Es ist: 28-01-2022, 13:52
Es ist: 28-01-2022, 13:52 Hallo, Gast! (Registrieren)


Der Beginn einer hoffentlich langandauernden Geschichte :)
Beitrag #41 |

RE: Der Beginn einer hoffentlich langandauernden Geschichte :)
Herzlich Willkommen auch von mir! Icon_smile

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)

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Beitrag #42 |

RE: Der Beginn einer hoffentlich langandauernden Geschichte :)
Danke, Zack! Kann von euren Willkommensgrüßen gar nicht genug bekommen, kleb sie alle in mein Sammelalbum. Read

@Eselfine

Selbstverständlich, bringt nicht nur etwas Bewegung in den platt gesessenen Alltag, sondern hilft auch ungemein, den Kopf zu entleeren und in eine kreative Stimmung zu kommen. Gab schon genügend Momente, in denen ich atemlos von einem Spaziergang nachhause gehastet bin und mein PC mich zur Weißglut getrieben hat, weil er doch etwas langsamer beim Hochfahren ist und ich Gefahr gelaufen bin, mir die Geistesblitze wieder entwischen zu lassen. Icon_motz

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Beitrag #43 |

RE: Der Beginn einer hoffentlich langandauernden Geschichte :)
Und genau das dürfte der Grund sein, warum ich immer noch ein Freund von Papier und Stift bin. Es ist immer griffbereit und muss nicht hochfahren ... An sich habe ich auch keine andere Möglichkeit. Ich besitze (noch) keinen eigenen Computer, bin also auf ein passwortgeschütztes Museumsstück oder (hier) auf einen Laptop angewiesen, der von drei Leuten gleichzeitig gebraucht wird. Normalerweise steht er bei meiner Gastschwester rum und läuft da stundenlang, weil sie keine Lust zum Lernen hat und sich in Ermangelung von Hobbys neben Facebook stundenlang Youtube- Videos auf meinem Account anguckt (die Ausloggen- Funktion findet sie in der deutschen Version nicht, warum auch immer), deshalb weiß ich, wie sinnlos sie sind. Und dann besitzt sie die Fähigkeit, immer genau dann den Computer für Schulaufgaben in Beschlag zu nehmen, wenn ihn die anderen wirklich brauchen. Da muss ich mit ihr wohl noch ein bisschen üben, dass man die wichtigen Sachen zuerst macht und dann seine Zeit vertrödelt.
Allerdings habe ich in letzter Zeit Probleme mit meinem Lieblingsfüller (geniales Schreibgefühl, da kann ich stundenlang nichts anderes machen ...), denn seit der Umstellung auf schwarze Tinte (Warum gibt es im Carrefour keine blaue? Und warum verstecken sich die Papiergeschäfte immer genau dann, wenn man keine Zeit hat? Aber schwarze Tinte sieht eh viel vornehmer aus, haha) spinnt er regelmäßig. Deshalb übe ich mich gerade im Füllerschütteln und Tintenklecksen. Ist eigentlich auch ganz lustig. Icon_smile


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Beitrag #44 |

RE: Der Beginn einer hoffentlich langandauernden Geschichte :)
Abgesehen von meiner grässlichen Handschrift habe ich nicht die nötige Ausdauer mit Stift und Block stundenlang zu schreiben, wie ich vorm PC vermodere. Bin schon des öfteren knapp einer Sehnenscheibenentzündungen entgangen, weil ich meine Schreibhand zu lange mit Schriftzeichen Schreiben malträtiert habe.
Es stimmt schon, das Schreibgefühl ist etwas ganz anderes am PC, aber mit der Bequemlichkeit können Stift und Papier es nicht mithalten. Du machst dich nicht dreckig, kannst jederzeit problemlos Ideen verwerfen bzw. sie sicher speichern, wenn bessere gerade am Vormarsch sind. Mrgreen

Eine kleine Sniffu-Dröhnung

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Beitrag #45 |

RE: Der Beginn einer hoffentlich langandauernden Geschichte :)
Hallo Sniffu,
dann wollte ich dich auch mal ganz herzlich willkommen heißen Icon_wink

Zu der Sache mit den Stiften und dem Computer: Das Schreiben mit dem Stift ist transportabel und platzsparend. Du kannst wirklich überall schreiben - sogar im Auto Mrgreen (vorausgesetzt, man fährt nicht selbst, versteht sich Icon_ugly ) Es dauert zwar etwas länger, aber dafür sitzt man auch länger dran. Weil man sich dann denkt: Ich brauche diesen Satz noch, sonst vergesse ich ihn! - und klammert sich dann so lange an ihn dran, dass auch schon der nächste auftaucht, den man unbedingt braucht. Außerdem ist es irgendwie... persönlicher. Zumindest meiner Erfahrung nach. Es ist immer noch ein himmelsweiter Unterschied, über beschriebenes Papier zu streichen oder auf die Wordseite zu starren. In ausgedruckter Form hat es irgendwie nicht das Feeling... persönlich etwas geschrieben zu haben. Das Papier ist ganz anders und bleibt vollkommen glatt. Beim Schreiben mit der Hand ist das nicht so. Das ist zumindest meine Meinung.
Mit dem Computer ist es leichter zu arbeiten, wenn man zuhause ist, es schnell gehen muss (es sei denn, der Rechner braucht so lange zum Hochfahren) oder man verbessern möchte. Es ist auch einfacher, alles zu verwalten, aber die Ordner auf der Festplatte kann man ja auch gegen echte ersetzen.
Aber eigentlich schreibe ich mit beidem. In letzter Zeit zwar eher mit Stift und Papier, weil ich selten an meinen Computer komme, aber normalerweise nehme ich beides.

LG
Katharina

@Eselfine: ich hab noch keinen Füller gefunden, mit dem man so schreiben kann... ich hab immer noch einen Berg von Kugelschreibern und "Liquid Longlinern"...*schnief*


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Beitrag #46 |

RE: Der Beginn einer hoffentlich langandauernden Geschichte :)
Hej,

Da will ich mich doch auch noch mal äußern. Mein derzeitiges Projekt ist fein säuberlich auf meinem USB- Stick abgespeichert, den ich für meine Schriftstücke reserviert habe. Da das ganze Zubehör, das ich meist mit der Hand erstelle, also zeichne, da auch mit drauf ist, übe ich mich auch gleich noch im Fotografieren. Obwohl meine Kamera nicht die Beste ist und sich für nichts Anspruchsvolleres als ein paar Erinnerungsfotos (obwohl davon wiederum ein paar recht gut gelungen und von ganz annehmbarer Qualität sind, aber eben kein Vergleich zu den größeren Dingern) eignet, reicht es dafür aus. Der Stick ist damit auch recht klein und ich schleppe nicht fünf Hefte mit Zubehör mit mir rum, obwohl das auch irgendwo gelagert wird.
Klar ist es einfacher, das Geschriebene zu verwalten, wenn man am Computer ist. Ich habe hier fünftausend Konzepte, eines anders als das Andere, die ich handgeschrieben wohl schon längst vernichtet hätte. Obwohl ich dazu sagen muss, dass ich in der Beziehung recht ausdauernd bin und manche Dinge auch zehnmal mache.
Anders als für Katharina erfüllen mich insbesondere ausgedruckte Seiten mit tiefer Faszination. Sie haben so etwas Endgültiges, Bestimmtes, das dem Handgeschriebenen, das immer wie ein Versuch aussieht, fehlt. Dennoch liebe ich das Kratzen eines Füllers auf Papier, leises Knarzen von gebundenen Seiten (ich rede von Notizbüchern mit hartem Einband), dem Geruch unbeschriebener Seiten. Sobald da etwas draufsteht, ändert sich ihr Geruch, das ist ein wesentlicher Eindruck des Schreibens, der beim Computer fehlt. Kugelschreiber macht die Seiten leicht knittrig und sie fühlen sich dünner an, rascheln auch mehr beim Umblättern, während ich beim Füller liebend gerne beobachte, wie die Tinte feucht glänzt und langsam im Papier verschwindet. Vielleicht ist es das: Schreiben mit Papier und Stift ist ein Erlebnis für alle Sinne.
Was mich am Computer reizt - abgesehen von der Einfachheit des Abspeicherns und Wiederfindens - ist das Gefühl der nachgebenden Tasten unter meinen Fingern. Jede Tastatur fühlt sich anders an, und wenn ich mir irgendwann einen eigenen Laptop kaufe, werde ich unter anderem auch darauf achten. Richtig glatte, flache Tasten mag ich zum Beispiel nicht, auch nicht, wenn sie sehr schwer "anzuschlagen" sind. Und dann muss natürlich noch die Schriftart stimmen, mit der ich schreibe, da habe ich aber unspezifierte Vorlieben.

Nein, Probleme mit Sehnescheibenentzündungen hatte ich noch nie, wahrscheinlich durch das lange Training seit der ersten Klasse. Ich konnte während Aufsätzen immer beobachten, wie meine Mitschüler nach etwa zwanzig Minuten durchgehend ihre Hände ausschütteln mussten, weil sie so verkrampft waren, dabei aber im Durchschnitt viel weniger und damit langsamer als ich schrieben. Ich habe sie nie verstanden, weil ich Schreibkrämpfe nie kennen gelernt habe. Das erste Mal, dass ich so etwas Ähnliches hatte, war in der BLF in Deutsch. Das ist eine Arbeit, in der verschiedene Bereiche (so wie Leseverstehen und Interpretieren oder Erörtern oder so etwas) getestet werden, das gibt es noch in Englisch und in Mathe. Geschrieben wird es am Ende der 10. Klasse und als eine doppelte Klassenarbeit gezählt, also noch wichtiger als allein so. Das Thema war ein Schülerzeitungsbeitrag zu mehreren Texten über Cybermobbing zu verfassen. Bei 90 Minuten Zeit für mehrere Aufgaben in dieser Hinsicht stand ich schon etwas unter Stress (da auch kein Aufsatz bei mir seit der 8. Klasse unter 1000 Wörter lag, die längste hatte beinahe 3000, da war meine Lehrerin einfach nur entsetzt) und irgendwann habe ich mich auch beim Händeausschütteln erwischt. Naja, der Aufwand hatte sich zumindest gelohnt und ... Nein, das ist eine andere Geschichte.

Ich habe mehrere Füller. Ein paar von ihnen habe ich schon verschlissen, deshalb findet man in den ganzen geschriebenen Heften von mir etwa fünf verschiedene Schriftarten, weil jeder Füller anders schreibt. Ich hatte lange Zeit einen, den man ganz flach halten muss, was in etwa meiner Handhaltung beim Schreiben entspricht, mit dem kein Anderer klarkam. Dann hat ihn eine Freundin von mir beim Versuch, mit ihm zu schreiben, die Feder verbogen und jetzt stockt er ständig. Allerdings hatte ich mir kurz vorher einen anderen Füller für einen Euro geholt und der ist bis jetzt der Angenehmste, den ich je hatte. Klar braucht es am Anfang etwas Gewöhnung, aber dann sitze ich ewig vor meinem Papier. Den Füller, mit dem ich schreiben gelernt habe, nutze ich bisweilen immer noch, wenn ich eine andere Schriftstärke brauche, obwohl der mir Kerben in die Finger drückt, wenn ich zu lange schreibe. Ach ja, da wäre nun noch ein Vorteil des Computers: Man hat unterschiedliche Schriftstile. Seltsamerweise habe ich aber so was wie zwei Handschriften und kann damit ohne Probleme die Kursivschrift imitieren, also hatte ich nach ein paar Jahren die Lösung für dieses Problem gefunden.

Am Ende bleibt es aber wohl jedem selbst überlassen, was er zum Schreiben bevorzugt. Heute zum Beispiel bin ich in so einer Schreibphase und belege den Computer. Das hat vorhin zu Problemen geführt, weil eine Freundin meiner Gastschwester unbedingt etwas nachgucken wollte und mich damit unterbrochen hat. Da reagiere ich, weil ich sonst ganz oft ideenlos leere Wordseiten anstarre, dann schon ziemlich säuerlich.


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Beitrag #47 |

RE: Der Beginn einer hoffentlich langandauernden Geschichte :)
Von Hand schreiben? Mache ich, ehrlich gesagt, nur für Notizen ("der Satz darf mir nicht verloren gehen") oder Plotskizzen & Co. Ganze Geschichten, nun, es wäre mir zu lästig, das alles abzutippen ...
Es scheint mir aber ein ganz interessantes Thema - vielleicht sollten wir es aus dem Vorstellungsthread in einen eigenen Tread im Café auslagern? Icon_wink

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Beitrag #48 |

RE: Der Beginn einer hoffentlich langandauernden Geschichte :)
Wäre eine Idee Icon_smile


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Beitrag #49 |

RE: Der Beginn einer hoffentlich langandauernden Geschichte :)
@Federling

Hab mit der Idee auch schon gespielt, begebe mich mal auf die Suche nach einem Vorgänger-Thread zu dem Thema...Read

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Beitrag #50 |

RE: Der Beginn einer hoffentlich langandauernden Geschichte :)
Hallo Sniffu,

zwar etwas verspätet und geschrieben haben wir uns auch schon, aber ich will es mir nicht nehmen lassen, dich auch noch zu begrüßen. Wave

Zitat:Nichtsdestotrotz kann ich auf einige Romane von über 1000 Word-Seiten zurückblicken, die sich in den letzten 10 Jahren angehäuft haben und von dem ich euch hier hoffentlich einiges vorstellen kann.
Icon_shocked Das ist wirklich viel! Meinst du insgesamt oder mehrere Romane mit über 1000 Word-Seiten?! Wirklich bewundernswert! Ich schreibe zwar grundsätzlich (fast) alles zuende, was ich anfange, aber ich kann mich nie länger als ein paar Monate mit einem Projekt beschäftigen, weshalb meine Romane immer nur um die 50.000 bis 100.000 Wörter haben (wie viele Seiten das sind, weiß ich nicht, da ich gerne mit Schriftarten herumexperimentiere - sonst ist mir das Schreiben zu eintönig Icon_lol).

Ich schweife schon wieder ab. Auf jeden Fall bin ich schon sehr gespannt darauf, von dir etwas hier zu lesen. Muss gleich mal nachsehen, ob du schon Texte von dir eingestellt hast.

Zitat:Jajaja, da sind sie aufmerksam, die Deutschen. Brenzelig wird's dann mit Häferl, Semmel, Erdäpfel... Mrgreen
Na, na, na, das sagt man hier in Bayern - zumindest in dem Teil, aus dem ich komme - aber auch alles. Icon_lol Ich bin aber sowieso dafür, dass Bayern mehr zu Österreich gehört denn zu Deutschland. *hust*

Schöne Grüße
Cairiel


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