hatte er es sich vorgenommen, würde er all die Geschichten, die ihm so erzählt wurden, aufschreiben und einen Bestseller daraus machen, eines Tages. 
Wenn du nach machen einen Punkt setzt, dann liegt mehr Gewicht auf eines Tages

Zitat:Nur mit Aussagen über Borussia sollten sie hier vorsichtiger sein.

Sie in der Anrede groß. Dieser Fehler zieht sich durch deine Geschichte. Bitte noch einmal drüber lesen.
Zitat:Ich habe gehört, hier soll irgendwo ein neues Stahlwerk eröffnet werden. Und hier in Dortmund soll ein See angelegt werden?“
Dieses doppelte werden liest sich nicht so schön. Ihr baut ein neues Stahlwerk, habe ich gehört oder so ähnlich, wäre besser.
Lass das nur keinen Bayernfan lesen, aber der Martin wird sich als Taxifahrer sicherlich durchbeißen. Mit schwierigen Kunden kann er ja umgehen.  Icon_smile
Hat echt Spaß gemacht zu lesen.
Liebe Grüße Persephone

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern

(Friedrich Nitzsche)



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