Es ist: 17-08-2022, 01:20
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Ist Jugendliteratur mittelmäßig?
Beitrag #1 |

Ist Jugendliteratur mittelmäßig?
Hallo zusammen,
nach dem der Kommentier-Tag gestern, können wir uns nun alle wieder entspannen und ein bisschen Plaudern. Icon_wink
Ich komme auf das Thema weil Sternchen im Chat irgendetwas über mittelmäßige Jugendliteratur gesagt hat (Verzeih, aber ich weiss nicht mehr genau was es war Icon_panik ). Jedenfalls habe ich mich jetzt gefragt, ob Jugendliteratur wirklich mittelmäßig ist, darf, oder sogar sein muss?
Meiner bescheidenen Meinung nach, darf sie das. Ich denke mir, dass Lesen in jedem Fall gut für die Jugend ist (oje, das klingt so als wäre ich schon Steinalt, also ich meine Jugendliche so zwischen zwischen 12-16 oder so, wobei die Literatur für 12-Jährige natürlich wieder anders ist). Die Jugendbuch-Autoren die hier interviewt wurden, haben oft gesagt, dass es nicht einfacher wäre soetwas zu schreiben, weil Jugendliche oft kritisch sind. Dennoch ist es ja so, dass Jugendbücher oft recht „einfach“ gestrickt sind, also mit einem geradlinigen Plot und wenigen Perspektivenwechseln. Aber macht das automatisch das Jugendbuch zum mittelmaß?

Stephen King, hat die menschliche Phantasie mit einem Muskel verglichen, der manchmal mehr und manchmal (je nach Mensch) trainiert ist:

„Einfachheit mag nicht immer künstlerisch sinnvoll sein, aber sie hat häufig die größte Wirkung bei Menschen, die selbst wenig Phantasie haben oder bei denen die Gabe der Phantasie wenig trainiert wird.“ (Stephen King „Danse Macabre“)

Deshalb komme ich für mich zu dem Schluss, dass diese Art von Buch gut für die Zielgruppe ist, die auf jeden Fall zum Lesen angeregt werden sollte und hoffentlich dadurch auch wird. Mit der Zeit wächst die Leselust (hoffentlich) und die Ansprüche auch. Icon_wink

Wie seht ihr das? Was haltet ihr von Jugendbüchern? Was sind die wirklich guten, und was die schlechten?

Plaudernde Grüße, Wave
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #2 |

RE: Ist Jugendliteratur mittelmäßig?
Hallo Lady,

nun, ich lese auch gerne Jugendbücher, finde die meisten aber in der Tat sehr mittelmäßig. Und ich denke, dass sie das eigentlich nicht sein dürfen! Icon_wink

Es geht mir nicht um komplexe Stories, viele Perspektivenwechsel oder eine poetische Sprache. Nein, Jugendbücher sollen ruhig "einfach gestrickt" sein, möglichst linear, dürfen von mir aus auch mit stereotypen Charakteren arbeiten, wenn es nicht zu klischeehaft wird.

ABER: Auch Jugendbücher sollten in sich logisch sein. Ich habe das Gefühl, dass manche Autoren sich keine Gedanken machen, weil sie glauben, ach, die Teenies gucken eh nicht ins Detail. Aber Logiklöcher gehen gar nicht, auch wenn viele sie vielleicht nicht bemerken. Ein bisschen Niveau sollte dennoch sein.

Und vor allem sollten die Charaktere mehr als in Erwachsenenbüchern "Vorbilder" sein. Und da finde ich es schrecklich, wenn da Protagonistinnen wie Bella aus "Twilight" eingesetzt werden, die ständig rumplärren, nichts selbst gebacken kriegen usw. ... Gerade weibliche Protagonisten sind oftmals "dumm", der Leser hat längst kapiert, worum es geht, und SIE ergeht sich trotzdem in Zweifeln und rafft gar nichts. Das sollte nicht so sein. Ich denke, das liegt vor allem daran, dass Autoren versuchen, die Story möglichst klar herauszuarbeiten - aber es soll ja spannend bleiben, deswegen versteht der Protagonist nicht, worum es eigentlich geht. Das Problem: meist hat es der Leser aber schon kapiert Icon_wink ...

Es gibt aber auch viele gute Jugendbücher, die einfühlsam und phantasievoll geschrieben sind. Sehr gelungen fand ich zum Beispiel "Im Land des Voodoo-Mondes" von Kathleen Weise. Die Story ist natürlich recht kitschig mit der Liebesgeschichte, aber die Autorin bringt viele historische Fakten ein, wodurch man auf unterhaltsame Art auch ein bisschen was lernt. Und genau so sollten Jugendbücher sein, sie sollten auch zum Nachdenken anregen, neugierig machen und Werte vermitteln.

Viele Grüße

- Zack

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)

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Beitrag #3 |

RE: Ist Jugendliteratur mittelmäßig?
Hallo,
interessante Frage!
Ich als Jugendlicher will hier auch mal meinen Senf hinzugeben. Icon_wink
Zunächst einmal gefällt mir auch Eragon und Trudi Canavan lese ich ebenfalls, wenn kein anderes Buch ansteht, aber für mich gehören beide nicht zu den wirklich guten Büchern - nicht mehr, seitdem ich eben Reihen wie die Sturmlicht-Chroniken oder "Das Lied von Eis und Feuer" kenne. Ich weiß nicht, ob man die zu Erwachsenenbüchern zählen kann oder nicht. Ich mache da eigentlich auch keinen Unterschied, weil ich denke, dass gut geschriebene Jugendbücher auch jederzeit gerne von Erwachsenen gelesen werden können sollten. Umgekehrt kann man als Jugendlicher wohl auch von den "Erwachsenenbüchern" so Einiges lesen. Um nun nochmal zurück auf Eragon etc. zu kommen: ich weiß nicht, inwieweit das Gefallen da mit Alter zusammenhängt - vielleicht ist es auch mehr die Erfahrung oder etwas ganz Anderes -, aber ich denke es ist vielleicht am Ehesten der Vergleich und damit auch die Anzahl der Bücher, die man hat, die sicherlich mit dem Alter wachsen. Wenn man nichts Besseres kennt, kann man es sich auch nur bis zu einem gewissen Teil vorstellen und da die Bücher doch ein höheres Niveau haben - sonst würden ja auch nicht so viele Menschen die Bücher lesen -, habe ich sie gerne gelesen und fand sie auch gut. Nur waren es eben für mich nicht die besten Bücher.
Bessere Jugendbücher - aus meiner Sicht - sind beispielsweise die "Feuerreiter seiner Majestät" oder "Der letzte Elf" und Folgende. "Young Bond" auch, um nochmal auf ein anderes Genre einzugehen.
Jugendbücher müssen also nicht immer, aber sollten, finde ich, dennoch seltener Mittelmaß sein. Ich glaube aber, dass der "Mainstream der Jugend" einfach Plots mit bereits bekannten Ideen liest. Warum das so ist, kann ich auch nicht wirklich sagen, aber die verkaufen sich nach meinem Wissen am Besten... Aber, wie gesagt, einen wirkliche Linie kann man da, glaube ich, nicht ziehen, nach dem Thema "Das ist ein Kinderbuch, das ein Jugendbuch und das ein Erwachsenenbuch." Alles andere wäre auch ziemlich traurig. Icon_wink
Ich hoffe, das war jetzt einigermaßen verständlich...

LG,
rex

"Für den Freund der Aufhellung behalten Wort und Begriff des >Volkes< selbst immer etwas Archaisch-Apprehensives und er weiß, dass man die Menge nur als >Volk> anzureden braucht, wenn man sie zum Rückständig-Bösen verleiten will. Was ist vor unseren Augen, oder auch nicht just vor unseren Augen nicht alles geschehen, was im Namen Gottes, oder der Menschheit, oder des Rechtes nicht wohl hätte geschehen können!"
Thomas Mann, Doctor Faustus (1947)

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Beitrag #4 |

RE: Ist Jugendliteratur mittelmäßig?
Zitat:... Und vor allem sollten die Charaktere mehr als in Erwachsenenbüchern "Vorbilder" sein. Und da finde ich es schrecklich, wenn da Protagonistinnen wie Bella aus "Twilight" eingesetzt werden, die ständig rumplärren, nichts selbst gebacken kriegen usw. Gerade weibliche Protagonisten sind oftmals "dumm", der Leser hat längst kapiert, worum es geht, und SIE ergeht sich trotzdem in Zweifeln und rafft gar nichts. Das sollte nicht so sein. ...

Ganz genau dieser Punkt ist mein Hauptkritikpunkt an der Biss-Reihe! Diese Botschaft, die da vermittelt wird, betrachte ich sogar als nicht ungefährlich, gerade wenn man sieht, wie weibliche Teenies da drauf abfahren.

Zu den guten Jugendbüchern würde ich auch Harry Potter zählen, zumindest die ersten drei Bände (danach hört es auf, ein Jugendbuch zu sein). Die Grenzen sind da eh oft sehr fließend.

Auch ganz einfach gestrickte Jugendbücher können wunderbar sein, erinnert sich hier noch jemand an Jim Knopf, die Kinder aus Bullerbü, Momo oder auch die kleine Hexe, nur um ein paar Beispiele zu nennen? Das sind Bücher, die auch einem Erwachsenen Spaß machen können - und ich würde sagen, genau das zeichnet ein gutes Jugendbuch aus.

"Versprecht euch nicht zuviel vom Weltuntergang."
Umberto Eco, 'Das Foucaultsche Pendel'

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Beitrag #5 |

RE: Ist Jugendliteratur mittelmäßig?
n'Abend

Ich glaub, im Großen und Ganzen kann man das wirklich sagen. Aber das muss nicht unbedingt was Schlechtes sein - kann, muss aber nicht Icon_wink

Mir kommt es so vor, als ob in vielen von diesen Büchern die Charaktere nicht so bis ins Detail durchdacht sind, wie sie es in richtig anspruchsvollen Büchern sein sollten. Das sind dann eben eher Stereotypen, die beispielhaft für eine Gruppe von Menschen stehen. Das finde ich einerseits ein bisschen schade, andererseits ist das vielleicht auch eine Möglichkeit, den Jugendlichen die Identifikation etwas zu vereinfachen. So einen Schlag Mensch kennen sie, und da wissen sie gleich, worum's geht. (Klingt das jetzt, als wären Jugendliche doof?)

Und andererseits ist die Handlung oft auch nicht so komplex, das haben ja schon einige gesagt. Aber ich glaub, eine wahnsinnig vielschichtige Handlung wäre auch nicht unbedingt das, was man will. In dem Alter will man ja (meistens) keine Politthriller voller Intrigen lesen, sondern Bücher, die irgendwie mit der eigenen Lage zusammenhängen. Bei Mädchen sind's eben häufig Liebesgeschichten (ich bin ein Mädchen, ich darf solche Klischees bedienen Icon_wink ) - und die sind sowieso nicht komplex, sondern im Grunde simpel. Was für Bücher Jungs lesen, weiß ich gar nicht so richtig ... Fantasy? Science Fiction? So diese Gut-gegen-Böse-Sachen? Aber das passt ja auch irgendwie zu der Phase: Wie und wer will ich werden?

Ich glaub einfach, dass Jugendbücher zum Teil andere Kriterien bedienen. Es sollte nicht unterirdisch schlecht geschrieben sein, und auch nicht unlogisch. Aber ich denke, dass in dem Alter die Identifikation wichtig ist, dieses Gefühl, dass es dem Protagonisten genauso geht. Und wenn man aus dem Alter raus ist, in dem man verzweifelt versucht, herauszufinden wie und wer man sein will, dann ist einem das vielleicht zu banal.
Gott, kling ich jetzt alt o.O

Liebe Grüße
Naira

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
(Erasmus von Rotterdam)

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Beitrag #6 |

RE: Ist Jugendliteratur mittelmäßig?
Hallo!

Mittlerweile nicht mehr ganz so Zielgruppe der bereits hier erwähnten Beispiele für Jugendbücher, muss ich rückblickend schon zustimmen.
Als ich seinerzeit zB Eragon gelesen habe, fand ich es großartig, konnte aber nicht mehr viel damit anfangen, als ich es vor kurzem noch mal aufgeschlagen habe.
Ganz unabhängig von der typischerweise simplen Story ist auch der Stil der meisten Jugendbücher sehr einfach gehalten. Leider so einfach, dass er mir mittlerweile keinen Spaß mehr machen kann. Andere Beispiele als Eragon wären z.B. Bartimäus oder die Tintenwelt-Romane.

Das Problem dieser langweiligen, eindimensionalen Bücher (in Hinsicht auf Story und eben auch Sprache), ist allerdings zwar unter den meisten mir bekannten 'typischen Jugendbüchern' vorhanden, dennoch gibt es aber einige hervorragende Ausnahmen, meines Erachtens.

Als vortreffliches Beispiel eignen sich die Moers-Romane, die allesamt sehr gut von Jugendlichen gelesen werden können, aber trotz dem recht einfachen sprachlichen Aufbau mit einer Menge Stoff für jeden Erwachsenen ebenfalls Spaß bieten. (Man siehe den aktuellen Lesekreis im Forum)
Auch sehr gut fand ich die His Dark Materials-Trilogie von Philip Pullman, die ebenfalls sowohl eine eher oberflächliche Ebene für jugendliche Leser bietet, als auch eine Tiefe, die die Älteren anspricht.

Auf der anderen Seite habe ich mich mit 11 Jahren an Herr der Ringe versucht und bis zur letzten Seite des dritten Buches damit gekämpft. Irgendwie merkt man ja doch, dass es gute Literatur ist, dennoch habe ich mich damit zu Tode gelangweilt.
Als ich die drei Bücher dann später noch mal gelesen habe, sah das ganz anders aus und ich habe sie allesamt mehr oder weniger verschlungen.
Vielleicht ist es also gar nicht schlecht, dass die Sparte der Jugendliteratur vor allem erst mal den jüngeren Leser unterhalten möchte. Wenn grundlegendes Interesse am Lesen geweckt wird, ist mir prinzipiell egal, auf welche Weise das geschieht.
Ideal machen es dann natürlich Bücher der Moers-Kategorie, die zwar einen einfachen Anspruch abdecken, aber nichtsdestotrotz eine Tiefe bieten, die auch später (erneut) fesselt.

A poet is a nightingale who sits in darkness and sings to cheer its own solitude with sweet sounds.
~Percy Bysshe Shelley

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Beitrag #7 |

RE: Ist Jugendliteratur mittelmäßig?
So noch kurz mein Senf:
Es gibt sehr gute Jugendliteratur, die hier auch schon genannt wurde (Harry Potter, Michael Ende Romane, Bartimäus, etc.) und ungefähr dreimal so viel schlechte. Der Punkt ist, dass Jugendliche noch nicht so erfahren sind, einfach auf Grund der Menge an Büchern, die sie bisher gelesen haben. Deshalb sind sie auch viel einfacher mit einer flachen Story und mäßigem Schreibstil zu begeistern, als alte Lesehasen (siehe Amazon Rezensionen). Und das müssen die Verlage doch nutzen, sie wären blöd wenn nicht. Unerfahrene Leser, die von den Eltern gefördert werden zu lesen, geben viel Geld aus und sind ein absolut dankbares Publikum mit viel Werbepotential (Schule, Freunde, etc.). Da kann man auch gerne mal seinen ganzen Mist loswerden ohne mit drastisch schlechten Kritiken rechnen zu müssen.

Wobei ich auch anmerken möchte, dass es auch unfassbar viele schlechte Bücher in der Erwachsenenliteratur gibt Icon_wink


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Beitrag #8 |

RE: Ist Jugendliteratur mittelmäßig?
Hallo zusammen,

Schneck schrieb:Es gibt sehr gute Jugendliteratur
Schneck schrieb:Wobei ich auch anmerken möchte, dass es auch unfassbar viele schlechte Bücher in der Erwachsenenliteratur gibt
Mist, ich war zu langsam ... Icon_wink ich kann meiner Vorrednerin nur beipflichten.

Viele Grüße

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten

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Beitrag #9 |

RE: Ist Jugendliteratur mittelmäßig?
Hallo,

ich bin der gleichen Auffassung wie Naira. Im Grunde gibt es wie überall Gutes, Mittelmäßiges und Schlechtes. Und auch, wenn ich dem typischen Alter der Jugendliteratur bereits entwachsen bin, verfalle ich ihnen doch manchmal. (Harry Potter, Tintenherz usw.)
Ich muss sagen, vieles davon habe ich gern gelesen. Manchmal braucht man auch nichts wahnsinniges Komplexes, sondern will einfach nur entführt werden in eine andere Welt. Natürlich sollte diese dann schlüssig sein und nicht völlig an den Haaren herbeigezogen.
Ansonsten jedem seins.

Zitat:Bei Mädchen sind's eben häufig Liebesgeschichten (ich bin ein Mädchen, ich darf solche Klischees bedienen Icon_wink ) - und die sind sowieso nicht komplex, sondern im Grunde simpel.

Und genau das möchte man in solchem Alter, die zerflücken den Charakter nicht bis aufs Letzte, die wollen einfach nur das Kribbeln im Bauch mitnehmen.
Nehmen wir die Biss-Reihe, Mädchen interssiert nicht ob Bella "rumplärrt", sie würden es selber so machen und damit haben sie die Verbindung.

Zitat: Was für Bücher Jungs lesen, weiß ich gar nicht so richtig ... Fantasy? Science Fiction? So diese Gut-gegen-Böse-Sachen?

Ich glaube auch, für Jungs ist es wahrscheinlich wichtig, sich mit dem Helden der Geschichte zu identifizieren. Der hervorragende Schwertkämpfer oder der Drachenreiter zu sein.

Genau das ist doch wichtig, die Jugendlichen fürs Lesen zu begeistern. Der Anspruch wächst dann ganz von allein bis zum Erwachsenen.

Hochachtungsvoll

"Wir vergessen nicht, wir leben nur weiter."

http://www.Annabellaswelt.blogspot.com

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Beitrag #10 |

RE: Ist Jugendliteratur mittelmäßig?
Ich oute mich dann mal als Jugendbuchfan und muss sagen, ich finde sie um Welt besser als diese ganzen Frauenromane, die sind wirklich maximal mittelmäßig, wobei ich viele sehr gute Jugendbücher kenne.

lg KreaMa

Bücher lesen, heißt wandern gehen in fernen Welten, aus den Stuben über die Sterne. Read
Jean Paul

Die wunderbare Bücherwelt der KreaMa

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