Es ist: 26-09-2022, 21:14
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Hammer und Aboss (vor 1654 Jahren) VII
Beitrag #1 |

Hammer und Aboss (vor 1654 Jahren) VII
Hammer und Amboss
Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV, Teil V, Teil VI, Teil VII, Teil VIII, Teil IX, Teil X


Von der Sonne geküsst ritten sie um den Befehlsfelsen herum, Pferde und Haut weißer als Schnee, hölzerne Harnische und Wimpel verheißungsvoll schimmernd, die fein gebogenen Klingen an langen Stäben voll Todesmut gleißend.
Wie spielend übersprangen sie die aufgeworfene Barrikade und die Spieße dahinter, um sich dann zu einer Lanze zu formieren und dem Feind entgegen zu reiten.
Thakis stand der Mund offen.
Das ist doch verrückt ... oder?
Aus Trab wurde Galopp und der Wind fing sich in Schwingen aus unzähligen Federn, die am Rücken der Elbenreiter befestigt waren – ein heulender Ton machte jedes Kampfgebrüll der stummen Caladhir unnötig.
Und das Licht folgte ihnen – als Spiegelbild der Lanzenformation fraß es sich in die Wolkendecke, raste auf die Dunkelelben zu.
Thakis konnte nicht anders, seine Hände ballten sich zu Fäusten, während ergriffenes Pochen seine Brust weitete. Nie hätte er gedacht ...vielleicht konnten sie es wirklich schaffen? Vielleicht würden die Invasoren im Crescendo der silbernen Hufe einfach zermalmt? Wer, wenn nicht die Caladhir, wusste wie man den Dunklen begegnen musste?
Die Elbenreiter legten noch an Tempo zu, schienen die rollenden Steinchen zu überholen, die sie selbst losgetreten hatten, schneller, immer schneller. Die Klingen senkten sich voller Eleganz, während Unruhe in die Reihen der Orks kam, auf die die Spitze der Lanze zielte. Mittlerweile konnte der General die Caladhir nur noch als Flecken in den Farben eines schneebedeckten Waldes ausmachen, die verzerrten Echos, die allein zum Befehlsstand herauf wehten, taten ihr Übriges zum seltsam surreal anmutenden Bild.
Für einen viel zu langen Augenblick schien die Zeit den Atem anzuhalten, einem kunstvollen Gemälde gleich standen Orks und dunkle Elben im Schatten der Wolkensäule, während Caladhir mir der Sonne im Rücken zu schweben schienen – dann prallten die ungleichen Kontrahenten aufeinander.
Irgendwo unter Thakis Füßen hörte er seine Krieger jubeln und auch er selbst war versucht eine Faust in die Höhe zu reißen, während die Reiter in die grau-grünen Orkleiber schnitten, wie eine warme Klinge in Butter.
Selbst auf diese Entfernung meinte man Blut spritzen zu sehen, als die Klingen der Caladhir, zunächst als Speer eingesetzt, nun geschwungen wurden wie Sensen bei der Ernte. Und die Orks wankten.
Schon der bloße Schwung der Lichtelben trieb sie immer weiter hinein, spaltete die Verteidigungslinie.
Ja! Sie brechen durch!
Kampfgebrüll und das Klirren von Stahl drang herauf und vermischte sich mit den Anfeuerungsrufen der menschlichen Kämpfer, während die Elben immer weiter vorstießen. Sie fegten die Bestien einfach bei Seite, unaufhaltsam, unberührbar, unbesiegbar.
Dann stürzte das erste Pferd.
Thakis Mundwinkel sanken, als er bemerkte, dass die Dunklen sich nun in Bewegung setzten. Sie schwärmten aus, fächerten auf und begannen, die inmitten von riesenhaften Leibern – tote wie lebendige – aus dem Tritt geratenen Caladhir zu umgehen.
Sie wollen ihnen in den Rücken fallen ...
Der General begann zu fluchen. Wer, wenn nicht ihre verdrehten Brüder wussten, wie man den Caladhir begegnen musste?
Mittlerweile war der Ansturm komplett zum erliegen gekommen – die Orks wichen nicht zurück, sondern stemmten sich mit aller Kraft gegen die Pferde, schlugen noch im Sterben mit ihren Äxten nach den Beinen der Tiere. Leichname gerieten zwischen die Hufe, brachten Pferd und Reiter zum straucheln.
Die Geräuschkulisse hatte sich zwischenzeitlich um eine entscheidende Nuance verändert, das Brüllen klang wütend, nicht mehr verzweifelt, während immer mehr Menschen verstummten.
Und nun, als die äußersten Caladhir von breiten Pranken einfach aus dem Sattel gerissen wurden, die anderen gleichzeitig mühsam darum bemüht waren, einen Kreis zu bilden, trafen die beiden Enden der Dunkelelbenzange aufeinander.
„Die Narren! Diese verdammten, arroganten, kleingeistigen Narren!“
Thakis Hände öffneten und schlossen sich ruckartig, doch der Rest seines Körpers blieb regungslos.
Was sollte er jetzt tun? Sollte er überhaupt etwas tun? Die Elben hatten sich das Ganze selbst eingebrockt …
'Wir wissen wie wir vorgehen …'
Die Schultern des Generals der menschlichen Truppen sackten nach unten, während weiter der Hang hinab die Caladhir um ihr Leben kämpften. Immer mehr Orks drangen jetzt auf sie ein, drohten die Elben mit schierer Masse zu erdrücken, die Dunklen stießen dagegen überfallartig vor, nur um sich sofort wieder zurückfallen zu lassen, nicht ohne einige weitere tote Gegner mit sich zu nehmen.
Und … sie wandten den Menschen den Rücken zu. Vielleicht erwarteten sie kein Eingreifen?
Vielleicht ist es auch nur eine weitere Falle?
So oder so, Thakis musste sich jetzt entscheiden.
„Verfluchte Scheiße!“
Der Stein, gegen den der erfahrene Krieger getreten hatte, schoss auf genugtuende Weise über die Kante des Befehlsstandes.
„Kiyas?“
Sein hochgewachsener, im Vergleich zum General schmächtig wirkender Unteroffizier trat zu ihm und schlug mit der Faust gegen seinen ledernen Brustpanzer.
„Schick unsere Bogenschützenreiter. Sie sollen eine Bresche für die Caladhir schießen. Schießen hörst du? Keine Nahkampf, in dem Fall sollen sie sich zurückfallen lassen. Und sag ihnen, sie sollen auf die Reittiere der Dunklen zielen … beeil dich!“
Kiyas nickte, wirbelte herum und eilte fort, während Thakis sich mit gerunzelter Stirn wieder dem Schlachtfeld zu wandte.
Hoffentlich war es noch nicht zu spät. Die Lichtelben standen noch, sie waren tatsächlich begnadete Kämpfer, das musste er Ayas lassen. Aber sie hatten sich maßlos überschätzt – ihre Zahl schrumpfte bereits, langsamer wohl, als seine eigenen Krieger fallen würden, aber doch viel zu schnell.
Hätte ich etwas anderes tun sollen?
Es wäre viel zu gefährlich die Verteidigungsstellungen aufzugeben, das könnten sogar länger überlebende Caladhir nicht aufwiegen … die Lanzenreiter hätten die Linie der Dunklen vielleicht sofort durchbrochen, aber sie wären nicht zurückgekehrt, da war sich Thakis recht sicher.
Aber vielleicht wäre es besser gewesen überhaupt keine Hilfe zu schicken. Der General warf einen Blick zurück, auf die andere Seite des Sattels, aus der etwaige Unterstützung kommen musste. Er brauchte mehr Zeit – und mehr Hoffnung.
Thakis bleckte grimmig die Zähne.
Unterdessen hatten sich die ebenfalls in Lederrüstung und Fellumhang gerüsteten Bogenschützenreiter aus den Fürstentümern des mittleren Westens von Athalem in Bewegung gesetzt.
Zufrieden nickte ihr Heerführer, als sie ihre starre Ordnung sofort aufgaben und auffächerten – denn Formationsreiten hätte hier nichts genützt, befand Thakis.
War die wilde Jagd der Caladhir vorhin förmlich über den felsigen Untergrund geflogen, legten die stämmigen Pferde der Menschen deutlich weniger Eleganz an den Tag; immer wieder gerieten einzelne Tiere ins Rutschen oder Straucheln. Das hinderte die Reiter jedoch nicht daran, sie im halsbrecherischem Tempo den Berg hinab zu jagen. Die ersten Krieger legten bereits rot gefiederte Pfeile ein, während hier oben ein Raunen durch die Menge der Menschen ging.
Kommt schon!
Die anderen Heerführer standen nun alle ebenfalls an der Kante, Thakis wagte jedoch nicht den Blick abzuwenden, um ihnen in die Gesichter zu sehen, stattdessen verschränkte er seine Arme so fest vor der Brust, das ihm das Atmen schwerer fiel.
Vielleicht würden sie ihn am Erfolg oder Misserfolg dieser Aktion messen? Aber wen würde das schon noch interessieren, am Ende dieses Tages?
Die dunklen Elben, die auf der den Menschen zugewandten Seite eine geschlossene Linie bildeten, hatten es bisher nicht für nötig befunden, auf die neue Bedrohung zu reagieren – vielleicht empfanden sie die Reiter auch nicht als eine solche.
Deshalb konnten die Bogenschützen ihre Pferde in Ruhe zur Seite einbiegen lassen und so weiter ausschwärmen – dann hob sich eine Wolke sirrenden Todes in die Höhe, gleißte für einen Atemzug silbern auf, bevor sie sich auf Invasoren senkten.
Raubtierpferde bäumten sich auf und brachen dann zusammen, während andere ihre Reiter abwarfen. Trotzdem hielten die Elben ihre Aufstellung geschlossen, nur an den Flanken lösten sich einige der Feinde und preschten auf die Menschen zu. Wieder flogen Pfeile durch die Luft, während die den Angreifenden am nächsten stehenden Bogenschützen zurückwichen, versuchten die Attacke ins Leere gehen zu lassen. Nicht allen gelang das, die Dunkelelben waren zu schnell. Thakis ließ zischend Atem entweichen, als einige seiner Krieger von langen Klingen aufgeschlitzt und aus dem Sattel gerissen wurden – doch weitere Elben stürzten in den Staub.
Dann wandte er sich um und winkte einen der Offiziere, einen Mann mit grauen Haar und grauen Augen heran.
„Nimm eines der Kriegshörner. Halte dich bereit meinen Rückzugsbefehl zu blasen.“
Die menschlichen Krieger ritten mittlerweile ein chaotisches Muster, um den Angreifern auszuweichen und feuerten gleichzeitig im vollen Galopp immer weiter in die gegnerischen Reihen.
Weitere Alptraumpferde stürzten in den Staub, aber auch weitere Bogenschützen. Thakis hob deshalb seinen Arm, senkte ihn aber noch nicht.
Langsam geriet die starre Reihe der Invasoren ebenfalls in Unordnung. Anscheinend wollten sie nicht weichen, um die verbliebenen Caladhir am Ausbruch zu hindern, aber die Lichtelben hatten mittlerweile erkannt, dass sich ihnen eine letzte Chance zum Rückzug bot.
Der Trupp schlug sich nun gezielt auf ihre verderbten Brüder zu. Gleichzeitig begannen die dazu abgestellten Dunklen jedoch die Menschen zurück zu drängen – da löste sich eine Handvoll Bogenreiter aus dem Verband und preschten mitten durch die Angreifer hindurch auf stationären Dunkelelben zu.
Einige wenige der wartenden Invasoren drehten sich reflexartig herum – und dieser knappe Moment der Unaufmerksamkeit reichte aus.
Lichtelben griffen genau diesen Schwachpunkt an, weiße Pferde brachen zwischen schwarzen Gegenstücken durch, während die todesmutigen Bogenschützenreiter versuchten, wieder aus der Reichweite der gezackten schmalen Klingen zu gelangen.
Viele bezahlten ihren Vorstoß mit dem Leben.
Doch die dezimierten Caladhir galoppierten nun den Bergsattel hinauf, wenig war von ihrer Eleganz geblieben, stattdessen hingen die Reiter nur noch mühsam im Sattel.
„Rückzug!“, brüllte Thakis und ließ seinen Arm herab fahren – als Antwort tönte ein langgezogener Hornstoß über den Pass, ließ Staub von dem umliegenden Steilwänden rieseln. Wie ein Mann rissen die Menschenkrieger ihre Pferde herum, spritzten förmlich auseinander, weg von den unter ihnen wütenden Dunklen und hinauf, immer hinauf.
Gleichzeitig hatten auch die Dunkelelben ihre Position aufgegeben, stürmten nun auf ihren Alpträumen den Flüchtigen hinter her.
Die Bewegungen der Reittiere erinnerten weniger an die staksenden Bewegungen von Pferden, sondern an den geschmeidigen Gang von Raubkatzen. Trotzdem, oder gerade deswegen erreichten sie trotz des geröllbedeckten Untergrundes eine beängstigend hohe Geschwindigkeit.
„Karmjuk, deine Bogenschützen sollen sich bereit machen. Wir müssen die Dunklen auf Abstand halten.“
Thakis begann auf und ab zu laufen. In solchen Momenten würde er lieber direkt bei den Kriegern stehen, die Befehle unmittelbar weitergeben und dafür sorgen, dass sie sofort befolgt wurden.
„Rhode? Die Lanzenreiter sollen sich bereithalten – ich denke der Feind würde im Falle das Falles zum jetzigen Zeitpunkt vor einem Konterangriff zurückweichen.“
Ich habe definitiv nicht vor, das bisschen Gewonnene nun noch aus der Hand zu geben.
Mittlerweile hatten die Verfolger die menschlichen Reiter eingeholt, brandeten jedoch einfach zwischen ihnen durch – sie schienen nur eine ganz bestimmte Beute zu verfolgen. Das Weiß der Caladhir, das beim Angriff noch so erhaben in der Sonne gefunkelt hatte, ließ jetzt eher an das Gefieder von Tauben denken, die abgeschossen werden sollten.
Aber noch hatten sie einen Vorsprung, bald würden sie die rettenden Stellungen erreicht haben.
„Los doch, verdammt!“
Die Bogenschützenreiter schwenkten nun weit zur Seite aus, um den Feinden nicht in die Quere zu geraten, sollten diese Abdrehen – sie waren vorerst außer Gefahr.
Aus Thakis Perspektive hatten sich die Dunklen jedoch bereits auf eine Armlänge an ihre Erzfeinde herangearbeitet.
Schmale, dunkle Zöpfe wehten hinter ihnen her, lugten aus Aussparungen in den hohen, gehörten Helmen, die Schwerter bereits zum entscheidenden Schlag gehoben.
„Rhode! Bereithalten!“
Sollte er diese Trumpfkarte ausspielen, oder nicht? Thakis war überzeugt, dass die Dunklen ohne ihre Orkunterstützung keinen Angriff auf die menschlichen Stellungen unternehmen würden – er hielt es zumindest für dumm und als dumm hatte er seine Feinde wahrlich nicht kennen gelernt.
Wenn aber die Lanzenreiter den Schutz der Masse verlassen würden, würde sie das dann zu einem einfachen Ziel machen? Konnte er das riskieren, um eine Handvoll Caladhir zu retten?
Behutsam schüttelte der General den Kopf.
Ihr müsst es schaffen … mehr kann ich nicht für euch tun.
Die ersten Lichtelbenpferde gaben der Belastung nach, begannen zurückzufallen – und standen auf einmal quer vor den heranstürmenden Feinden.
Ross und Reiter prallten im vollen Galopp aufeinander, man konnte Muskeln fast schon reißen hören, Schreie erfüllten die Luft. Ob es solche des Schmerzes oder des Zorns waren, konnte man nicht unterscheiden.
Die erste Reihe der Verfolger wurde ausgebremst, die folgende setzten einfach über die in einander verkeilten Kontrahenten hinweg.
Da hallte ein scharfer Ruf über das Schlachtfeld. Bogensehnen sirrten, gefiederter Tod senkte sich in einer funktionalen Parabel hinter den Flüchtenden in den Lauf der Verfolger, zwang die Feinde zu geschwungenen Ausweichmanövern … und gab den Caladhir den einen Augenblick mehr, den sie brauchten.
Unter dem Jubel der menschlichen Krieger, übersprangen sie die Barrikade, die sofort von Lysanders Speerträgern bemannt wurden. Auf der linken Seite der Schlachtreihe gelangten auch die verbliebenen berittenen Bogenschützen in Sicherheit.
Die Dunklen dagegen, wichen zurück, verharrten für einige Augenblicke starr knapp außerhalb des Bogenschusses.
Fünf langgezogene Doppelreihen, völlig regungslos. Von jetzt auf gleich war aus der Verfolgungsjagd wieder eine disziplinierte Formation geworden, was Thakis mit einem anerkennenden Schnauben quittierte.
Seine Kämpfer dagegen begannen den Feinden Schmährufe entgegen zu werfen, feierten lautstark einen Sieg.
Ein Sieg, der wohl kaum als solcher bezeichnet werden kann. Unsere Verluste waren viel größer als die ihren … aber gut für die Moral, das wohl.
Thakis Mundwinkel zogen sich schräg, der Ausdruck blieb grimmig. In seinem Rücken hörte er einige der Offiziere aufgeregt murmeln – das allein reichte ihm, um sich Prinz Ayas Aussehen auszumalen. Gerade wollte der General sich umwenden, da wurden Rufe laut.
Die Orks hatten sich in Bewegung gesetzt.
Sie strömten wie von unsichtbaren Fäden gezogen den Berg herauf.
Und der Fels schien sich unter ihren donnernden Schritten zu winden – die Erde begann grollend zu beben.

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten

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Beitrag #2 |

RE: Hammer und Aboss (vor 1654 Jahren) VII
Hallo Weltenwanderer, 

leider musste ich mit Erschrecken fest stellen, dass deine Geschichte zwar schon einige Zeit einsteht, aber leider nicht zu Ende kommentiert wurde.  Icon_igitt Finde ich nicht schön, aber dann bin ich eben überall die Erste, habe nämlich beschlossen, dir die Treue zu halten.  Icon_cuinlove

Zitat:Von der Sonne geküsst ritten sie um den Befehlsfelsen herum, Pferde und Haut weißer als Schnee, hölzerne Harnische und Wimpel verheißungsvoll schimmernd, die fein gebogenen Klingen an langen Stäben voll Todesmut gleißend.
Komma nach geküsst  Icon_smile

Zitat:Für einen viel zu langen Augenblick schien die Zeit den Atem anzuhalten, einem kunstvollen Gemälde gleich standen Orks und dunkle Elben im Schatten der Wolkensäule, während Caladhir mir der Sonne im Rücken zu schweben schienen – dann prallten die ungleichen Kontrahenten aufeinander.
mit der Sonne, auffallend sind hier deine langen Sätze, die man auch schön unterteilen könnte, dann liest es sich einfacher 

Zitat:Leichname gerieten zwischen die Hufe, brachten Pferd und Reiter zum straucheln.
Straucheln groß  Icon_confused

Zitat:Was sollte er jetzt tun? Sollte er überhaupt etwas tun? Die Elben hatten sich das Ganze selbst eingebrockt …

'Wir wissen wie wir vorgehen …'
Arrogante Vollidioten  Icon_igitt

Zitat:Raubtierpferde bäumten sich auf und brachen dann zusammen, 
So eins habe ich auch, wird zum Monster wenn er nicht sein Leckerchen kriegt.  Icon_lol Icon_lol Icon_lol

Zitat:Die Bewegungen der Reittiere erinnerten weniger an die staksenden Bewegungen von Pferden, sondern an den geschmeidigen Gang von Raubkatzen. 
Also ordentlich geritten, fliegt ein Pferd und nix mit staksen

Zitat:In solchen Momenten würde er lieber direkt bei den Kriegern stehen, die Befehle unmittelbar weitergeben und dafür sorgen, dass sie sofort befolgt wurden.
Ich frage mich auch schon die ganze Zeit, warum der sich einen faulen macht. So Thakis beschrieben wurde, gehört er eigentlich an die vorderste Front

Zitat:Thakis Mundwinkel zogen sich schräg, der Ausdruck blieb grimmig. In seinem Rücken hörte er einige der Offiziere aufgeregt murmeln – das allein reichte ihm, um sich Prinz Ayas Aussehen auszumalen.
Ja und der Vogel denkt, er hätte wieder alles alleine geschafft  Icon_igitt

Ich hoffe ja sehr, dass zwischen Thakis und Ayas noch mal richtig die Fetzen fliegen. Verbal würde schon genügen, das wird ein Spaß  Icon_lol 

Ansonsten finde ich, du hast die Kampfszenen perfekt beschrieben. Nicht zu viele Details, aber so, dass man sich das alles gut vorstellen kann. Ich muss aufpassen, dass sich bei mir nicht Realität und Fiktion vermischen. Passiert mir leider bei guten Geschichten  Read Icon_wink

Ich freue mich sehr auf den nächsten Teil

Liebe Grüße Persephone

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern

(Friedrich Nitzsche)



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