Es ist: 29-06-2022, 11:35
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Das Phänomen der Serie
Beitrag #1 |

Das Phänomen der Serie
Hallo ihr Lesenden,

ist euch das auch schon so ergangen? Ihr entdeckt im Buchladen ein interessantes Buch, lest den Klappentext und/oder findet das Cover toll, oder ihr lest eine Rezension auf der Mainpage und dann … stellt ihr fest, dass es sich um eine Fortsetzung* handelt. Vielleicht habt ihr auch gar nicht den ersten Teil herausgefischt, sondern sogar Teil zwei oder drei. Vorallem denke ich hierbei natürlich an das Fantasy-Genre, aber auch in der Sci-Fi, oder in der Historien-Ecke gibt es ja, die ein oder andere Fortsetzungs-Serie.Umgekehrt gibt es vielleicht auch den Fall, dass ihr damit beginnt eine Serie zu lesen und plötzlich werden die weiteren Teile nicht mehr verlegt.

Wie sind eure Erfahrungen mit Serien? Wünscht ihr euch nicht auch mehr Einzelbände? Gibt es Genres, wo ihr euch Serien wünschen würdet, wie vielleicht im Krimi- und Thrillerbereich? Und vorallem: Bei welcher Serie lohnt es sich wirklich sie anzufangen und welches sind die empfehlenswerten Einzelbände?

Liebe Grüße, Lady

*Eine Serie also, wo man inhaltlich keinen Band auslassen kann. Nicht zu Verwechseln mit der Reihe, wo man die Bände auch einzeln lesen kann.

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #2 |

RE: Das Phänomen der Serie
Hi Lady,

Zitat:Wie sind eure Erfahrungen mit Serien?

generell sehr gut. Gab bis jetzt nur eine einzige Serie, die ich nicht beendet hab und das war Otherland von Tad Williams.
Alle anderen Serien hab ich zu Ende gelesen oder bin noch dran.

Zitat:Wünscht ihr euch nicht auch mehr Einzelbände?

Nein, ganz im Gegenteil. Ich wünsche mir mehr gute Serien.
Vor allem im Fantasy und Science Fiction Bereich lese ich praktisch nur Fortsetzungsbände, da ich es bei guten Fantasy / Scifi Geschichten richtig geniesse, immer wieder etwas Neues von den Charakteren zu lesen.
Am liebsten hätte ich, wenn die Serien nie enden würden ^^

Zurzeit lese ich z.B. gerade das Lied von Eis und Feuer, und einige Charaktere sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich mich immer freue, wieder etwas von ihnen zu lesen.

Natürlich gibt es auch die Serien, die einen nicht packen (wie bei mir z.B. Otherland), dann ist es natürlich eher eine langweilige Angelegenheit, mehrere Bücher der selben Serie zu lesen.

Wieso wünscht du dir denn mehr Einzelbände?





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Beitrag #3 |

RE: Das Phänomen der Serie
Hallöchen Lady Icon_smile

Zitat:ist euch das auch schon so ergangen? Ihr entdeckt im Buchladen ein interessantes Buch, lest den Klappentext und/oder findet das Cover toll, oder ihr lest eine Rezension auf der Mainpage und dann … stellt ihr fest, dass es sich um eine Fortsetzung* handelt.

Ja!!! Und manchmal... ist das richtig nervig! Denn man erkennt ja oftmals auf den ersten Blick gar nicht, dass es sich um eine Fortsetzung handelt. Wenn wenigstens auf dem Buchrücken so etwas wie "Band 2" etc. vermerkt wäre...aber nein das wäre ja zu einfach :>
Meist erkenne ich es dann daran, dass unter dem Klappentext etwas wie "Band 2 der unglaublich spannenden Serie..." oder so was in die Richtung steht...
Vielleicht eine Marketingstrategie? Damit der Leser zunächst durch den Klappentext neugierig gemacht wird, nur um dann festzustellen, dass er erst noch zwei vorherige Bänge kaufen/lesen muss bevor er diesen Band zur Hand nimmt?!? Und weil er es dann so spannend findet, kauft er sich dann gleich alle drei, nur um dann festzustellen... dass die Serie eigentlich gar nicht so toll ist? :>

Also ich persöhnlich bin nicht so ein großer Serienfan. Vor allem... weil ich immer ALLE Bände haben muss, auch wenn ich sie nicht lesen, weil sie mir nicht so doll gefallen... Icon_irre Nur weil ich es blöd finde, wenn dann zwei Bücher einer Serie sich in meinem Regal langweilen, weil Teil 3 immer noch nicht da ist... Icon_irreIcon_irreIcon_irre

Eine der wenigen Serien die ich gut fande (ausgenommen Band 2), ist, wie könnte es anders sein, die Bis(s)-Saga. Denn hier passiert wirklich dauernd etwas neues und man ist erst nach dem letzten band so richtig aufgeklärt warum was wie nun ist! Bei vielen anderen Serien ist das immer so vorhersehbar... oder man weis nach Teil 2 oder 3 schon alles und in Teil 4 kokmmt dann plötzlich jemand ganz anderes und wirft alles wieder über den Haufen, was meist in einem kläglichen Versuch des Autors endet, seine Geschichte weiter voranzutreiben, obwohl sie irgendwie schon abgeschlossen war...Oder so...ich find das komisch. Ich mag das nicht.
Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Harry Potter sehr gut finden... aber ich... habe die Bücher ehrlich gesagt nie gelesen. Nur mal ein paar Seiten.. und ich fand es irgendwie ätzend :/ Tut mir Leid an alle HP Fans! :D Ich mochte es irgendwie nicht. Aber jedem das seine Icon_smile

Ein negativ Beispiel wäre die House of Night Reihe... Wobei ich sagen muss, dass ich hiervon kein einziges Buch wirklich gut finde. Das erste war ganz okay...der Rest? Naja... Ich finde, dass es oft so rüber kommt als hätte ein Kind das geschrieben... Schrecklicher Schreibstil... Tut mir ja Leid... aber nunja :D Ich versteh einfach nicht warum diese Reihe SO erfolgreich ist...?!?

Was ich wiederum gut fand war Tintenherz! Und seine Nachfolger Icon_smile Die drei dürfen in keiner guten Buchsammlung fehlen :> Ebenso Eragon!

Oft ist mir auch schon aufgefallen, dass das erste Buch echt Top ist, aber die Nachfolgenden immer mehr schwächeln... vielleicht lese ich aber auch einfach die falschen Serien?!? Hat jemand vielleicht eine gute Empfehlung für mich? Icon_smile

Vor kurzem erst habe ich "Ich fürchte mich nicht" gelesen. Teil eins einer Triologie! Und bis jetzt ist es wirklich vielversprechend, und man sieht auch, dass die Folgebände wirklich potential haben könnten, denn schließlich ist die große Gefahr noch immer nicht gebannt :> Allerdings bin ich mal gespannt ob sie die Charaktere, vor allem Juliette, weiterhin so enorm entwicklen... wobei ich schätze, dass das nun weniger ausgeprägter sein wird... ich wüsste nämlich nicht in welche Richtung! Aber ich lasse mich im Frühjahr gerne von Band 2 zu anderem überzeugen Icon_smile Freu mich schon!
Ihre Bücher sind einfach der Wahnsinn und benötigen wirklich keine Fortsetzung, denn der Schluss ist immer wieder ein ganz besonderes Leseerlebnis!
Vor allem liebe ich diese Verbindung von Fantasy und diesem historischen Flair! Unglaublich! Vor allem Faunblut (mein erstes Nina Blazon Buch) hat mich umgehauen.. denn da hängt man irgendwie zwischen der Zeit fest! Man weis nicht so wirklich wann genau es spielt... und..nunja... Keine Serie der Welt könnte dieses Erlebnis toppen... für mich! Icon_smile

So viel zu meiner Meinung Icon_smile

Viele Grüße
Catalyna

Vernarrt in den Gedanken -
Unmöglich
ist es nicht

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Beitrag #4 |

RE: Das Phänomen der Serie
Moin.

Ich bin nicht so ein Vielleser, daher kommen mir Einzelbände eher entgegen. Es gibt aber natürlich Ausnahmen. Etwa liegt gerade (mal wieder) der Herr der Ringe auf meinem Nachttisch. Stilecht zerlesen, und im Regal steht der etwas angeranzte Schuber Icon_ugly
Da Harry Potter und Eragon auch schon angesprochen sind - dazu auch noch etwas.
Ich bin mit Harry Potter quasi aufgewachsen. 1998, bevor der Hype richtig losging, habe ich den ersten Band unter dem Weihnachtsbaum gefunden - mit elf Jahren, wie passend Icon_wink Ab da habe ich bis zum sechsten Band alle Bücher recht zeitnah gelesen, Nummer sieben hatte für mich allerdings irgendwie nicht mehr den Reiz. Als ich ihn irgendwann bei meiner Mutter im Regal gesehen habe, habe ich ihn schließlich aber trotzdem gelesen ... Ganz grundsätzlich ist mir eine Heptalogie (nennt man das so? Icon_ugly ) allerdings etwas heftig vom Umfang. So etwas ist ja nur selten ohne inhaltliche Durststrecken zu bewältigen, zudem neigen derartige Vielschreiber gelegentlich ja auch zu stilistischen Wiederholungen, die das Lesen etwas eintönig machen, wenn der Inhalt nicht hundertprozentig passt.
Und Eragon. Tja, ein Fall für sich. Der erste Band war nett, fand ich. Etwas seicht, aber nett. Alles schon einmal da gewesen, keine großen Überraschungen, sehr traditionelles Setting. Der Held reist durch die Welt und lernt, Bösewichter zu verhauen. Band zwei habe ich daraufhin auch noch gelesen. Und war schwer enttäuscht. Das, was Band eins noch an Spannungsbogen aufwies, war da nicht mehr zu erkennen. Sprich: Inhaltliche Durststrecke. Da hilft bei mir nur gute Sprache. Nur hätte Herr Paolini lieber noch zehn Jahre warten sollen, bis er seine Geschichte von Papas angeheuerten Lektoren schreiben lässt ... Leseanreiz gegen Null. Band zwei also fertig gelesen und auf Band drei verzichtet. Später habe erheitert festgestellt, dass es mittlerweile vier davon gibt ...

Meine Präferenzen also: Einzelbände bzw. Reihen mit wirklich autonomen Bänden vor Serien, insbesondere vor umfangreichen.

Liebe Grüße!
Lehrling

Zum Lehrling und zur Lehrwerkstatt

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Beitrag #5 |

RE: Das Phänomen der Serie
Phänomen Serie: klappt bei mir des Öfteren, wenn mir die Charaktere sympathisch sind. Les also liebend gerne sehr dicke Bücher oder Serien, weil mir meine neuen, aus Buchstaben bestehenden Freunde dann länger erhalten bleiben :-)

Zitat:Ich bin mit Harry Potter quasi aufgewachsen. 1998, bevor der Hype richtig losging
Genau, wie bei mir :-) Hab's von meinen Großeltern bekommen und dachte im ersten Moment "Was soll das denn sein?" Nach einer durchlesenen Nacht war ich süchtig. Zumindest bis Band 4. Ab Band 5 ging's abwärts, hab alles gelesen und das große Finale herbei gesehnt und verschlungen, aber J.K. Rowling hat nachgelassen. Man merkte irgendwie, dass sie "unter Druck" schreibt, weil zu diesem Zeitpunkt der Erfolg schon da war.
Zitat:Und Eragon. Tja, ein Fall für sich. Der erste Band war nett, fand ich.
Joa, etwas mehr als nett, aber nicht überragend. Ich mag solche Held zieht aus und rettet die Welt-Stories.
Zitat:Das, was Band eins noch an Spannungsbogen aufwies, war da nicht mehr zu erkennen.
Enttäuschung auf ganzer Linie, hab den dritten bis heute nicht gelesen.
Zitat:Nur hätte Herr Paolini lieber noch zehn Jahre warten sollen, bis er seine Geschichte von Papas angeheuerten Lektoren schreiben lässt ...
Pro Genau meine Meinung *g*
War erst neidsch, weil der Gute schon im zarten Alter von 17(?) einen Bestsellter zu Papier bringt, aber gut, wenn man dann liest, dass die halbe Familie ziemlich erfolgreich in der Verlagsbranche zu tun hat, sieht die ganze Sache schon ander aus ... Mrgreen

Eine sehr gute Serie, weil die einzelnen Bücher kurz und knackig: die Stephanie Plum-Romane von janet Evanovich. Die Bücher bauen zwar halbwegs aufeinander auf, aber steuern nicht auf das eine ultimative Finale zu. Sitcom in gedruckter Form und super witzig :-)

- Life is not measured by the number of breaths we take but by the number of moments that take our breath away -
gesammelte Werke

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Beitrag #6 |

RE: Das Phänomen der Serie
Gerade im Bereich des Fantasy mag ich Buchreihen. Man muss mit einer neuen Welt ja auch erst einmal warm werden, das lohnt meist nicht für ein Buch. Ein guter Krimi kann in einem Buch abgehandelt werden, da er sich ja auf die Handlung konzentrieren kann, die Welt in der er spielt kennt man ja aus der Realität in weiten Zügen. Lese ich aber in einer neu erschaffenen Welt, muß der Autor mir diese ja präsentieren, das geht auch meist nur nach und nach.

Außerdem mag ich komplexe Geschichten mit vielen Charakteren, Intrigen und allem, was so dazugehört. Um das zu erhalten, läüft es dann doch meist auf eine Serie hinaus. Habe ich bisher übrigends noch nicht bereut, habe noch keine Reihe abgebrochen (obwohl im beim Rad der Zeit mal kurz davor war.)Icon_lol


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Beitrag #7 |

RE: Das Phänomen der Serie
Hallo ihr,

wie schön, dass hier schon ein paar Antworten zusammengekommen sind.

@Elia:

Zitat:Am liebsten hätte ich, wenn die Serien nie enden würden ^^

Bei manchen hab ich auch das Gefühl, dass es wirklich so ist. Icon_smile

Zitat:Natürlich gibt es auch die Serien, die einen nicht packen (wie bei mir z.B. Otherland), dann ist es natürlich eher eine langweilige Angelegenheit, mehrere Bücher der selben Serie zu lesen.

Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich im Moment eher auf Einzelbände steh. Ich denk nämlich immer, dass wenn ich eine Serie anfange, ich sie auch zu Ende lesen möchte. Aber die Erfahrung sagt mir, dass zwischendrin immer mal wieder Bände sind, die nicht so toll sind. Außerdem ist da auch eine Frage des Platzes im Bücherregal. ^^

@Catalyna:
Zitat: Vielleicht eine Marketingstrategie? Damit der Leser zunächst durch den Klappentext neugierig gemacht wird, nur um dann festzustellen, dass er erst noch zwei vorherige Bänge kaufen/lesen muss bevor er diesen Band zur Hand nimmt?!? Und weil er es dann so spannend findet, kauft er sich dann gleich alle drei, nur um dann festzustellen... dass die Serie eigentlich gar nicht so toll ist? :>

Genau auf sowas, wollte ich hinaus. Einfach drauf schreiben um welchen Band es sich handelt, geht irgendwie nicht. Andererseits hab ichs jetzt schon gesehen, dass Bücher eines Autoren so ähnlich aufgemacht sind, dass man glaubt es wäre eine Serie, was es aber gar nicht ist ...

Zitat:Oft ist mir auch schon aufgefallen, dass das erste Buch echt Top ist, aber die Nachfolgenden immer mehr schwächeln...

Deshalb halte ich mich im Moment lieber an die Einzelbände, weil in der letzten Zeit soviele Serien auf den Markt geworfen werden, dass gar nicht alles davon gut sein kann.

@Lehrling:

Zitat:So etwas ist ja nur selten ohne inhaltliche Durststrecken zu bewältigen, zudem neigen derartige Vielschreiber gelegentlich ja auch zu stilistischen Wiederholungen, die das Lesen etwas eintönig machen, wenn der Inhalt nicht hundertprozentig passt.

Obwohl ich zur Verteidung der Serien auch sagen muss, dass das manchen Vielschreibautoren auch ohne Serien gelingt. Als Beispiel fällt mir da der Herr Hohlbein ein, der ja nun wirklich sehr viel schreibt wo dann die ein oder andere Wiederholung zu finden ist.

Zitat:Und Eragon. Tja, ein Fall für sich. Der erste Band war nett, fand ich. Etwas seicht, aber nett.

So gehts mir mit Eragon auch. Ich glaub die ersten drei Bände hab ich gelesen und der vierte warte schon seit ner Ewigkeit im Regal. Wobei der erste noch nett war und der zweite eher so naja. An den dritten erinner ich mich irgendwie nicht so genau. ^^

@Glory:

Zitat:Genau, wie bei mir :-) Hab's von meinen Großeltern bekommen und dachte im ersten Moment "Was soll das denn sein?" Nach einer durchlesenen Nacht war ich süchtig.

War bei mir ähnlich. Ich hab den ersten zur Konfirmation geschenkt bekommen, als schon die ersten paar Bände draussen waren. Den ersten hab ich dann an einem Tag gelesen, oder so. ^^ Und ja, bis zum vierten war ich total begeistert, der fünfte war eher so naja und das Ende hätte spektakulärer sein können. Aber ich bin ja schon froh, dass Frau Rowling den Harry nun offensichtlich ruhen lässt und sich anderen Themen widmet. Icon_wink

Zitat:Die Bücher bauen zwar halbwegs aufeinander auf, aber steuern nicht auf das eine ultimative Finale zu.

Das wäre dann ja eine Reihe. Icon_wink Die meisten Krimis sind ja so aufgebaut, was ich gut finde, einmal tuts natürlich dem Spannungsbogen gut und zweitens muss man nicht unbedingt alle lesen.

@Tannenbernie:

Zitat:Lese ich aber in einer neu erschaffenen Welt, muß der Autor mir diese ja präsentieren, das geht auch meist nur nach und nach.

Das wird es wohl bei den meisten Fantasy-Serien der Grund dafür sein. Es gibt aber auch echt tolle Einzelbände, wie zum Beispiel die "Racheklingen" und "Heldenklingen" von Joe Abercrombie oder die "Sturmklänge" von Brandon Sanderson. Gut die "Racheklingen" und "Heldenklingen" spielen zwar in der selben Welt, wie die Klingen-Triologie, aber ich konnte die auch so gut lesen.

Grüße Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #8 |

RE: Das Phänomen der Serie
Oh ja, ich kenne es nur zu gut, dass man Serien erwischt, weil es in manchen Bücher auch garnicht steht, dass es sich um eine Serie handelt. Das ärgert mich manchmal schon ziemlich.
Ich lese viel zu viele Serien, da verliere ich schon gerne mal den Überblick. Deswegen versuche ich mich von neuen Serien fernzuhalten. Ich mag aber Trilogien sehr. Da weiß man auf jeden Fall, auf was man sich einlässt und kann auch einschätzen wie viele Teile es geben wird.


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Beitrag #9 |

RE: Das Phänomen der Serie
Ich bin heute mit den Wärmehandschuhen unterwegs und wärme ein paar Threads wieder auf. Icon_aufsmaulMrgreen

Meine einzige Erfahrung mit Serien ist die Sookie Stackhouse-Serie von Charlaine Harris, in die ich eher ahnungslos hineingestolpert bin. Ich war mir zwar sehr wohl bewusst, dass es sich um eine Serie handelt, habe aber nicht so recht den ersten Band gefunden, weil es einen Verlagwechsel gegeben hat, sodass die Cover plötzlich ganz anders waren und man nicht mehr geglaubt hätte, dass die Bücher zusammenhängen. Was ist also passiert? Habe ich doch tatsächlich mit dem 4. Band begonnen. Doh Hab mir noch gedacht, "wow, die Autorin ist mutig, so viele Dinge einfach als gegeben zu schreiben, ohne sie näher zu erklären", dabei waren all diese Unklarheiten für mich in den 3 Bänden davor zur Genüge ausdiskutiert. xD
Schlussendlich lese ich aber noch immer die Reihe (mittlerweile fehlen nur noch 1,2 Bände, um die 11bändige Serie komplett zu machen) und sehe darin leider nur ein Paradebeispiel für Serien, die ihr Ablaufdatum bereits überschritten haben. Personenbeschreibungen von immerwiederkehrenden Figuren wiederholen sich mittlerweile 1:1, dass man sich des Öfteren fragt, warum überhaupt noch weiterlesen, wenn eh schon alles 3, 5fach geschrieben ist? Icon_motz

Ich scheine generell kein Glückspilz mit Serien zu sein, selbst in Harry Potter konnte ich nicht "normal" wie jeder andere einsteigen. Damals ist der Hype irgendwie an mir vorbeigegangen, erst als ich zu Weihnachten den 4. Teil (ich merke gerade, hier gibt es ein Muster x) geschenkt bekommen habe. Dafür war er mein Lieblingsband, auch wenn ich nur bis Nr. 5 gelesen habe, weil dieser für mich nur noch "Kommerz" geschrien hat, als dass er eine Geschichte, die geschrieben und gelesen werden will, vorangetrieben hätte.

Darum tendiere ich auch eher zu Einzelbänden beim Lesen.^^

Eine kleine Sniffu-Dröhnung

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