Es ist: 23-10-2020, 01:08
Es ist: 23-10-2020, 01:08 Hallo, Gast! (Registrieren)


Frühlings-Lesekreis 2013: Die Landkarte der Zeit
Beitrag #11 |

RE: Frühlings-Lesekreis 2013: Die Landkarte der Zeit
Also, nach erstem Reinlesen bin ich sehr zuversichtlich, das wir die Abschnitte so lassen können :') Der Schreibstil liegt mir Icon_cuinlove

Grüße

Mit Worten kann man die Welt aus den Angeln hebeln

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Beitrag #12 |

RE: Frühlings-Lesekreis 2013: Die Landkarte der Zeit
Ich freu mich auch schon auf das Lesen heute Abend. Icon_jump
Ja, Lesetempo sehen wir einfach mal, wie wir zurechtkommen. Icon_wink

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #13 |

RE: Frühlings-Lesekreis 2013: Die Landkarte der Zeit
Soo, nach einer halben Wochen kann ich es schon nicht mehr aushalten nichts zum Gelesenen zu schreiben.Icon_lachtot Damit ich aber nichts vorsage, halt ich es allgemein! Icon_uglyIcon_ugly
Bis jetzt gefällt mir das Buch sehr gut, auch an die relativ schwere Sprache gewöhnt man sich. Zum Teil ist die Beschreibung einfach nur wunderschön! Icon_cuinlove

Wie gehts euch?

ich weiß, ich weiß es ist noch nicht Montag und die Lesewoche ist noch nicht vorbei. Aber na ja, erste Eindrücke gibts ja schließlich immer! Mrgreen

DannRead

Lg Fleur


Sie mag rosenbekränzt
Mit dem Lilienstengel
Blumentäler betreten,
Sommervögeln gebieten
Und leichtnährenden Tau
Mit Bienenlippen
Von Blüten saugen
, --- von Goethe

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Beitrag #14 |

RE: Frühlings-Lesekreis 2013: Die Landkarte der Zeit
Hallo LaFleur,

also gegen erste Eindrücke hab ich gar nichts. Icon_wink

Ja, mir gefällts auch sehr gut. Ich mag diese amtosphäre, blumige Sprache. Aber ich hab auch festgestellt, dass ich nur weiterlesen kann, wenn ich auch wirklich wach bin. Abends kurz vorm Einschlafen bin ich dann doch zu unkonzentriert dafür.

Wie gehts den anderen beiden und was haltet ihr von den doch recht kurzen Kapiteln?

Grüße Lady

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Beitrag #15 |

RE: Frühlings-Lesekreis 2013: Die Landkarte der Zeit
Mir gefällt der "Erzähler", auch wenn ich mit dem Schreibstil noch echte Schwierigkeiten habe. Bin auch noch nicht am Wochenend-Soll angelangt. Bin mal gespannt Icon_smile

Ich mag Bananen, na und? *ugh*

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Beitrag #16 |

RE: Frühlings-Lesekreis 2013: Die Landkarte der Zeit
Hallo liebe Mitleserinnen, Icon_smile

noch ist zwar Sonntag, aber ich kann mir vorstellen, dass heute vielleicht etwas mehr Zeit für den Lesekreis haben, als morgen.

Deshalb werde mich einfach heute schonmal Kapitel für Kapitel durch die Leseetappe hangeln und hoffe auf eine muntere Diskussion.

I
Zitat:„Die Zukunft zu vernichten war die einzige Möglichkeit, um die Vergangenheit zu bannen.“ (S. 11)

Was haltet ihr davon so direkt vom Autor angesprochen zu werden? Ich find’s gar nicht so schlecht, auch wenn man dadurch aus der Geschichte gerissen wird. Oder ist es unnötige Effekthascherei?

Dann werden wir auch schon direkt ins Geschehen geworfen und stehen mit Andrew vor der Waffensammlung seines Vaters. Irgendwie macht er einen arroganten Eindruck als er nach der „perfekten“ Waffe für sich sucht.

Gleich danach kommt schon wieder ein Einschub und ein Hinweis auf eine Miss Haggerty. Ob sie noch erwähnt wird und wichtig wird?

Witzig find ich ja, wie er dann den Mond betrachtet und die Vorschläge dieser „Zeit“ wie man dort hinkommt.

Habt ihr auch den Eindruck das Andrew so sehr davon überzeugt ist, dass er sich umbringt, dass man sich vorstellen kann, dass er es doch nicht tut?

Der Kutscher setzt ihn dann in dem Viertel ab. Was denkt ihr, was das für eine Geschichte von dem Frettchen und der Harke war.

II

Im zweiten Abschnitt passiert nicht viel. Andrew verliebt sich in Maries Bild und verkleidet sich um zu ihr zu gehen.

III

Zitat:„Zu seinen Füßen spiegelte sich der Mond in einer Pfütze wie ein zerknüllter Brief, den ein gekränkter Liebhaber auf die Erde geworfen hatte.“ (S. 52)

Im dritten Abschnitt mag ich die rauchige Kneipenatmosphäre und natürlich die erste Begegnung zwischen den Beiden. Schön, aber nicht kitschig.

IV

Diesen Abschnitt find ich dagegen sehr düster: Es wird von den ermordeten Frauen berichtet und natürlich macht sich Andrew Sorgen um Marie. Das zeigt aber auch nochmal die Beziehung zu seinem Vater und das „Standes-Denken“ der Zeit.

V

Zitat:„Berücksichtigen Sie daher die Dehnbarkeit der Zeit, ihre Fähigkeit, sich hinter dem Rücken der Uhren zusammenzuziehen und auszudehnen wie ein Akkordeon.“ (S. 85)

Es war ja zu erwarten, dass sein Vater Andrew’s Beziehung nicht gutheißen wird. Aber ich find es anständig von Andrew, dass er es zumindest versucht hat. Als der Ärmste dann Maries Leiche findet, tut er mir richtig Leid. Sein Leben ist danach ja nur noch furchtbar und ich kann es nachvollziehen, dass er sich erschießen will.

Zitat:„Das Leben, das wirkliche Leben, verlief still in unserem Inneren, strömte dahin wie ein unterirdischer Fluss, ereignete sich als lautloses Wunder, …“ (S. 88)

Wie markiert ihr eigentlich die Leseabschnitte? Benutzt ihr Post-ist? Oder mehrere Lesezeichen?

Liebe Grüße,
Lady

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Beitrag #17 |

RE: Frühlings-Lesekreis 2013: Die Landkarte der Zeit
Hallihallo

So, mein Lese-Eindruck nach den ersten 100 Seiten.
Am Anfang hatte ich, wie schon gesagt ein paar kleine Problemchen mit der Sprache. Was ich aber an sich nicht so schlimm fand, denn die ausführlichen Beschreibungen vieler kleiner Details machte es dann doch lohnenswert sich mit den kleinen Holplern auseinander zu setzen.

Kapitel 1: Ganz ehrlich gesagt brauchte ich ziemlich lange um mit Andrew als Charakter warm zu werden. Ich fand ihn iwie von Anfang an ein wenig komisch...

Wie ging es euch? Kamt ihr mit ihm direkt klar, oder fehlte die nötige Sympathie?

Zitat:Was haltet ihr davon so direkt vom Autor angesprochen zu werden? Ich find’s gar nicht so schlecht, auch wenn man dadurch aus der Geschichte gerissen wird. Oder ist es unnötige Effekthascherei?
Ich finde es auch nicht so schlecht, gerade als kleine Leithilfe, wenn der Erzähler schnell zwischen den Ansichten verschiedener Personen springt. Dabei werde ich aber auch jedes Mal ein bisschen aus der Story raus geworfen, was ich etwas störend finde...
Deshalb frage ich mich, ob man das nicht anders machen kann...

Miss Haggerty, warum sie erwähnt wurde ist mir ein Rätsel... ich denke aber, dass sie nochmal zur Sprache kommen wird.

Kapitel 2: Ich weiß nicht ob es nur mir so geht, aber ich finde Andrews Reaktion übertrieben, als er sich sofort in das Bild von Marie verliebt...Doh

Kapitel 3 und 4: Mir ging es so, dass mir irgendwie der Grund für die Liebe von Andrew zu Marie fehlte... Das entscheidende Warum? ...
Am Ende blieb bei mir die Frage, ob sie sich auch in ihn verliebt hat?! Wenn ja, wann und warum? Icon_panik
(Oder hab ich es einfach nur überlesen? Smiley_emoticons_blush )

Zitat: Es war ja zu erwarten, dass sein Vater Andrew’s Beziehung nicht gutheißen wird. Aber ich find es anständig von Andrew, dass er es zumindest versucht hat. Als der Ärmste dann Maries Leiche findet, tut er mir richtig Leid. Sein Leben ist danach ja nur noch furchtbar und ich kann es nachvollziehen, dass er sich erschießen will.
Auch ich habe hier richtig mit gelitten ... Das war der Zeitpunkt als bei mir das erste Eis gebrochen ist und ich Andrew angefangen zu mögen habe. Icon_ugly

Zitat:Zitat:
„Das Leben, das wirkliche Leben, verlief still in unserem Inneren, strömte dahin wie ein unterirdischer Fluss, ereignete sich als lautloses Wunder, …“ (S. 88)
Und auch hier liebe ich die Beschreibung seiner Trauer, die bei mir entstehenden Bilder sind wirklich wunderschön! Icon_cuinloveIcon_cuinloveIcon_cuinlove

Zitat:Wie markiert ihr eigentlich die Leseabschnitte? Benutzt ihr Post-ist? Oder mehrere Lesezeichen?
Da ich mit meinem E-Reeder lese benutze ich die Funktion für Lesezeichen. Sehr praktisch, da der Reeder die Seite und deinen Kommentar dazu speichert und man im Nachhinein alle Lesezeichen auf einen Blick hat.
Würde ich ein richtiges Buch haben, dann würde ich mit Textmarker und Post-ist arbeiten.
(Das können einige geschundene Bücher berichten! Icon_lol )

Ich freue mich auf die nächste Woche!
lg Fleur


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Beitrag #18 |

RE: Frühlings-Lesekreis 2013: Die Landkarte der Zeit
Ich finde die Art und Weise des Erzählers "anrührend". Wie ein alter Vorleser, der den jungen Damen und Herren aus den besseren Kreisen immer wieder Anmerkungen macht, damit die geneigte Leserschaft bzw. Zuhörerschaft auch kein Detail verpasst.
Die Wahl der Waffe war eine sehr schöne Darstellung, dass der junge Mann, der sich zu sterben vorgenommen hat, sich schwertut mit Entscheidungen. Die Sprache ist aus einer anderen Zeit und ich habe gebraucht, bis meine Gedanken und deren Gänge sich in dieser Zeit zurecht gefunden haben. Wie ihr lest, ist es mir indes gelungen. Ich fürchte nur, der Weg immer wieder hin und zurück, könnte auf die Dauer meinen Sprachgebrauch erst einmal verändern. Bis ich nach dem Ende des Buches wieder ganz hier und jetzt bin Icon_smile

Ja ich mag das Buch, ich kann jetzt keinen genauen Grund nennen, ich finde die Gesamtheit einfach herrlich. DIe Wortwahl ist echt klasse und dies ist so ein Buch, das mehrmals gelesen werden will. Ich glaube, das sehr viele Worte absolut bewußt gewählt sind (ich hoffe es zumindest).

Sich in ein Bild verlieben -es gibt schlimmeres Icon_smile Und die Geschichte hat gedauert, bis der Erzähler aus der Vergangenheit dann wieder am Ort des Geschehens angekommen ist. Mal sehen, was der Cousin noch für eine Rolle spielt. Von der ich im Moment überrascht bin, weil er doch so leichtlebig rüberkommt. Des wegen fand ich ihn gleich sympatisch, weil wenigstens er sich um seinen Cousin sorgt.

Ich hatte bei dem Titel und dem Klappentext? sowas wie Zeitreisen im Kopf (kann mich auch irren) und ich bin gespannt wie und ob das dann auch so kommt ^^

Also dann auf ein interessantes weiterlesen.

Gruß

Nuriel

Ich mag Bananen, na und? *ugh*

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Beitrag #19 |

RE: Frühlings-Lesekreis 2013: Die Landkarte der Zeit
Hallo ihr beiden,

Zitat:Am Anfang hatte ich, wie schon gesagt ein paar kleine Problemchen mit der Sprache.

Ja, ich musste mich auch erstmal daran gewöhnen. Ich schätze mal es liegt an den teilweise recht verschachtelten, langen Sätzen.

Zitat:Ganz ehrlich gesagt brauchte ich ziemlich lange um mit Andrew als Charakter warm zu werden. Ich fand ihn iwie von Anfang an ein wenig komisch...

Nunja, das erste was man von ihm liest ist, dass er sich umbringen will. Wenn das mal nicht komisch ist … Ich finde dadurch hat er aber so eine gewisse Melancholie an sich, die ihn interessant macht. Icon_wink

Zitat: Dabei werde ich aber auch jedes Mal ein bisschen aus der Story raus geworfen, was ich etwas störend finde...

Das mit dem „raus geworfen werden“ hat mich nur teilweise gestört. Z.B. am Ende unseres Abschnittes, als es spannend wurde und ich wissen wollte, ob er sich nun erschießt oder nicht, kriegen wir erst noch erklärt, warum wir plötzlich zu Charles schwenken. Icon_rolleyes

Zitat:Ich weiß nicht ob es nur mir so geht, aber ich finde Andrews Reaktion übertrieben, als er sich sofort in das Bild von Marie verliebt...

Wo die Liebe halt hinfällt. Icon_wink Andererseits ist das ja kein Schnulzenroman, wo man das Seitenweise ausbreiten kann, ich denke das musste einfach so schnell gehen. Icon_wink

Zitat:Mir ging es so, dass mir irgendwie der Grund für die Liebe von Andrew zu Marie fehlte... Das entscheidende Warum? ...
Am Ende blieb bei mir die Frage, ob sie sich auch in ihn verliebt hat?! Wenn ja, wann und warum?

So wie ich das verstanden habe, hat er sich schon von Anfang in sie verliebt. Schon allein wegen dem Bild. Ob sie sich auch in ihn verliebt hat, wissen wir nicht. Er deutet immer nur ihre Blicke. Vielleicht hat sie das auch gar nicht und sieht in ihm nur die Chance daraus zu kommen?

Zitat:Würde ich ein richtiges Buch haben, dann würde ich mit Textmarker und Post-ist arbeiten.

Textmarker? Icon_shocked

Zitat:Wie ein alter Vorleser, der den jungen Damen und Herren aus den besseren Kreisen immer wieder Anmerkungen macht, damit die geneigte Leserschaft bzw. Zuhörerschaft auch kein Detail verpasst.

Das Bild gefällt mir. Icon_cuinlove

Zitat:Ich fürchte nur, der Weg immer wieder hin und zurück, könnte auf die Dauer meinen Sprachgebrauch erst einmal verändern.

Ich fürchte meine Sätze verschachteln sich auch langsam. Icon_ugly

Zitat:Ja ich mag das Buch, ich kann jetzt keinen genauen Grund nennen, ich finde die Gesamtheit einfach herrlich.

So geht’s mir auch. Irgendwie kann ich mich in diese warmen, weichen Worte so richtig einkuscheln. Icon_cuinlove Klingt blöd, aber ihr versteht mich bestimmt. Icon_lol

Zitat:Ich glaube, das sehr viele Worte absolut bewußt gewählt sind (ich hoffe es zumindest).

Das glaube ich auch. Allein schon der Aufbau der Geschichte, zeigt, dass alles wohl überlegt ist. Ich glaub, wenn man über Zeitreisen schreibt, muss man gut strukturiert sein. Icon_wink

Zitat:Von der ich im Moment überrascht bin, weil er doch so leichtlebig rüberkommt. Des wegen fand ich ihn gleich sympatisch, weil wenigstens er sich um seinen Cousin sorgt.

Ging mir auch so. Seit sich Charles um Andrew kümmert ist er mir symphatischer. Er hat sich sowieso ganz gut entwickelt, hat geheiratet und macht einen „gesetzteren“ Eindruck.

Zitat:Ich hatte bei dem Titel und dem Klappentext? sowas wie Zeitreisen im Kopf (kann mich auch irren) und ich bin gespannt wie und ob das dann auch so kommt ^^

Das kommt. Schon am Anfang von unserem nächsten Abschnitt. Icon_wink

Mal zu sandy rüberwink. Wave Ich hoffe du bist uns nicht verloren gegangen.

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #20 |

RE: Frühlings-Lesekreis 2013: Die Landkarte der Zeit
Endlich finde ich auch einmal die Zeit und den Ort, etwas zu antworten :D

Zitat:Mal zu sandy rüberwink. Ich hoffe du bist uns nicht verloren gegangen.
Noch weile ich glücklicherweise unter den Lebenden, auch wenn ich mit meinem Laptop zur Schule fahren muss, um online gehen zu können (So eine Situation macht erfindungsreich. Im BIZ der Agentur für Arbeit kann man auch surfen - Aber genug des Offtopics)

Also, wie bereits oben erwähnt ist mein erster Eindruck durchweg positiv. Mit der Sprache hatte ich wenig bis keine Probleme, was aber daran liegen mag, dass ich das ein ums andere mal ähnliche Bücher gelesen habe und selber bekanntlich dichte (Daher liebe ich seinen teils poetischen Stil! Der Umgang mit Wörtern, auch wie ihr sagt, die genaue Wortwahl - Ich denke, darüber sind wir uns einig Icon_smile )

Gleich der Anfang hat mich fasziniert (weniger weil es um Waffen ging, nein, aber ich finde es durchaus mutig, als Autor mit einem solchen Thema einzusteigen. Zum anderen ist es fast ein wenig, hm, makaber: Auf den ersten Seiten sind einige Stellen, bei denen ich leise lachen musste, beispielsweise die Wortwahl bei Beschreibungen der Waffen oder - Ich habe leider grade nicht gas genaue Zitat da - "Sein Vater war grade in Italien, wo er vermutlich den Trevibrunnen mit seinen Blicken einschüchterte". Aber im selben Moment bleibt einem das Lachen stecken, weil man sich klar macht, worum es eigentlich geht: Das ein Mensch so verzweifelt ist, dass er sich umbringen will. ). Auch das gelegentliche Eingreifen des Autors macht, neben der Wortwahl und dem Thema, meiner Meinung nach gleich klar, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen 'Leichte-Lektüre'-Roman handelt.

Apropos Wortwahl: Lady, du hast interessanterweise beinahe die selben Zitate wie ich rausgeschrieben :') (Bei vielen Büchern schreibe ich mir beim lesen Stellen raus, um die besten dann später mal in mein kleines, rotes Zitatenbuch zu übertragen)

Der Autor, bzw. der Erzähler, der aber wie ein allwissender Autor auftritt (aber schlussendlich ja immer noch eine Buchfigur ist, auch wenn sie den Autor verkörpern mag) gefällt auch mir recht gut. Immer mal wieder kommt es mir vor, als würde er sich an die Leser wenden um zu zeigen, wie man eine Geschichte erzählt. Vielleicht wirkt das nur bei mir so bzw. bei Menschen, die selber schreiben? Aber grade bei Szenen wie der Wiedergabe der Gedanken des Kutschers und des Einschubes : - Aber was soll ich machen, er dachte es eben - oder bei der 'Überbrückung' der Zeit in der Kutsche (Zweiter Leseabschnitt), die dem mitfahrenden Leser ansonsten zu eintönig werden könne, wecken bei mir den Eindruck, als wolle er sich beinahe rechtfertigen dafür, wie er die Geschichte geschrieben hat und das die Figuren eigenständige, handelnde Menschen sind.
Nichtsdestotrotz ist er mir sympathisch.


Zitat:ber ich find es anständig von Andrew, dass er es zumindest versucht hat. Als der Ärmste dann Maries Leiche findet, tut er mir richtig Leid.
Oh ja. Vor allem nach der Beschreibung, wie die Leiche aussieht... Das weckt das allgemeine Mitleid.
Zitat:Wie ging es euch? Kamt ihr mit ihm direkt klar, oder fehlte die nötige Sympathie?
Ich muss zugeben, ich hatte eigentlich von Beginn an vielleicht eine leichte Irritation - Er macht es einem ja auch nicht leicht - Aber meistens komme ich mit solchen introvertierten Charakteren eigentlich recht gut klar. Mag daran liegen, das ich persönlich ein Mensch bin, der für beinahe jede Situation Verständnis findet und meistens mitfühlt (Wenn ich an Horoskope glauben würde, könnte man sagen, es liegt daran, das ich Krebs bin. Weil ich es nicht tue, sage ich, es liegt daran, wie ich aufgewachsen bin ^^ ). Deshalb hat Andrew auch eher meine Faszination (im Positiven Sinne) geweckt als Figur.
Zitat:Am Ende blieb bei mir die Frage, ob sie sich auch in ihn verliebt hat?! Wenn ja, wann und warum?
Ich denke auch, wie ist sich nicht sicher. Marie kommt für mich so rüber, als ob sie ihn ehrlich mag, zwischen den Zeilen - Aber ob es Liebe ist, wird nicht geklärt. Bei allen Gefühlen wird sie mit Sicherheit immer darauf gehofft haben, dass er ihr 'Ticket nach draußen' ist.
Ich finde überhaupt, über Marie erfährt man nicht sehr viel. Das meiste liest man durch Andrews verklärte Brille hindurch, ansonsten bleibt sie für mich eher fremd.

Nuriel - Deinen Kommentar könnte ich jetzt komplett zitieren und ein 'ich stimme zu' darunter schreiben ;D
Zitat:Ich hatte bei dem Titel und dem Klappentext? sowas wie Zeitreisen im Kopf (kann mich auch irren) und ich bin gespannt wie und ob das dann auch so kommt ^^
Ja, das stimmt. Zeitreisen tauchen vergleichsweise spät auf. Im Grunde wartet man die ganze Zeit darauf und durch den Klappentext kann man sich auch vorstellen, wie es dazu kommt: Aber lange Zeit wartet man vergeblich Icon_jump Fand ich aber nur teilweise störend, weil die Andrew-Geschichte einfach etwas mehr Vorlauf benötigt.
Zitat:
Zitat:Würde ich ein richtiges Buch haben, dann würde ich mit Textmarker und Post-ist arbeiten.
Textmarker?Icon_shocked
Testmarker Icon_shockedIcon_shocked
(Mache ich nur in Schullektüren. Ansonsten . - . Na, eher nicht *g* )
Zitat:So geht’s mir auch. Irgendwie kann ich mich in diese warmen, weichen Worte so richtig einkuscheln. Klingt blöd, aber ihr versteht mich bestimmt.
Oh ja. Ich finde es auch anstrengend, nicht direkt weiter zu lesen: Ich brauche für einen Abschnitt zwischen zwei und vier Tage bisher und das nur, weil ich mir aktiv Zeit lasse. Aber auf der anderen Seite ist dies eine durchaus andere Leseerfahrung, normalerweise bin ich bei guten Büchern und Büchern, die ich mag immer recht schnell fertig und lasse sie im Nachhinein auf mich wirken. Aber bei der Landkarte der Zeit passt das, bei weiterem Nachdenken grade, nicht so gut. Dieses Buch muss man die ganze Zeit auf sich wirken Lassen, bei Regen draußen, mit einer Tasse Tee in der Hand...Icon_cuinlove


Also, wie ihr lest sind auch meine Sätze etwas im Jahrhundert verrutscht *g*
Ich freue mich auf's weiterlesen und wünsche allgemeines Lesevergnügen!
Entschuldigt nochmals die späte Antwort..

Grüße
sandy

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