Es ist: 06-04-2020, 15:40
Es ist: 06-04-2020, 15:40 Hallo, Gast! (Registrieren)

Aktuell befinden wir uns im Umbau. Sollte also etwas seltsam aussehen, sind wir gerade bei der Arbeit und strukturieren die Foren neu :)

Der König der Nacht (5.1)
Beitrag #1 |

Der König der Nacht (5.1)
Countdown: Addendum

D e r K ö n i g D e r N a c h t

V.

(23.09.2017)

"Rex?"
"Es ... Es ist so ..."
"Unglaublich?"
"Ja."
"Du weißt, was Dein Ziel ist?"
"Warum ... Warum zeigst Du mir das alles?"
Ihre schwarzen Augen schauten ihn lange an. Es war nicht zu erkennen, was genau sie anvisierten. Keine Iriden mehr, die den wahren Blick verraten konnten. Nur noch das schwarze Meer, das die Augen ausfüllte.
"Damit Du überlebst", sagte sie schließlich. "Weil Du eine Aufgabe hast."
"Nur deswegen?"
Sie nahm seine Hände in die ihren und legte den Kopf schief.
"Nein", sagte sie und schwieg für einen Moment. "Du weißt, was Du zu tun hast?"
Er nickte, dann senkte er den Blick.
"Ich habe Angst."
Sie drückte seine Hände.
"Ich bin da, wenn Du mich brauchst." Ihre schwarzen Augen schauten ihn an, doch zum ersten Mal war da noch etwas Anderes außer der finsteren Leere. Ein Funkeln, wie das Aufbegehren der Sterne."Die ganze Zeit. Überall."


Sie verschwand so plötzlich, wie sie aufgetaucht war.
Wie ein Fingerschnipsen.
Und er saß wieder alleine auf dem Sitz der Vierergruppe, mit der an der Waggonwand lehnenden Schaufel daneben. Kalter Schweiß breitete sich auf seiner Stirn aus und der weiße Pulli klebte förmlich am Rücken. (Was nicht an der dicken Jacke lag.)
Wie nach einem Trip. So hatte man es mal genannt, wenn man durch Drogen vernebelt andere Welten betritt. Auch wenn er das nie ausprobiert hätte - es erschien ihm ähnlich.
Sein Herz pochte wieder einmal so energisch hinter seinen Rippen, dass es fast weh tat. Der kalte Schweiß auf seiner Stirn dagegen fühlte sich beinahe schon normal an.
Rex konzentrierte sich darauf, die letzten Bilder abzuspeichern und seinen Körper wieder unter Kontrolle zu bringen, aber die letzten Eindrücke zerrten noch sehr stark an ihm.
Der Zug ruckelte, wurde langsamer. Schließlich hörte er die quietschenden Bremsen und der Waggon hielt. Als er aus den Fenstern schaute, sah er links nur Sand. Und rechts das Meer, welches an dieser Stelle und zu dieser Tidezeit eher ein breiter Fluss war.
Er spürte plötzlich einen Windstoß und registrierte mit einiger Verspätung, dass Hikaru in den Waggon gestiegen war. Der Japaner stand noch im verschlossenen Durchgang, hinter der die Lok zu sehen war, und schaute Rex mit einer hochgezogenen Augenbraue an.
"Was ist los?", fragte er und ging einen Schritt ins Abteil. "Siehst blass aus."
Rex atmete tief durch, dann erhob er sich mit wackeligen Knien.
"Alles Okay."
"Sieht echt nicht so aus."
Der Junge nickte leicht, dann zeigte er auf den Fremden am Boden.
"Und jetzt?"
Hikaru beugte sich vor und griff unter die Schultern des Riesen.
"Erstmal raus mit dem", antwortete er, wartete bis der Junge die Beine packte, und fügte hinzu: "Und dann brauchen wir ein Boot."
Rex nickte nur und ließ sich nichts anmerken.

An das Gewicht hatten sie sich so langsam gewöhnt, als sie ihn mit einiger Mühe aus dem Waggon bugsiert hatten und erstmal auf dem hölzernen Boden des Anlegers hinlegten.
Durchatmen. Rex war noch nie hier gewesen, daher erlaubte er sich, den Blick durch die unmittelbare Umgebung gleiten zu lassen. Kleine Hallen, provisorisch aus Wellblech zusammen geschraubt. Tanks, in denen Kraft- und diverse Schmierstoffe lagerten. Der große Kran in ein paar Metern stand an der Steuerbordseite des Schiffes und wurde augenscheinlich dafür genutzt, die schweren Innereien der 'Emden' herauszubefördern, damit diese dann auf den Zug verladen werden konnten.
Eine breite Planke führte vom Oberdeck des Schiffes in einem flachen Winkel zum Anleger hinunter. Sie wippte leicht. Ein Mann ging darauf langsam nach unten, bis er das Holz des Stegs unter sich hatte.
Rex kniff die Augen leicht zusammen und musterte ihn, doch er hatte ihn bis heute nie zuvor im Leben gesehen: Von der Statur eher schlank bis dürr. Normale Größe. Dunkelblaue Borduniform, die er von den Seeleuten her kannte. Auf seinem Kopf war ein Headset zu sehen, die die schneeweißen Haare beinahe erdrückten. Das Gesicht blass und stellenweise eingefallen. Aber das markanteste Merkmal war, dass im Hosenbund der Griff einer Pistole hervorlugte.
"Wer ist das?", fragte der Junge, obwohl er die Antwort bereits wusste.
Hikarus Stimme klang wenig begeistert. Er meinte auch einen ängstlichen Unterton herauszuhören, als der Japaner antwortete.
"Johann."
Rex nickte nur. Das war also der Mann, den er nur vom Hörensagen kannte. Manchmal hatte er Nayima nicht für voll genommen, wenn sie bei diversen Anlässen floskelhaft den Namen erwähnte und ihn dabei verwendete, wie eine Bombe, die jede Diskussion im Keim erstickte.
Und dann war da noch ihre Stimme. Von vor ein paar Stunden, nun Ewigkeiten entfernt: "Johann ist die Nacht!"
Nayima, deren Stimme durch die von Analyia ersetzt wurde.
"Lass ihn machen", sagte sie. "Sei ahnungslos."
Bevor er irgendwas fragen, sagen oder anmerken konnte, beugte sich Hikaru zu ihm hin.
"Sag nichts!", flüsterte der Japaner. "Ich klär das."
Ich weiß, dachte Rex.

"Was wollt ihr hier?", rief Johann, der einige Meter vor ihnen stehen blieb und dann auf den mit Panzertape gefesselten Riesen zeigte. "Und was ist mit dem los?"
Hikaru trat einen Schritt vor und zeigte auf das Tau, das (an der Stelle, wo Johann stand) zum Boot führte, was unten am Steg lag.
"Wir brauchen das Boot."
"Wofür?", fragte Johann.
Hikaru zeigte auf den Riesen am Boden.
"Er muss von der Insel runter", sagte er. "So schnell wie möglich."
Johann legte den Kopf schief.
"Ich kenne ihn nicht." Er musterte den Mann. "Wer ist das?"
"Das wissen wir nicht."
"Und warum muss er so schnell wie möglich von der Insel runter?"
Hikaru schwieg, als Johann ihn anfunkelte.
"Warum?" Er trat einen Schritt auf den Japaner zu und griff bereits langsam zum Griff seiner Pistole. "Wa-rum?"
Hikaru senkte den Blick und versuchte so die Situation zu entspannen. Doch das kam für Johann wie ein Schuldeingeständnis an. Wofür auch immer.
Er zog die Waffe aus dem Hosenbund.
"Ich hätte gerne eine Antwort", sagte er und zielte auf den Japaner. "Jetzt."
Hikaru hob den Blick wieder. Johann war irre. Wer auch immer auf den kranken Gedanken gekommen war, genau diesen Mann mit dieser Aufgabe zu betrauen, war noch verrückter, als es Johann ohnehin schon war. Völlig unberechenbar.
"Er ist infiziert", antwortete er und hielt innerlich die Luft an, während das Plätschern des Meeres an den Holzpfählen zu hören war.
"Bist Du sicher?"
"Ja."
Johann schüttelte den Kopf.
"Dann ist er eine Gefahr", sagte er und zielte unbarmherzig auf den Kopf des Riesen. "Und Gefahren müssen kompromisslos beseitigt werden."
Der Zeigefinger am Abzugsbügel der Pistole bewegte sich leicht nach hinten und innerhalb von wenigen Sekunden geschah alles beinahe gleichzeitig:
Rex wollte sich mit einem "NEIN!" vor den Riesen stellen. Hikaru warf sich von der anderen Seite schützend vor den Jungen, als der Schuss krachte.

***

Er wusste, dass etwas nicht stimmte.
Sein Kopf schmerzte, als würde Karaytan mit einem seiner Werkzeuge darin herumhämmern. Das Gesicht brannte wie Feuer. Ein Auge zuckte permanent, auch wenn das Zittern in den Händen langsam nachließ.
Das war nur das Äußerliche dessen er sich bewusst war. Im Inneren fühlte es sich an, als würden alle Organe gerade erst geboren. Zuckende Magenwindungen. Das Herz pochte unregelmäßig und trieb ihm bei jedem Schlag abwechselnd Hitze oder Kälte durch die Adern.
Unter normalen Umständen hätte er sich gefragt, wieviel er von dem selbstgebrauten Zeug aus dem Westdorf getrunken hatte. Aber er hatte dem Alkohol keine Chance in seinem Leben gegeben.
Er klammerte sich an Al's Rollhocker, auf dem vorhin noch Hikaru gesessen hatte und schwang sich auf den Sitz. Atmete durch, versuchte Ruhe in den Körper zu kriegen. Doch so sehr sein Verstand funktionierte, sein Körper wollte einfach nicht hören.
Er griff sich an den Nacken. Da war eine Stelle, die unaufhörlich juckte und brannte. Als seine Finger die fragliche Stelle berührten, schoss eine Schmerz wie eine heiße Nadel von dort direkt in sein Gehirn. Abrupt zuckte seine Hand zurück.
Merkwürdig, dachte er und betrachtete seine Hände, die zwar zitterten, aber keine Spur von Verletzungen aufwies.
Das letzte, woran er sich erinnern konnte, war, dass sie den Riesen hierhin gebracht hatten.
Er schaute auf den Metallschrank mit der Delle, wo er zu sich gekommen war. Eine ziemlich große Einbuchtung. Sein Schädel hatte keine Verletzungen, außer der im Nacken. War die Delle tatsächlich von ihm?
Er rollte mit dem Stuhl zum Lichtschalter, aber das mehrmalige Betätigen führte zu keinem Erfolg. Schließlich fuhr er an der Liege vorbei zu der schnörkellosen Kommode, öffnete reihenweise die Schubladen und fand schließlich einen kleinen Handspiegel. Damit bewaffnet wandte er sich an Al's Schreibtisch und drehte den Klapprechner herum.
Der Bildschirmschoner tanzte noch einen namenlosen Reigen, als er eine Taste berührte und ein leeres Dokument öffnete. Das Weiß strahlte und gab genügend Licht ab, dass er sich im Spiegel betrachten konnte.
Doch da war nur sein Gesicht. Makellos.
Ohne Dellen oder Kratzer. Einfach nichts.

***

Johann betrachtete das Ergebnis.
Der Japaner mit der grauen Weste lag reglos auf dem Holzsteg. Der Junge mit der schwarzen Bomberjacke hatte sich zu ihm hingekniet und auf den Rücken gedreht. Eine hässliche rote Wunde klaffte auf dem grauen Kapuzenpulli unter der Weste. Die Hände des Jungen waren blutverschmiert, sein Gesicht allerdings war erstaunlicherweise ruhig. Gefasst. So als ob er gewusst hätte, was passieren würde.
Bevor Johann erneut zielen konnte, stand der Junge auf und stellte sich genau in die Schusslinie.
"Geh weg", sagte Johann, ohne Reue für den am Boden Liegenden zu empfinden. Entscheidungen ohne Kompromisse. "GEH. WEG!"
Rex schüttelte den Kopf.
"Nein."
Johanns Zeigefinger zuckte wieder, aber nur ein bisschen.
"Dann bist Du auch eine Gefahr, die beseitigt werden muss."
Rex holte tief Luft und zeigte auf den Riesen, der friedlicher auf dem Boden lag, als der Japaner.
"Sie werden ihm nichts tun!", sagte er. "Falls doch, werde ich es verhindern."
Johann wusste zwar nicht mehr was lachen war, aber er stand kurz davor, in schallendes Gelächter auszubrechen. Ungewohnt. Besonders dieser Junge.
"Große Worte", sagte Johann. "Kannst Du sie auch einhalten?"
Rex hob das Kinn.
"Sie sind die Nacht", sagte er. "Oder?"
Johanns Augenbrauen senkten sich irritiert ein Stück.
"Ja", antwortete er. "Ich bin die Nacht." Er legte den Kopf schief. "Und Du?"
Rex antwortete nicht.
Schweigen umwehte sie.
Hikaru stöhnte plötzlich leise auf, doch weder Rex noch Johann bewegten sich. Wie zwei Duellanten aus einem der vergangenen Jahrhunderte standen sie sich gegenüber. Nur mit dem Unterschied, dass eine einzige Pistole im Spiel war.
"Ich bin der König der Nacht."
Der Lauf der Waffe senkte sich verblüfft ein Stück nach unten.
"Was?" Das Lachen tummelte sich bereits auf seinem Mund. "Der König der N-?"
Doch bereits die ersten Laute blieben im Hals stecken, als aus Rex Schatten eine Gestalt trat.
Eine junge Frau, ein Mädchen - schwer zu sagen. Sie hatte schwarze Haare, völlig schwarze Augen, trug eine schwarze Korsage mit kleinen Totenköpfchen drauf und war leichenblass. Sie stellte sich schützend vor den Jungen und näherte sich Johann.
"Bleib da!", rief er ihr zu.
Sie ging auf ihn zu. Ihre Augen musterten ihn, fixierten ihn, wie es noch niemand getan hatte, schauten durch ihn hindurch.
"Komm nicht näher."
Das Mädchen lächelte nur und hielt nicht inne.
"Schieß doch!", rief sie. "Na los Du Held."
Was auch immer hier gerade passierte, wer auch immer dieser leichenblasse Mädchen war, das beinahe über das Holz des Stegs zu schweben schien: es war klar, dass er die Kontrolle über die Situation verlor.
"Ich warne Dich!" Er hob die Pistole wieder ein Stück hoch. Der Lauf zeigte genau auf den Kopf des Mädchens. "Du schützt eine Gefahr!"
Nur noch einige Meter, bis sie ihn berühren konnte. Nur noch ...
"Ach?", rief sie. "Und was ist mit mir?"
Leichenblasses Gesicht. Das schwarze Korsett war mit kleinen Totenköpfen gepflastert.
"Ist sie infiziert?", rief Johann an ihr vorbei Rex zu, aber es war sie, die ihm antwortete:
"Dein Gehirn wird mir bestimmt schmecken!"
"STOP!"
"Und zum Nachtisch nehme ich mir Dein Herz v-!"
Sein Zeigefinger am Abzugsbügel bewegte sich nach hinten.
Ein zweiter Schuss brach durch die Nacht.
Und hallte noch lange in den Ohren nach.

Nachdem der Knall verflogen war, senkte er die Pistole. Konnte es nicht glauben, dass sie immer noch da stand. Kein Loch im Kopf. Kein Blut.
(Es knackte in seinem Headset.)
Er schaute hinunter zu seinen Füßen. Zwei Patronenhülsen lagen da. Er hatte zweimal abgedrückt. Nur eine Person war zu Boden gegangen.
("Johann?")
Auf seine unausgesprochene Frage lächelte das Mädchen. Sie ging noch ein paar Schritte weiter, bis sie ein zwei Meter vor ihm stand.
("Hier 'Max&Moritz', kommen.")
Dann streckte sie ihre rechte Faust vor und öffnete sie.
Johann schüttelte ungläubig den Kopf.
("Wir haben ein Problem!")
Das Projektil, was sie hätte treffen müssen - hielt sie in der Hand.
("JOHANN? Die Untoten sind WASSERRESISTENT!")

***



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Beitrag #2 |

RE: Der König der Nacht (5.1)
Da bin ich wieder! Icon_smile

Zitat:Rex konzentrierte sich darauf, die letzten Bilder abzuspeichern und seinen Körper wieder unter Kontrolle zu bringen, aber die letzten Eindrücke zerrten noch sehr stark an ihm.
Man du spannst einen aber auch auf die Folter.

Zitat:Er schaute auf den Metallschrank mit der Delle, wo er zu sich gekommen war. Eine ziemlich große Einbuchtung. Sein Schädel hatte keine Verletzungen, außer der im Nacken. War die Delle tatsächlich von ihm?
Oh Scheiße.
Und ich hab gedacht, Hikaru hätte in der Schnelle der Situation Lebenszeichen nicht erkannt.

Zitat:Das Projektil, was sie hätte treffen müssen - hielt sie in der Hand.
Matrix? Oder Dragonball? Mrgreen
Ok, sie trat aus dem Schatten von Rex. Sie ist also wahrscheinlich nicht körperlich anwesend. Aber offenbar kann sie mit fremden Bewusstseinen kommunizieren. Vielleicht ist auch Voraussetzung, dass diese Bewusstseine ein bisschen angeknackst sind?

Zitat:("JOHANN? Die Untoten sind WASSERRESISTENT!")
Es geht los. Wurde Rex doch manipuliert? Verhindert er gerade das Johann die Insel verteidigt? Oder verhindert er schlimmeres?

Auf zum nächsten Teil!
WW

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten

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Beitrag #3 |

RE: Der König der Nacht (5.1)
Hallo Dread,

weiter gehts. Icon_smile

Zitat:Sie verschwand so plötzlich, wie sie aufgetaucht war.
Wie ein Fingerschnipsen.

Wieso hast hier den Dialog zwischen Analyia und Rex kursiv? Hast du glaub ich bei den anderen Teilen nicht so. Ich würde das einheitlich machen.

Zitat:Auch wenn er das nie ausprobiert hätte - es erschien ihm ähnlich.

hatte; noch treffender wäre vielleicht: “er stellte es sich so vor.”

Zitat: Der große Kran in ein paar Metern stand …

Ich würde noch ein „Entfernung“ einfügen

Zitat:Auf seinem Kopf war ein Headset zu sehen, die die schneeweißen Haare beinahe erdrückten.

Spontan würde ich behaupten, dass es: “… das die schneeweißen Haare beinahe erdrückte.” heißen müsste.

Zitat:Rex nickte nur. Das war also der Mann, den er nur vom Hörensagen kannte.

Irks. Schon wieder dieses „nur“. Icon_ugly Ich würds im ersten Satz weglassen. Im zweiten macht es ja Sinn.

Zitat:Hikaru warf sich von der anderen Seite schützend vor den Jungen, als der Schuss krachte.

Och nö. Du wirst doch jetzt nicht auch noch Hikaru umbringen. Icon_slash

Zitat:Er klammerte sich an Al's Rollhocker, auf dem vorhin noch Hikaru gesessen hatte und schwang sich auf den Sitz.

Murdock lebt also doch noch. Icon_jump

Zitat:schoss eine Schmerz wie eine heiße Nadel von dort direkt in sein Gehirn. Abrupt zuckte seine Hand zurück.

Schmerzwelle? Oder: „… der Schmerz wie …“

Zitat:Doch da war nur sein Gesicht. Makellos.
Ohne Dellen oder Kratzer. Einfach nichts.

Hat er sich etwa auch infiziert? Diese Regenerationsfähigkeit spricht irgendwie dafür.

Zitat:Leichenblasses Gesicht. Das schwarze Korsett war mit kleinen Totenköpfen gepflastert.

Die Beschreibung hast du gerade eben schonmal. Ich würde oben eher die „allgemeine“ Beschreibung mit den Klamotten und Haaren verwerden und hier dann eher auf die „Vampier- und Zombiemerkmale“ wie die Blässe und die Augen eingehen. Ich glaub nicht, dass man sie so schnell mit jemand anderem verwechselt. Icon_wink

Zitat:Das Projektil, was sie hätte treffen müssen - hielt sie in der Hand.
("JOHANN? Die Untoten sind WASSERRESISTENT!")

Schwere Geschütze Klammern, kursiv und Großbuchstaben. Da wir es im Hubschrauber schonmal hatten, dass jemand über Funk gesprochen hat und du es da kursiv hattest, würde ich das hier auch machen. Einheitlich eben. Oben, wo es im Headset knackt, würde ich vielleicht sogar zu ganz normalem Text tendieren, weil ja keiner spricht. Überhaupt ist die Situation hier ja recht übersichtlich, weil ja nicht alle aufeinmal sprechen. Icon_wink

Was mich ja freut, ist das Murdock noch lebt. Aber ich befürchte, dass er von Rolf infiziert wurde. Icon_slash Dafür hast du jetzt Hikaru erschossen, der sehr heldenhaft Rex retten wollte. Icon_rolleyes Es ist natürlich fraglich, was Rex hätte ausrichten können, wenn Analyia ihn nicht gerettet hätte. Aber ob die beiden Johann tatsächlich überwältigen können ist auch noch nicht so sicher und was sie mit Rolf nun machen auch.
Ich bin gespannt wie es weitergeht, die Ereignisse überschlagen sich im Moment geradezu. Icon_smile

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
Wörterwelten

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Beitrag #4 |

RE: Der König der Nacht (5.1)
Hallo WW.

Zitat:Zitat:Rex konzentrierte sich darauf, die letzten Bilder abzuspeichern und seinen Körper wieder unter Kontrolle zu bringen, aber die letzten Eindrücke zerrten noch sehr stark an ihm.

Man du spannst einen aber auch auf die Folter.
Teja. Ich denke jedesmal an ihn, wenn ich eine irgendwie geartete spannende Szene schreiben muss/will. Wann sollte was erwähnt werden? Wann sind die Hinweise so zahlreich, dass es an die Aufklärung geht/gehen muss? Meistens ist es ein Gefühl, manchmal kühle Berechnung.
Zwischenzeitlich schreibe ich etliche unschuldige weiße Zettel voll und variiere mit den Szenen. (Und die wandern dann, beim Frühjahrsputz *hust* irgendwann in den Müll.)

Zitat:Oh Scheiße.
Und ich hab gedacht, Hikaru hätte in der Schnelle der Situation Lebenszeichen nicht erkannt.
Hat er auch nicht. Icon_wink

Zitat:Matrix? Oder Dragonball? Mrgreen
Ok, sie trat aus dem Schatten von Rex. Sie ist also wahrscheinlich nicht körperlich anwesend. Aber offenbar kann sie mit fremden Bewusstseinen kommunizieren. Vielleicht ist auch Voraussetzung, dass diese Bewusstseine ein bisschen angeknackst sind?
Dragonball kenne ich nicht. Matrix ist richtig.
Analyia ist alles. Ich wollte ein Gegengewicht zu Tam, nur durch die Ereignisse deutlich zynischer/böser. Trotzdem hilft sie ihm, warum auch immer.

Hallo Lady.

Zitat:Wieso hast hier den Dialog zwischen Analyia und Rex kursiv? Hast du glaub ich bei den anderen Teilen nicht so. Ich würde das einheitlich machen.
Nein, denn sie sind nicht in dieser Welt, sondern schauen in die Zukunft. Also eher im Kopf. Daher die Abgrenzung.

Zitat:Zitat:Rex nickte nur. Das war also der Mann, den er nur vom Hörensagen kannte.

Irks. Schon wieder dieses „nur“. Icon_ugly Ich würds im ersten Satz weglassen. Im zweiten macht es ja Sinn.
Icon_ugly

Zitat:Och nö. Du wirst doch jetzt nicht auch noch Hikaru umbringen.
Icon_rolleyes

Zitat:Murdock lebt also doch noch.
Noch. Ja. Icon_wink

Zitat:Zitat:Doch da war nur sein Gesicht. Makellos.
Ohne Dellen oder Kratzer. Einfach nichts.

Hat er sich etwa auch infiziert? Diese Regenerationsfähigkeit spricht irgendwie dafür.
Jepp.

Zitat:Zitat:Leichenblasses Gesicht. Das schwarze Korsett war mit kleinen Totenköpfen gepflastert.

Die Beschreibung hast du gerade eben schonmal. Ich würde oben eher die „allgemeine“ Beschreibung mit den Klamotten und Haaren verwerden und hier dann eher auf die „Vampier- und Zombiemerkmale“ wie die Blässe und die Augen eingehen. Ich glaub nicht, dass man sie so schnell mit jemand anderem verwechselt.
Ich schau mal, wie man die Merkmale besser zur Geltung bringen kann.

Zitat:Schwere Geschütze Klammern, kursiv und Großbuchstaben. Da wir es im Hubschrauber schonmal hatten, dass jemand über Funk gesprochen hat und du es da kursiv hattest, würde ich das hier auch machen. Einheitlich eben. Oben, wo es im Headset knackt, würde ich vielleicht sogar zu ganz normalem Text tendieren, weil ja keiner spricht. Überhaupt ist die Situation hier ja recht übersichtlich, weil ja nicht alle aufeinmal sprechen.
Das Knacken im Headset würde ich gerne so lassen, denn dann weiß der Leser sofort, dass das eine andere Ebene ist.

Danke. Icon_smile

LGD.


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Beitrag #5 |

RE: Der König der Nacht (5.1)
Hallo Dread,

Da bin ich wieder  Icon_cuinlove

Ich bin ehrlich überrascht, dass deine Geschichte auch wirklich richtig romantische Aspekte aufweist und lese nach wie vor begeistert, obwohl ich ja schon mehr als die Hälfte habe und es hart aufs Finale zugeht (Willst du mir nicht doch verraten, wie es zu der Apokalypse gekommen ist? Ich verrate es auch keinem  Mrgreen)

Zitat:"Damit Du überlebst", sagte sie schließlich. "Weil Du eine Aufgabe hast."
Er spielt schon eine Sonderrolle. Rex bedeutet ja auch König von daher gehe ich davon aus, der Name ist nicht zufällig gewählt

Zitat:Sie verschwand so plötzlich, wie sie aufgetaucht war. 
Die Gespräche entspringen nur seiner Phantasie

Zitat:nd dann war da noch ihre Stimme. Von vor ein paar Stunden, nun Ewigkeiten entfernt: "Johann ist die Nacht!"
Rex Gegenspieler?  Icon_confused

Zitat:Ich bin der König der Nacht."

Steht also über ihm. Wie kommts,dass ausgerechnet diese beiden die Nacht bzw König der Nacht sind?
Zitat:"Na los Du Held."
Komma nach los

Zitat:Das Projektil, was sie hätte treffen müssen - hielt sie in der Hand.
Das sie hätte treffen müssen
Ich dachte jetzt in diesem Kapitel an eine Traumwelt, zumal du ja mal in einer Antwort geschrieben hast, dass es sich um eine Parallelwelt handelt und das ist ein Traum ja auch in gewissen Sinne. 
Dazu kommt, dass Rex allein schon aufgrund von Analyias Biss infiziert sein müsste, aber anscheinend immun dagegen ist und sie kommt zurück, um ihn zu beschützen.
Von Hikaru darf ich wohl Abschied nehmen und wir beide lesen uns im nächsten Teil.  Wave
Liebe Grüße Persephone

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern

(Friedrich Nitzsche)



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Beitrag #6 |

RE: Der König der Nacht (5.1)
Hallo Persephone.

Zitat:Ich bin ehrlich überrascht, dass deine Geschichte auch wirklich richtig romantische Aspekte aufweist

Das Leben ist vielschichtig, und die Liebe gehört nunmal dazu. Ob passiv oder aktiv ist von Geschichte zu Geschichte unterschiedlich.

Zitat:Er spielt schon eine Sonderrolle. Rex bedeutet ja auch König von daher gehe ich davon aus, der Name ist nicht zufällig gewählt

Der Titel der Geschichte ist im Grunde die deutsche Übersetzung des Benutzernamens: Rex Noctis=Der König der Nacht. Aber vielleicht sollte ich noch anführen, dass einige Mitglieder hier im Forum in einigen ausgewählten Geschichten mitspielen, und zwar sich selbst. Da gibt es eine lu, ein Sternchen, eine AngelOfShadow, einen poLet und eben auch einen Rex.

Zitat:Steht also über ihm. Wie kommts,dass ausgerechnet diese beiden die Nacht bzw König der Nacht sind?

Nun, Johann wurde von Johann, dem Gespenst aus dem Film/dem Roman 'Das Boot' inspiriert. Hier ist dieser Johann gefühlskälter, entmenschlichter, nur auf seine Aufgabe fixiert, die sein Daseinzweck darstellt. In ihm ist sonst nichts mehr, daher ist er - umgangssprachlich - die Nacht. Und Rex eben der König der Nacht, der über ihm steht.

Zitat:Die Gespräche entspringen nur seiner Phantasie

Ganz und gar nicht, sie ist tatsächlich da. In welcher Form auch immer.

Zitat:Ich dachte jetzt in diesem Kapitel an eine Traumwelt, zumal du ja mal in einer Antwort geschrieben hast, dass es sich um eine Parallelwelt handelt und das ist ein Traum ja auch in gewissen Sinne.

Aber selbst in einer Parallelwelt kann es doch Träume geben. Mrgreen

LGD.


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