Es ist: 09-08-2020, 03:40
Es ist: 09-08-2020, 03:40 Hallo, Gast! (Registrieren)


Selwisch yr Bakâr
Beitrag #1 |

Selwisch yr Bakâr
I. Grundlegende Informationen:

1.) Welchen Namen trägt dein Charakter? Wie alt ist er etwa?
Sein bürgerlicher Name ist Selwisch yr Bakâr, von seinen Magierkollegen wird er hin und wieder auch Schwarzfinger gerufen. Er ist Anfang 30.

2.) Welchem Volk gehört er an?
Selwisch ist ein Meir aus dem Norden Athalems. Die Wurzeln seiner Familie reichen weit in die Vergangenheit Iqann’kans zurück.

3.) Wie sieht er aus? Trägt er Waffen mit sich?
Unter seinesgleichen, in der Schwarzmagierschule Totmannswacht, in der er aufgewachsen ist, trägt Selwisch normalerweise dunkle Roben und am Gürtel einen Beutel für sein Notizbuch sowie Feder und Tinte.
Verlässt er das Schulgelände, kleidet er sich in die praktische (und unauffällige) Tracht eines Reisenden: Robuste Hosen und Hemden, gute Reisestiefel und einen weiten Mantel. Immer an seinem Gürtel befestigt ist auch in diesem Aufzug das Beutelbuch. Im Sommer trägt er zudem einen Hut mit weiter Krempe. Meist ist er in Begleitung eines Maultiers unterwegs (das seine Bücher schleppen darf) und trägt ein Langschwert an seiner Seite, mit dem er kaum umgehen kann. Vielmehr dient es ihm als Abschreckung nicht ganz so entschlossener Banditen und Diebe und als Tarnung. Er legt recht viel Wert darauf, dass niemand auf die Idee kommt, er könnte ein Magier sein. Zwar besitzt Selwisch, wie eigentlich alle Magier, einen Magierstab, aber normalerweise befindet der sich neben seinem Bett.
Mit den blonden Haaren und dem scheinbar immerwährenden, hellen Stoppelbart sieht er auf seinen Reisen tatsächlich weit mehr wie ein Vagabund denn wie ein Zauberkundiger aus. Seine durchschnittliche – eher etwas zu hagere – Statur und sein unauffälliges Gesicht helfen ihm, kaum Beachtung zu finden.
Seine blau-grünen Augen stechen allerdings deutlich hervor – einerseits durch die intensive Färbung, andererseits dadurch, dass sie meist rotgerändert von zu wenig Schlaf sind.

4.) Welchen Beruf übt dein Charakter aus? Gib bei Bedarf nähere Informationen (z.B. besondere Fähigkeiten und Talente).
Neben dem Studium der Schwarzen Magie als Meister an einer nicht-gemeldeten Schule im hohen Norden Iqann’kans, hat Selwisch dort auch ein Amt inne, das man wohl am ehesten als das des Bibliothekars beschreiben könnte. Er archiviert, katalogisiert, restauriert, vor allem aber erweitert er den Bestand der hauseigenen Bibliothek und begibt sich dafür häufig auf Reisen. Außerdem stellt er sein eigenes Papier her und gilt als Experte im Bereich der theoretischen Dämonenkunde.
Er kann stundenlang in alten Schriften versinken oder sich die Finger wundschreiben. Über die Jahre hinweg hat er sich die Fähigkeit angeeignet, Schriften täuschend echt zu kopieren. Als leidenschaftlichem Theoretiker ist ihm aber vor allem seine Gabe, große Mengen an Text auswendig lernen zu können, von Vorteil.
Seinem guten Gedächtnis verdankt er auch, dass er nur wenig Zeit mit ziellosem Suchen und Blättern in Büchern verbringt, denn er merkt sich einfach die Seitenzahlen interessanter Textstellen oder Zauber (natürlich samt dazugehörigem Buchtitel und dem Auffindungsort des Buches).

5.) Wie wirkt dein Charakter auf einen Fremden? Ist er ihnen gegenüber aufgeschlossen?
Nach eigener Einschätzung ist Selwisch ziemlich umgänglich – dafür dass er seine Umgangsformen unter Schwarzmagiern gelernt hat, von Kindesbeinen an ein Einzelgänger und Außenseiter war und er sich weit intensiver mit dem Wesen von bösartigen Dämonen als mit dem der Menschen beschäftigt.
Tatsächlich kommt es ganz auf seine oft wankelmütigen Launen an, welchen ersten Eindruck er hinterlässt. Er bemüht sich meistens um ein neutrales bis höfliches Auftreten – je nachdem, wie viel Gewinn er sich aus einer Unterhaltung erhofft, wobei Gewinn bei Selwisch eher in Wissen und Erfahrung als in Geld gemessen wird. Es kann aber auch passieren, dass er jemanden auf den ersten Blick nicht ausstehen kann und arrogant und abweisend auftritt.
Meistens merkt man ihm an, dass er irgendetwas zu verbergen hat, findet aber eher selten Hinweise darauf, was genau das sein könnte. Er hat gelernt, seine Identität als Schwarzmagier wie seinen Augapfel zu hüten.


II. Persönliches:

6.) Was für eine Geschichte hat dein Charakter? Wie ist er aufgewachsen? Warum ist er zum Abenteurer geworden? Ist er schon viel in Athalem herumgekommen oder (noch) nicht?
Selwisch ist der Spross einer traditionsreichen, aber verarmten Adelsfamilie in Iqann’kan. Sein magisches Talent wurde im Alter von nicht einmal sieben Jahren von einem reisenden Schwarzmagier entdeckt und dieser brachte ihn zur Totmannswacht, einer ungemeldeten Schwarzmagierschule im hohen Norden Iqann’kans. Obwohl Selwisch dort mit einigen Lehrlingen aufwuchs, die nur ein paar Jahre älter waren als er selbst, wurde er schnell zu einem Einzelgänger, der sich – anders als die anderen Lehrlinge – mehr für die Theorien als für den eigentlichen Einsatz der Schwarzen Magie interessierte.
Bald entdeckte er seine Leidenschaft für Bücher und reist seit seiner Ernennung zum Meister vor knapp zehn Jahren regelmäßig durch die nördlichen Provinzen Athalems, immer auf der Suche nach unentdeckten Ritualen, Aufzeichnungen oder Hinweise bezüglich der Dämonenbeschwörung. Außer den zahlreichen Bibliotheken, Bücherhallen und privaten Archiven sieht er auf seinen Reisen allerdings kaum etwas von den Ländern, die er dabei durchquert.

7.) Hat dein Charakter Familie, Freunde, Gefährten (jeglicher Art, z.B. Tiere); wem fühlt er sich verbunden?
Seit er bei den Schwarzmagiern in die Lehre ging, hat Selwisch keinen Kontakt mehr zu seiner Familie; familiäre Bindungen sind ihm fremd. Mit den anderen Magiern pflegt er einen eher kollegialen Umgang. Einzig zu der jungen Schwarzmagier-Novizin Rystalya hat er so etwas wie eine Freundschaft aufgebaut.
Außerdem ist er seit kurzem für einen Lehrling, Tobajin, verantwortlich – eine Aufgabe, die er trotz seiner Unerfahrenheit in diesem Bereich ernst nimmt.

8.) Wie steht dein Charakter zu Religion und zu Zauberei? Wie sieht es mit Moral und Gesetzestreue aus?
Durch seine Studien weiß Selwisch um die Schrecken, die nach dem Tod auf die Seele warten können. Allein schon deshalb bemüht er sich, ein gottgefälliges Leben zu führen. Dabei folgt er den Lehren des Gottes Tirsang, der über die Finsterhöllen und die Dämonen darin herrscht.
Die Zauberei betrachtet Selwisch zwar lieber von der theoretischen Seite, kann sich aber durchaus mit Flüchen und dunklen Zaubern zur Wehr setzen.
Er hasst es, anderen gegenüber Rechenschaft schuldig zu sein, so dass er mit dem Leben außerhalb des Einflussbereichs des Rates der Drei ganz zufrieden ist. Die einzigen Grenzen in seinem Leben sind die, die er selbst und das Kollegium der Schule ihm auferlegen.
So empfindet Selwisch auch die weltlichen Gesetze als eher lästig und hält sich nur in soweit an sie, wie es die Umstände verlangen.
Noch weniger kann Selwisch allerdings mit der Moral anfangen. Vor allem hochtrabende Begriffe wie Nächstenliebe, Barmherzigkeit oder Selbstlosigkeit stoßen bei ihm nur auf Unverständnis. Dabei ist es nicht einmal so, dass er ein von Grund auf böser Mensch ist. Es fehlt ihm in den meisten Fällen einfach an einer gewissen Empathie, die ihn dazu bringen könnte, Interesse für seine Mitmenschen zu entwickeln. Selbst mit Folter und Mord hat er keinerlei Probleme, sofern er es vor sich selbst rechtfertigen kann und ihm die Methoden zweckdienlich erscheinen.

9.) Welche Charakterzüge bestimmen ihn? Welche Stärken und Schwächen hat er?
Selwisch gibt Fehler nicht gerne zu und neigt zur Egozentrik. Er kopiert seine eigenen Wünsche und Vorlieben auf seine Mitmenschen und kann oft nicht verstehen, warum nicht jeder seiner Meinung ist.
Wenn er einer Person begegnet, von der er glaubt, dass eine Bekanntschaft oder gar Freundschaft sich lohnt (im sozialen Sinne), kann er sehr viel Zeit und Mühe in den Aufbau einer Beziehung stecken. Normalerweise ist er dann auch ein verlässlicher Freund – vorausgesetzt er verliert sich nicht in seinen Büchern.
Außerdem kann er nicht schlafen, wenn sich eine Katze im Raum / in der Nähe aufhält. Als Kind wäre er fast erstickt, weil sich die Hauskatze seiner Eltern auf sein Gesicht gelegt hat.
Von allen anderen Risiken hält Selwisch sich ebenfalls fern. Lieber hat er drei Notfallpläne in der Tasche, als überstürzt in eine Situation zu geraten, die sich seiner Kontrolle entzieht.
Das einzige, worauf man sich bei ihm absolut verlassen kann, ist sein Wort. Hat Selwisch einmal einen Eid geschworen, wird er ihn niemals brechen.


III. Motivationen:

10.) Wofür würde dein Charakter sein Leben riskieren? 
Für nichts und niemanden. Er hat zwar keine Angst vor dem Tod (immerhin ist er überzeugt, von seinem Gott ins Ewige Paradies geschickt zu werden), will ihn aber dennoch so lange wie möglich hinauszögern, um möglichst viel in seinem Leben zu erreichen und zu lernen.

11.) Was fürchtet er am meisten?
Neben Katzen und unkontrollierbaren Situationen wohl nur, im Tod auf der falschen Seite der Ewigkeit zu landen. Auf der unschönen. Wo ihn Tag und Nacht irgendwelche Möchtegern-Beschwörer mit ihren dunklen Ritualen belästigen können.

12.) Was sind die Wünsche und Ziele deines Charakters, was treibt ihn?
Er würde gern als Autor eines Dämonenlexikons in die Geschichte eingehen. Daher widmet er einen Großteil seines Lebens der Anhäufung und Sammlung von Wissen und dem Erforschen der Finsterhöllen und der dort ansässigen Dämonen.

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2020 MyBB Group.

Design © 2007 YOOtheme