Es ist: 23-10-2020, 00:34
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Lesekreis "Luna Atra":1. Abschnitt: Prolog+Teil 1 Erwachen
Beitrag #1 |

Lesekreis "Luna Atra":1. Abschnitt: Prolog+Teil 1 Erwachen
Hier findet der Lesekreis zum 1. Abschnitt von "Luna Atra" statt. Kommentare zu Prolog und 1. Teil sind hier willkommen!

Zeitl. Rahmen: 31.10. - 14.11.2012


Herzliche Grüße,
Melanie

Worüber man nicht schweigen kann,
darüber muss man sprechen,
denn die Grenzen der Sprache
sind die Grenzen der Welt,

Ludwig Wittgenstein


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Beitrag #2 |

RE: Lesekreis "Luna Atra":1. Abschnitt: Prolog+Teil 1 Erwachen
Hey zusammen,

bin noch nicht ganz durch, aber hier schon mal ein erster Eindruck:

Ich bin relativ schlecht in die Geschichte reingekommen ... viel zu viele Andeutungen am Anfang und trotz Informationsdichte zieht es sich hin. Die Atmosphäre fand ich eigentlich ganz ansprechend, schön düster, auch die Szene an für sich war eigentlich ein guter Einstieg. Aber mir wurde zu viel drumherum geredet, eben zu viel angedeutet, alles wirkte unheimlich aufgebauscht. Ich empfand den Prolog als zu lang dafür, dass es eigentlich nur eine Szene ist.

Dann der Bruch zu Teil 1 - ganz anderer Stil, Ich-Perspektive.

Auch hier fiels mir anfangs schwer. Laura ist ein recht typischer Außenseiter-Teenager, auf dem Schulball kommt es zu relativ typischen Szenen. Dann taucht der schwarzhaarige Kerl auf - und Kiro. Von da an fand ichs spannend und kam besser in die Geschichte rein. Anfangs ist Kiro noch etwas zu sehr Dark Fantasy-Jugendbuchklischee, aber als er Laura offenbart, warum er zum richtigen Zeitpunkt da war, das war doch was anderes, als erwartet. Insofern ist jetz Interesse geweckt.

Das Format ist auch ein wenig schwierig, es steht relativ viel auf den Seiten, man hat das Gefühl, gar nicht weiterzukommen, obwohl man viel liest ^^ ...

Grüße

- Zack

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)

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Beitrag #3 |

RE: Lesekreis "Luna Atra":1. Abschnitt: Prolog+Teil 1 Erwachen
Hallo Zack,

ein wirklich toller Einblick in dein Leseerlebnis Icon_smile Ich werde hier einfach mal ein bisschen Stellung beziehen (und mich gleichzeitig bemühen, mich nicht zu verplappern, damit niemandem die Spannung vermiest wird Icon_wink ).

Zitat:Aber mir wurde zu viel drumherum geredet, eben zu viel angedeutet, alles wirkte unheimlich aufgebauscht. Ich empfand den Prolog als zu lang dafür, dass es eigentlich nur eine Szene ist.
Ganz viele Leser empfinden den Prolog als schweren oder holprigen Einstieg. Das hat einen ganz speziellen Grund: "Luna Atra" basiert auf einer frühen Jugendidee von mir, und aus ebendieser Zeit stammt dieser Prolog. Natürlich habe ich ihn seitdem umgearbeitet, aber das Grundgerüst ist dasselbe, und das merkt man als Leser natürlich. Nach den zahlreichen Rückmeldungen, die ich dazu schon bekommen habe, würde ich den Prolog in einer editierten Version wohl kürzen oder gar streichen ... Nachher ist man halt immer klüger *seufz*

Zitat:Insofern ist jetz Interesse geweckt.
Das hört man gern Icon_smile


Zitat:Das Format ist auch ein wenig schwierig, es steht relativ viel auf den Seiten, man hat das Gefühl, gar nicht weiterzukommen, obwohl man viel liest ^^ ...

Das Format ist deshalb so gewählt, weil der Buchpreis auf diese Weise geringer gehalten werden kann. Weniger Seiten = geringerer Buchpreis. Es sollen also sozusagen die Finanzen des Lesers geschont werden Mrgreen



Liebe Grüße!

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Beitrag #4 |

RE: Lesekreis "Luna Atra":1. Abschnitt: Prolog+Teil 1 Erwachen
Ja, das Argument mit dem Buchpreis kenne ich von kleinen Verlagen - das machen die meisten so. Für den Leser ist es aber trotzdem komisch, wobei es hier noch geht. Da hab ich schon viel Schlimmeres gesehen! Icon_wink

Will nur sagen, der Roman ist dadurch umfangreicher als er aussieht, insofern wirds mitm Lesen ein Weilchen dauern.

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Beitrag #5 |

RE: Lesekreis "Luna Atra":1. Abschnitt: Prolog+Teil 1 Erwachen
So, dann also auch mal mein Eindruck zum Prolog und Teil 1:

Wie auch Zack finde ich, dass beim Prolog weniger mehr gewesen wäre.
Es waren schon ziemlich viele Unklarheiten und schwache Andeutungen, bei denen der Leser vorerst im Dunkeln gelassen wird und dazu war der Prolog noch ziemlich lang.
Ich konnte nur wenige Informationen aktiv aufnehmen und habe zum jetzigen Zeitpunkt schon wieder so einiges vergessen, was im Prolog zur Sprache kam.

Dass dann Kapitel 1 mit einer Ich-Erzählerin begann, fand ich zuerst merkwürdig. Gab es einen bestimmten Grund, wieso du hier diese Erzählperspektive gewählt hast Melanie?
Andere Kapitel sind ja dann wieder aus Sicht eines personalen Erzählers geschrieben, was mir persönlich jetzt besser gefällt.

Das Kapitel selbst fand ich gelungen. Man bekommt einen schönen Einblick in Lauras Leben, beginnt Sympathien für sie zu hegen.

Gefallen hat mir von Anfang an der Schreibstil. Es liest sich wirklich sehr schön flüssig, die Gespräche wirken nicht konstruiert und die Beschreibungen sind sehr stimmig. Alles in allem wirklich gut Icon_smile

In Kapitel 2 wird dann Kiro eingeführt. Ich muss gestehen, mit ihm bin ich nicht wirklich warm geworden. Er ist für mich viel zu sehr dieser "Traumprinz", den sich Teenie-Mädchen wünschen. Der grosse, gutaussehende Typ, der seine Auserwählte dann natürlich heldenhaft aus etlichen Gefahren rettet (was dann ja auch tatsächlich mehrmals der Fall ist) und anscheinend ohne Makel ist.
Für Laura natürlich schön, dass sich so ein wahrgewordener Traum von Mann zufälligerweise gerade stark für sie interessiert, für mich als männlicher Leser aber eher langweilig. Aber wer weiss, vielleicht ist es ja auch eifach nur der Neid, der mich Kiro nicht mögen lässt Icon_wink

Viel besser fand ich z.B. die Stelle, wo Laura auf ihre Klassenkameradinnen trifft, die sie dann so abschätzig behandeln. Ein treffend beschriebener Konflikt, wie er in der realen Welt leider allzu oft vorkommt.

Der Handlugsstrang von Taoyama und Maria gefiel mir etwas besser, als Lauras. Auch wenn mich die ganze Sache um den anscheinend unnennbaren (oder wieso wird er immer nur "Er" genannt?) Bösewicht etwas an Harry Potter erinnert, find ich es spannend, aus Taoyamas Perspektive zu lesen.
Was ich etwas komisch fand ist, dass bei diesem Treffen bei Kapitel 4 Leute aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturkreisen gekommen sind (Taoyama z.B. ist ja Japaner, Maria Mexikanerin usw), aber es trotzdem keine Verständigungsprobleme gibt? Aber ja, an solchen Kleinigkeiten störe wohl eh nur ich mich. Bin in dieser Hinsicht etwas komisch ^^

Was mir an Lauras Handlungsstrang am Ende gefiel war der Twist, als Kiro erklärte, wieso er sie beobachtet hatte und dass der schwarzharige Typ sein Bruder sei. War eine unerwartete Wendung. Gefiel mir Icon_smile

Alles in allem hab ich bis jetzt sehr gerne gelesen, auch wenn ich noch etwas skeptisch bin bezüglich Story.
Bin auf jeden Fall gespannt wie es weiter geht Icon_smile

Elia





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Beitrag #6 |

RE: Lesekreis "Luna Atra":1. Abschnitt: Prolog+Teil 1 Erwachen
Hallo Elia,

schön, dass du auch so einen tiefen Einblick in dein Leseerlebnis gegeben hast! Icon_smile Es ist für mich einfach total spannend, zu beobachten, wie sich da bei euch Schritt für Schritt eine Meinung zum Buch herausbildet; ich fühle mich, als könnte ich euch beim Lesen in den Kopf schauen Mrgreen Nein, ernsthaft, dieser Lesekreis war wirklich eine fabelhafte Idee von dir! Icon_smile

Die Tatsache ist, dass am Anfang der Geschichte einige Fragezeichen stehen. Ich kann euch allerdings versichern (ohne noch zu viel verraten zu wollen), dass alle Fäden im Laufe der Geschichte wieder aufgenommen werden. Ich bin mir natürlich dessen bewusst, dass all diese Leerstellen den Einstieg erschweren - wahrscheinlich ist das etwas abschreckend zu Beginn. Später sollte dann aber das berühmte Aha-Erlebnis eintreten Icon_wink

Zur Ich-Perspektive: Ich sage mal soviel - ja, es gibt einen Grund, weshalb ich mich dafür entschieden habe. Ich will ihn aber nicht nennen, da es zu weit vorgreifen würde. Ich denke, ihr werdet es selbst herausfinden. Falls nicht, kläre ich euch natürlich auf Icon_smile

Schön, dass du Laura sympathisch findest. Viele können mit ihr nichts anfangen - sie gehört auch nicht zu meinen Lieblingscharakteren (klingt vielleicht komisch, ist aber so; meine Figuren streben keine Perfektion an, sondern sollen psychologisch möglichst plausibel sein). Ich nenne sie einmal eine typische Anti-Heldin Icon_smile

Kiro soll am Anfang durchaus wie der klischeeüberladene Retter in der Not und Traumprinz auftreten, daher bin ich sogar froh, dass du ihn so siehst und daher kritisch beäugst. Wenn du weiterliest, wirst du vielleicht feststellen, warum er so gestaltet ist.

Ach ja, der Harry Potter Vergleich! Das bekomme ich auch relativ häufig zu hören. Was an sich ja kein schlechtes Zeichen ist, diese Reihe hat schließlich Kohle eingebracht Mrgreen

"ER" wird deshalb nicht genannt, weil 1. niemand seine Identität kennt und 2. aus Aberglauben - das hat etwas mit den Teufel an die Wand malen zu tun. Auch das wird noch konkreter erläutert.

Dass sich all diese Leute verstehen, hat ebenfalls einen Grund. Tatsächlich ist es so, dass sie alle entweder selbst ehemalige Migranten sind (d.h. sie verließen ebendiese Stadt vor knapp zwanzig Jahren, um auszuwandern - in ihre ehemalige oder in eine neue Heimat) oder es sind Kinder von Migranten, die aus dieser Stadt stammen. Taoyama und Maria gehören z.B. schon zu der 2. Generation, beherrschen Deutsch aber dennoch fließend wegen ihrer Familien, die vor einigen Jahren im deutschsprachigen Raum gelebt und diesen vor deren Geburt verlassen haben. Aber NATÜRLICH, da gebe ich dir vollkommen recht, habe ich auch versucht, die Sache zu vereinfachen, da es wirklich enorm problematisch gewesen wäre, sprachliche Barrieren in dieses Treffen mit einzuarbeiten.

Schön, dass ich deine Skepsis geweckt habe Mrgreen Nun bin ich schon enorm gespannt darauf, wie sich deine Meinungen und Ansichten im Laufe der Geschichte verändern (oder ob sie sich verändern).


Liebe Grüße,
Melanie

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Beitrag #7 |

RE: Lesekreis "Luna Atra":1. Abschnitt: Prolog+Teil 1 Erwachen
Hallo Melanie,

hier endlich mal ein abschließendes Feedback zum ersten Teil und bald hoffentlich auch mehr zum Rest des Romans. Bin leider nicht früher dazugekommen, da noch viele andere Bücher schnell gelesen werden wollen ...

Mein grober erster Eindruck bleibt erhalten, dass manche Szenen zu lang oder auch überflüssig sind. Ich fand die Szene, in der Rainer vorgestellt wird, zwar sehr interessant und auch gelungen, wie er in Zusammenhang mit Laura und Kiro auftritt, aber: eigentlich hätte es sie nicht gebraucht, weil du danach ja nochmal einen Teil einschiebst, wo Rainer mit einem seiner Auftraggeber spricht.

Ich bin mir natürlich dessen bewusst, dass all diese Leerstellen den Einstieg erschweren - wahrscheinlich ist das etwas abschreckend zu Beginn. Später sollte dann aber das berühmte Aha-Erlebnis eintreten ...


Ich bin mir sicher, dass du dir dessen bewusst bist und dass du dir eine schöne Inszenierung ausgedacht hast! Das Problem ist nur, dass das zwar einerseits spannend ist und für dich als Autorin besonders, weil du die Auflösung ja kennst und dich vielleicht diebisch drüber freust. Aber wenn man zu viele Fragen aufwirft und den Leser zu lange hinhält, kann es passieren, dass die das Buch weglegen und nie erfahren, warum du das alles inszeniert hast. Deswegen für die Zukunft der Tipp: ein paar mehr Brocken kann man dem Leser schon hinwerfen Icon_wink ... Du als Autorin kennst die Story natürlich in- und auswendig, da ist es immer schwer, abzuschätzen, ob man nicht zu viel verrät und alle Überraschungen kaputtmacht. Aber erfahrungsgemäß ist der Leser ahnungslos wie ein Schaf.

Natürlich fragt man sich als Leser, wer nur "er" ist, doch diese vielen kursiven "er", "sein", "seiner", usw. empfinde ich nach fast hundert Seiten als störend. Am Anfang ist das spannend, aber irgendwann liest es sich wie "künstliches auf die Folter spannen" und das Interesse schwindet, weil man das Gefühl hat: okay, das zieht sie jetzt noch dutzende von Seiten durch. Sprich, man fühlt sich der Antwort kein Stück näher und die Spannung geht flöten.

Die Hintergrundgeschichte, die man immer mehr herausliest, ist durchaus spannend und insbesondere die Flucht von Laura und Kiro hat Spannung in die Geschichte hineingebracht. Auch wenn es mir wunderlich scheint, wie bedingungslos Kiro Laura hilft - aber okay, das ist eigentlich ein typisches Jugendbuchelement und stört auch nicht.

Weniger jugendbuchmäßig sind einige grausige Szenen, wo Menschen von Ratten oder Krähen zerrissen werden - wah, gruselig! Und ziemlich eklig. Aber stimmungsvoll geschrieben! Icon_smile

So, wie gesagt, ich bemüh mich, ab jetzt wieder mehr am Ball zu bleiben.

Viele Grüße

- Zack

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)

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Beitrag #8 |

RE: Lesekreis "Luna Atra":1. Abschnitt: Prolog+Teil 1 Erwachen
Hallo Zack,

tut mir leid, dass ich solange nichts von mir habe hören lassen, leider war ich privat und beruflich anderweitig eingebunden und habe irgendwie nicht die Zeit und Konzentration aufgebracht, mich hier wieder einmal einzubringen.

Ich danke dir erstmal für deine Rückmeldung! Deine Kritikpunkte sind für mich alle nachvollziehbar. Ich denke aber, dass manches auch Geschmacksache ist, z.B. überflüssige Szenen. Bei anderen Dingen (die kursiven "ers" und "seins") muss ich dir zustimmen, da hätte es vielleicht eine elegantere Lösung gebraucht. Icon_confused

Zitat:Weniger jugendbuchmäßig sind einige grausige Szenen, wo Menschen von Ratten oder Krähen zerrissen werden - wah, gruselig! Und ziemlich eklig. Aber stimmungsvoll geschrieben!
"Luna Atra" ist auch nicht als Jugendbuch gedacht Icon_wink Die Protagonistin ist zwar recht jung, was diesen Schluss zulassen würde, aber im Grunde war mein intendiertes Zielpublikum 16+.


Liebe Grüße

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Beitrag #9 |

RE: Lesekreis "Luna Atra":1. Abschnitt: Prolog+Teil 1 Erwachen
Hallo Mel,

schön, die Autorin ist wieder da! Icon_smile ... Dann raff ich mich mal zum Weiterlesen auf. Ich war auch sehr eingespannt beruflich ...

Ja, man merkt schon, dass es nicht als Jugendbuch gedacht war. Aber durch die jungen Protagonisten und ihre durchaus jugendlichen Probleme wirkt es eben schnell so - ich finde es da immer besser, wenn man seine Protagonisten der Zielgruppe entsprechend etwas älter macht. So 18-23 vielleicht. Ist aber auch wieder Geschmackssache Icon_wink ...

Nur wenn man seine jungen Protagonisten authentisch darstellen will, rutscht man automatisch in Jugendbuchthemen ab.

Grüßle

- Zack

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Beitrag #10 |

RE: Lesekreis "Luna Atra":1. Abschnitt: Prolog+Teil 1 Erwachen
Hallo Zack,

natürlich, ein paar Jugendbuchelemente finden sich schon, was sich, wie du ganz richtig sagst, bei jungen Protas nicht vermeiden lässt. Dark Fantasy/Horror und Jugendbuch ist sicher ein unkonventioneller und gewöhnungsbedürftiger Genremix, aber das Ungewöhnliche hat mich schon immer angezogen Mrgreen Ich hatte noch nie das Bedürfnis, Geschichten zu schreiben, die sich in eine Schublade abschieben lassen. Für kommerzielle Zwecke mag das ungeeignet erscheinen, aber der Kommerz kommt bei mir immer erst an zweiter Stelle. Reich werden könnte ich ja so oder so nicht, da mach ich mir keine falschen Hoffnungen Icon_wink

Liebe Grüße

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