Es ist: 08-12-2022, 07:48
Es ist: 08-12-2022, 07:48 Hallo, Gast! (Registrieren)


Einbahnstraße in die Hölle
Beitrag #11 |

RE: Einbahnstraße in die Hölle
Hallo Lady,

ich glaube schon, dass ich die Geschichte einmal gelesen habe, jedenfalls kommt mir der Titel sehr bekannt vor, muss aber gestehen, das ein erstes „Textschnuppern“ keine Erinnerungen in mir weckt, also lese ich einfach und du bekommst ein Kommi. Icon_smile

„Folge mir!“, sagte das kleine Mädchen mit dem großem Strohhut.
=> wenn das Mädchen es nur sagt, dann würde ich das Rufzeichen weglassen. Ansonst vielleicht: ...!“, schrie das kleine Mädchen ....

Dann sah er das Kind nicht mehr. Er blieb stehen. Der alte Mann spürte, dass der Boden unter seinen Füßen ihn nicht mehr tragen konnte.
=> würde glaube ich noch ein Stück flüssiger gehen.
~ Dann sah er das Kind nicht mehr und blieb stehen. Der alte Mann ....
~ Dann sah er das Kind nicht mehr. Er blieb stehen und spürte, dass der Boden unter seinen Füßen ihn nicht mehr tragen konnte.

Er versank im Sumpf. Unfähig, nur einen klaren Gedanken zu fassen, kämpfte er ums Überleben, aber durch seine Bewegungen versank er noch tiefer in der nassen, dunklen Hölle.
=> Doppelung von versank.
~ Er versank im Sumpf. Unfähig, nur einen klaren Gedanken zu fassen, kämpft er ums Überleben, aber durch seine Bewegungen beschleunigte er das unvermeidliche und glitt tiefer in die nasse, dunkle Hölle.
Auch keine Meisterleistung, aber vielleicht hilft dir etwas davon weiter.

Eine Einbahnstraße, aus der es keine Umleitung zum Leben für ihn gab.
=> Ein sehr schöner Satz! Gefällt mir wirklich gut.

„Na, wo kommst du denn her?“, fragte der alte Mann freundlich. Das Kind antwortete nicht und starrte ihn weiter aus seinen dunklen Augen an.
Herr Tibor schaute sich um. „Wo sind deine Eltern?“
=> Owe, ich erinnere mich schon an etwas. *grins*

„Töten?“ fassungslos starrte Herr Tibor das kleine Mädchen an, welches aus den Taschen ihres Kleides eine Pistole zog und auf den alten Mann richtete.
=> „Töten?“ Fassungslos starrte ....

So, also ich kann mich erinnern, diese Geschichte einmal gelesen zu haben. Es liest sich wie ein kleiner, schwarzer Alptraum und dann doch auf eine sonderbare Art wie ein Märchen. Du hast erzählend geschrieben, sehr sogar – war das Absicht? An sich war es flüssig und gut zu lesen, aber durch den Stil hat sich immer mehr das Wort „Märchen“ in mir aufgedrängt und ich finde das passt sogar ganz gut. Ein kleines, schwarzes Märchen. Mit sogar ein wenig Fantasy, wenn ich das richtig gelesen habe. Icon_smile
Der Inhalt gefällt mir recht gut. Es geht um Liebe, um Betrug und darum, dass nicht eine neue Geburt die Seele von früher Schuld befreit. Das finde ich echt lesenswert. Ein Märchen für Kinder vielleicht nicht unbedingt, aber für Erwachsene. Sogar mit kleiner Moral, die unaufdringlich mitschwimmt: „Auf deine Taten, folgt das Schicksal, egal wie lange es braucht“. Ich fand die Geschichte gut zu lesen und auch interessant. Ein Quäntchen Überzeugung hat mir gefehlt, kann allerdings gar nicht sagen warum. Vielleicht, weil man durch ein wenig andere Darstellung sicherlich einen guten Thriller hätte schreiben können. Packend, spannend, gnadenlos. Ein Todesröcheln, ... *grins* - Sternchen wieder ganz brutal. Solche Details hast du ausgespart und eine nette Geschichte erzählt. Es wäre ganz interessant eine andere Fassung der Geschichte zu lesen, so richtig auf Thriller aufgebaut und verdammt einschüchternd. Mir ist irgendwie so richtig bewusst geworden, wie lustig es wäre diese Geschichte dann gegenüber zu stellen. Beide Versionen hätten sicherlich viel für sich. Da du aber diese geschrieben hast, bleibt es für mich ein nettes, schwarzes Märchen für junggebliebene Erwachsene. Icon_smile Mir hat es gefallen.

Gerne gelesen,
Sternchen

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
Viele kleine Sternschnuppen

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Beitrag #12 |

RE: Einbahnstraße in die Hölle
hallo sternchen,

ich war ja ganz überrascht ein kommentar unter einer meiner geschichten zu finden. ich glaub auch, dass du es schonmal gelesen hast, aber schön, wenn du dich nicht mehr erinnerst bekomme ich nochmal einen kommentar. Icon_jump

Zitat:Es liest sich wie ein kleiner, schwarzer Alptraum und dann doch auf eine sonderbare Art wie ein Märchen. Du hast erzählend geschrieben, sehr sogar – war das Absicht?

direkt absicht war das nicht. ich schreib irgendwie automatisch erzählend und kann gar nicht anders. ab und zu passt das dann aber nicht zur geschichte und ich muss mich echt überwinden anders zu schreiben. aber hier ist es in ordnung, wenn du es als "kleines, schwarzes märchen" bezeichnest. :icon_thumbs1:

Zitat:Solche Details hast du ausgespart und eine nette Geschichte erzählt. Es wäre ganz interessant eine andere Fassung der Geschichte zu lesen, so richtig auf Thriller aufgebaut und verdammt einschüchternd.

zunächst wollte ich den leser noch in sicherheit wiegen. nett, beschaulich, ruhig, um dann in das mysteriöse überzugehen. ich denke aber, dass du schon recht hast. besonders der schluss hätte noch einschüchtender, "heftiger" sein können.
die idee einer anderen fassung der geschichte find ich echt interessant. zumal ich die figuren sehr mag, mich aber nicht traue sie nochmal aufleben zu lassen. danke für den gedankenanstoß! Icon_bussi

schön, dass es dir gefallen hat. das ist doch das wichtigste. und vielen dank für deinen lieben kommentar und das anmerken der textstellen, ich werde mich mit ihnen auseinandersetzen. Icon_wink

lg [Bild: smiley_emoticons_winken3.gif]

Lady

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Beitrag #13 |

RE: Einbahnstraße in die Hölle
Hi meine Lady!^^
Die Geschichte steht schon lange auf meiner Liste und jetzt komme ich auch endlich dazu sie zu kommentieren! Mrgreen (der Kampf gegen den inneren Schweinehund ist immer so hart Icon_wink)

Den Titel finde ich schonmal sehr interessant! "Einbahnstraße in die Hölle" Das verspricht etwas ... spannend und vielleicht auch nachdenklich ...

Zitat: Eine Einbahnstraße, aus der es keine Umleitung zum Leben für ihn gab.
Ein sehr bedrückender Traum ... und ein erste Verknüpfung zum Titel. Ein guter Einstieg! (ein wenig fehlen mir aber "tiefergehende" Emotion, doch irgendwie passt es auch zum Traumcharakter der szene ... hm ... Icon_rolleyes )

Zitat:Herr Tibor erwachte in seinem Bett
Das "Herr Tibor" hier, passt für mich nicht, da im vorherrigen Satz schon "Herr Tibor" steht (also eine Wiederholung Icon_wink) Allerdings ist es hier schon sinnvoll den Namen zu schreiben, damit ich als Leser weiß, dass wir es mit dem selben Mann zu tun haben ... also vielleicht den Traum mit "er ertrank." beenden?^^

Zitat:Um neun Uhr beendete der alte Herr das Frühstück, wie immer mit dem letzten Bissen Croissant.
Das durchgeplante Leben eines Rentners ... das macht ihn für mich verdächtig ... warum braucht er so eine Lebensplanung? Heißt das nicht, dass er unsicher ist, Halt sucht? Hm ... ich will kein so festgefahrenes Leben im Alter haben Icon_wink aber sonst wirkt Herr Tibor bisher recht sympathisch^^

Zitat:aber das Auffallendste war der riesige Strohhut mit dem lila Hutband, der auf ihrem Kopf saß.
Genau wie im Traum ... hm ... war der Traum eine Vorahnung? Oder bildet Tibor, sich das Mädchen vielleicht sogar nur ein (wegen dem Traum)? (Wanderer stellt fest, dass er in letzter Zeit zu viel mit Philosophie und "um-die-Ecke-Denken zutun hatte Mrgreen )

Zitat: „Weil du deine Vergangenheit entdecken musst.“
*g* ist das nicht das, was in so Fantasywerken immer die alte Wahrsagerin sagt? (Es ist Zeit, dass du deine Vergangenheit entdeckst, junger Prinz, du kannst dich deinem Schicksal nicht entziehen! Icon_winkIcon_winkIcon_wink)

Zitat:„Deine Träume, in denen du das Gefühl hast, in einem Alptraum zu erwachen.“
Icon_shocked Sie weiß davon ...? geheimnisvoll ... (ich wusste schon immer, dass kleine Mädchen irgendwie gruselig sind!!!)

Zitat:In Herrn Tibor
Du verwendest, für meinen Geschmack, etwas zu oft Herr Tibor ... du könntest etwas öfter "der alte Mann" oder "der ältere Herr" oder ähnliches verwenden, denn so wiederholt sich der Name zu oft Icon_smile

Zitat:Er fühlte sich plötzlich unwohl, als ob ihn der Himmel mit seiner unendlichen Weite erdrücken wollte.
Diese Stelle gefällt mir ... irgendwie weckt sie eine düstere Vorahnung, irgendwie ist sie schattenhaft bedrückend ...

Zitat:Er wollte nur zurück in sein Haus und dort in der sicheren Küche einen Tee trinken.
Für mich ein weiterer Hinweis darauf, dass er sich irgendwie an seine Strucktur klammert, das irgendetwas nicht stimmt ... normalerweise löst ein KInd nicht so eine übermäßige Reaktion aus, nicht bei einem Erwachsenen, der sich vermutlich nicht eingestehen würde, dass er angst hat, oder so! Icon_wink

Zitat:Leonie“ erwiderte sie knapp. „Ein schöner Name“, antwortete er.
Stimmt!^^ Hm, der Name gibt dem Mädchen wieder etwas "Normales", holt sie wieder rein in die Realität, der Moment der Bedrohung ist erstmal vorbei ...

Zitat:Du bist ein Gefangener deines Lebens.“
Ziemlich weise für ein 9 Jähriges Mädchen ... ist sie gekommen, um ihn aus seinem Gefängnis zu befreien? Aber warum wirkt sie dann so düster?

Zitat:Um das beklemmende Schweigen zu verhindern erzählte Herr Tibor das erste, was ihm einfiel
Ich finde du bringst das "Betretene" "Unagenehme" das Herr Tibor empfindet gut rüber! Er druckst ja schon die ganze Zeit eher rum, ist dem Umgang mit Kindern nicht gewöhnt ... und dann auch noch mit so einem gruseligen Mädchen Icon_wink gefällt mir!

Zitat:„Auch deine anderen Uhren im Haus funktionieren nicht mehr. Ich habe sie abgeschaltet.“
Icon_shocked ich sage doch, dass das Mädchen gruselig ist!!! (Wanderer stellt sich gerade vor, wie das Mädchen Nachts vor einer Uhr steht und sie tot starrt!)

Ich stelle gerade fest, dass ich von Leonie immer noch als "das Mädchen" denke, obwohl ich ja jetzt den Namen kenne ... der Name ist zu "reell" für dieses (Schatten)Kind, wenn du so einen Effekt erzeugen wolltest, dann ist dir das sehr gut gelungen!^^

Zitat:Er wusste, dass weiteres Nachfragen sinnlos war, also ließ er es sein.
Warum wusster er das? Der Satz steht da so haltlos, das gefällt mir nicht. Schreib doch, dass ihre Stimme so entschieden war oder das sie sich undrehte und/oder begann ihren Tee zu trinken ... irgendetwas Endgültiges, Abschließendes eben! Icon_wink

Zitat:weil er sich nicht von ihr beobachtet fühlte.
genau so stelle ich mir das Mädchen vor! *g* Wundert sich Herr Tibor denn nicht, warum das Mädchen einfach so bei ihm lebt? Sollte er nicht die Polizei benachrichtigen, oder so?

Zitat:Plötzlich spürte er Leonies Hand auf seiner eigenen liegen. Diese Geste kam ihm vertraut und gleichzeitig fremd vor. Es war ein merkwürdiges Gefühl, welches er nicht in Worte fassen konnte.
hm ... interessant!

Zitat:Herr Tibor ertrank und erwachte in seiner Vergangenheit
das geht mir etwas zu aprubt! Ich finde das gehört eine Pause dazwischen, so wirkt es zu gleichgültig, irgendwie nebenbei ... ein Absatz vielleicht? Also: "Herr Tibor ertrank ...

und erwachte in seiner Vergangenheit"
Und woher weiß er überhaupt, dass er in seiner Vergangenheit ist? Die Stelle gefällt mir sonst ziemlich gut!^^

Zitat:„Ich bin ein Mörder …“ Herr Tibor war noch ganz benommen von dieser Erkenntnis.
„ … und ich dein Opfer.“
Wow!

Zitat:„Warum erinnere ich mich nicht?“, fragte Herr Tibor, viele Fragen flogen durch seinen Kopf und er versuchte, sie einzufangen.
Hm ... ist das jetzt seine "aktuelle" Vergangenheit (er heißt ja immer noch Tibor) oder ist er ebenfalls "nur" eine Wiedergeburt? (er erinnert sich ja nicht, außerdem war er verheiratet)

Zitat:Damit du weißt, weshalb ich dich jetzt töte
Icon_shocked (kleine Mädchen sind verdammt gruselig)

Zitat:„Ich hoffe wirklich, dass wir unsere nächsten Leben gemeinsam beenden können.“
also liebt sie ihn noch? Das wäre aber eine irgendwie verquäre Art der Liebe ... oder will sie sich rächen, damit es eine Chance auf einen Neuanfang gibt? Oder beides?

Zitat:Keiner der Nachbarn sah das kleine Mädchen mit dem großem Strohhut, welches Herrn Tibors Garten verließ und verschwand.
Und was hat das zu bedeuten? Niemand sah sie, heißt das, dass sie vll doch nicht real war? Was für ein Ende! Gefällt mir gut! Mrgreen

So *verschnauf*

Dein Stil ist flüssig zu lesen und gut zu verstehen ... du tauchst hier nicht so tief in das Gefühlsleben und Psyche Herr Tibors ein, wie du könntest, was das ganze zu einer Erzählung macht ... sie hat so etwas Märchenhaftes.
Du könntest die Geschichte intensiver machen ABER
mir gefällt sie so wie sie jetzt ist sehr gut! Ich finde dieser Erzählstil passt perfekt zu der düster/melancholischen, irgendwie auch surrealistischen Stimmung der Geschichte!

Gute Überleitung zum Inhalt Icon_wink
wow, deine Geschichte macht mich richtig nachdenklich ... sie ist schön düster (ohne dabei irgendwelche (Horror)Klischees zu bedienen)
und legt Wert auf das psychische, auf das Traumhafte ... du spielst mit dem Gedanken der Wiedergeburt und für mich wirft die Story ein Licht darauf, wozu Wiedergeburt vielleicht führen könnte ... schön! (und ich bin immer noch nachdenklich^^)

Hast du sehr gut gemacht, meine Lady!Mrgreen Sehr gerne gelesen!

Ganz liebe Grüße von deinem Wanderer!

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten

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Beitrag #14 |

RE: Einbahnstraße in die Hölle
*freu* ein neuer beitrag! von meinem wanderer *freufreu* Icon_jump

hallo mein wanderer! Icon_smile

Zitat:Ein sehr bedrückender Traum ... und ein erste Verknüpfung zum Titel. Ein guter Einstieg! (ein wenig fehlen mir aber "tiefergehende" Emotion, doch irgendwie passt es auch zum Traumcharakter der szene ... hm ... Icon_rolleyes )

find ich schonmal toll, dass du den traum für einen guten einstieg hälst. ja, das mit den emotionen ist im traum etwas kompliziert. wieviel emotion hat man, wenn man träumt? oder kommen die erst, wenn man wieder aufwacht und drüber nachdenkt? schwierig, schwierig ...

Zitat:
Zitat: „Weil du deine Vergangenheit entdecken musst.“
*g* ist das nicht das, was in so Fantasywerken immer die alte Wahrsagerin sagt? (Es ist Zeit, dass du deine Vergangenheit entdeckst, junger Prinz, du kannst dich deinem Schicksal nicht entziehen!)

echt? ist der satz so klischeebelastet? war mir gar nicht bewusst. Icon_rolleyes das ist einer der sätze der mir spontan eingefallen ist.

Zitat:Ich stelle gerade fest, dass ich von Leonie immer noch als "das Mädchen" denke, obwohl ich ja jetzt den Namen kenne ... der Name ist zu "reell" für dieses (Schatten)Kind, wenn du so einen Effekt erzeugen wolltest, dann ist dir das sehr gut gelungen!^^

öhm, war eigentlich nicht so geplant. sie hat eben einen normalen namen, weil sie im "jetzt" lebt. aber der effekt gefällt mir trotzdem. Icon_smile

Zitat:
Zitat:Er wusste, dass weiteres Nachfragen sinnlos war, also ließ er es sein.
Warum wusster er das? Der Satz steht da so haltlos, das gefällt mir nicht. Schreib doch, dass ihre Stimme so entschieden war oder das sie sich undrehte und/oder begann ihren Tee zu trinken ... irgendetwas Endgültiges, Abschließendes eben!

hmm, ich glaub du hast recht. aber ich denke er spürt das einfach. außerdem hat er ja schon voher mit ihr gesprochen und weiss das sie ungenaue antworten gibt. ich werd mir die stelle aber nochmal angucken.

Zitat:Wundert sich Herr Tibor denn nicht, warum das Mädchen einfach so bei ihm lebt? Sollte er nicht die Polizei benachrichtigen, oder so?

ich glaube hier hast du die kleine schwachstelle in der geschichte gefunden. nun, sie bleibt einfach bei ihm und er akzeptiert das. ich glaube so richtig loswerden will er sie auch gar nicht mehr, weil er sie interessant findet. außerdem sind alte männer grundsätzlich gutmütig und er is gleichzeitíg noch neugierig. (ich glaub ich versuch gerade mich rauszureden Icon_rolleyes)

Zitat:
Zitat:Herr Tibor ertrank und erwachte in seiner Vergangenheit
das geht mir etwas zu aprubt! Ich finde das gehört eine Pause dazwischen, so wirkt es zu gleichgültig, irgendwie nebenbei ... Und woher weiß er überhaupt, dass er in seiner Vergangenheit ist? Die Stelle gefällt mir sonst ziemlich gut!^^

er ist ja auch aprubt eingeschlafen. von jetzt auf gleich hinüber in eine andere welt gewandert.Icon_smile das es seine vergangenheit ist, weiss er einfach. spürt es. ein klein wenig erinnerung hat (spürt) er ja, deshalb kommt ihm auch leonies berührung bekannt vor.

Zitat:Hm ... ist das jetzt seine "aktuelle" Vergangenheit (er heißt ja immer noch Tibor) oder ist er ebenfalls "nur" eine Wiedergeburt? (er erinnert sich ja nicht, außerdem war er verheiratet)

nachdem er wieder aufwacht sind wir wieder im "jetzt" nur die träume sind vergangenheit, bzw. vergangenes leben.

Zitat:also liebt sie ihn noch? Das wäre aber eine irgendwie verquäre Art der Liebe ... oder will sie sich rächen, damit es eine Chance auf einen Neuanfang gibt? Oder beides?

beides. erstmal rache, aber auch gleichzeitig liebe und die hoffnung auf ein neues, gemeinsames leben. den mit ihren "aktuellen" leben können sie nichts mehr zusammen anfangen. er ein alter mann und sie ein kleines mädchen.

Zitat:Du könntest die Geschichte intensiver machen ABER
mir gefällt sie so wie sie jetzt ist sehr gut!

klar, in den meisten fällen geht es noch intensiver. ABER wenn es dir so gut gefällt, dann bin ich noch zufriedener damit, als ich es sowieso schon bin. Mrgreen

Zitat:Hast du sehr gut gemacht, meine Lady! Mrgreen Sehr gerne gelesen!

Smiley_emoticons_blush danke! Icon_bussiMrgreen

vielen, vielen dank für deinen tollen kommentar. ich sehe, die geschichte ist bei dir genauso angekommen, wie ich es geplant hatte. schön, wenn was funktioniert. Icon_smile
tja, ein paar kleine schwachstellen hast du noch gefunden, z.b. die wiederholung von seinem namen. die werd ich mir nochmal in ruhe anschauen.
aber jetzt freu ich mich erstmal noch ein bisschen, dass es meinem wanderer so gut gefallen hat. Mrgreen

viele liebe grüße von
deiner Lady

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Beitrag #15 |

RE: Einbahnstraße in die Hölle
*heul* Irgendwer ist gegen mich! Das ist jetzt schon das dritte Mal, dass ich diesen Kommentar schreibe. Ständig verschluckt sich Firefox. Jetzt also mit dem Internet Explorer, und WEHE, das klappt nicht!

Hallo Lady!
Es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und ich dachte mir, ich lass dir mal einen kleinen Kommentar da. Icon_wink
Ich weiß, diese Geschichte ist schon etwas älter, aber ich kenne sie nicht, und mit deiner aktuellen Geschichte zum Wettbewerb kann ich ehrlich gesagt, wenig anfangen. Zudem hat Lanna sich auch schon wieder in meine Gedanken eingeloggt und sie für mich nieder geschrieben. Icon_wink

Nun, also die Einbahnstraße in die Hölle. Mich verwirrt etwas, dass es unter Sonstiges und nicht unter Horror steht. Ich bin gespannt.

Zitat:Herr Tibor schlief ein und hatte das Gefühl, in einem Alptraum zu erwachen.
-- Ein schöner Anfang. Ja, von den Alpen träume ich auch des Öfteren. Die schneebedeckten Gipfel, der blühende Enzian, die frische Luft. Icon_smile
Vielleicht solltest du das "p" um 180 Grad drehen und spiegeln. *grins*

Zitat:„Folge mir“, sagte das kleine Mädchen mit dem großem Strohhut.
-- Welches kleine Mädchen? Steht es einfach so da? Kennt er es? "Das" klingt so bestimmt, wie ein festgelegtes Mädchen, also eines, das man als Leser schon kennen müsste.

Zitat:Sie liefen durch einen Wald. Zunächst gefiel es Herrn Tibor ganz gut, an einem solch sonnigen Tag einen Spaziergang mit der Kleinen zu machen. Doch dann änderte sich das Wetter schlagartig und dichter Nebel zog auf.
-- Wo ist hier der Albtraum? Im ersten Satz steht, er erwacht in einem. Davon sehe ich hier aber nichts. Nach der Einleitung hatte ich damit gerechnet, dass sofort etwas Schlimmes passiert. Stattdessen macht Herr Tibor einen Spaziergang durch den Wald. :icon_gucker:

Zitat:Herr Tibor hatte Angst, sie zu verlieren, da er schon jetzt kaum mehr die Hand vor Augen sah.
-- Er hat Angst um das Mädchen? Also haben die beiden eine Verbindung? Woher kommt das und wodurch macht sich das fest? Hier fehlt mir etwas Info.

Zitat:Doch das Mädchen lief immer schneller, geradewegs in den beharrlich dichter werdenden Nebel hinein.
-- Genau zwei Sätze zuvor hast du bereits einen Satz mit "doch" angefangen. Das liest sich unschön.

Zitat: Dann sah er das Kind nicht mehr.
-- Auch "dann" findet sich drei Sätze zuvor.

Zitat: Er blieb stehen. Der alte Mann spürte, dass der Boden unter seinen Füßen ihn nicht mehr tragen konnte.
Er versank im Sumpf.

-- Wo kommt der plötzlich her? Eben ist er doch noch durch einen Wald gelaufen. Icon_confused

Zitat: Unfähig, nur einen klaren Gedanken zu fassen, kämpfte er ums Überleben, aber durch seine Bewegungen ging er noch schneller in der nassen, dunklen Hölle unter. Eine Einbahnstraße, aus der es keine Umleitung zum Leben für ihn gab.

-- Hier wird also schon der Titel aufgegriffen. Interessant. Worum geht es denn im restlichen Text? Icon_wink

Zur Einleitung:
Wir haben also Herr Tibor, ein älterer Herr, der davon träumt, wie ihn ein kleines Mädchen in den Sumpf führt, wo er ertrinkt. Das könnte ein spannender Einstieg sein. Ich beginne in Zweierlei Blut ja auch mit einem Traum, kann mich daher schlecht beschweren. Icon_wink
Was mich stört, ist die Umsetzung. Vielleicht warst du auf Kürze bedacht, aber so kommt weder Stimmung auf noch leiden wir mit Herrn Tibor. Dafür ist alles viel zu kurz, zu emotionslos heruntererzählt.
Einige Fragen, die ich mir stelle:
1. Wie sieht das Kind aus? Schutzbedürftig? Vèrtraut?
2. Warum folgt er dem Kind? Kennt er es womöglich?
3. Wieso bemerkt er den Sumpf beim Gehen nicht? Ist der Übergang zu abrupt?
4. Was macht das Kind? Lockt es ihn vielleicht? Lacht es? Und was macht er? Ruft er nach ihr? Oder denkt er sich, ach, lass die mal rennen?
5. Was empfindet er, als er zu sinken beginnt? Panik? Wie zeigt sich das in seinem Körper, in seinem Handeln? Schreit er? Oder ist er vor Entsetzen stumm?
6. Wie ist die Athmospäre im Wald und im Sumpf? Gespenstisch? Schmatzt das Wasser um ihn herum? Sind da Tiere? etc.

All das und einiges mehr fehlt mir, um wirklich in deine Geschichte eintauchen zu können.

Nun weiter. Mittlerweile ist auch schon Samstag - WM sei Dank. Icon_wink

Zitat:Herr Tibor erwachte in seinem Bett. Um halb acht, wie jeden Morgen.
-- Also keine Besonderheit, trotz dem Albtraums? Er schläft nicht nur durch, sondern geht auch sofort in den Alltag über? Das finde ich höchst unrealistisch, denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass (Traum)-Sterben äußerst nervenaufeibend sein kann.

Zitat:Er zog sich an, schaute in den Spiegel und sah einen weißhaarigen Mann mit faltigem Gesicht der bald seinen 69. Geburtstag feiern würde.
-- Ach, er sieht also nicht sich selbst? Mrgreen Sorry, aber wieder so eine Spiegelszene, die nur drin steht, um den Chara zu beschreiben. *kotz* Das finde ich furchtbar, weil schon millionenfach gelesen.

Zitat:In der Küche goss Herr Tibor, wie jeden Tag, den Kaffee um Punkt acht Uhr in seine Tasse.
-- Hat das einen Grund, warum du immer so auf die Zeiten pochst?
Fällt mir gerade so auf.

Zitat:Er ließ das Gras nie höher als drei Zentimeter werden und kümmerte sich hingebungsvoll um seine Rosen.
-- Drei Zentimeter? So wenig? Der arme Rasen.

Zitat: Es war ein herrlicher Spätsommertag, Herr Tibor genoss noch einmal die Sonnenwärme, denn er wusste, bis zu den ersten regnerischen Herbsttagen würde es nicht mehr lange dauern.

-- Zwei Jahreszeiten in einem Satz, dazu noch Klischeehaft beschrieben, finde ich äußerst unschön. Ich würde auch hinter "Spätsommertag" einen Punkt setzen. Das Komma macht keinen Sinn und es sind verschiedene Inhalte.

Zitat:Trotzdem goss er voller Begeisterung seine holländischen Tulpen und bemerkte deshalb das kleine Mädchen zunächst nicht.
-- Im Spätsommer? Wohl kaum. Tulpen sind Frühjahrsblüher, auch wäre es mir neu, dass es da holländische Sorten gäbe.

Zitat:Als er aufblickte, stand es einfach nur da, auf der anderen Seite der Hecke und schaute ihn an.
-- Wie hoch bzw. niedrig ist dann die Hecke, wenn er das kleine Mädchen sieht?

Zitat: Dazu trug die Kleine ein altmodisches Kleidchen, mit kleinen, rosafarbenen Blümchen, aber das Auffallendste war der riesige Strohhut mit dem lila Hutband, der auf ihrem Kopf saß.
-- Auch hier würde ich vor "aber" einen Punkt setzen. Einfach, um dem Satz mehr Gewicht zu verleihen. Wobei das "aber" auch wegkönnte, da es keinen Gegensatz im Satz gibt.

Zitat:„Na, wo kommst du denn her?“, fragte der alte Mann freundlich.
-- Er hatte gerade einen furchtbaren Traum und erkennt das Kind nicht? Es ist doch dasselbe Kind, oder?

Zitat:Keine Antwort. Allmählich langweilte es ihn, er dachte sehnsüchtig an sein Gemüsebeet, um das er sich eigentlich kümmern wollte und nicht um ein stummes Mädchen, das ihn ohne Unterlass anstarrte.
-- Ich versuche das gerade nachzuvollziehen. Im Traum hat er gleich Angst um das Kind - okay, könnte man als Traum abtun. Aber hier hat der alte Mann ein neunjähriges Kind vor sich, dass alleine ist, und er langweilt sich? Nee, ne?

Zitat:Deshalb kam die nächste Frage etwas grob, was Herrn Tibor selbst wunderte: „Was willst du hier?“
-- Mich auch.

Zitat:„Du musst die Abgründe deiner Seele kennenlernen“, unterbrach sie ihn. Herr Tibor wurde neugierig.
-- Neugierig? Würde da ein Kind zu mir kommen und mir sowas erzählen, würde ich nach einem Therapeuten suchen. Icon_wink

Zitat:
„Deine Träume, in denen du das Gefühl hast, in einem Alptraum zu erwachen.“
-- Zum einen kann ich mir nicht vorstellen, das jemand so redet. Zum anderen haben wir hier wieder die Alpen. Hach, schön. Smiley_emoticons_blush

Zitat:In Herrn Tibor regte sich eine Erinnerung und mit ihr ein seltsames Gefühl. Ein sehr dunkles.
-- Also erinnert er sich wirklich nicht an die Träume?

Zitat:Er wollte nur zurück in sein Haus und dort in der sicheren Küche einen Tee trinken. Weil er es als unhöflich empfand die Kleine einfach so stehen zu lassen, lud er sie ein, mit ihm ins Haus zu kommen.
-- Also erst war er gelangweilt, dann hatte er Angst und nun will er mit ihr Teetrinken? Muss ich das verstehen? Icon_ugly

Zitat: Herrn Tibor kam der flüchtige Gedanke, dass sie bisher noch nie gelächelt hatte, doch er konnte nicht näher darüber nachdenken, denn so schnell er auch gekommen war, so schnell war der Gedanke wieder fort.
-- Ich glaub, ich seh doppelt. Icon_wink

Zitat:„Leonie“ erwiderte sie knapp. „Ein schöner Name“, antwortete er.
-- Hier würde ich einen Absatz vor seine wörtliche Rede setzen.

Zitat: Seit dem Tod seiner Frau vor zehn Jahren lebte er allein in dem kleinen, schmucken Häuschen, das sie zusammen gekauft hatten.
-- Der letzte Nachsatz holpert und muss auch nicht wirklich sein, weshalb ich ihn streichen würde.

Zitat:„Dies ist nicht der richtige Ort für ein kleines Kind“, widersetzte sich Herr Tibor, der sein ruhiges Leben gefährdet sah.
-- Er sieht sein ruhiges Leben gefährdet? Seltsamer Gedanke. Normalerweise ruft man in solchen Situationen einfach die Polizei.

Zitat:Als wäre dies ein verabredetes Zeichen, zog sich der Himmel plötzlich zu und man hörte bereits das erste Donnergrollen eines Sommergewitters.
So musste Leonie bei Herrn Tibor bleiben. Er richtete ihr das Gästezimmer her und erklärte ihr seinen minutiös eingeteilten Tagesablauf.

-- *rofl*
Welcher Mann würde ein neujähriges, fremdes Kind wegen eines Gewitters bei sich behalten?? Die Polizei kommt auch bei Regen. Ganz abgesehen davon, dass man ihn einer Entführung oder Schlimmeres anzeigen könnte, ist das alles höchst lächerlich. Sorry.
Dann erklärt er ihr auch noch seinen Tagesablauf -klar.

Zitat:Am nächsten Morgen erwachte Herr Tibor eine ganze Stunde später als gewöhnlich. Er bemerkte durch den Vergleich mit seiner Armbanduhr, dass sein Wecker nicht mehr funktionierte. Er beschloss, die Batterie zu wechseln.

-- Das klingt alles irgendwie langweilig.

Zitat:Als er den Kaffee aufbrühte, sah er, dass auch die Uhr in der Küche nicht mehr lief. Er nahm sie von der Wand und betrachtete sie von allen Seiten, doch er konnte nichts Ungewöhnliches feststellen. Er wechselte die Batterie aus. Die Zeiger bewegten sich nicht. Er hängte die Uhr wieder an ihren Platz und beschloss sie zu einem Uhrmacher zu bringen, wenn er nächste Woche wieder in die Stadt, zum Einkaufen fuhr.
-- Wieder keine Emotion. Kein Stirnrunzeln. Nichts. Schade, denn gerade bei einem Menschen, in dessen Leben Uhren eine so große Rolle spielen hätte ich mehr erwartet.

Zitat:Als er sich umdrehte, erschrak er, denn Leonie stand in der Küche.
Herr Tibor bot ihr einen Stuhl an und machte das Frühstück.

-- Auch hier verschenktes Potenzial. Er erschrickt und dann geht er sofort zum Tagesgeschehen über?

Zitat:Er stellte eine dampfende Tasse Tee vor ihr ab und versuchte ein Gespräch zu beginnen: „Wie lange bleibst du noch hier?
-- Das klingt, als wäre das Kind eine geheimnisvolle Macht, gegen die er nichts ausrichten kann. Wieder stelle ich mir die Frage, was Herr Tibor eigentlich für ein Mensch ist. In unserer Welt lebt er jedenfalls nicht, wenn er so auf eine neunjährige reagiert.

Zitat:Um das beklemmende Schweigen zu verhindern erzählte Herr Tibor das erste, was ihm einfiel:
-- verhindern, erzählte

Zitat:Zu Herr Tibors Überraschung antwortete Leonie: „Auch deine anderen Uhren im Haus funktionieren nicht mehr. Ich habe sie abgeschaltet.“
Herr Tibor war entsetzt: „Warum hast du das gemacht?“
-- Er ist nicht entsetzt darüber, dass sie eine funktionierende Uhr per Magie abschalten kann, sondern fragt nachdem warum??

Zitat:„Ich muss dich aus diesem Leben befreien.“ Er wusste, dass weiteres Nachfragen sinnlos war, also ließ er es sein.
-- Das selbe auch hier. Dein Protagonist reagiert unverständlich.

Zitat:Die Kleine war schon drei Tage bei ihm und er fühlte sich zum ersten Mal wohl in der Gesellschaft des Mädchens, weil er sich nicht von ihr beobachtet fühlte.
-- Drei Tage? Immer noch hat er nicht die Polizei informiert?

Zitat:Herr Tibor wurde schläfrig, schlief ein und hatte das Gefühl in einem Alptraum zu erwachen.
-- Albtraum.

Zitat:„Folge mir“, sagte das kleine Mädchen mit dem großem Strohhut.
Sie liefen durch einen Wald. Zunächst gefiel es Herrn Tibor ganz gut, an einem solch sonnigen Tag einen Spaziergang mit der Kleinen zu machen. Doch dann änderte sich das Wetter schlagartig und dichter Nebel zog auf.
Herr Tibor hatte Angst, sie zu verlieren, da er schon jetzt kaum mehr die Hand vor Augen sah.
Doch das Mädchen lief immer schneller, geradewegs in den beharrlich dichter werdenden Nebel hinein.
Dann sah er das Kind nicht mehr. Er blieb stehen. Der alte Mann spürte, dass der Boden unter seinen Füßen ihn nicht mehr tragen konnte.
Er versank im Sumpf. Unfähig, nur einen klaren Gedanken zu fassen, kämpfte er ums Überleben, aber durch seine Bewegungen ging er noch schneller in der nassen, dunklen Hölle unter. Eine Einbahnstraße, aus der es keine Umleitung zum Leben für ihn gab.
Herr Tibor ertrank und erwachte in seiner Vergangenheit. Er hörte Leonies Stimme wie aus weiter Ferne:
-- Hier also der Bezug zum Anfang. Wäre gut, wenn es nicht auch noch in die selben Worte und Emotionslosigkeit gewandelt worden wäre.

Zitat:Du bist Arazay Tibor. Anführer der dunklen Armee. Du bist der Fürst der Finsternis. Tausende abscheuliche Kreaturen sind unter deinem Befehl marschiert, haben Dörfer, ganze Städte niedergebrannt. Die Erde, über die du läufst, ist blutgetränkt. Du bist der mächtigste Mann im Land und ich bin Migina’leon, deine Geliebte.
-- Leonie ist also die Widergeburt seiner Geliebten? Er wird ja wohl kaum etwas mit einem Kind gehabt haben. Icon_wink Auch hier wird alles nur so runter erzählt. Wirklich schade.

Zitat:Doch du bist ein Mann ohne Gewissen.

-- Da kein Gegensatz steht, besteht kein Grund für ein "doch".

Zitat:Dein König wollte mein Dorf von Aufständigen zerstören.
-- Ich dachte, Tibor wäre der Herr der Finsternis. Der hat auch noch einen König?

Zitat:Heute weiß ich, dass es ein Fehler war, mich mit dem Kammerdiener einzulassen.
-- ?? Mir kommt es vor als wäre ich in einem Fürstenroman gelandet.

Zitat: Aber du musst versuchen, mich zu verstehen. Du warst wochenlang auf einem Feldzug und ich ganz allein in der Burg.
-- Ja, das ist natürlich ein guter Grund. Ganz abgesehen davon, dass sie sich in einen Mann verliebt hat, der ihr ganzes Dorf niedergemtzelt hat.

Zitat: Den Diener hast du fortgeschickt.
-- Wohl kaum. Als bösartiger Fürst der Finsternis. Da erwartet man doch blutiges abgeschlachte.

Zitat:Mich hast du nur angesehen, mit diesem Blick, mit dem du deine Feinde zum Aufgeben zwingst. Und auch ich musste in diesem Moment vor dir kapitulieren. Du hast mir gezeigt, dass ich dir gehöre, für immer. Ohne ein Wort hast du deine starken Hände um meinen Hals gelegt und erbarmungslos, voller Hass, mein Leben beendet.
-- Auch hier wieder alles emotionslos.

Zitat:„Ich bin ein Mörder …“ Herr Tibor war noch ganz benommen von dieser Erkenntnis.
„ … und ich dein Opfer.“
-- Ich dachte, er wäre ertrunken? Oder hat er das wieder nur geträumt?

Zitat:Leonie sah ihm wissend in die Augen, es war der Blick einer erwachsenen Frau.
-- Wo sind sie denn? Immer noch auf der Bank im Garten?

Zitat:„Warum erinnere ich mich nicht?“, fragte Herr Tibor, viele Fragen flogen durch seinen Kopf und er versuchte, sie einzufangen.

-- Hier gehört ein Punkt, da die Sätze keinerlei Verbindung besitzen.

Zitat:„Damit du weißt, weshalb ich dich jetzt töte.“
-- Sorry, aber hier musste ich fast lachen.

Zitat:„Töten?“ Fassungslos starrte Herr Tibor das kleine Mädchen an, welches aus den Taschen ihres Kleides eine Pistole zog und auf den alten Mann richtete.
-- Und diese Ausbuchtung hat er nicht bemerkt? Woher hat sie die Waffe bitte?

Zitat:„Ich hoffe wirklich, dass wir unsere nächsten Leben gemeinsam beenden können.“
-- Wie meint sie das? Das sie mit ihm zusammen alt werden möchte?

Zitat:Sie drückte ab und die Kugel traf sein Herz. Dann starb Herr Tibor.
Keiner der Nachbarn sah das kleine Mädchen mit dem großem Strohhut, welches Herrn Tibors Garten verließ und verschwand.
-- Und keiner hörte den Schuss, an einem warmen Sommertag, in dem sicher mehrere Leute draußen unterwegs sind.

Tja, also was soll ich sagen? Eigentlich sprechen meine Kommentare für sich. Ich glaube, dass ist eine deiner schlechtesten Geschichten. Auf der Plusseite steht nur die Idee, eine späte Rache nach Generationen hinweg. Dagegen wirken dann aber platte, emotionslose Charaktere, mit denen man nicht warm wird, nicht nachvollziehbare Handlungen, sowohl heute als auch in der Vergangenheit. Das alles geschrieben in einem Stil, der keine Athmosphäre oder Sympathie aufzubauen vermag.

Hier sieht mal also sehr gut, wie du dich innerhalb der letzten Jahre weiterentwickelt hast, finde ich. Vielleicht könnte diese Geschichte eine Widerbelebung von der heutigen Lady erfahren?

LG
Addi

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Beitrag #16 |

RE: Einbahnstraße in die Hölle
Hallo Addi,

Zitat:Ich weiß, diese Geschichte ist schon etwas älter, aber ich kenne sie nicht, und mit deiner aktuellen Geschichte zum Wettbewerb kann ich ehrlich gesagt, wenig anfangen. Zudem hat Lanna sich auch schon wieder in meine Gedanken eingeloggt und sie für mich nieder geschrieben. Icon_wink

Ich hab mal nachgeschaut, die Geschichte ist tatsächlich aus dem Jahr 2006. :icon_gucker: Danke, für deine kurze Rückmeldung zur Wettbewerbsgeschichte, ich hab mir schon gedacht, damit nicht unbedingt viele Geschmäcker zu treffen. Icon_wink

Zitat:-- Welches kleine Mädchen? Steht es einfach so da? Kennt er es? "Das" klingt so bestimmt, wie ein festgelegtes Mädchen, also eines, das man als Leser schon kennen müsste.

Dieser Effekt ist beabsichtigt, einmal den, dass es einfach so dasteht und einmal den, dass Tibor es schon kennen müsste. Oder zumindest der Leser glaubt, dass er es kennen sollte.

Zitat:-- Wo ist hier der Albtraum? Im ersten Satz steht, er erwacht in einem. Davon sehe ich hier aber nichts. Nach der Einleitung hatte ich damit gerechnet, dass sofort etwas Schlimmes passiert. Stattdessen macht Herr Tibor einen Spaziergang durch den Wald. :icon_gucker:

Na, das kommt doch noch. Icon_wink

Zitat:-- Er hat Angst um das Mädchen? Also haben die beiden eine Verbindung? Woher kommt das und wodurch macht sich das fest? Hier fehlt mir etwas Info.

Nein, er hat keine Angst um sie. Mehr um sich selbst, weil sie ihn doch führt. Die zwei haben zwar eine Verbindung, aber die kann ich hier noch nicht näher beschreiben, weil das der Knackpunkt der Geschichte ist, der erst noch kommt.

Zitat:-- Wo kommt der plötzlich her? Eben ist er doch noch durch einen Wald gelaufen. Icon_confused

Der Sumpf ist einfach im Wald und Tibor hat ihn nicht gesehen, weil es so neblig ist. Das ist nunmal in Träumen so. Mrgreen

Zitat:Was mich stört, ist die Umsetzung. Vielleicht warst du auf Kürze bedacht, aber so kommt weder Stimmung auf noch leiden wir mit Herrn Tibor. Dafür ist alles viel zu kurz, zu emotionslos heruntererzählt.
Einige Fragen, die ich mir stelle:

Ja, der Traum ist wirklich kurz, das finde ich inzwischen auch. Da hätte ich noch mehr Stimmung aufbauen können, besonders was Tibors Emotionen betrifft. Zu deinen Fragen: Gut, wie das Kind aussieht, hätte ich vielleicht beschreiben können. Aber warum er ihm folgt, find ich vollkommen irrelevant, weil es nunmal ein Traum ist, da passieren die Dinge einfach, ohne das er sich für irgendwas entscheidet oder nicht. Genauso wie der Sumpf, er hat sich im Nebel verirrt und schaut nach dem Mädchen, da kann man schonmal vergessen auf den Boden zu achten. Icon_smile

Zitat:Er schläft nicht nur durch, sondern geht auch sofort in den Alltag über? Das finde ich höchst unrealistisch, denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass (Traum)-Sterben äußerst nervenaufeibend sein kann.

Naja, wieso eigentlich nicht? Auch wenn das nervenaufreibend ist, kann er doch versuchen seine Nerven durch die Routine zu beruhigen. Icon_wink Vielleicht erinnert er sich auch gar nicht mehr an Traum?

Zitat:-- Ach, er sieht also nicht sich selbst? Mrgreen Sorry, aber wieder so eine Spiegelszene, die nur drin steht, um den Chara zu beschreiben. *kotz* Das finde ich furchtbar, weil schon millionenfach gelesen.

Die Geschichte hab ich als blutige Anfängerin geschrieben. Heute würde ich das vielleicht auch nicht mehr so machen, aber damals erschien mir das als ne gute Idee. Smiley_emoticons_blush

Zitat:-- Hat das einen Grund, warum du immer so auf die Zeiten pochst?
Fällt mir gerade so auf.

Ja, hat es.

Zitat:-- Im Spätsommer? Wohl kaum. Tulpen sind Frühjahrsblüher, auch wäre es mir neu, dass es da holländische Sorten gäbe.

Okay, ich brauch eine andere Blumensorte.

Zitat:-- Er hatte gerade einen furchtbaren Traum und erkennt das Kind nicht? Es ist doch dasselbe Kind, oder?

Ja, es ist dasselbe Kind und ja er erkennt es trotzdem nicht. Icon_wink

Zitat:-- Zum einen kann ich mir nicht vorstellen, das jemand so redet. Zum anderen haben wir hier wieder die Alpen. Hach, schön.

Zum einen redet sie nunmal nicht so, wie andere und zum anderen versteh ich den Herr Duden so, als ob man das auch so schreiben dürfte. Icon_wink

Zitat:-- Er sieht sein ruhiges Leben gefährdet? Seltsamer Gedanke. Normalerweise ruft man in solchen Situationen einfach die Polizei.

Auch die Polizei würde sein Leben durcheinander bringen. Icon_smile

Zitat:Ganz abgesehen davon, dass man ihn einer Entführung oder Schlimmeres anzeigen könnte, ist das alles höchst lächerlich.

Sie will doch bei ihm bleiben und nicht umgekehrt. Außerdem, wer weiß was sie der Polizei dann erzählen würde?

Zitat:
Zitat:Er bemerkte durch den Vergleich mit seiner Armbanduhr, dass sein Wecker nicht mehr funktionierte. Er beschloss, die Batterie zu wechseln.
-- Das klingt alles irgendwie langweilig.

Klingt es, aber das wird noch wichtig. Icon_wink

Zitat:-- Das klingt, als wäre das Kind eine geheimnisvolle Macht, gegen die er nichts ausrichten kann.

Genau das ist es, wie ich mir Leonie vorgestellt hab. Er kann einfach nichts gegen sie tun und akzeptiert sie einfach. Er nimmt sie ja nicht bei sich auf, sondern sie quartiert sich einfach bei ihm ein. Icon_wink

Zitat:-- Er ist nicht entsetzt darüber, dass sie eine funktionierende Uhr per Magie abschalten kann, sondern fragt nachdem warum??

Wer sagt denn, dass sie das mit Magie gemacht hat? :icon_gucker:

Zitat:-- Ich dachte, er wäre ertrunken? Oder hat er das wieder nur geträumt?

Ja, das ertrinken ist nur geträumt. Icon_smile

Zitat:Hier sieht mal also sehr gut, wie du dich innerhalb der letzten Jahre weiterentwickelt hast, finde ich. Vielleicht könnte diese Geschichte eine Widerbelebung von der heutigen Lady erfahren?

Ja, die Geschichte ist tatsächlich schon alt und wenn ich die Idee heute umsetzten würde, würde ich das wahrscheinlich anders machen. Ob ich das mache, weiss ich noch nicht. Für mich ist die Geschichte abgeschlossen und „gut“, so wie sie ist. Um die Idee neu umzusetzen müsste alles anders aufgebaut sein, was für eine völlig neue Geschichte bedeuten würde.

Auch, wenn die Geschichte an der ein oder anderen Stelle „verteidigen“ musste, einfach weil es so gedacht war, wie es da steht, geb ich dir natürlich recht, dass einiges an Atmosphäre und Emotionen fehlt, was mir natürlich aus heutiger Sicht völlig klar ist.

Trotzdem danke ich dir für deinen ausführlichen Kommentar, der mir zeigt, dass ich mich wohl tatsächlich entwickelt habe (hoffentlich in die richtige Richtung) Icon_wink

Liebe Grüße,
Lady

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Beitrag #17 |

RE: Einbahnstraße in die Hölle
Hui, hierzu wurde schon eine Menge gesagt, viel gibt es nicht mehr hinzuzufügen, trotzdem wollte ich mal einen Kommentar abgeben, weil mir der Text sehr gut gefallen hat.

Dass das vorherige Leben in einer Fantasywelt spielte, kam für mich auch sehr unerwartet und hat sich irgendwie deplatziert angefühlt...vorher eine so stille, aufmerksame Beschreibung des Alltags und dann plötzlich "Bumm!" rein in die Fantasy. Historisch hätte es für mich besser gepasst.

Ach, den Ausdruck "welches" den du ein paar Mal benutzt, finde ich nicht gut, er klingt doch sehr gespreizt und altmodisch, passt irgendwie nicht in deinen Stil.

Sonst hatte ich viel Spaß beim Lesen, die Atmosphäre kam bei mir gut rüber!


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Beitrag #18 |

RE: Einbahnstraße in die Hölle
Hallo Dandelion,

schön, dass du mir einen Kommentar da gelassen hast. Icon_jump

Zitat:Dass das vorherige Leben in einer Fantasywelt spielte, kam für mich auch sehr unerwartet und hat sich irgendwie deplatziert angefühlt...vorher eine so stille, aufmerksame Beschreibung des Alltags und dann plötzlich "Bumm!" rein in die Fantasy. Historisch hätte es für mich besser gepasst.

Die Geschichte ist ja schon älter, aber wenn ich sie mit heutigen Augen betrachte, kann ich deine Kritik nachvollziehen. Beim Schreiben hab ich tatsächlich an eine Fantasywelt gedacht, aber eigentlicht keinen Eindeutigen Hinweis darauf in der Geschichte gegeben. (Bis auf die Namen) Icon_wink

Ja, das "welches" benutz ich gerne als Synoym für "das" ich werde mal schauen, wo das tatsächlich seltsam klingt. Icon_smile

Es freut mich das dir die Geschichte aber ansonsten gefallen hat und die Atmosphäre bei dir ankam, das war mir besonders wichtig.

Vielen Dank für deinen Kommentar.

Liebe Grüße,
Lady

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Beitrag #19 |

RE: Einbahnstraße in die Hölle
Hallo Lady, 

...und nein, du kriegst keine Ruhe vor mir.  Mrgreen 
Jetzt nachdem ich fleißig einige deiner Werke gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass du wirklich in jedem an den Namen klebst  Mrgreen Das ist quasi wie deine Handschrift. 

Zitat:Es war ein herrlicher Spätsommertag, Herr Tibor genoss noch einmal die Sonnenwärme, denn er wusste, bis zu den ersten regnerischen Herbsttagen würde es nicht mehr lange dauern. 

Trotzdem goss er voller Begeisterung seine holländischen Tulpen und bemerkte deshalb das kleine Mädchen zunächst nicht. 
Tulpen blühen in der Regel im April

Zitat:Herr Tibor schätzte das Kind auf ungefähr neun Jahre. Es hatte lange, braune Haare, die ihm in wilden Strähnen bis auf die Schulterblätter fielen. 
Süße Maus, aber ihm kannst du streichen. Ist klar, dass das Mädchen gemeint ist

Zitat:Weil er es als unhöflich empfand die Kleine einfach so stehen zu lassen, lud er sie ein, mit ihm ins Haus zu kommen. 
Mmmh, in der heutigen Zeit? Da kommen alle möglichen Gedanken auf

Was mich stört, ist, dass er nicht nach ihren Eltern fragt. Das wäre der erste Gedanke und dass er nicht mit dem Gedanken spielt - zumindest heimlich- die Polizei zu informieren. Die Pistole finde ich auch nicht so ganz passend, aber ansonsten gefällt mir die Geschichte sehr gut und ist spannend zu lesen. 

Gruß Persephone

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern

(Friedrich Nitzsche)



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Beitrag #20 |

RE: Einbahnstraße in die Hölle
Hallo Persi,

willkommen, bei meiner ältesten Geschichte. Sie ist eine der ersten, die ich überhaupt in ein Forum eingestellt habe und ich bin sehr gespannt, was du dazu sagst.


Zitat:Jetzt nachdem ich fleißig einige deiner Werke gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass du wirklich in jedem an den Namen klebst  [Bild: mrgreen.gif] Das ist quasi wie deine Handschrift.

Ich werde darauf achten, dass ist mir noch nie bewusst geworden. Icon_ugly
Zitat:Mmmh, in der heutigen Zeit? Da kommen alle möglichen Gedanken auf

Die Geschichte ist bestimmt 12-15 Jahre alt, ich meine die stand schon im Vorgänger Forum, also kann man nicht sagen "in der heutigen Zeit" Icon_lol  Aber ich find's nicht schlecht, dass der Leser hier erstmal auf eine falsche Spur kommen kann. Icon_wink


Zitat:Was mich stört, ist, dass er nicht nach ihren Eltern fragt. Das wäre der erste Gedanke und dass er nicht mit dem Gedanken spielt - zumindest heimlich- die Polizei zu informieren.

Er fragt nach ihren Eltern, aber sie antwortet nicht. Nachher dann findest er sie so interessant, dass er es nicht schlimm findet, dass sie da ist, vielleicht sogar ein bisschen gut. Er will sie dann nicht mehr los werden.


Zitat:Die Pistole finde ich auch nicht so ganz passend, aber ansonsten gefällt mir die Geschichte sehr gut und ist spannend zu lesen.

Sorry, aber die Pistole muss bleiben, die ist ein bewusster "Stilbruch", eben weil sie so unpassend ist. So ein bewusster Kontrast halt.

Ach es freut mich, dass dir die Geschichte gefällt und du es spannend findest. Sie ist, eben weil sie einer der ersten ist, die ich geschrieben habe, doch was besonderes für mich ist.

Selbstverständich auch hier: Vielen Dank für den Kommi!

Liebe Grüße,
Lady

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