Es ist: 11-04-2021, 08:21
Es ist: 11-04-2021, 08:21 Hallo, Gast! (Registrieren)


Umfrage: Über welchen Zeitraum soll das 9. MoPro laufen?
Diese Umfrage ist geschlossen.
12.01 (Montag) - 08.02
75.00%
3 75.00%
23.01 (Freitag) - 19.02
25.00%
1 25.00%
Gesamt 4 Stimme(n) 100%
∗ Du hast diese Antwort gewählt. [Zeige Ergebnisse]

Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Beitrag #111 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Doublepost, aber drauf geschissen.

Ich bräuchte mal einen Logik/Wahrscheinlichkeitscheck.
In der direkten Vorgeschichte des aktuellen Projekts ist folgendes geschehen:
Fragen:
- Alles nachvollziehbar?
- Macht der (doppelte) Stimmungswandel der Bevölkerung Sinn?
- Könnte die Anfangs beschriebene Situation (Winterlager) nachvollziehbar zu Aufständen führen?

Tinte | Feder | Schwert -  mein neuer Blog

Meine Machenschaften im Forum: mein Werkeverzeichnis

Science-Fiction, ständig in Bewegung: Sektor 42 Wiki

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #112 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Also für mich klingt die Vorgeschichte nachvollziehbar. Hat man doch in der Realität ständig, dass irgendjemand der Buhmann ist, dann kommt einer, der ist noch viel schlimmer und schon ist sein Vorgänger gar nicht mehr "so schlimm" gewesen Icon_wink Und auch dass die Leute auf die Barrikade gehen, wenn sie erst nix zu essen bekommen und dann sogar um ihr Leben fürchten müssen.
Du steigerst ja das Problem der Leute von "hungern" auf "gehängt werden", deshalb finde ich das "Zurückwünschen" schon nachvollziehbar. Hungern ist halt immer noch besser als sterben.
Ich hätte an der Szenerie nix dran auszusetzen, denke ich.

Next:
Rollenspielvideos darfst du nicht posten, wenn ich noch schreiben muss! Ich klick doch da drauf und guck mir das an und komm zu nix mehr Icon_ugly
Verantwortungslos Icon_rolleyes

@Namen ändern
Normalerweise tue ich mich da auch sehr, sehr schwer (siehe "Anna"), aber bei Asad überlege ich schon seeeehr lange, ob ich ihn umbenennen soll. Zum Einen wegen den vielen "A"-Namen in der Geschichte, aber eben auch wegen *diesem Herrn*. Ich hab jetzt auch nicht angefangen, auf einmal statt "Asad" "Sayed" zu schreiben. Das ist mehr so eine theoretische Überlegung, die in meinem Überarbeitungsdokument vermerkt ist. In der Geschichte und in meinem Kopf heißt er weiterhin "Asad", nur habe ich jetzt eben die Sicherheit einer Alternative im Hinterkopf, für die Phasen, in denen mich sein Name zu sehr aufregt. Ist also alles ein tiefpschükologischer Vorgang bei mir *nick*
Nate könnte ich zum Beispiel niemals umbenennen Mrgreen

Zitat:Wie stehst du zu Geschlechtsumwandlungen (also auf Charaktere bezogen)?
Denke ich viel drüber nach. Vor allem im Zusammenhang mit Frauenquote und Klischeerollen.
Ich habe es bisher noch nicht gemacht, und habe es auch nicht wirklich vor, aber theoretisch könnte man bei den meisten der Figuren einfach das Geschlecht tauschen und die Geschichte würde noch genauso funktionieren.
Allerdings wäre ICH mit vielen Personen nicht mehr zufrieden.
Bei Asad (der ist einfach für jedes Thema als Beispiel gut Icon_ugly ) wäre es schwierig, weil er eben so ein ... Schläger-Typ ist, der viel flucht und sich als Alphamännchen aufspielt. Das eins zu eins auf eine Frau übertragen fände ich einfach unglaubhaft, auch wenn es bestimmt solche Frauen gibt.
Überhaupt wäre FÜR MICH die soziale Dynamik eine ganz andere, weil ich es zum Beispiel nicht mag, wenn zwei Frauen miteinander streiten - das finde ich so bitchig-zickig-ätzend - aber kein Problem bei Mann/Frau oder Mann/Mann habe. Auch finde ich es "unnatürlich", wenn eine Frau eine andere beschützt/verteidigt/für sie eintritt, wenn die eine nicht wirklich in Gefahr oder Bedrängnis ist. Bei Männern finde ich den Beschützerinstinkt hingegen recht attraktiv.
Oder die Beziehung Yelena / Nate. Wäre die andersrum, also Nate die Frau und Yelena der Mann ... mein Gott, das wär echt gruselig und ... seltsam und sowas würd ich nicht schreiben wollen.

Also es spielt für den Inhalt nirgendwo eine Rolle (außer dem Punkt, dass Yelena und Nate ein Paar sein müssen, egal welchen Geschlechts), aber viele Charaktere würden für mich unglaubwürdig und nicht tragbar/schreibbar. Diese Charaktere dann so abzuändern, dass sie in ihrer Geschlechterrolle passen, würde womöglich einiges an der Geschichte ändern, weil vieles dort passiert, weil es eben genau die Charaktere sind, die unterwegs sind, und nicht irgendwelche anderen.
Vielleicht würde sich Yelena nicht mit Janis anlegen, wenn er eine Frau wäre, weil sie (ohne dass ich das geplant hätte) bei Frauen ein Stück umgänglicher ist (weibliche Solidarität vielleicht und schlechte Erfahrungen mit Männern).
Hitoro fände ich absolut unglaubwürdig als Frau, denn welche Mutter würde schon ihre (nicht erwachsenen) Kinder für ein dreiviertel Jahr verlassen, während der Mann zuhause sitzt und ... schwanger ist? Icon_ugly Mrgreen

Bei mir hat das viel damit zu tun, dass ich Frauen einfach nicht so gerne mag und sie nur in bestimmten Rollen "akzeptieren" kann (beim Schreiben). Für Männer hab ich ein viel breiteres Charakter-Spektrum, das ich nutzen kann.

Zitat:Wenn ihr also so eine alte (unfertige) Geschichte wieder anfangt, wie gestaltet sich das? Wie sehr seid ihr bereit, grundlegende Änderungen an Handlung, Besetzung, Hintergrund, etc. vorzunehmen? Werden neue Idee verwendet, die eventuell massive Änderungen in der geplanten Geschichte nach sich ziehen, aber einfach gut sind? Oder bleibt ihr lieber bei den ursprünglichen Abläufen und lasst dafür etwas aus, das vermutlich interessantere Folgen gehabt hätte?
Ich weiß nicht, ob Kumen-Esh zählt, aber es ist definitiv eine alte, unfertige Geschichte, die ich immer wieder mal neu aufnehme Icon_ugly Und ich sag dir, ich hab schon VIELE Änderungen vorgenommen. Was vor allem daran liegt, dass ich am Anfang überhaupt keine Ahnung vom Hintergrund hatte oder in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt.
Ansonsten denk ich immer wieder mal drüber nach, alte Projekte weiterzuschreiben, tue es aber nie. Aber wie ich mich kenne, würd ich mich vermutlich sträuben, Änderungen vorzunehmen. Oder ich würde mich überraschen und alles von Grund auf neu gestalten. Falls es mal dazu kommt, sag ich Bescheid *lach*

Zitat:Wie intensiv betreibt ihr Foreshadowing?
Icon_ugly Kleine Geschichte:
Gaaanz am Anfang von Kumen-Esh (also, als ich anfing, es zu schreiben), schrieb ich einen Prolog. Der war dann aber schnell vom Tisch, weil ich ihn doof fand. Aber irgendwann dachte ich doch wieder drüber nach. Schrieb einen neuen Prolog. Fand ich eigentlich gut, aber er war eng an Charakteren dran, die der Leser zu dem Zeitpunkt noch gar nicht kennt. Ich wollte ein bisschen mehr Weltvorstellung, vor allem den Punkt: Als integrierter Aztec hat man ständig mit Ausgrenzung und Anfeindung zu tun. Das ist wichtig, um Nate in der Geschichte zu verstehen.
Aber der andere Prolog, der hatte so einen genialen ersten Satz, dessen Genialität sich erst in der Hälfte der Geschichte zeigen würde, aber ich hing echt daran. Und vermutlich findet es auch niemand sonst so toll und genial wie ich, aber naja ... Deshalb warf ich auch die dritte Prolog-Version über den Haufen und fing eine Mischung aus Version 2 und 3 an, von der ich im Moment recht überzeugt bin, auch wenn sie noch nicht ausgearbeitet ist.
Ja, also wenn ich Foreshadowe, dann beschäftige ich mich sehr intensiv damit Mrgreen Aber meistens tu ich es gar nicht erst.
Als Leser geht solches Zeug eh immer an mir vorbei. Wie es bei der Überarbeitung sein wird, weiß ich noch nicht. Wenn mir gute / stimmige Ideen kommen, werd ich sie natürlich einbinden, aber ich setz mich nicht extra hin und denke nur darüber nach, wie ich ein Ereignis foreshadowen kann.

Zitat:Und darf Foreshadowing die Grenzen der "Realität" überschreiten, wenn sie dem Leser etwa beim zweiten Lesen einen Aha-Effekt bringt?
Ohne dein Beispiel hätte ich "Nein" gesagt, aber in deinem Beispiel finde ich das sehr gut gemacht. Gerade dadurch, dass der Typ ja einen Grund zu haben scheint, das zu sagen, und es gerade NICHT mit Haaren zu tun hat, ist das für mich noch absolut In-Character und nicht die Stimme des Autors. Ich würd es zwar selbst beim fünften Mal lesen nicht als Foreshadowing erkennen ( Icon_ugly ), aber ich könnt mir zum Beispiel vorstellen, dass Leser wie der Weltenwanderer da direkt aufmerksam werden. Es darf halt nicht an den Haaren herbeigezogen sein ( Mrgreen ), sondern muss in die Geschichte passen.
Und solch subtiles Foreshadowing finde ich hunderttausend Mal besser als diese Holzhammer a la: "Hätte er gewusst, dass ihm an diesem Tag das blonde Haar zum Verhängnis werden würde, wäre er gar nicht erst aufgestanden." Doh

So, viel geredete, wenig gesagt *lach*
Übrigens: Wer will, darf mein ganzes Kumen-Esh-Gelaber überspringen, ich hör mich nur selbst so gerne drüber schreiben Mrgreen Mrgreen

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #113 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Obwohl es so aussieht, war ich gestern nicht faul, sondern hab trotz etlicher Mühen meine Wörter geschrieben. Nur für die Pinnwand und hier hats dann einfach nicht mehr gereicht. Denn ich stehe schon wieder vor einem Problem.
Zu viele Personen in der Szene. Sieben. Glaub ich. Ich bin mir nichtmal sicher Icon_ugly Und brauchen tue ich zwei für das nächste Gespräch.
Bisher war das recht einfach, da hab ich einfach die anderen alle aus der Szene rausgeschrieben, aber inzwischen hab ich nur noch einen einzigen Raum als Handlungsort zur Verfügung und da ist es einfach unlogisch, wenn nicht alle da sind. *seufz*
Zudem muss ich die Leute irgendwie dazu bringen, nicht auf direktem Weg das einzig in ihrer Situation Logische zu tun. Nein, sie müssen auf eine andere Idee kommen, die sie davon abhält und die Geschichte weitergehen lässt. Der, von dem ich eigentlich erwartet hätte, dass er sagt "Tut mir Leid, Leute, aber wenn wir nicht erst [bla1], dann werden wir auch nicht [bla2]", der hat sich im letzten Kapitel spontan umentschieden, doch ein feuriger Verfechter der Version bla2 zu werden.
Und der, den er eigentlich zu bla1 überreden soll, hat KEINEN einzigen Grund, warum er bla1 toll finden sollte. wallbash

Vielleicht überarbeite ich erstmal das Kapitel, in dem meine Antagruppe2 zum ersten Mal auftritt. Also "überarbeiten" = "neu schreiben", weil mir da so ziemlich gar nichts mehr dran gefällt.
Oder ich schreib doch mal auf gut Glück das Gespräch zwischen den beiden Personen, das ich brauche, und lasse mich von ihnen überraschen, wenn sie sich doch wieder umentscheiden, dann jetzt erstmal die Welt zu retten, bevor sie sich selbst retten Icon_rolleyes Icon_ugly

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #114 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Gestern das war nicht so der Hit, aber heute ist meine Einstellung wieder etwas positiver: Auch wenn ich unzusammenhängenden Scheiß schreibe, den ich komplett überarbeiten muss, ist es immer noch mehr und bringt mich immer noch weiter, als wenn ich einfach gar nichts schreibe.

Wenn ich nicht im Hinterkopf den Gedanken hätte, ich würde die Szenen direkt gut schreiben, wenn ich mich nur lange genug mental darauf vorbereite, macht das Ganze zwar nicht leichter, aber wat soll's. Immerhin nutzt mein Unterbewusstsein die gleichen Vermeidungsstrategien und löst lieber Probleme, die nicht akut sind. Ist ja auch was Icon_wink

Um nochmal jemanden anzulocken, hier eine Frage:
Findet ihr es schlimm, wenn in der Hälfte einer Geschichte noch neue Perspektiven dazukommen? Wenn zum Beispiel neue Personen auftauchen und die ihre eigene Perspektive haben. Oder wenn eine vorhandene Person plötzlich eine Perspektive bekommt.
Und was ist mit Perspektiven, die nur eine bestimmte Zeitlang vorhanden sind? Nervt es euch, wenn die Perspektiven nicht konsequent von Anfang bis Ende auf den gleichen Leuten liegen?

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #115 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Hallo alle zusammen.

Mir gehts leider nicht so gut, als dass ich schreiben könnte. Ich würde gerne auf die hier aufgeworfenen Fragen antworten, allerdings wird das erst heute Abend was.

Ich habe gerade das Problem, dass ich zwei HB-Geschichten noch erledigen muss. Dafür ist jemand von hier als Super-Gast-Star vorgesehen, den ich auch angeschrieben habe.
Aber irgendwie kommt keine Antwort. (Wie bei vielen Leuten in den letzten Jahren, die ich gefragt habe und die nicht imstande sind zu sagen: Nö, lieber nicht. Oder: Ja, gerne.)

Die aktuelle Geschichte zerrt auch ein bisschen, was an der Thematik liegt.

@Lanna:
Zitat:Findet ihr es schlimm, wenn in der Hälfte einer Geschichte noch neue Perspektiven dazukommen? Wenn zum Beispiel neue Personen auftauchen und die ihre eigene Perspektive haben. Oder wenn eine vorhandene Person plötzlich eine Perspektive bekommt.
Und was ist mit Perspektiven, die nur eine bestimmte Zeitlang vorhanden sind? Nervt es euch, wenn die Perspektiven nicht konsequent von Anfang bis Ende auf den gleichen Leuten liegen?
Ich finde immer, dass man eine Geschichte zwar planen kann - aber schreiben tut sie sich selbst. Ich beispielsweise gehe an keine (!) Geschichte ran und nehme mir vor, diese so und so zu schreiben, weil ich denke, dass ich das so tun muss.
Ich habe einen groben Handlungsablauf, an manchen Stellen weiß ich, was genau passiert. Aber wie und was zwischendurch alles kommt und geht, entwickelt sich nach dem ersten Satz.
Und um Deine Frage zu beantworten: Ja, warum nicht? Das Leben ist manchmal komlizierter.

LGD.


Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #116 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Hm. Kaum schmeiß ich eine Frau mit in das Gespräch rein, schon erarbeiten meine Chars und ich produktiv eine Lösung für unser Problem.
Lustigerweise ist mir dadurch auch aufgefallen, dass ich - obwohl ich sehr viel weniger Frauen als Männer im Cast habe - eigentlich immer eine Frau als Dialogpartner habe, egal in welcher Szene und aus welcher Perspektive. Eine Frau ist immer dabei.
(Nur bei den Aztec nicht, aber die haben dafür den Superempathen Eli, der ist auch n Mädchen Mrgreen )
Meine Erkenntnis des Tages: Ich mag Frauen nicht, aber in Dialogen sind sie für mich unverzichtbar Icon_ugly

@D.
Ohje, dann wünsch ich dir mal gute Besserung [Bild: smiley_emoticons_trage.gif]

Wegen dem Leute-Anschreiben: Falls du es bisher nur über PN versucht hast, probier vielleicht auch mal Email. Grad wenn die Leut nicht im Forum einloggen, bekommt man ja nicht mit, wenn man ne PN hat.

Vom Schreiben her mache ich es ja genauso wie du, alles recht spontan, und grad deshalb wird es auch oft chaotisch. Im Moment hänge ich halt auch mit sehr vielen Perspektiven herum, weil ich ja weiß, dass meine eigentlichen Perspektiventräger so nach und nach den Löffeln abgeben und ich Ersatz brauche. Den will ich dann schon vorher eingeführt haben, damit es eben nicht nach "Ersatz" aussieht. Und weil ich zwecks Spannung eben auch die Anta-Seite zur Zeit beleuchte.
Normalerweise würde ich auch sagen: Solange jede Perspektive ihre Daseinsberechtigung hat, kein Problem. Aber genau in dem Punkt bin ich auch unsicher, weil ich die meisten Szenen auch aus Sicht einer der anderen Personen schreiben könnte. Hach, Schreibtheorie war noch nie so meins Icon_ugly

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #117 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Bääh ...
ich mach auf den letzten Metern des MoPro schlapp. Hab seit Freitag nix mehr geschrieben, was mal im Buch landen soll, dafür aber immerhin ein paar Seiten Timeline und Geschichte, die mir hilft, die Welt besser zu verstehen. Dabei hab ich sogar ein interessantes Detail über die Magie in dem Setting entdeckt.
Trotzdem ...

@Lanna:
Die gleiche Frage stelle ich mir auch. Ich habe mein aktuelles Projekt in zwei Teile unterteilt, betitelt "Frühjahr" und "Sommer". Im ersten habe ich genau drei POV-Charaktere und will darüber auch nicht hinaus. Ich sehe aber aktuell nicht, dass diese drei ausreichen um alle Ereignisse ausreichend auszuleuchten, damit der Leser am Ende ein klares Bild über die zentralen Handlungsverläufe hat. Deshalb hätte ich gerne einen vierten Charakter, der aber vor "Sommer" überhaupt nichts zu sagen hätte und deshalb erst da auftaucht. Auch - und hier kommt der Punkt, an dem es sich für mich wie Schummeln anfühlt - weil er ein paar Details über einen Handlungsstrang weiß, die wenigstens einer der anderen drei Charas interessant/wichtig für seinen Plot finden würde.
Ich wiederhole: Bääh ...

Tinte | Feder | Schwert -  mein neuer Blog

Meine Machenschaften im Forum: mein Werkeverzeichnis

Science-Fiction, ständig in Bewegung: Sektor 42 Wiki

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #118 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Hallo zusammen.

@Namen und Geschlecht ändern:
Ich wüsste jetzt spontan nicht, wann ich irgendwann einmal das Problem hatte. Also, nicht dass ich mit den Darstellern keine Probleme gehabt hätte - aber das gehörte nicht dazu.
Ansonsten sehe ich das wie Saryn. Solange die Änderung zu einem Charakter führt, der funktioniert, warum nicht?

@Saryn:
Zitat:Wenn ihr also so eine alte (unfertige) Geschichte wieder anfangt, wie gestaltet sich das? Wie sehr seid ihr bereit, grundlegende Änderungen an Handlung, Besetzung, Hintergrund, etc. vorzunehmen? Werden neue Idee verwendet, die eventuell massive Änderungen in der geplanten Geschichte nach sich ziehen, aber einfach gut sind? Oder bleibt ihr lieber bei den ursprünglichen Abläufen und lasst dafür etwas aus, das vermutlich interessantere Folgen gehabt hätte?
Also, ich mache mir täglich sehr viele Gedanken um das Gesamtwerk und schreibe dabei unschuldige weiße Zettel voll. Seit Jahren. Aber davon bleibt am Ende nicht viel, wenn der erste Satz geschrieben ist. Manchmal frage ich mich, wofür?
(Bei dem Garten-Stadt-Haus-Trio hätte noch viel mehr an Details hinein kommen müssen, um diese Welt zu verdeutlichen. Viel mehr. Und? Viel zu wenig!)

@Foreshadowing. (Seltsames Wort.)
Andeutungen auf das große Finale finden sich überall. Diese einzubauen ist einfach, vorausgesetzt, man kennt den Umfang der Geschichte an sich und weiß, wann was wohin soll. Ob das die Geburtstagsgeschichtchen sind, oder die anderen Auszüge um einige der Mitglieder hier.

@Logik:
Zitat:Macht der (doppelte) Stimmungswandel der Bevölkerung Sinn?
- Könnte die Anfangs beschriebene Situation (Winterlager) nachvollziehbar zu Aufständen führen?
Zu beiden Fragen: ja. Okay.

@Lanna:
Zitat:Bei mir hat das viel damit zu tun, dass ich Frauen einfach nicht so gerne mag und sie nur in bestimmten Rollen "akzeptieren" kann (beim Schreiben). Für Männer hab ich ein viel breiteres Charakter-Spektrum, das ich nutzen kann.
Ich hab kein Lieblingsgeschlecht. Aber ich achte auf die EU-spezifischen Vorgaben, dass die Geschlechter in einer Geschichte ausgeglichen sein müssen. Und natürlich, dass weibliche Charaktere in der Hauptrolle sind.
(*hust*)

Zitat:Wegen dem Leute-Anschreiben: Falls du es bisher nur über PN versucht hast, probier vielleicht auch mal Email. Grad wenn die Leut nicht im Forum einloggen, bekommt man ja nicht mit, wenn man ne PN hat.
Alles versucht. Ich glaub, ich schreib um. Smiley_frown

@Saryn:
Zitat:Ich sehe aber aktuell nicht, dass diese drei ausreichen um alle Ereignisse ausreichend auszuleuchten, damit der Leser am Ende ein klares Bild über die zentralen Handlungsverläufe hat.
Dann vielleicht ein Non-POV? Oder bei Nummer 4 gibst Du etwas mehr mit.

LGD.


Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #119 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
@D.
Zitat:Ich hab kein Lieblingsgeschlecht. Aber ich achte auf die EU-spezifischen Vorgaben, dass die Geschlechter in einer Geschichte ausgeglichen sein müssen. Und natürlich, dass weibliche Charaktere in der Hauptrolle sind.
Da muss ich immer an die Leute denken, die George R.R. Martin regelmäßig vorwerfen, dass seine Geschichten sexistisch wären, weil Frauen so viel zu leiden hätten. Nicht, dass es den Männern da besser erginge, aber hey ... Hauptsache 50 Shades of Abusive Relationships geht weg wie warme Semmeln.wallbash

Zum Thema: Generell stimme ich dir zu. Ich hab definitiv keine Quote im Kopf, allerdings habe ich bisher so selten weibliche Hauptcharaktere geschrieben, dass ich es hier einfach mal machen wollte. Und für den Chara funktioniert es halt auch. Da ist dieser ganze Subplot über ihre ältere Schwester, die vor Jahren gestorben ist und das würde mMn nicht halb so gut funktionieren, wenn der Chara männlich wäre, weil es sich dann halt wieder auf klassische Rollenverteilung herunterbrechen ließe.

Zitat:Dann vielleicht ein Non-POV? Oder bei Nummer 4 gibst Du etwas mehr mit
Sorry, Dread ... ich hab das jetzt mehrmals gelesen und versteh immer noch nicht, was du mir sagen willst Smiley_emoticons_blushSmiley_emoticons_blushSmiley_emoticons_blush

@MoPro
Heute will ich mal wieder was schaffen. Alles nötige dafür ist beisammen.
Kaffee - Check!
Couch - Check!
Musik - Check!
Mehr Kaffee - Check!

Tinte | Feder | Schwert -  mein neuer Blog

Meine Machenschaften im Forum: mein Werkeverzeichnis

Science-Fiction, ständig in Bewegung: Sektor 42 Wiki

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #120 |

RE: Das 9. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
@Saryn
Ich persönlich hätte ja kein Problem damit, eine 4. Perspektive erst im "Sommer" dazuzubekommen. Weil ich es halt sehr ähnlich mache, nur mit mehr Perspektiven *lach*
Aber Nate zum Beispiel bekommt unter anderem erst deshalb so spät eine eigene Perspektive, weil der Leser eben nicht genau wissen soll, welche Beweggründe er hat. Und er bekommt die Perspektive aus den gleichen Gründen auch nur so kurz Icon_ugly Genauso bei meinem Anta-POV. Der Leser soll ja nicht gleich wissen, was da alles vor sich geht.

Ich weiß halt nur nicht, wie das in Büchern so gängig ist. Ich erinnern mich, dass bei den Sturmwelten ein POV erst im zweiten Buch eingeführt wurde, dafür im ersten ein POV am Ende stirbt (was mich enorm überrascht hat). In der Gezeiten-Saga kommen auch neue POVs im Verlauf dazu, aber ich glaub, das sind immer Personen, die vorher gar nicht dabei waren.
Und bei beiden Beispielen handelt es sich um Mehrteiler, wo man ja auch einfach mehr Raum für viele POVs hat.

Ich glaube ja, es ist nicht so schlimm, wenn alle Perspektiven die gleiche Handlung verfolgen und da ein POV-Wechseln nicht automatisch auch einen Handlungswechsel bedeutet. Aber sicher bin ich da nicht.

Im Endeffekt schreib ichs halt erstmal so, wie ich es für richtig halte (vor allem, weil einer der neuen POVs inzwischen auch einige richtige spannende Parts in Planung hat, das sollte den Leser versöhnen), und wenns nicht ankommt, hab ich halt Pech gehabt Icon_ugly

Schreibtechnisch gehts bei mir mal wieder schleppend, weil die ganze Szene einfach so chaotisch ist und ich ein paar Infos zehnmal wiederhole und andere überhaupt nicht drin hab und gerade so nebenbei noch einen Nebenplot auflösen will, der als was ganz anderes geplant war und jetzt aber doch nicht und vielleicht rausfliegt, aber ... puh, alles so unübersichtlich hier. Ich will meine getrennten Handlungsstränge wiederhaben Smiley_frown

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2021 MyBB Group.

Design © 2007 YOOtheme