Es ist: 09-08-2020, 02:51
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Zenaura Schmied
Beitrag #1 |

Zenaura Schmied
*I. Grundlegende Informationen:

1.) Welchen Namen trägt dein Charakter? Wie alt ist er etwa?
Zenaura "Zea" Schmied hat schon einunddreißig Winter und Sommer gesehen.

2.) Welchem Volk gehört er an?
Sie ist eine Menschenfrau, präziser: eine Meir.

3.) Wie sieht er aus? Trägt er Waffen mit sich?
Zenaura hat entsprechend ihres Alters eine entwickelte Figur, die sich durch eine gewisse Stämmigkeit auszeichnet (nicht zu verwechseln mit Üppigkeit). Soweit Kurven vorhanden sind, verschwinden sie unter der üblichen Rüstung der Garde der schwarzmagischen Universität, die gebraucht, aber gepflegt ist: Ein geschwärzter Brustharnisch und ein Kettenhemd, Helm und Schutzschienen. Hochschaftige Lederstiefel (samt Reservemesser darin, an einer magischen Lehranstalt ist man als Nichtmagier lieber vorsichtig) und Gürtel, sowie das Kurzschwert vervollständigen die Standardausrüstung. Dank ihrer Arbeit und des erforderlichen Trainings entspricht sie nicht unbedingt dem Bild einer Dame, ist von der Sonne gezeichnet, die schlammfarbenen Augen sind von Sommersprossen gerahmt und eine fast vollständig verblasste Schwertnarbe ist am ausgebleichten Haaransatz zu erkennen. Das straßenköterblonde Gewusel schneidet sich Zea selbst und hält es kurz, da sie während der Wachen ständig den Helm trägt. Der generelle Eindruck dürfte sein, dass diese Frau zupacken kann, wenn es nötig ist, auch wenn ihr breites Gesicht flüchtigeren Blicken suggeriert, dass sie eher einfach gestrickt ist.

4.) Welchen Beruf übt dein Charakter aus? Gib bei Bedarf nähere Informationen (z.B. besondere Fähigkeiten und Talente).
Zea ist Gardistin in der Wache einer schwarzmagischen Schule, seit inzwischen neun Jahren, und hat einen Rang entsprechend einer Art Feldwebel inne. Sie hat ein Talent dafür, die ganzen Beziehungen zwischen den Leuten zu durchschauen und für sich zu nutzen - kurz: Sie kann in gewissem Rahmen Dinge besorgen und in Bewegung setzen, wenn sie in ihrem vertrauten Umfeld ist. Ihre Ausbildung mit dem Schwert ist grundlegend und sie ist nicht schlecht darin, besser jedoch war die Lehre durch ältere Wächter in Sachen Menschenkenntnis und Kampfvermeidung. Schwarze Magie und entsprechend alle, die damit zu tun haben, werden schließlich nicht nur wohlwollend aufgenommen. So ist Zenaura eine Art Wächterschläue zu eigen geworden.

5.) Wie wirkt dein Charakter auf einen Fremden? Ist er ihnen gegenüber aufgeschlossen?
Der erste Eindruck ist eher der eines Befehle-Ausführers, der nicht viel nachdenkt - entsprechend schaffen es viele, sie zu übersehen, wenn sie nicht gerade Wache schiebt oder sich Gehört verschaffen will. Erfahrenere erkennen leichter eine aufmerksame Zuhörerin, die sich ein bisschen einfältiger gibt, aber dennoch nicht höhere Bildung genossen hat oder größere Zusammenhänge als ihr direktes zwischenmenschliches Umfeld durchschaut oder durchschauen will. Zenaura ist meistens höflich, manchmal mit etwas mehr Nachdruck; bemüht sich allerdings während der Wacht einen grimmigeren Eindruck zu hinterlassen. Sie hat Respekt (und tendenziell ein "gnädiger Herr/ gnädige Dame" zuviel) übrig für solche, die mächtiger sind, und spielt eher die Rolle des "guten Bullen". Gegenüber Kollegen und guten Bekannten ist sie offen und, trivial gesagt, gut kumpelhaft.

II. Persönliches:

6.) Was für eine Geschichte hat dein Charakter? Wie ist er aufgewachsen? Warum ist er zum Abenteurer geworden? Ist er schon viel in Athalem herumgekommen oder (noch) nicht?
Zenaura ist die Tochter eines Schmiedes, der unter anderem für die Stadtgarde in der Kleinstadt nahe Iqann, in der sie aufwuchs, arbeitet. Als älteste Tochter half sie bei ihrem Vater in der Schmiede, was allerdings aufhörte, als der Vater einen Lehrjungen annahm. Aus Trotz versuchte sie, sich bei einer anderen Schmiede als Lehrling einzubringen, was fehlschlug. Der Lehrjunge ihres Vaters war ihr allerdings bald freundschaftlich zugetan und schleuste sie wieder ein. Zea entwickelte ihre Liebe zur körperlichen Arbeit weiter und wehrte sich bald gegen alle Versuche, sie zu verheiraten. Zuerst leisteten ihre Eltern nicht allzu heftigen Widerstand, weil ihr Söhne gefolgt waren, aber mit achtzehn arrangierten sie etwas. Das wäre das Ende für das Training gewesen, also ging Zenaura fort und meldete sich für die Stadtwache in Iqann. Sie wurde ausgebildet und wechselte später, als die Garde der Schwarzmagie Leute suchte, wegen der besseren Bezahlung dorthin. So gesehen hat sie nicht allzu viel herumgekommen, aber die Stadt kennt sie von ihren Streifen gut. Sie ist zufrieden dort, wo sie nun ist und verbringt eine glückliche Zeit in den Diensten der Schwarzmagier, an deren Marotten und Experimente (jedenfalls das, was sie davon mitbekommt) sie sich gewöhnt zu haben glaubt.

7.) Hat dein Charakter Familie, Freunde, Gefährten (jeglicher Art, z.B. Tiere); wem fühlt er sich verbunden?
Ihre Familie hat sie nach ihrem Weggang einmal besucht, wurde aber mit allem anderen als Wohlwollen empfangen. Sie hat Freunde in der Garde, freundschaftliche Beziehungen in die Stadtgarde und versteht sich gut mit ihren Nachbarn und Wirten, in deren Kneipen sie öfter ist. Außerdem kümmert sie sich um einen kleinen Vogel, der aus dem Nest gefallen ist, und füttert die Katze einer altersschwachen Nachbarin.

8.) Wie steht dein Charakter zu Religion und zu Zauberei? Wie sieht es mit Moral und Gesetzestreue aus?
Dem Gesetz steht Zenaura treu zu, dem Gesetz des Überlebens allerdings im Zweifelsfall noch mehr. Zauberei, so glaubt sie gelernt zu haben, verbiegt die Situationen manchmal ein wenig, sodass man nach eigener Moral und Menschenverstand als allgemeingültige Maxime handeln sollte. Sie hält auf Loyalität zu ihren Dienstherren, um nicht als Söldner zu gelten, und glaubt an die Schläue und die Menschen - dem Glauben steht sie eher skeptisch gegenüber, da sie ein von Horrorgeschichten über Rituale geprägtes Bild von ihrem Vater vermittelt bekommen hat.

9.) Welche Charakterzüge bestimmen ihn? Welche Stärken und Schwächen hat er?
Zenaura ist bemüht, in ihrem Umfeld den Durchblick und ein bisschen die Kontrolle zu erhalten, und Dinge positiv zu sehen. Sie glaubt daran, dass sie in keine großen Schwierigkeiten kommen kann, wenn sie den Mächtigen nicht auf den Schlips tritt. Eine praktische Veranlagung prägt sie ebenso sehr wie Anfälligkeit gegenüber sorgfältig aufgemachtem Auftreten. Weil sie auf "billigere" Imitationen herrischen Gebarens nicht (oft) hereinfällt, glaubt sie an ein gewisses Talent, was eine gegenüber unerfahreneren Gleichgesinnten zur Schau gestellte Überheblichkeit mit sich bringt. Insgesamt fühlt sie sich der Welt durch solchen Sachen zu sehr gewachsen und ihr Selbstvertrauen, die Kaltblütigkeit, die ihr oft hilft, ist oft auch unangebracht.
Außerdem glaubt sie an ein Freitagabendfeierabendbier, egal wie schlimm die Woche war.



III. Motivationen:

10.) Wofür würde dein Charakter sein Leben riskieren?
Für die Arbeit, an die sie glaubt - und, auch wenn sie es nicht so ausdrücken würde, für das Machtsystem, weil sie in diesem genau weiß, wo sie steht, und wo andere stehen müssten.

11.) Was fürchtet er am meisten?
Den endgültigen Zusammenbruch des Alltags, sodass sie nicht dorthinein zurückkehren könnte. Den Tod ihrer Mutter, die ihr ab und zu noch schreibt. Unkontrollierte Magie - wenn selbst die Magier ratlos oder in Nöten wären, muss es ein Problem sein, bei dem sie selbst die mächtigsten Personen, die sie kennt, nicht helfen könnten.

12.) Was sind die Wünsche und Ziele deines Charakters, was treibt ihn?
Prinzipientreue ist auf jeden Fall eine Antriebsfeder, dazu ein Tagesablauf, zu dem man auch nach Überraschungen immer wieder zurückkehren kann. Einen Plan zu haben beziehungsweise Befehle, nach denen man handeln oder die man auslegen kann, ist für sie wichtig. Sie glaubt an ihre Arbeit, also sind ihre Wünsche im Groben und Ganzen, ihren Arbeitgeber den vereinbarten Dienst zu leisten und dafür anständig bezahlt zu werden, und dass ihre Weltanschauung gefälligst dieselbe bleiben können soll.


So, ich hoffe, ich habe nichts übersehen, was sich nicht in Athalem einfügen kann. Andernfalls bitte anmerken und bekritteln, ich ändere es dann Icon_smile

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

(Avatar: 'Batbastard', © by Trin o'Chaos)

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