Es ist: 22-04-2019, 02:05
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Die Einhörner Namibias D V P( Kapitel 2 - 3)
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Die Einhörner Namibias D V P( Kapitel 2 - 3)
Hallo so hier kommt der nächste Teil meines Buches.

Erstmal vor ab ein Paar Infos.

Hir gibt es einen Tiger der Teiger Heißt. Da Teiger das englische Wort für Tiger ist wird es gleich geschrieben. Und da ich es als Name Schreibe auch Groß.

Kapitel 2

Lola spürte, dass sie auf Gras lag. Langsam wachte sie aus ihrer Bewusstlosigkeit auf, als sie durch das Licht getreten war. Lola hielt ihre Augen noch kurz geschlossen, denn sie versuchte ihre Gedanken zu ordnen. Wo war sie? War sie wirklich in Namibia? Oder würde sie, wenn sie die Augen öffnete, die Decke ihres Zimmers sehen? Aber das war doch Gras auf dem sie lag, also konnte sie nicht in ihrem Zimmer sein, oder war das doch nur Einbildung gewesen?
Lola nahm all ihren Mut zusammen, holte tief Luft und öffnete die Augen. Im ersten Moment konnte sie nichts erkennen, da es zu grell war, doch nach wenigen Sekunden haben sich ihre Augen daran gewöhnt. Sie blickte auf einen blauen Himmel. Erschrocken von dieser Erkenntnis setzte sich Lola mit einem Ruck auf und sah sich um: Vor ihr lag ein Wald. Neben ihr konnte sie einen Fluss plätschern sehen, der in einen See floss, wie sie erkennen konnte. Lola drehte sich um. Hinter ihr verlief die Wiese, auf der sie war, noch ein paar Meter weiter bis sie vor einem zweiten Wald endete. Sie war auf einer Kuppel mit einem kleinen See. Lola drehte sich wieder nach vorne. Sie stand auf und stellte fest, dass sie nicht zu einem Einhorn geworden war. Sie wusste nicht, ob sie sich darüber freuen sollte oder nicht. Plötzlich bemerkte sie eine Bewegung am Ufer des Sees. Schnell schaute sie sich nach ihren Sachen um und stellte mit Freuden fest, dass der Dolch immer noch an ihrem Gürtel war und der Umhang hinter ihr lag. Sie hatte auf ihm gelegen. Sie hob ihn auf und wandte sich dem See zu. Lola erkannte die Umrisse eines Tieres. Es hatte seinen Vorderkörper zum Wasser geneigt. Wahrscheinlich trank es Wasser vom See, dachte Lola. Sie legte sich den Umhang um.und setzte sich in Bewegung, gewissenhaft die Hand an ihrem Dolch, in Richtung See. Im Näherkommen erkannte sie, dass das Tier ein Tiger war. Vor Schreck blieb sie drei Meter von dem Tiger entfernt stehen. Angst kroch ihr den Rücken hoch. Sie wollte sich gerade so leise wie nur möglich zurück schleichen, da drehte der Tiger sich plötzlich um. Lola erstarrte. Sie wagte nicht einmal zu Atmen. Sie sah dem Tiger in die Augen und wartete darauf, dass er angriff. Lola schloss die Augen und wartete darauf, dass sich die Zähne des Tigers in ihr Fleisch bohrten, doch als nichts geschah, öffnete sie die Augen wieder. Dort, wo vorher noch ein Tiger gestanden hatte, stand jetzt ein Mann, der aber etwas seltsam aussah. Seine Haare sahen aus wie das Fell des Tigers. Sie waren Orange mit Schwarzen streifen. Auch seine Haut war Orange. Er trug eine Weste aus Tierfell und eine kurze Hose, die ebenfalls aus Tierfell bestand.
»Hallo!«, sagte der Mann.
»Wo ist der Tiger hin?«, fragte Lola erstaunt.
Der Mann fängt an zu Lachen. Sein Lachen war so freundlich, dass Lolas Angst einfach weg geblasen wurde.
»Der Tiger steht vor dir.«, sagte der Mann glucksend.
»Soll das heißen, dass du der Tiger bist? «, hakte Lola nach.
Wieder lachte der Mann. » Ich habe noch nie eine so dumme Weltenwandlerin, wie dich getroffen. Und ja, ich bin ein Tiger. Und wer bist du? « sprach der Mann.
Lola antwortete ihm: » Danke für das nette Kompliment. «
Sie überlegte noch kurz, ob sie ihm Loreelia als ihren Namen nennen sollte aber sie kam zu dem Schluss, dass sie dem Tiger nicht trauen konnte, sodass sie sich dagegen entschied und stattdessen sagte: »Ich heiße Lola. Und ja ich bin eine Weltenwandlerin.« .
»Mein Name ist Teiger. Was machst du hier?«, sagte der Mann.
Lola wollte gerade ihm antworten, da hörte sie ein Knacken hinter sich. Es hörte sich an als würden Äste und Zweige zerbrechen. Sie drehte sich um. Zehn Wölfe kamen aus dem Wald hinter ihr auf sie und Teiger zu. Als die Wölfe sie erreicht hatten, umzingelten sie sie sofort. Es waren fünf graue, drei braune und zwei schwarze Wölfe. Einer der Wölfe verwandelte sich in einen großen schwarz haarigen Mann,der eine Weste sowie eine kurze Hose aus Tigerfell trug. Teiger gab in diesen Moment ein fürchterliches, bedrohliches Knurren von sich.
»Na, wen haben wir denn hier. Ein Tiger und eine Weltenwandlerin. Wie Interessant!«, sagte der schwarzhaarige Mann.
»An deiner Stelle würde ich jetzt so schnell wie möglich verschwinden, denn du bist jetzt in unserem Land! Uns gefällt das gar nicht, wenn Wölfe in unserem Land herum stromern!«, gab Teiger wütend von sich.
»Mein lieber Teiger! Wohlhonion und Tigarien liegen so nah beieinander, dass man gar nicht merkt wann man über die Grenzen kommt.«, sagte der Wolf.
»Das mag sein! Aber wieso bedroht ihr uns mit euren Waffen? Oder hat der Große General Kurock Angst vor einem einzelnen Tiger und einem Mädchen?«, fragte Teiger spöttisch.
Der Wolf lachte. »Wenn du unsere Zähne und Krallen als Waffen bezeichnest, dann musst du ja auch vor deinen eigenen Leuten Angst haben. «, giftete Kurock immer noch lachend zurück.
»Also wer ist das Mädchen?«, wollte Kurock wissen.
Lola antwortete ihm frech: »Ich bin euch keine Antwort schuldig!«
» Nagut! Ich habe es mit Reden versucht. Wenn das nicht hilft, muss man eben zur Gewalt greifen«, waren noch die Worte von Kurock, bevor er seinen Wölfen ein Zeichen gab. Zwei von ihnen packten Lola am Umhang, die sich jedoch dem Griff entwenden konnte, doch dabei rutschte der Umhang von ihren Schultern und sie fiel zu Boden. Alle starrten sie einen Moment lang an. Kurock regte sich als Erster, gab ein Knurren von sich und stürzte sich auf Lola. Er stieß sie zu Boden und legt sich über sie.
»Lola!«, rief Teiger und wollte Kurock angreifen. Doch bevor er Lola zu Hilfe eilen konnte, warfen die anderen Wölfe ihn nieder. Mit einem Brüllen und einem Satz verwandelte er sich in Windeseile in einen Tiger und begann gegen die Wölfe zu kämpfen. Es war aber einfach chancenlos, da die Überzahl der Wölfe zu groß war. Teiger blieb nichts anderes übrig als sich zurück zu verwandeln und gab auf. Die Wölfe fesselten ihn mit Seilen und ließen ihn am Boden liegen. Kurock, der immer noch auf Lola lag, sagte: »Soso! Du heißt also Lola und bist ein Einhorn. Was macht ein Einhorn, mit einem Tarnkappenumhang als Weltenwandlerin verkleidet hier in Tigarien? «, fügte er als Frage noch hnzu.
Sein Blick fiel aufs Lolas Anhänger, der aus ihrem Shirt herausgefallen war.
Er lachte. »Wow! Willkommen zurück, Prinzessin Loreelia. Das Quentil hat dich verraten. Wo warst du die ganze Zeit? Ich denke, dass du Kofmog jetzt sehr schnell gegenüberstehen wirst.«, sagte er und grinste breit wie ein Junge, der gerade eben etwas großes als Geschenk bekommen hatte. Er stand auf und riss Lola einfach mit und stellte sie auf die Füße. Einer der Wölfe warf ihm ein Seil zu. Als er dann Lola gerade fesseln wollte, stieß Teiger ein markerschütterndes Brüllen aus. Das Brüllen schallte bis tief in den Wald hinein. Bevor Kurock und seine Wölfe wussten, wozu dieses Gebrüll war, wurden sie von rund 20 Tigern angegriffen. Die Wölfe kämpften erbittert, doch nun war es anders herum: die Tiger waren in der Überzahl. Als ein Tiger Kurock angriff, ließ dieser Lola ins Gras fallen und verteidigte sich mit seinem Schwert. Lola sah kurz darauf, wie eine weiße Tigerin zu Teiger lief. Diese verwandelte sich in eine weißhaarige Frau. Sie trug ein schneeweißes Kleid aus Wolfsfell und durch ihre Harre zogen sich schwarze Streifen. Sie befreite Teiger aus seinen Fesseln und Teiger lief nach einem kurzen Wortwechsel mit ihr zu Lola herüber und sagte zu ihr: »Steig auf meinen Rücken. Ich bringe dich hier weg.«
Er verwandelte sich wieder in den Tiger zurück und Lola stieg schnell auf seinen Rücken und hielt sich an seinem orangen, plüschigem Fell fest. Der orangene schwarz gestreifte Tiger rannte schnell durch den Wald am Fluss entlang. Später bemerkte Lola, dass die weiße Tigerin ihnen folgte. Sie schloss nach kurzer Zeit zu ihnen auf und ´zu dritt rannten sie weiter. Lola wusste nicht, ob es die Erschöpfung war oder ob es das sanfte Wiegen von Teigers Lauf war. Jedenfalls klappten ihr bald die Augen zu und sie schlief ein.


Lola erwachte. Das erste, was sie sah, war die Decke einer Holzhütte. Erschrocken setzte sie sich auf.
»Bleib liegen! Es ist alles in Ordnung.«, hörte Lola eine sanfte Stimme sagen.
Sie schaute sich um und erkannte, dass sie in einem Bett lag, dessen Matratze aus aufeinander gelegten Tierfellen bestand. In dem Zimmer war außerdem ein Tisch mit Stühlen und in einer Ecke war eine Feuerstelle in der ein gemütliches Feuer loderte, welcher gleichzeitig als Kochstelle fungierte. In dem Topf, der sich über dem Feuer befand, köchelte eine Brühe vor sich hin.
Neben Lolas Bett saß eine weißhaarige Frau, die Lola sofort erkannte. Es war die Frau, die Teiger aus seinen Fesseln befreit hatte.
»Wo bin ich? Wo ist Teiger? Was ist passiert? Und wer bist du?«, stammelte Lola aufgeregt los.
»Das sind ziemlich viele Fragen auf einmal.«, erwiderte die Frau und lächelte, »Aber all diese Fragen werde ich mit Freuden dir alle beantworten.
Du bist im Land „Tigarien“, im Wald Baumkralle, im Dorf der Tiger. Mein Mann sieht mit mit den anderen Männern nach, ob die Wölfe unser Land verlassen haben oder ob sie uns bis hierher gefolgt sind.«
Lola unterbrach sie: »Dein Mann? Ist Teiger dein Mann?«
»Ja, Er ist mein Mann.«, bejahte sie es, »Ich bin Tamara. Eine Tigerin und zweifache Mutter.«
Lola nickte und spürte mit Entsetzen, als sie ihre Beine aus dem Bett schwang, dass ihr etwas fehlte. Schnell griff sie sich an den Hals. Das Quentil war verschwunden. Lola schaute besorgt um sich , aber Tamara beruhigte sie: »Keine Sorge! Ich habe es für dich aufbewahrt. Teiger und ich wollten nicht, dass es von neugierigen Augen gesehen wird, und dadurch dein Geheimnis offenbart wird. Du solltest das Quentil besser Verstecken, denn durch Kuroks Worte: „Ich denke dass du Kofmog jetzt sehr schnell gegenüberstehen wirst.“ entnimmt Teiger, dass er mit Kofmog in Verbindung steht. Vielleicht sogar für ihn arbeitet. Kofmog weiß bestimmt schon, dass du hier bist. Dein Vorteil ist somit zu Nichte gegangen.
Der einzige Weg ist, dass Du so schnell wie möglich nach Schloss Silberhorn musst. Das ist jetzt der sicherste Ort «, meinte Tamara.
In der Zwischenzeit war Teiger hereingekommen und sprach: »Kurock ist nach Wohlhonion zurückgekehrt. Ehrlich gesagt beunruhigt mich das sehr. Wir bewachen die Grenzen, damit er keinen Boten schicken kann. Aber er könnte anders in Verbindung mit Kofmog stehen.«
»Meinst du, er wird uns angreifen?«, fragte Tamara etwas besorgt und schaute zu ihm herüber.
» Das könnte gut möglich sein, denke ich! Und wahrscheinlich mit Unterstützung von Goracks.«, antwortete Teiger ihr.
» Was schlägst Du vor, was wir tun sollen?«, wollte Tamara wissen.
»Loreelia soll diese Nacht hier schlafen, jedoch unter dem Namen Lola. Loreelia ist im Moment hier nicht sicher. Morgen früh werde ich sie hier wegbringen.
Gib mir bitte das Quentil, Tamara. Ich gebe es ihr wieder, wenn wir Tigarien verlassen haben. Falls heute Nacht jemand herum schnüffelt, sollte sie es besser nicht besitzen, denn sonst weißt jeder, dass sie die Prinzessin ist.«, fügte Teiger noch hinzu.
»In Ordnung!«, sagte Lola ohne Diskussionen, doch meinte eindringlich: »Bevor Du mich aber nach Silberhorn schleppst, muss ich vorher noch einen Freund am Stachelberg treffen. Ohne ihn setzte ich keinen Fuß nach Silintia.«
»Gebongt!
Komm, wir möchten dir unsere Kinder vorstellen. Und außerdem könntest Du etwas zu essen vertragen. «, sagte Tamara und erhob sich, auch Lola stand vom Bett auf.
Tamara übergab Teiger das Quentil und dieser steckte es in seine Hosentasche. Danach steuerten sie auf die Tür zu. Lola kroch ein leichter Schauer über den Rücken. Dies musste man ihr angesehen haben, denn Tamara legte ihr eine Hand auf die Schulter und sagte sanft zu ihr: »Wir sind zwar gefährlich, aber wir jagen nur die, die uns Leid antun.«, bevor sie gemeinsam die Hütte verließen.
Das Dorf bestand nur aus Holzhütten. Es war auf einer sehr großen Lichtung erbaut. In der Mitte des Dorfes war die Quelle des Flusses, den sie entlang gelaufen waren. An einer Seite des Dorfes waren Felder und Beete angelegt. Viele Tiger liefen , sowohl in menschlicher als auch in tierischer Gestalt durch das Dorf. Einige von denen in menschlicher Gestalt auftretenden Tigern, vorwiegend Männer, trugen Speere und Bögen als Waffen. Lola sah nur wenige Frauen mit Waffen.
Der Sonnenuntergang setzte gerade ein, als Lola, Tamara und Teiger auf einen sehr großen Tisch zu gingen, der in der Nähe der Quelle stand. Ein Mann saß an dem Tisch, der aufstand, als sie näher kamen.
Teiger sagte zu ihm: »Sag den anderen, dass wir ein Fest feiern. Und Nilo«, fügte Teiger noch hinzu, als der Mann gerade davonlaufen wollte, »Weißt du wo, meine Kinder sind?«
Der Mann hatte dieselben Haare wie Teiger gehabt und seine Haut war ebenfalls Orange.
»Dort drüben!«, meinte der Tiger namens Nilo nur, und deutete auf zwei Jungtiere hinter ihm, die auf sie zu gesprungen kamen und Nilo machte sich auf dem Weg um allen Bescheid zu geben.
Die beiden Jungtiere hielten direkt vor Lola, Tamara und Teiger an. Eines hatte orangenes Fell mit schwarzen Streifen und das andere hatte weißes Fell mit schwarzen Streifen. Mit einen Satz verwandelten sie sich in einen Jungen und ein Mädchen. Der Junge sah aus wie Teiger, und das Mädchen wie Tamara, obwohl das Mädchen eine etwas hellere Hautfarbe hatte, die fast weiß war. »Kinder!«, sagte Tamara zu den Zweien, »Das ist Lola. Sie ist ein Einhorn und hat sich bei uns verirrt. Sie wird Morgen mit eurem Vater in ihr Land zurückkehren.
Und das sind unsere Kinder Tamila und Tomi «,sagte sie an Lola gewandt.
Mit einem »Hallo« begrüßte Lola die beiden Kinder.
»Wo ward ihr?«, fragte Teiger mit wütender und ernster Stimme.
»An der Quelle zum Streifen Fluss.«, antworteten ihm sein Sohn und seine Tochter gleichzeitig.
Plötzlich unterbrach sie ein sehr lautes Brüllen. Lola zuckte zusammen.
»Keine Angst! Das ist nur der Ruf zum Fest.«, sagte Teiger beruhigend zu Lola, der das Zusammenzucken bemerkt hatte aus seinen Augenwinkeln.
Es schien, als ob sich das ganze Dorf an dem großen Tisch niederließ. So viele Tiger kamen aus den Hütten sowie aus dem Wald herangestürmt, entweder als Tiger oder als Mensch.
Lola fand, dass der Tisch mehr einer Tafel glich.
Mehrere Frauen trugen Speisen heran und stellten sie auf die Tafel. Lola setzte sich zwischen Tamila und Teiger.
Die Speisen waren sehr seltsam, wie sie fand, denn es gab kleine runde Früchte, die der Form her Äpfeln glichen, doch gab es sie in den Farben Grün, Rot, Blau, Rosa, Orange und lila. Außerdem gab es eine Art Auflauf, der aus roten Früchten bestand, etwas, dass aussah wie Sauerkraut, aber blau war, sehr große, orangene Streifen, die Lola an „Steakhouse Pommes“ erinnerten und etwas, dass aussah wie große gelbe Schnitzel.
Zu Trinken gab es verschiedenfarbige Säfte und Wasser aus der Quelle, wie Lola vermutete.
Sie dreht sich zu Tamila um und wollte von ihr interessiert wissen: »Was sind das all für Speisen?«
»Alles, was du hier siehst, haben wir selbst angebaut. Es ist kein Fleisch dabei. Wir sind Vegetarier. Wir töten zwar, aber wir ernähren uns nicht vom Fleisch unserer Opfer. Diese kleinen runden Früchte heißen Kippis und das ist Wasal.«, erklärte Tamila und deutete auf den roten Auflauf.
»Es heißt, dass die Kippis für jedes Volk anders schmecken, dabei spielt es keine Rolle, welche Art man isst. Sie sind überall verbreitet, außer in der nähe von Dragulan. Dort wächst keine einzige Art.«, sagte Tamila weiter, » Und das dort drüben ist Kischka-Soße.«
Tamila deutete auf den blauen Sauerkraut. Jetzt erst bemerkte Lola, dass er aus ziemlich viel Soße bestand. Tamila fuhr fort: »Kischka ist eine Frucht, die in roher Form giftig und ungenießbar ist, sodass man nur gekocht essen darf. Und das da sind Kunus-Scheiben. « ergänzte Tamila und deutete auf die gelben Schnitzel, »Kunus ist die einzige Pflanze, die nur wir anbauen.
Die Säfte sind aus verschiedenen Kippifrüchten und das klare Wasser stammt aus der Quelle des Streifenflusses«
Neugierig geworden tat sich Lola jede Art der Kippis auf, nahm sich auch eine Kunus-Scheibe und gab sich einen Löffel Kischka-Soße auf ihren Teller, der aus Holz bestand. Sie nahm sich auch noch einen Löffel Wasal. Auch das Besteck, welches zum Essen benutzt wurde, war aus Holz gefertigt worden.
»Was ist das denn?«, fragte Lola Tamila noch und deutete auf die großen orangenen „Steakhouse Pommes“.
»Das sind Siffis. Sie wachsen am Seeufer. Dort sind sie nur ein bisschen größer.«, beantwortete Tamila ihre Frage.
Lola probierte nacheinander die verschiedenen Kippis. Sie schmeckten süßlich. Jede Art hatte einen anderen Geschmack, wie Honig, Pfefferminz, einen lachsartigen Geschmack oder einen seltsamen Kirschgeschmack, dessen sie nicht genau herausschmecken konnte, da es sehr sauer war.
Die Siffis und Kunus-Scheiben schmeckten wie Pommes und Putenschnitzel, fand sie. Die Kischka-Soße schmeckte wie eine Mischung zwischen Wurst und Käse mit italienischen Kräutern.
Den Geschmack des Wasals war einfach himmlisch, der sich aber einfach nicht beschreiben ließ. Man musste es selbst probieren. Die Säfte hatten, wie erwartet denselben Geschmack wie die Kippis. Das Quellwasser war glasklar und schmeckte unglaublich gut, besser als das Leitungswasser in ihrem Haus.
Als alle fertiggegessen hatten, erhoben sich die versammelten Tiger.

Ein paar Tiger gingen zurück in die Hütten, andere Tiger bauten einen großen Holzberg neben der Quelle auf, der Lola an ein Hutzelfeuer erinnerte. Der Rest blieb in der Nähe der Tafel stehen.
Die Tiger, die vorhin in die Hütten gegangen waren, kamen wieder heraus. Sie trugen ganze Wolfsfelle auf dem Rücken und waren mit Ketten geschmückt, außerdem hielten sie bemalte Speere in ihren Händen. Sie stellten sich im Kreis um die Feuerstelle, der in der Zwischenzeit angezündet worden war.
Neben der Quelle, vom Feuer aus gut zu sehen, nahmen mehrere Tiger und Tigerinnen mit diversen Instrumenten platz, wie Gitarren, verschiedene Trommeln, Panflöten und anderen Flöten, die Lola nicht kannte.
Als die Vorbereitungen abgeschlossen waren, ertönte die Musik und die Tiger, die um die Feuerstelle standen, begannen zu tanzen. Lola fand, dass dieser Tanz sehr an Indianische Tänze erinnerte.
Auf einmal fingen die Tanzenden an zu singen. Einer nach dem anderen stiegen sie ein, jedoch war es allerdings kein richtiger Gesang, sondern er bestand nur aus zwei Wörter, die immer wieder in einem bestimmten Takt gerufen wurden: »Tugum Tumba«
»Was singen sie? «, fragte Lola neugierig.
» „Tugum Tumba“ singen sie, was auf Wantin „Sieg den Kriegern“ bedeutet. Schon lange ist es her, dass wir unsere alte Sprache gesprochen haben und dies sind die letzten zwei Wörter, die wir noch kennen. Denn wir sprechen jetzt nur noch das „Wantin“, wie jedes andere Volk, bis auf die Einhörner, die untereinander ihre Sprache verwenden, da bei ihnen das „Wantin“ nur zu Verständigung mit anderen Völkern benutzt wird.
Du musst wissen , dass es die Weltenwandler waren, die uns allen diese Sprache beigebracht haben. Um sie zu ehren, haben wir diese Sprache „Wantin“ genannt«, erklärte Tamara.
Lola sowie auch Tamara und die anderen Tiger schauten den Tigern beim Tanzen zu und genossen das Tanzen und die Bewegungen der Tiger.
Sobald die Musik verklang, setzten sich alle um die Feuerstelle, auch Lola, die sich zwischen Teiger und Tamara niederließ.
Es erhob sich ein sehr alter Tiger, der eine Geschichte zu erzählen begann:
»Damals als wir die Weltenwandler noch nicht kannten, als Kofmog noch keinen Fuß nach Namibia gesetzt hatte, als das Dimensionstor noch fest verschlossen war, waren wir noch ein Volk von Wohlstand und Ehre.
Wohlhinon war damals noch Teil von Tigarien. Dort lebten die Wölfe damals noch als primitives Jagdvolk am Fuße von Hion, im Schatten der Adler.
Wir besaßen damals noch eine Burg und einen Lord, der über uns regiert hatte. Er war gerecht und gutmütig. Wir alle mochten ihn. Lange herrschte Frieden.
Doch dann passte es den Adlern nicht mehr, dass die Wölfe unter ihnen hausten, sodass sie die Wölfe aus ihrem Land vertrieben. Die Wölfe fanden so bei uns Zuflucht. Sehr lange lebten sie bei uns für mehrere Generationen.
Als Lord Tulan sie eines Tages bat sich irgendwo anders nieder zulassen, wurden sie wütend, da ihnen unser Land gefiel. So geschah es, dass immer mehr Wölfe aus Hion kamen und sich auf unserem Land niederließen. Nachdem eine Weile vergangen war, fühlten sie sich stark genug, um uns anzugreifen. Sie überfielen uns eines Nachts aus dem Hinterhalt. In dieser grausamen Nacht ließen viele Tiger ihr Leben und die Wölfe drängten uns aus dem ersten Wald.
In dieser Schlacht fiel Lord Tulan und fortan besetzten die Wölfe unsere Burg.
Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen, indem noch mehr Tiger starben. Letztenendes sind nun nur noch die übrig, die in diesem Dorf leben. Die Wölfe machten uns zu dem, was sie waren.
Seitdem jagten wir nur die Wölfe, doch entsagten dem Fleisch. Wir ernähren uns von da an nur noch von Pflanzen und Früchten.
Selbst heute lassen uns die Wölfe jetzt nicht in Ruhe, denn seit Kofmog nach Namibia gekommen war, jagen sie uns wie Jagdwild, als wären wir vogelfrei.
Wir glauben, dass sie nicht nur unsere Felle verwenden wollen, sondern sich auch von unserem Fleisch ernähren, was wir keinesfalls dulden können.
Nachdem wir den ersten Wald verlassen hatten, kamen die Weltenwandler zum ersten Mal hierher. In der ersten Monaten hatten sie uns erzählt, wie die Tiere in anderen Dimensionen waren und brachten diese Tiere hierher. Sie sagten uns, dass wir untypisch für Tiger waren, da wir kein Fleisch aßen, doch durch die ständigen Angriffe, in denen wir sahen, wie so viele von uns getötet wurden, verabscheuten wir jegliches Fleisch, selbst wenn die Wölfe weiterhin Fleisch aßen. Aus diesem Grund wurden wir Vegetarier, denn unsere Seelen sind die Selben wie die der Weltenwandler. Wir sind menschliche Seelen in den Körpern von Tieren. Unsere menschliche Gestalt verstärlte dieses Gefühl noch mehr.
Deshalb empfinden wir die Tatsache, dass die Wölfe uns essen als Kannibalismus, obwohl wir Tiere sind. Wir haben den Glauben, dass Kofmog sie dazu angestiftet hat, weil das ihm die Arbeit abnimmt, uns zu vernichten.
Nun ist es Zeit zu ruhen. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
Ich Wünsche euch allen eine gute Nacht.«
Alle erhoben sich. Das Feuer, welches während der Geschichte die ganze Zeit gelodert hatte, wurde gelöscht.
Lola gefiel diese Geschichte und empfand Mitleid für dieses Volk. Sie nahm sich vor, wenn sie Königin von Silintia und Kofmog besiegt ist, würde sie die Wölfe aus dem Wald vertreiben und den Tigern ihr Land zurückgeben.
Lola schloss sich Teiger und seiner Familie an. Zusammen liefen sie zu der Holzhütte, in der Lola aufgewacht war, und betraten diese.
Teiger verriegelte die Tür. Tamila, Tomi und Tamara wünschten Lola eine gute Nacht und kletterten über eine Leiter in ein Loch in der Decke. Lola vermutete, dass es dort zu einer Art Dachboden ging. Teiger zeigte auf das Bett, in dem sie gelegen hatte als sie aufgewacht war und sagte: »Du kannst hier schlafen. Da hat vor langer zeit mal ein Weltenwandler drin gelegen, der auch das Bett gebaut hat. Ich weiß nicht genau, wie Einhörner schlafen, aber da ich gehört habe, dass sie jeden Tag etwas anderes Anziehen und Gewänder aus Seide tragen, glaube ich, dass sie auch in Betten schlafen.«
»Ich weiß es auch nicht.«, erwiderte Lola, » Ich habe in einer anderen Dimension gelebt, sodass ich nichts über Einhörner weiß, obwohl ich eins bin. Ich bin jetzt das erste Mal in Namibia. Was mich aber interessiert: Wie schlafen Tiger denn?«, fügte sie noch hinzu als Frage.
Teiger starrte sie verblüfft an, doch sagte er, nachdem er sich gefasst hatte: »In unseren Tierkörpern und auf Decken. Ich lasse dich jetzt alleine. Ich werde dich in der Morgendämmerung wecken. Außerdem packe ich uns ein paar Sachen zusammen und keine Angst, Du bekommst das Quentil wieder. Ich werde dir ein paar Kleider meiner Tochter einstecken, da sie ungefähr deine Größe hat.«
»Wie alt sind deine Kinder?«, fragte Lola weiter.
»Tamila ist fünfzehn und Tomi ist zwölf.«, antwortete Teiger mit einem Lächeln.
Dann wünschte auch er Lola eine Gute Nacht und ging ebenfalls nach oben.
Lola zog sich bis auf die Unterwäsche aus und hing ihre Kleidung ans Bett. Sie betrachtete ihre Jeans und ihr schwarzes T-Shirt, auf dem ein braunes Pferd prangte. Sie fand, dass diese Kleider so gar nicht in diese Welt passten.
Plötzlich kam es ihr vor, als wäre diese Welt schon immer ihr Zuhause gewesen.
Lola zog den Gürtel, an dem noch immer der Dolch hing, aus, und hängte ihn neben ihre Kleidung ans Bett.
Danach legte sie sich ins Bett hinein. Sie benutzte den Umhang als Decke, da das Wolfsfell, was eigentlich die Decke darstellte zu warm für sie war. Es war sehr gemütlich. Eigentlich hätte sie erwartet, dass sie lange brauchen würde, um ein zu schlafen wegen ihres Mittagsschlafes. Aber es war so gemütlich, das sie doch relative schnell einschlief zu ihrer Verwunderung.


Lola träumte von tanzenden Tigern. Sie bewegten sich so rhythmisch, dass Lola davon angesteckt wurde und mit ihnen tanzte. Sie tanzten durch die Halle aus Marmor. Urplötzlich veränderte sich der Traum und sie fand sich in einem Wald wider. Sie saß auf Teigers Rücken und zusammen jagten sie durch den Wald. Auf einmal blieb Tiger stehen und Kuruck stand vor ihnen. Er griff den Tiger an. Lola wurde abgeworfen und landete im Gras. Sie sah zu wie Kurock Teiger tötete. Dann kam er zu der am Boden liegenden Lola. Er erhob das Schwert und ließ es auf sie niedersausen. Lola sah das Schwert immer näher kommen. Angstvoll schloss sie die Augen um zu sterben und zitterte am ganzen Körper.

Das war das 2 Kapitel.

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Kapitel 3
Die Falle der Wölfe

Lola hatte nicht lange geschlafen, als sie auch schon von Tamara geweckt wurde. Lola blinzelte sich den Schlaf aus den Augen und setzte sich auf. Die Sonne war noch nicht aufgegangen und im Raum war es sehr dunkel.
Lola seufzte. »Ist es wirklich nötig so früh schon aufzustehen?«
»Ja! Teiger will, dass euer verschwinden unbemerkt bleibt. Ich fürchte es ist nicht gut, wenn Du Deine Sachen weiterhin trägst.«, erwiderte Tamara und deutete auf Lolas Jeans und ihr T-Shirt.
Lola warf ihr einen flehenden Blick zu.
»Natürlich kannst Du sie gerne mitnehmen«, fügte Tamara schnell hin zu und sagte sogleich: »Ziehe mal die hier an«
Tamara drückte Lola fünf Oberteile mit langen Ärmeln und zwei Hosen in die Hand. Lola probierte sie an, während Tamara ihre Kleidung in einen Sack stopfte. Die ganzen Kleidungsstücke, die Lola von Tamara bekommen hatte, waren aus Wolfsfell. Von den Oberteilen passten Lola lediglich nur zwei. Die Hosen konnte sie alle beide tragen. Tamara gab ihr noch eine Weste, die sie sich überzog. Die Weste hatte keine Ärmel. Danach begann Lola sich selbst mit ihren eigenen Sachen auszurüsten. Sie schnallte sich ihren Gürtel mit dem Dolch um und legte sich den Tarnkappenumhang über die Schultern. Teiger kam mit zwei Säcken, die einen langen Riemen aus Stoff besaßen, in das Zimmer. Die Riemen waren offensichtlich da, um die Säcke auf dem Rücken tragen zu können. Teiger trug eine Hose, ein kurzärmliges Oberteil und eine Weste, die alle aus Wolfsfell bestanden.
Auf seinem Rücken hing ein Speer an dem er ein Seil zum Umhängen gebunden hatte. Des weiteren trug er einen Gürtel aus Tierhaut, welches so zäh und glatt wie Leder war und daran hing ein Kurzschwert, dessen Scheide aus dem gleichen Material bestand wie der Gürtel selbst.
»Guten Morgen!«, begrüßte Teiger Lola lächelnd, »Ich hoffe du bist ausgeschlafen, denn wir haben einen sehr weiten Fußmarsch vor uns.«
Lola gähnte. »Es geht!«, brummte sie verschlafen. Teigers Lächeln wurde noch breiter.
»Was ist in den Säcken?«, fragte Lola neugierig.
»Essen, Stroh zum Feuer machen, einige Felle, meine Kleidung, ein Horn und 2 Fackeln.«, zählte Teiger auf.
Tamara kam näher an Lola heran. »Hier!«, sagte sie und gab Lola den Sack, indem sie ihre Kleidung verstaut hatte. »Ich habe dir noch ein bisschen Essen dazu gepackt und ein großes Tierfell. Damit könnt ihr euch vor Stürmen und Regen schützen.«, fügte die Tigerin noch hinzu.
Lola betrachtete den Sack. Er hatte auch einen Riemen. Lola warf sich den Sack über die Schulter. In diesem Moment kamen Tamila und Tomi die Leiter heruntergeklettert.
»Lola! Wir wollen dir zum Abschied etwas schenken.«, sprachen die beiden Tigerkinder aufgeweckt.
Lola sah zu wie die beiden auf der Stelle hüpften, bevor Tomi ihr ein kleines, braunes Säckchen hinstreckte. Es hatte eine Kordel, mit dieser man es sich um den Hals hängen konnte.
»Was ist das?«, fragte Lola verblüfft.
»In dem Säckchen befindet sich Nasin. Es soll dir Glück bringen. Nasin ist ein Heilkraut. Du kannst die Blätter gerne benutzen. Nur musst Du darauf achten, dass Du mindestens eines in dem Säckchen lässt. Wenn das Säckchen leer ist, ist der schöne Glücksbringer wertlos.«, erklärte Tamila. Kurz sah sie Lola gequält an und fiel ihr kurz darauf in die Arme. Lola strich ihr über das weiße Haar mit den Schwarzen Streifen.
»Auf wiedersehen, Lola! Pass auf dich auf. Ich hoffe, wir sehen uns wieder.«, meinte Tamila zu mir.
»Ja, ich werde euch besuchen.«, erwiderte Lola.
Sie löste sich sanft von Tamila, nahm das Säckchen aus Tomis Hand und hing es sich um. Tamila lächelte kurz. Dann wandte sich Lola an Tomi.
»Auf wiedersehen! Komm gut nach Hause.«, sagte der kleine Junge bedrückt.
Tamara verabschiedete sich auch und gab Lola noch einen Kuss auf die Stirn.
Lola traten Tränen in die Augen, weil sie an ihre Pflegemutter Mary denken musste, denn genauso hatte sie sich von ihrer angeblichen Mutter verabschieden müssen und auch von ihrem alten Leben. Ihre Gedanken wanderten zu Rick. Wo der Weltenwandler jetzt wohl war?, dachte sie. Jetzt kullerten Tränen ihre Wange herab. Schnell wischte sie sie fort. Lola schaute sich unauffällig um, ob jemand ihren Gefühlsausbruch bemerkt hatte, doch die anderen verabschiedeten sich gerade von einander. Sie taten dies mit Umarmungen und Tamara küsst ihrem Mann sogar auf den Mund. Lola lächelte bei diesem Anblick. Dann trat Teiger zu ihr. »Na dann! Auf nach Schloss Silberhorn. Nach euch, Prinzessin!«, sagte Teiger und verbeugte sich doch tatsächlich vor Lola. Lola verstand, dass es nur Witz war und trat aus der Hütte. Teiger folgte ihr.

Der Tiger in Gestalt des orangen, großen Mannes, und das Mädchen liefen seit einer halben Stunde durch den Wald Baumkralle in Richtung Süden. Vor etwa fünf Minuten war die Sonne aufgegangen. »Warum läufst du eigentlich nicht als Tiger neben mir?«, fragte Lola.
»Warum sollte ich?«, stellte Teiger als Gegenfrage.
»Weil du doch dann viel schneller bist und – «
»Nein, bin ich nicht!«, unterbrach Teiger Lola, »Ich muss sowieso auf dich acht geben. Außerdem kann ich dich auch nicht die ganze Zeit auf dem Rücken tragen, weil das auf Dauer zu anstrengend für mich wäre. Und anders würdest du nicht mit mir Schritt halten können.«, erklärte der Tiger genervt weiter.
Lola und Teiger gingen wieder eine Weile schweigend nebeneinander her.
»Warum willst du eigentlich unbedingt erst zum Stachelberg? Wer wartete den dort auf dich?«, fragte Teiger interessiert seine Begleiterin.
Diese lächelte beim Gedanken an den hübschen goldäugigen Weltenwandler. »Ein Junge. Er ist ein Weltenwandler. Er heißt Rick. Er war es, der mir meine wahre Herkunft verraten hat und mich nach Namibia gebracht hat.«, erzählte Lola.
Plötzlich vermisste sie Rick sehr. Sie waren zwar nicht lange zusammen gewesen, und doch war er bereits ein Freund für sie, genauso wie Teiger, den sie ja auch erst seit einem Tag kannte.
»Sicher, dass dieser Rick kein Anhänger Kofmogs ist?«, fragte Teiger Lola warnend.
Lola starrte ihn fassungslos an. »Wieso sagst du das?«
»Es gibt Gerüchte wonach sich einige Weltenwandler dem dunklen Herrn angeschlossen haben.«, erwiderte Teiger ernst.
»Nach allem, was er ihnen angetan hat. Von Kofmogs Überfall auf Dragulan hat mir Rick erzählt.«, sagte Lola völlig erschüttert und geschockt. Sie war sogar etwas lauter geworden.
»Keiner weiß, was er ihnen verspricht oder warum sie sich Kofmog anschließen. Die meisten Weltenwandler haben so wieso Namibia verlassen.«, erklärte Teiger traurig.
»Also ich glaube nicht, dass Rick ein Diener Kofmogs ist. Er ist der Sohn von William. Und William war es, der mich damals entführte. Wieso sollte er also die Tat seines Vaters rückgängig machen wollen?«, erwiderte Lola.
»Ich will Dich nur warnen, doch solltest Du wissen, dass Familienmitglieder unterschiedlicher Meinung sein können, was Kofmog angeht.«, meinte Teiger.
Lola nickte ihm zu. Zusammen liefen Teiger und Lola noch eine ganze Weile durch den Wald bis sie die erste Rast einlegten. Teiger öffnete einen seiner Säcke. Er holte zwei Kunusscheiben und ein paar Kippis heraus und gab die Hälfte an Lola. Zusammen verspeisten sie ihr Mahl genüsslich. Dann ging es weiter.

Es dämmerte schon, als sie zu einer Lichtung kamen. Als der Tiger und das Mädchen aus dem Bäumen auf die große Grasfläche traten, waren sie noch alleine. Doch als sie die Lichtung überqueren wollten, und nur ein paar Meter zurückgelegt hatten, kamen Wölfe aus allen Richtungen hervor. Lola und Teiger waren in kürzester Zeit von allen Seiten von den großen Tieren umzingelt. Es war ein undurchdringlicher Ring aus Fell und Körpern, der sich am gesamten Rand der Lichtung entlang zog. Es gab keine Lücke, durch die sie entkommen konnten.
Lola bekam Angst. Teiger legte seinen Arm um sie und führte sie zur Mitte der Lichtung. Beide standen sie regungslos da und starrten ihre Feinde an. Teigers linke Hand ruhte bereits auf seinem Schwert.
Drei schwarzhaarige Männer kamen auf sie zu. Es waren Wölfe in ihrer menschlichen Gestalt. Einen von ihnen erkannte Lola. Es war Kurock.
»Versucht erst gar nicht zu fliehen. Wir kriegen euch!«, sagte der General mit einem breiten Grinsen.
Jetzt hatten die drei Wölfe Teiger und Lola erreicht.
»Das wollen wir doch mal sehen!«, gab Teiger spöttisch von sich und zwinkerte Lola zu. Sofort verwandelte er sich in den großen, starken Tiger, sprang über einen der beiden Begleiter von Kurock und warf ihn mit den Vorderpfoten zu Boden. Dann rannte er auf den Ring zu und machte einen riesigen Satz über die Wölfe drüber. Teiger krachte in die Bäume und Lola sah ihn nicht mehr.
»Teiger!«, rief Lola und wollte dem Tiger folgen, doch einer der Wölfe packte sie.
»Du gehst nirgendwo hin, meine Prinzessin!«, sagte Kurock breit grinsend. Seine dunklen Augen blitzen gefährlich auf.
»Fesselt das Einhorn!«, befahl er.
Kurock drehte sich zu dem Ring aus Wölfen um. »Verfolgt Teiger! Lasst ihn ja nicht entkommen. Ihr dürft ihn töten, wenn es nicht anders geht.«, sagte der General. In der Stimme des Wolfes klang schwache Genugtuung mit, bei der Vorstellung, seinen Rivalen tot am Boden liegen zu sehen.
Für einen Moment kam es Kurock in den Sinn Teigers Fleisch zu kosten. Er verwarf den Gedanken aber schnell wieder.
Ein Dutzend Wölfe rannten in den Wald hinein. »Teiger!«, schrie Lola, während ihre Hände vor ihren Körper gebunden und ihre Füße verschnürt wurden. Sie machte sich Sorgen um ihren Freund. Hoffentlich kann er entkommen, dachte sie. Kurock packte Lola jetzt am Arm und zog sie über die Wiese.
»Willkommen in der Armee der Wölfe.«, hieß er Lola breit grinsend willkommen.
»Lass mich los!«, schrie Lola.
Der Wolf zog sie zu einer Kutsche, auf der ein Holzkäfig stand. Vor die Kutsche waren Elefanten gespannt. Lola vermutete, dass dies Tiere waren, die die Weltenwandler nach Namibia gebracht hatten. Kurock zog Lola hinein und warf sie hart auf den Holzboden. Lola keuchte auf.
Kurock verließ den Käfig und verriegelte die Tür. »Gewöhne dich dran. Bis nach Dragulan ist es ein sehr weiter weg.«, sagte er grinsend, »Macht es euch gemütlich, eure Hoheit!«, fügte er spottend hinzu und lachte Lola aus.
Lola reagierte nicht auf ihn, sondern rollte sich stöhnend zusammen und dachte nach.
Die Kutsche fuhr los. Jetzt war sie also auf dem Weg zu Kofmog. Jetzt würde ich sterben und damit wäre die letzte Hoffnung Namibia zu retten zu nichte. Wo Teiger jetzt wohl war? Ob er schon tot war? Wie sollte sie hier je wieder rauskommen?, grübelte sie. Sie begann aus Sehnsucht und Angst nach Teiger zu weinen. Die Kutsche ratterte durch den Wald. Immer wieder gab es kleine Erschütterungen, die durch Steine und Geäst verursacht wurden.
Lola saß Gedanken verloren auf dem Boden des Käfigs und zerrte leicht an ihren Handfesseln. Sie versuchte sich zu befreien, doch die Knoten waren zu fest zugezogen.
Langsam gab sie schließlich auf und versuchte zu schlafen.Während sie dahin dämmerte, spürte sie dann wie die Kutsche anhielt.
»Wir verbringen hier die Nacht!«, hörte sie Kurocks Stimme brüllen.
Sie hatte keine Lust sich das Lager, dass nun errichtet wurde, mitanzusehen, sodass sie sich so bequem wie möglich machte und einschlief.

Plötzlich wurde Lola von einem lauten Krachen geweckt. Sie schreckte hoch und saß kerzengerade auf dem Boden. Im Nachtlager der Wölfe herrschte Chaos. Lola vernahm einen dumpfen Aufschlag und sah zu der Quelle des Geräuschs. Ein Elefant lag tot am Boden, der von mehreren Pfeilen durchbohrt worden war. Einige Wölfe standen in ihrer menschlichen Gestalt um den Käfig und um die Kutsche herum. Lola sah zu, wie sie alle nacheinander von Pfeilen durchbohrt wurden und tot zu Boden fielen.
Während sie das Geschehen beobachtete, versuchte Lola herauszufinden, von was die Wölfe angegriffen wurden, doch es schossen immer nur Pfeile durch die Luft und keine Angreifer waren zusehen. Unerwartet hörte sie ein Geräusch hinter sich. Es war ein leises Rascheln von Blättern. Ein Junge von höchstens 15 oder 16 Jahren kam von hinten auf den Käfig zu und schaute sie bewundernd an. Er trug eine Weste und eine Hose aus Löwenfell. Unter der Weste schaute ein Cremefarbenes Oberteil hervor. Ein Schwert hing an seinem Hosenbund.
Irgendwie war der Junge Kurock wie aus dem Gesicht geschnitten. »Hallo! Wir holen dich hier raus. Ich weiß, wer du bist. Geh ein Stück zurück.«, sagte der Junge.
Lola kroch ein paar Meter zurück. Der Junge zog sogleich sein Schwert, legt sich dann auf den Boden und verschwand unter der Kutsche. Ein Krachen und Knacken ertönte und die Schwertspitze brach durch den Holzboden.
»Schneid deine Fesseln auf und helfe mir das Loch größer zu machen!«, sagte der Junge fordernd.
Seine Stimme klang dumpf durch das Holz. Lola kroch zu der Schwertspitze und schnitt ihre Handgelenkfesseln auf. Danach löste sie das Seil um ihre Fußknöchel und half dem Jungen die Holzbretter auseinander zu brechen. Nachdem das Loch endlich groß genug war, damit Lola hinein kriechen konnte, sagte der Junge: »Komm! Folge mir!«, und Lola ließ sich aus dem Käfig gleiten.
Zusammen mit dem Jungen kroch sie unter der Kutsche hervor und rannte in den Wald.
»Wer bist Du? Und warum hilfst du mir?«, fragte Lola den Jungen, während sie rannten.
»Ich bin Mingko. Ich bin ein Wolf. Es tut mir Leid, was mein Vater dir angetan hat.«, sagte der Junge.
Lola braucht einen Moment um zu verstehen, wen er mit Vater meinte. Sie blieb so abrupt stehen, dass Mingko noch ein paar Meter weiter lief, ehe er bemerkte, dass Lola stehen geblieben war. Er kam sofort zurück und sah sie besorgt an.
»Was ist Los?«, fragte der kleine Wolf erstaunt.
»Kurock ist dein Vater!«, stellte Lola verblüfft und erschrocken zugleich.
Ihr erster Impuls war wegzurennen, doch Mingko hatte sie aus den Fängen Kurocks befreit, was für sie keinen Sinn ergab. Während Lola aber noch nachdachte, erwiderte Mingko: »Ja, General Kurock ist mein Vater. Jedoch bin ich nicht wie er. Ich finde es nicht gut, was mein Volk den Tigern antut. Deshalb bin ich vor 2 Monaten von Zuhause weggelaufen.
Seitdem lebe ich bei meinem Besten Freund. Nichts hindert mich aber daran, dass ich trotzdem alles mitbekam, was in meinem Volk passiert, sodass ich auch von Dir erfahren habe.«, erzählte Mingko weiter.
Ein sehr kleiner Junge kam, nachdem Mingko geendet hatte, aus dem Dickicht der Bäume neben ihnen hervor.
Lola schätzte den Neuankömmling auf ein Alter von etwa zwölf Jahren. Der Junge hatte braune Haare und war braunhäutig. Auf seiner Haut befanden sich sehr dichte, buschige Haare. Er trug ein kurzärmliges Oberteil und eine kurze Hose aus Tierfell.
»Loreelia, das ist mein bester Freund Timbu. Er ist ein Bär.«, stellte Mingko den Jungen vor.
Der Bär brummte. Er trug einen Bogen und eine Köcher mit Pfeilen auf dem Rücken. Ein Langschwert hing an seinem Gürtel.
»Hallo!«, sagte Timbu mit einer tiefen Stimme, » Es ist mir eine Ehre, die Prinzessin der Einhörner kennen zu lernen.«
Plötzlich drangen Schreie vom Lager der Wölfe zu ihnen durch.
»Vater muss gerade eben bemerkt haben, dass du nicht mehr da bist.«, schlussfolgerte Mingko.
»Kommt, lasst uns von hier verschwinden.«, schlug Timbu vor. Lola und Mingko nickten.

Lola, Timbu und Mingko schlugen sich durch den Wald, während dabei die Sonne langsam aufging und durch die Blätter der Bäume hindurch lugte.
Nach einer halben Stunde erreichten sie den Waldrand. Lola sah am Horizont eine Hügellandschaft und vor ihnen lag eine weite Prärie.
»Es wird ein langer Marsch werden, bis wir bei den Höhlen sind.«, sagte Timbu feststellend.
»Na dann los!«, feuerte Mingko seine beiden Begleiter an.
Lola, Mingko und Timbu liefen über die Graslandschaft in Richtung der Hügelkette. Stunde um Stunde vergingen. Sie brauchten fast den ganzen Tag bis sie dort waren, als endlich die großen Grashügel in Sicht kamen. Die Sonne ging bereits wieder unter.
Lola besah sich die verschieden großen Hügel genauer an. Es waren alles Höhlen.
»Folgt mir!«, wies Timbu an.
Der Bär führte sie an den vorderen Höhlen vorbei zu den Hinteren. Er deutete auf einen der etwas größeren Eingänge.
»Gehen wir hier rein.«, meinte Timbu.
Lola und Mingko stimmten zu. Mit leichtem Zögern betrat Lola die Höhle. Sie war sehr groß. Es war aber so dunkel, dass Lola fast gar nichts erkennen konnte. Sie konnte lediglich die Umrisse ihrer Begleiter ausmachen. Nach ein paar Minuten erhellte glücklicherweise ein prasselndes Feuer die Höhle, welches Timbu und Mingko angezündet hatten.
Aus einem kleinen Beutel, der an seinem Gürtel hing, holte Mingko ein paar Kippis hervor und alle aßen etwas davon.
Nachdem sie ihr karges Mahl verspeist hatten, durchlöcherten Timbu und Mingko Lola mit Fragen. Lola erzählte ihnen von ihren bisherigen Erlebnissen.
»Was willst du jetzt tun? Sollen wir nach Teiger suchen?«, fragte Timbu.
Lola unterdrückte die Tränen und versuchte nicht an den Tiger zu denken. Sie fasste sich schnell und sah den Bär entschlossen an. »Nein, ich muss unbedingt zum Stachelberg. Dort treffe ich mich mit Rick. Teiger kommt nach. Er weiß, wo ich hin will.«, sagte Lola mit fester Stimme.
Vielleicht ist er aber schon tot, schoss es ihr durch den Kopf, jedoch vertrieb sie schnell diesen Gedanken.
Sie drehte sich von dem Wolf und dem Bären weg um ihre Tränen nicht zu zeigen. Sie versuchte an etwas anderes denken, was ihr gelang: Bald werde ich Rick wiedersehen. Was er wohl erlebt hat?
»Wir werden Morgen zum Stachelberg aufbrechen. Jetzt ist es zu gefährlich. Vater jagt gerne in der Nacht. Lasst uns jetzt schlafen.«, sagte Mingko bestimmt.
Die drei legten sich in Felle auf den Felsboden. Mingko und Timbu verwandeln sich nicht. Lola vermutete, dass sie dies aus Respekt vor ihr tun. Langsam schläft Lola ein. Mitten in der Nacht schreckte sie hoch, da ein Geräusch von draußen sie geweckt hatte. Als sich dieses seltsame Geräusch wiederholte, setzt sich Lola auf und sah zum Eingang der Höhle.
Dort stand eine dunkle Gestalt. Lediglich die Umrisse konnte Lola erkennen, welche menschlich war, aber das hieß in dieser Welt wenig, war ihr Gedanke. [/quote]

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Freue mich sehr über Kritik.


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Beitrag #2 |

RE: Die Einhörner Namibias D V P( Kapitel 2 - 3)
Teil 2-3


Doch nochmals Hallo, Mephistoria Icon_wink

Hier gibt’s von mir jetzt aber keinen ausführlichen Kommentar, nur einen Hinweis und einen Tipp.

Zitat: Hir gibt es einen Tiger der Teiger Heißt. Da Teiger das englische Wort für Tiger ist wird es gleich geschrieben. Und da ich es als Name Schreibe auch Groß.
Die englische Vokabel für »Tiger« ist »tiger« (was als Name natürlich großgeschrieben wird.). Dein Tiger müsste also Tiger heißen, nicht Teiger, auch wenn es so ausgesprochen wird.

Außerdem würde ich dir empfehlen, die Geschichte in kürzeren Stücken zu posten. In diesem Posting hast du fast 10 Seiten dichtbeschrieben mit Geschichte. Das ist viel zu viel, um es vernünftig an einem Stück kommentieren zu können und wird einigen sogar zu viel sein, um es überhaupt zu lesen.
Hier im Forum hat es sich eingebürgert, dass ein Post etwa drei bis höchsten sechs Seiten enthält, wobei fast immer gilt: Je kürzer der Teil, umso höher die Bereitschaft des Lesers, ihn auch zu kommentieren. Immer nur eine Seite bei einem Roman zu posten, wäre natürlich auch Blödsinn, aber wie gesagt: 10 Seiten, das ist eine Mordsarbeit, wenn man da einen Kommentar dazuschreibt.
Ich würde dir dringend dazu raten, auf jeden Fall mal Kapitel 2 und Kapitel 3 getrennt, damit halbierst du den Umfang schonmal und es bietet sich ja auch an, jedem Kapitel einen eigenen Thread zu spendieren. Dafür könntest du dann einfach hier aus diesem Thread das Kapitel 3 ausschneiden und es in einem neuerstellen Thread posten (Überschrift ändern dabei nicht vergessen). Denn so ein langer Text wirkt wirklich abschrecken, vor allem bei einem noch unerfahrenen Autor, da man diesem als Kommentator ja auch Hinweise und Hilfestellungen bieten sollte, so dass ein Kommentar sowieso schonmal mehr Arbeit ist als bei einem Autor, der einfach aus der Erfahrung heraus schon viel weniger Fehler macht. (Ist nicht böse gemeint, wir sind ja alle zum Lernen hier. Aber dabei können wir es ja den Lesern so angenehm wie möglich machen Icon_wink )

Liebe Grüße
Lanna

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

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Beitrag #3 |

RE: Die Einhörner Namibias D V P( Kapitel 2 - 3)
Hallo Mephi, 

Ich muss schon sagen, es ist sehr lang, aber man erkennt deinen Stil. Mir ist auch aufgefallen, dass es sehr naiv geschrieben ist. Scheint aber ein älteres Werk zu sein. Da du jetzt ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel hast, schreib es doch noch einmal neu. aus der Sicht deines jetzigen Alters. 

Würde mich freuen 

Gruß Persi

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern

(Friedrich Nitzsche)



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