Es ist: 08-03-2021, 16:28
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Umfrage: Über welchen Zeitraum soll das 9. MoPro laufen?
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3 75.00%
23.01 (Freitag) - 19.02
25.00%
1 25.00%
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Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Beitrag #131 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Kurze Zwischenmeldung, bevor es von mir morgen mal ausführlicheres Feedback gibt:
Ich habe offiziell Dreadnoughtitis entwickelt, denn ohne Kaffee bin ich nicht mehr lebensfähig. Icon_ugly

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Beitrag #132 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Icon_fies

Sehr schön, Saryn. Viel trinken. Jeden Schluck genießen, auch wenn es Mitternacht ist.
(Wenn Du genug intus hast und skurile Ideen entwickelst, kannst Du ja dann mein Lebenswerk fortsetzen. Icon_ugly )

LGD.


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Beitrag #133 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
@Dread
Zitat:Sehr schön, Saryn. Viel trinken. Jeden Schluck genießen, auch wenn es Mitternacht ist.
Das klingt verdächtig nach einem Ruf der dunklen Seite der Macht Icon_ugly

Zitat:Wenn Du genug intus hast und skurile Ideen entwickelst, kannst Du ja dann mein Lebenswerk fortsetzen.
Ich glaube, auch meine skurrilsten Ideen sind immer noch sehr bodenständig. Ich meine, ich schreibe Low-Fantasy, die so Low ist, dass die Abwesenheit von Magie mitunter wissenschaftlich (oder was im MA als Wissenschaft zählt) erwiesen ist, Menschen alleine auf der Welt sind, dunkle Lords maximal in Märchen auftauchen und selbst da nicht, und der Fokus auf einer einzigen Stadt, drei Charakteren, Aufständen, Religionen und Menschlichkeit von ihrer besten und schlechtesten Seite liegt.
Das skurrilste ist aktuell ein grün gewandeter Ritter mit dem Namen Goddo Grünwurz Icon_irre

@Lanna:
Zitat:Kennt ihr das auch? Tagelang an einem Problem zu sitzen, nicht zu wissen, wie man weiter vorgehen soll, und plötzlich hat man die total simple Lösung?
Aber klar. Das ist grundsätzlich, was mein Schreiben nach einer totalen Sackgasse voranbringt. Dass und Komplettüberarbeitungen. So wie jetzt Icon_ugly

Zitat:Setzt ihr Träume in euren Geschichten ein? Als Foreshadowing, zum Beispiel? Icon_wink Oder um die Vergangenheit der Charaktere zu beleuchten? Wenn ihr Träume beschreibt, versucht ihr das möglichst real zu halten oder geht ihr eher ins surreale?
Darauf eine eindeutige Antwort: Kommt drauf an.
Es ist lange her, seit ich letztes Mal einen Traum verwendet habe, ich glaube das war noch in einer viel früheren Fassung meiner aktuellen Geschichte. Der war auch recht surreal, sollte aber Hinweise auf die Vergangenheit eines Charakters geben. Damals habe ich auch noch den Traumteil des Textes schön kursiv abgetrennt, was ich inzwischen vermeiden würde.
Aber mal der Reihenfolge nach:
Einsatz von Träumen: Ja.
Als Foreshadowing, etc.: definitiv. Ich denke, Träume sollten nie einfach so in der Handlung drin sein, wenn sie nicht einen von drei Zwecken erfüllen:
- Auskunft über Vergangenheit
- Foreshadowing
- Enthüllung über den Charakter der betreffenden Person.
Wohingegen ich Träume nicht verwenden würde um einem Charakter etwa eine Information zukommen zu lassen, die ihm hilft, die Geschichte voran zu treiben - es sei denn, derartige Magie u.ä. sind etablierter Bestandteil des Universums der Geschichte. Anders als bei Beschreibungen finde ich, dass ein Traum nicht alleine da sein sollte um Atmosphäre zu schaffen.
Aktuell habe ich etwa einen Charakter, der im Schatten einer alten Eiche einen Wolf mit einem Speer tötet. Nachher träumt er von dem Wolf, der ihn durch die Dunkelheit verfolgt. Als es ihm gelingt, das Tier abermals zu töten, sprießen aus dem Speerschaft Äste und Wurzeln und ein Baum wächst in den Himmel. Das ist einerseits ein Hinweis darauf, dass das Ereignis ihn stärker beeinflusst, als er denkt und er es noch nicht überwunden hat, es dient aber auch dazu, (siehe Kupfer und Gold) auf ein späteres Ereignis hinzudeuten.
Real vs. surreal: Meistens (s.o.) eher surreal, würde ich sagen. Alleine, weil selbst die Logik der normalsten Träume spätestens nach dem Erwachen in sich zusammenfällt. Ich kann mir aber auch durchaus vorstellen, eine Sequenz zu schreiben, die sich erst in ihrem Verlauf als Traum herausstellt, sowohl für Charakter als auch Leser.

Mann, jetzt will ich Traumsequenzen schreiben ...
Aber bis dahin ists noch ein wenig. Write

@MoPro:
Gibt es einen Teil des Schreibens, den ihr besonders fürchtet oder der euch zumindest am meisten Kopfzerbrechen bereitet? Also Dialoge, Beschreibungen, Introspektion? Aber auch: Planung, Überarbeitung, erstes Lesen ...?
Bei mir sind es einerseits Dialoge, weil mir hier meine recht vage Vorstellung von einer Szene, am ehesten Stöcke in den Weg legt und meine Charaktere mal gerne nicht über das reden wollen, über das sie reden sollen.
Andererseits überarbeite und schreibe ich lieber um als 80% des ersten "Durchlaufs" durch eine Geschichte hinter mich zu bringen. Inzwischen gehe ich zwar mit Blockaden im Kopf und plötzlichen Sackgassen im Plot besser um als früher, aber manchmal fühlt es sich an ... Na ja, wie wallbash
Ein bisschen hilft es, dass ich, wenn möglich, die Handlung eines POV-Charakters so weit schreibe, wie sie mir einfällt, und bei Hängern einfach zu einem anderen wechsle, aber nach den Einführungskapiteln +/- ein Kapitel oder zwei, tritt das Einfallsreichtum gerne mal auf die Bremse.
Oh, mein absoluter Hasspunkt wäre definitiv die genaue Vorausplanung. Ich habe eine Handvoll Ereignisse, die geschehen werden. Am besten müsste ich sie mir auf Zettel schreiben, an die Wand pinnen und dann bei Bedarf hin und her bewegen, bis die logischste und beste Abfolge feststeht. Außerdem würde ich dann sehen, was ich habe und was ich noch brauche.
...
Ich spiele mit dem Gedanken, genau das genau jetzt zu machen. Wait

PS:
Die html-codes auf meiner Pinnwand spinnen rum. Irgendwie werden Änderungen nicht übernommen oder nur halb. Das, oder ich habe irgendwo in 33 Tagen mal aus Versehen irgendwas gelöscht, das ich nicht hätte löschen sollen. Icon_confused

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Beitrag #134 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Muahaha, was für geile Übersetzungen für "fool" dict.cc anbietet. In diesen Satz bitte eine der folgenden Optionen einbauen.
"[Ich] wage nicht, mir vorzustellen, dass ich einmal den größten [fool] der Westlichen Reiche zum Hauptmann gemacht habe.”
Vorschläge:
- Dödel
- Blödel
- Kasperl
- Karmuffel (!)
- Pannemann
Mein Favorit ist definitiv "Pannemann", aber jede einzelne Möglichkeit nimmt dem Satz irgendwie seine beabsichtigte Würde und Schwere Icon_lachtotIcon_lachtotIcon_lachtot

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Beitrag #135 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
So, dann bin ich auch wieder da *hust*
Letzte Woche gings mir schlecht und weil ich das nicht noch verschlimmern wollte, hab ichs Schreiben auf Eis gelegt (zwei Tage wäre ich sowieso nicht zu Hause gewesen und hätte eh keine Zeit gehabt), und jetzt versuche ich, wieder loszulegen.
Lösungen für all die Probleme, die noch herumschwirren, hab ich allerdings noch nicht Icon_ugly

@Saryn
Schreibst du an einem Remake vom Herzen nur ohne Serde und Empee? Und Nilan ist DER Nilan, der dann zu einer DIE Nilan wurde? Mrgreen Ein Wiedersehen mit Wolfhund? Icon_cuinlove
Aber der grüne Ritter ist nicht das, was vom Grashopper übrig blieb, oder?
Oder sind es nur die gleichen Namen / Orte, aber eine andere Handlung?

Zitat:Wohingegen ich Träume nicht verwenden würde um einem Charakter etwa eine Information zukommen zu lassen, die ihm hilft, die Geschichte voran zu treiben
Heute würd ich das ja nie niemals tun, aber ich muss gestehen, dass in meinem ersten Fantasy-Roman die Hauptperson teils arg prophetische Träume hatte, von einer Göttin und ganz mystisch und so, wodurch sie dann ständig wusste, was als nächstes zu tun war. Bzw. SIE wusste es natürlich nicht, weil sie ja nur ein armes, einfaches Waisenkind war ( Icon_ugly ) aber ihr Mentorenbegleitermagier konnte natürlich was damit anfangen.
In Kumen-Esh lass ich die Leute, wenn überhaupt, von ihrer Vergangenheit träumen, oder von Dingen, die dem Leser dadurch, dass sie geträumt werden, Infos über den Zustand des Träumers geben. Oder so Icon_ugly

Zitat:Gibt es einen Teil des Schreibens, den ihr besonders fürchtet oder der euch zumindest am meisten Kopfzerbrechen bereitet?
Beschreibungen der Umgebung. Mit Abstand auf Platz 1.
Bei Fantasy hat ich da nie so die Probleme, aber auf Raumschiffen und -stationen HASSE ich die Beschreibungen. Würd ich am liebsten alles weglassen, aber das geht ja nicht.
Schwierigkeiten machen mir hin und wieder Übergänge, Kapiteleinleitungen oder -ausleitungen. Also eher das narrative Schreiben als das szenische (falls ich mit den Begriffen jetzt nicht total daneben liege). Außerdem mag ich keine Dialoge mit mehr als 4 Teilnehmern, oder überhaupt Szenen mit vielen Personen, weil ich immer das Gefühl habe, dass alle bis auf 2 oder 3 zu Randfiguren verkommen. Dialoge zwischen 2 Personen dagegen machen mir meist richtig viel Spaß.
Überrascht hab ich mich selbst mit meiner Sterbeszene neulich, weil ich eigentlich dachte, dass es recht schwierig wird, mir die Sache dann aber verhältnismäßig flüssig von der Hand ging. Ich hab da überhaupt immer ein bisschen Angst vor Szenen, die in meinem Kopf so richtig intensiv und gut wirken, weil ich befürchte, dass ich das so nicht auf Papier bringen kann.

Zitat:Ein bisschen hilft es, dass ich, wenn möglich, die Handlung eines POV-Charakters so weit schreibe, wie sie mir einfällt, und bei Hängern einfach zu einem anderen wechsle
Ja, genau das hab ich bei Kumen ja auch eine Zeitlang gemacht (jetzt gehts leider nicht mehr) und das hat mir auch geholfen.

Zitat:Oh, mein absoluter Hasspunkt wäre definitiv die genaue Vorausplanung. Ich habe eine Handvoll Ereignisse, die geschehen werden. Am besten müsste ich sie mir auf Zettel schreiben, an die Wand pinnen und dann bei Bedarf hin und her bewegen, bis die logischste und beste Abfolge feststeht. Außerdem würde ich dann sehen, was ich habe und was ich noch brauche.
Klingt nach nem guten Plan Pro bei mir wäre nur das Problem, dass selbst die geplanten Ereignisse manchmal einfach über den Haufen geworfen werden, weil sie nicht mehr passen oder weil es zu unlogisch wäre oder sowas. Aber just bei meinem aktuellen Problem hab ich das tatsächlich so gemacht, nur ohne Pinnwand, dafür mit Zettel.
Aufgeschrieben, wer wann wo was macht und dann geschaut, welches Ereignis als erstes kommen muss, welches erst stattfinden darf, wenn ein anderes schon vorbei ist oder was erst am Ende passieren darf, weil sonst was anderes nicht mehr möglich wäre. Es hat mir schon irgendwie geholfen, zumindest für die zeitliche Abfolge. Aber gefühlsmäßig hat es mir die Sachen nicht näher gebracht.

@Pannemann
Das ist doch ... toll Icon_ugly Falls derjenige, der es sagt, ein fünfjähriger Junge ist, dem im Sandkasten übel mitgespielt wurde Mrgreen



Ab wann sind für euch (als Leser) Personen eigentlich tot? Wollt ihr eine Sterbeszenen lesen oder reicht es auch "Off-Screen", also ohne Zeugen / Leiche?
Ich hab nämlich zur Zeit das Problem, dass ein Charakter vermutlich sterben wird, ohne dass jemand unmittelbar dabei ist. Nennen wir ihn Hans, und die Perspektivenperson der Szene Claudia.
Hans und Claudia werden auf einer Mission von den Bösen überrascht/entdeckt. Hans fordert Claudia auf, zu verschwinden, während er sich um die Böse kümmert, was Claudia auch tut. Sie hört kurz darauf nur Schüsse und wird vielleicht ein Stück von einem der Bösen verfolgt. Sie geht davon aus, dass Hans tot ist.
Geht ihr da als Leser mit oder hättet ihr im Hinterkopf, dass Hans entkommen sein könnte und noch irgendwo herumkriecht? Bei mir ist das in Filmen nämlich oft so, dass ich nach dem Motto denke: Keine Leiche, kein Toter; weil es auch oft einfach so ist, dass die Person dann "überraschend" nochmal auftaucht.
Wärt ihr da als Leser enttäuscht / verärgert, wenn ihr diese Leiche nicht zu sehen bekommt, die Person aber auch nie wieder auftaucht? Oder würdet ihr der Perspektivenperson glauben und davon ausgehen, dass Hans auch wirklich tot ist?

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Beitrag #136 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
@Lanna:
Zitat:Letzte Woche gings mir schlecht und weil ich das nicht noch verschlimmern wollte, hab ichs Schreiben auf Eis gelegt
Na, dann hoffe ich mal, dass es dir besser geht und obendrein noch die Inspiration Karatekid-mäßig zuschlägt.

Zitat:Schreibst du an einem Remake vom Herzen nur ohne Serde und Empee?
Zum ersten Teil sage ich Ja. Was den zweiten anbelangt, kannst du ja mal einen Blick auf meinen ersten Satz des Tages werfen Icon_wink

Zitat:Und Nilan ist DER Nilan, der dann zu einer DIE Nilan wurde? Mrgreen Ein Wiedersehen mit Wolfhund? Icon_cuinlove
Jup, Nilan ist dabei und noch dazu von einem Nebencharakter zu einem Hauptcharakter befördert. Was den Wolfhund angeht ... der ist nur noch Wolf und einiges an Hintergrundgeschichte kürzer, einfach, weil es nicht mehr in das Setting passt, das ich geringfügig modifiziert habe, bzw. die Richtung, in die sich die Geschichte bewegen wird.
Sorry Smiley_emoticons_blush

Zitat:Aber der grüne Ritter ist nicht das, was vom Grashopper übrig blieb, oder?
Ich hab ungefähr zwei Stunden lang keine Ahnung gehabt, was du meinst. Aber scheinbar habe ich was für Männer in Grün übrig - auch wenn ich den Grashopper völlig verdrängt habe. Aber nein, der grüne Ritter ist völlig unabhängig davon und erfüllt auch keine ähnliche Rolle in der Handlung.
Aber bisher hat er die (zweit)besten Sprüche.

Zitat:Oder sind es nur die gleichen Namen / Orte, aber eine andere Handlung?
Schwierige Frage, schwierige Antwort. Im Falle von Nilan ist es definitiv Namenrecycling. Serde & Empée haben die gleiche Beziehung (größtenteils), aber die Handlung ist etwas anders, persönlicher. Hauptmann Fancott ist eine Mischung aus beiden Fällen. Rotjan ist auch wieder dabei, mit vielen Elementen, die das "Original" hatte. Im Kern ist er wohl derjenige, der am ehesten geblieben ist, wie er war.
Der Plot ist ähnlich, aber auch ganz anders, der Stil ist ähnlich, aber auch ganz anders. Und die Welt ist ähnlich, ganz anders und besser ausgefeilt (finde ich).
Morde gibts immer noch, aber andere.

Zitat:Heute würd ich das ja nie niemals tun, aber ich muss gestehen, dass in meinem ersten Fantasy-Roman die Hauptperson teils arg prophetische Träume hatte, von einer Göttin und ganz mystisch und so, wodurch sie dann ständig wusste, was als nächstes zu tun war. Bzw. SIE wusste es natürlich nicht, weil sie ja nur ein armes, einfaches Waisenkind war ( Icon_ugly ) aber ihr Mentorenbegleitermagier konnte natürlich was damit anfangen
Da bist du nicht alleine. Was ich in meiner ersten "fertigen" Geschichte an Fantasyklischees verbraten habe, geht auf keine Drachenhaut.

Zitat:Bei Fantasy hat ich da nie so die Probleme, aber auf Raumschiffen und -stationen HASSE ich die Beschreibungen. Würd ich am liebsten alles weglassen, aber das geht ja nicht
Aber, aber ... Beschreibungen machen Spaß. Beschreibungen sind das, was ich am meisten kürzen muss.

Zitat:Schwierigkeiten machen mir hin und wieder Übergänge, Kapiteleinleitungen oder -ausleitungen. Also eher das narrative Schreiben als das szenische (falls ich mit den Begriffen jetzt nicht total daneben liege). Außerdem mag ich keine Dialoge mit mehr als 4 Teilnehmern, oder überhaupt Szenen mit vielen Personen, weil ich immer das Gefühl habe, dass alle bis auf 2 oder 3 zu Randfiguren verkommen. Dialoge zwischen 2 Personen dagegen machen mir meist richtig viel Spaß.
Unterschreibe ich alles so. Besonders die Dialogsache, Einleitungen, etc habe ich, glaube ich, inwzschen raus.

Zitat:Klingt nach nem guten Plan Pro bei mir wäre nur das Problem, dass selbst die geplanten Ereignisse manchmal einfach über den Haufen geworfen werden,
Kann gut passieren, aber so weiß ich wenigstens, was passieren könnte.

Zitat:Ab wann sind für euch (als Leser) Personen eigentlich tot? Wollt ihr eine Sterbeszenen lesen oder reicht es auch "Off-Screen", also ohne Zeugen / Leiche?
Ich muss einen Charakter nicht sterben sehen, aber dass er tot ist, sollte irgendwann bestätigt werden. Das gilt natürlich doppelt, wenn ein Autor mit Cliffhangern oder vorgetäuschten Toden arbeitet.

@MoPro:
So, bin raus für heute. Morgen geht das Seminar früh weiter und hört spät auf. Vielleicht kriege ich noch was in der Mittagspause getippt, aber das werden nur Überarbeitungen sein. Neue Sachen muss ich in langen Sitzungen schreiben, also frühestens Samstag, sonst wirkt das finale Produkt selten homogen.

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Beitrag #137 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Hallo zusammen.

Ich für meinen Teil musste mich leider für ein wichtigen Termin vorbereiten, der morgen stattfindet. Abgesehen davon kann ich überhaupt nicht schreiben ohne musikalische Untermalung. Die Musik, die hier bei mir liegt, wurde schon für die anderen Geschichten benutzt und wird - von meinem Kopf - mit eben diesen Geschichten in Zusammenhang gebracht.
Beispielsweise Birthday Massacre mit dem König der Nacht. Nochmal kann ich diese nicht verwenden. Also nicht so gut.

Hab jetzt aber neue Musik geordert. Mal schauen, was ich wann und wo einbauen kann. Das aktuelle Projekt werde ich mir morgen nochmal zur Brust nehmen. Wenn es da nicht zündet, muss es erstmal zur Seite. Da ist noch ein Haus, was bald wiederkommt und das muss auch noch geschrieben werden.

Und nicht zu vergessen, die beiden Happy-Birthday-Geschichten, die noch ausstehen. (Ja Addi, Dich habe ich genausowenig vergessen, wie die Lady. Icon_wink )

@Saryn:
Zitat:Gibt es einen Teil des Schreibens, den ihr besonders fürchtet oder der euch zumindest am meisten Kopfzerbrechen bereitet?
Es gibt nur eine Geschichte und eine Szene, die mich vor das Aus stellte. Unmöglich dies zu schreiben. Es geht um ein Schiff, das in einer Szene von einem Mann namens Johann Kinau beschrieben werden sollte. Durch seine Augen. Und mithilfe seines Wortschatzes der betreffenden Zeit, was die Sache selbst für unbedarfte Leser schwer gemacht hätte.
Ich habe immer noch keine Ahnung, wie ich das machen soll. Aber, und das ist das Entscheidende, es war der Moment, wo ich mich auf die Weihnachtsgeschichten/Countdown konzentrierte und mir 'schwor', alles (und zwar wirklich Alles) auszuprobieren und zu beschreiben.
Ein Raumschiff von innen. Eine Stadt, die es nicht mehr gibt. Floskeln, Gepflogenheiten, kulinarische Gerichte aus ebendieser Stadt und teilweise der Zeit, ein anderer Planet, Außerirdische, künstliche Intelligenzen mit Charakter, Actionszenen, (Duelle, körperliche Auseinandersetzungen, Verfolgungsszenen, Hubschrauberflüge, Schiffe, Waffenanlagen), und erstmals auch eine Geschichte auf einer Nordseeinsel in einer fiktiven Zukunft mit Zombie- und Vampirelementen sowie ein bisschen MacGyver mit James Bond gemixt für meine Lieblingsuntergrundarmee, den Bomb3rmen. Mrgreen

@Träume:
Mache ich eigentlich nur, wenn es Teil der Geschichte ist. Meine Hauptdarsteller haben einen Traum, einer von ihnen sogar sehr intensiv. Dies ist wichtig für den späteren Verlauf.

@Lanna:
Zitat:Bei Fantasy hat ich da nie so die Probleme, aber auf Raumschiffen und -stationen HASSE ich die Beschreibungen. Würd ich am liebsten alles weglassen, aber das geht ja nicht
Bei mir ist es eher umgekehrt, obwohl ich viel Spaß hatte, das Innenleben der Defoe zu beschreiben. Ja, für einige Leser war es zu ausführlich - aber ehrlich: das hat echt Spaß gemacht, beispielsweise den einzelnen Decks im Kommandomodul einen eigenen Anstrich zu verpassen.

Zitat:Ab wann sind für euch (als Leser) Personen eigentlich tot? Wollt ihr eine Sterbeszenen lesen oder reicht es auch "Off-Screen", also ohne Zeugen / Leiche?
Kommt auf die Geschichte an, wie direkt das sein muss. Bei manchen Ableben reicht für mich auch eine unmissverständliche Information aus dem Mund eines Dritten. Allerdings kann man das auch als spannendes Element einbauen, denn die Ungewissheit innerhalb der Hauotdarsteller löst ja auch Bewegung aus, und wenn es nur die Frage ist, ob man die Person jetzt suchen sollte oder ob man es einfach akzeptiert. Hm.

Ich hör mal in meine neue Musik rein.

LGD.


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Beitrag #138 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Ach, Leute, irgendwie ertrage ich meine eigene Geschichte nicht länger als 4 Wochen am Stück Icon_ugly Ich hab in den letzten Tagen nichts geschrieben, weil Kumen-Esh mir wieder so dermaßen auf die Nerven ging ... deshalb werd ich erstmal wieder etwas Abstand gewinnen (müssen), um da produktiv dran weiterzumachen.

Aber dafür habe ich heute, nachdem ich eigentlich mein "komödiantische Fantasy"-Projekt nach Jaaahren nochmal auspacken wollte, ein bisschen an einer möglichen Fortsetzung von "Wenn nichts mehr bleibt" geschrieben. Wobei es weniger eine Fortsetzung wäre als vielmehr eine größere Geschichte in der gleichen Welt, in der die beiden Protas nur als Nebenfiguren vorkommen würden. Bei rumgekommen sind fast 700 Wörter, aber ich glaube, meine Pinnwand weiterzuführen würde kaum Sinn machen.

@Saryn
Zitat:Ich hab ungefähr zwei Stunden lang keine Ahnung gehabt, was du meinst.
Ja, das hab ich mir schon gedacht Mrgreen Mein Gedächtnis arbeitet auf sehr eigenartig Weise - es merkt sich lieber winzige Kleinigkeiten als große Zusammenhänge, je unsinniger desto besser Icon_ugly
Aber egal wer noch dabei ist und wer nicht mehr - auf eine Neuumsetzung vom Herzen bin ich sehr, sehr, sehr gespannt! (Wobei ... das mit Wolfhund ... das find ich nicht so gut Icon_aufsmaul Mrgreen )

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Beitrag #139 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
So, nach einer anstrengenden Woche - 7 Tage, 9 bis 16 Uhr in einem fensterlosen Raum mit Klimaanlage auf "Antarktis" gestellt - habe ich heute mal wieder meine Pinnwand geupdatet. Zwei Kapitel müssen noch überarbeitet werden, eines kommt vielleicht noch hinzu und dann ... Oh Gott, dann muss ich neue Kapitel anfangen Icon_nosmile

Ich glaube vorher mach ich's, wie ich es angekündigt habe: Klebezettel und eine große, freie Wand.

@Lanna:
Zitat:Ach, Leute, irgendwie ertrage ich meine eigene Geschichte nicht länger als 4 Wochen am Stück Icon_ugly
Kenn ich. So oft wie ich das sage, glaube ich inzwischen, dass Autoren alle irgendwo gleich sind Mrgreen
Aber frei nach Robert Heinlein: Finish What You Start.
Ich wollte mein aktuelles Projekt schon mehrmal auf den Haufen werfen (so zum siebenhundertachten Mal, seit ich den ersten Satz in der ersten Fassung der allerersten Variante geschrieben habe) und wenn ich mit der Überarbeitung der ersten Kapitel fertig bin, werde ich es wahrscheinlich wieder wollen. Aber ich machs nicht, sondern mach weiter. Write
Heißt natürlich nicht, dass du nichts anderes schreiben sollst, nur wirf nicht hin. Irgendwann möchte ich Kumen-Esh ja auch mal lesen Read

Zitat:Mein Gedächtnis arbeitet auf sehr eigenartig Weise - es merkt sich lieber winzige Kleinigkeiten als große Zusammenhänge, je unsinniger desto besser Icon_ugly
Du sprichst mit jemandem, der bis heute weiß, welche Firma den TIE-Fighter hergestellt hat (Sienar Fleet Systems) und dergleichen mehr. Aber den Grashopper hatte ich so dermaßen verdrängt ...

Zitat:Aber egal wer noch dabei ist und wer nicht mehr - auf eine Neuumsetzung vom Herzen bin ich sehr, sehr, sehr gespannt!
Uff, frag mich mal. Ich werde noch gespannt sein, bis ich den letzten Satz geschrieben habe. Momentan bin ich gespannt, was überhaupt noch alles passieren soll und wie alles auf ein paar hundert Seiten passen soll.

Zitat:(Wobei ... das mit Wolfhund ... das find ich nicht so gut Icon_aufsmaul Mrgreen )
Ja, ich erinnere mich, dass da sehr seltsam verteilte Sympathien unterwegs waren. Blutrünstige Mordbestie Icon_cuinlove ... gutschigutschi-guuuuuh ...
Mal sehen, wie es dir gefällt, dass der Titel auch nicht mehr derselbe ist. Aktuell ist "Eine Zeit der Dornen" der geplante Titel, wobei ich noch nicht weiß ob für Band 1 oder die Reihe an sich. Aber über Band 1 denke ich hinaus, wenn ... Na ja, siehe oben.

@MoPro:
Heute habe ich mal keine Fragen. Soll doch mal jemand anders eine stellen.
Halt, doch, warte. Da ist eine. Dreads Antwort kenne ich schon im voraus: Ganz viel, ganz ausgiebig und am besten so intensiv, dass alle anderen MoProleten sich schämen.
Frage: Wie ausgiebig betreibt ihr Recherche. Was, wenn euch eine Szene unter den Fingern juckt, aber es einen Sachverhalt gibt, über den ihr euch ziemlich, aber nicht völlig sicher seid? Erst schreiben oder erst recherchieren, auf die Gefahr, dass dann die Muse Feierabend hat?
Und wie recherchiert man bitte so Sachen wie: Wie sehen Leichen aus, wenn man sie in ein Feuer wirft, das maximal die Hitze und Größe eines sehr großen Lagerfeuers entwickeln kann? (Nicht per Bildersuche, soviel steht schonmal fest).
In dem Sinne: Gute Nacht.

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Beitrag #140 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Hallo zusammen.

@Saryn/Lanna:
Zitat:Heißt natürlich nicht, dass du nichts anderes schreiben sollst, nur wirf nicht hin. Irgendwann möchte ich Kumen-Esh ja auch mal lesen
Ich auch - und gerne am Stück. Icon_smile

@Lanna:
Zitat:Mein Gedächtnis arbeitet auf sehr eigenartig Weise - es merkt sich lieber winzige Kleinigkeiten als große Zusammenhänge, je unsinniger desto besser
Musste spontan an mein vorletztes Vorstellungsgespräch denken:
"Und Herr Noughts, teilen Sie uns doch bitte mit, was Ihre Stärken sind."
"Nunja, ..., ich ... habe ein gutes Gedächtnis."
"Und Ihre Schwächen?"
"Ich ..., ähm, vergesse nichts."
*husterchen*

@Frage:
Zitat:Und wie recherchiert man bitte so Sachen wie: Wie sehen Leichen aus, wenn man sie in ein Feuer wirft, das maximal die Hitze und Größe eines sehr großen Lagerfeuers entwickeln kann? (Nicht per Bildersuche, soviel steht schonmal fest).
Wirklich gute Frage. Das Feuer wäre nicht heiß genug. Wahrscheinlich schwere Verbrennungen, aber nicht so schwer, als das eine Wiedererkennung unmöglich wäre. Frage wäre auch, (nunja) wie 'tot' ist die Leiche? Gerade erst verstorben oder schon ein paar Stunden/Tage älter?
Wirklich sicher könnte man nur sein, wenn man jemanden vom Fach hat, beispielsweise Feuerwehr/Freiwillige Feuerwehr oder medizinische Literatur über Verletzungen/Verbrennungen. Hatte da mal vor Jahren entsprechende Lektüre entdeckt und durchgestöbert.

@alle:
2231 Wörter seit gestern Morgen. *klick*

LGD.


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