Es ist: 15-11-2019, 18:49
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Im Schatten des Mondes - Kapitel 03
Beitrag #1 |

Im Schatten des Mondes - Kapitel 03
Verzeichnis

Kapitel 01
Kapitel 02
Kapitel 03
Kapitel 04


Kapitel 3 – Der letzte Tag des Wächters


„Hey Berndt!“ Der Angesprochene sah von dem kleinen Tisch auf. Die Karten auf seiner Hand waren unschlagbar und der Haufen Münzen in der Mitte neben dem Stapel war gut gewachsen in den letzten Stunden.
„Was gibt’s?“ sein Gegenspieler zeigte wortlos aus einem der Fenster des Wachturms, in dem sie sich befanden. Vorsichtig drehte Berndt seinen Kopf, ohne dabei die Karten aus den Augen zu lassen. Das wäre nicht das erste Mal, dass Jakob ihn um den Sieg betrog.
Das Fenster war so gebaut, dass man perfekten Blick auf das gigantische steinerne Tor hatte, das die Zwerge angeblich selbst in den Berg neben der Festung gebaut hatten. Berndt konnte sich nicht vorstellen, dass diese kleinen Wesen wirklich dazu imstande waren, Tore zu bauen, durch die man ohne weiteres zwei Schiffe neben- oder übereinander transportieren konnte. Es machte ja auch überhaupt keinen Sinn. Warum sollte man gigantische Tore bauen, wenn man nicht viel größer als ein Fünfzehnjähriger wurde? Das macht es nur umso komplizierter, sie zu öffnen oder zu schließen. Gerade im Moment schien sich auch wieder ein Bataillon kleiner wuselnder Muskelpakete mit der Kette abzumühen, oder wie auch immer der Mechanismus funktionierte, jedenfalls bewegte sich der linke Torflügel gerade langsam nach außen. Beinahe hätte er die Karten weggelegt um sich das genauer anzusehen. Es war das erste Mal in seinem Leben, dass es sich öffnete. Aber mit dieser Kartenkombination war sein Sieg garantiert.
Eigentlich wurde das Tor ja nicht mehr benutzt. Die Höhlen dahinter waren längst verlassen, die Bewohner waren alle zum Galirianischen Tunnel umgezogen. Die Hauptstadt grenzte ohnehin an das Nordgebirge an, also hatte man seit der Allianz mit dem kleinen Volk die Minen darin verschenkt. Das stellte einen absoluten Vertrauensbeweis dar, denn die große Stadtmauer umkreiste die gigantische Hauptstadt nicht ganz lückenlos. Bei ihrem Bau hatte man allem Anschein nach einfach das Gebirge als natürliche Grenze angesehen und sich den Abschnitt gespart. Wenn die Zwerge eine Armee in die Stadt führen wollten, wäre es ihnen nicht sehr schwer gefallen.
Jedenfalls machte es kaum mehr Sinn, dieses Tor hier zu öffnen. Genauso wenig machte es Sinn, hier noch Leute in der Festung zu stationieren. Diese existierte früher, um Invasionen aus den Höhlen vorzubeugen. Berndt wusste, dass seit mehr als hundert Jahren Frieden mit den Zwergen herrschte. Mittlerweile wurde sie nur noch besetzt, damit die alten magischen Formeln nicht verloren gingen, die in das Gemäuer gewirkt waren. Berndt sah nochmal genauer hin, denn wenn sich drüben tatsächlich das Tor öffnete, war es gewissermaßen sein Beruf nachzuprüfen, ob es sich um eine Invasion handelte.
„Es öffnet sich nur ein Flügel, Jakob. Wenn uns einen nennenswerte Armee angreifen würde, würde man das Tor ganz öffnen. Lass mal sehen was du noch auf der Hand hast!“ Berndt grinste. Einige der Runen auf dem Tor begannen, rot zu glühen und mit einem unangenehmen Geräusch blieb es plötzlich stehen.
„Was bedeutet rotes Glühen, bezüglich einer Invasion? Ich glaube, wir sollten den Kommandanten informieren.“ Diesmal war es Jakob der grinste. Er schickte sich gerade an, seine letzte Karte wegzulegen und aufzustehen, als die Tür aufging und eben jener den Raum betrat. Wortlos ging er ans Fenster und sah sich die Runen an.
„Man kann immer nur beide Flügel gleichzeitig öffnen. Wer immer sich dort gerade abmüht scheint das nicht zu wissen.“ Der Kommandant grinste, sah beiden in die Hand, grinste noch breiter und gab den Befehl, nach dem Ende dieser Runde auf Posten zu sein. „Aber beeilt euch, ich habe ein ungutes Gefühl bei der Sache. Was auch immer dort gerade dabei ist, das Tor zu öffnen, es hat keine Erlaubnis der Zwerge bekommen.“ Das Leuchten am Tor erlosch und die andere Hälfte begann sich langsam knirschend zu öffnen. Berndt legte seine sechs Karten vor sich aus. Auf jeder war eines der magischen Elemente abgebildet. Alle zeigten mit dem Schildsymbol auf Jakob. Egal mit welchem Element der ihn angreifen würde, es würde vom Schild zurückgeschleudert.
Jakob stutzte, es war fast unmöglich, bei sechs Karten von jeder nur eine zu haben. Der Schild einmalig, eine Kartenkombination, wie man sie alle zwei Jahre mal auf die Hand bekam. Dann lachte er laut und legte seine Karte auf den Tisch, die einen kleines Frettchen mit Hörnern und ledrigen Flügeln zeigte. Berndt nannte ihn immer den Austrickser oder den Krüppel, jetzt gerade vielen ihm einige vulgäre Worte für ihn ein. Die Karte war nur ein mal im ganzen Stapel und es war die nutzloseste im Spiel. Wenn der Gegner auch nur eine einzige Angriffskarte nutzte, starb er sofort. Im Gegenzug durfte er aber alle Schildkarten umgehen. Während Jakob lachend sein Geld einsammelte war der zweite Torflügel so weit aufgegangen, dass er wieder den gleichen Abstand zum ersten hatte wie vorher. Erneut erfüllte rotes Leuchten den kurzen Weg zwischen Berg und Festung.
„GNIRJA KNORVMUSHT!“ kam es aus dem Spalt, der sich mittlerweile zwischen den beiden Hälften der meterdicken Steinwand gebildet hatte. Berndt erkannte die Worte, seine Großmutter hatte immer so geflucht, wenn sie sich an etwas verbrannte. Jetzt sagte es eine Männerstimme und ihr Besitzer war eindeutig schlecht gelaunt. Kurz beschlich Berndt der beunruhigende Gedanke, dass ein Mann da gerade alleine das Tor aufdrückte.
Das Leuchten verblasste wieder und der linke Flügel setzte sich erneut in Bewegung , allerdings langsamer als zuvor. Dann bewegten sich beide gleichzeitig. Eine halbe Minute sahen die beiden Soldaten gebannt zu, wie sich Zentimeter für Zentimeter das Tor öffnete, dann konnten sie das erste Mal einen Blick auf den Mann werfen, der zwischen den meterdicken Steinplatten stand, und mit beiden Händen von sich gestreckt, seinen Weg aus dem Berg bahnte.
Als der Abstand genau so groß war, dass seine Arme zu kurz waren, um beide Hälften gleichzeitig zu bewegen, machte er zwei Schritte nach vorne und ging auf die Festung zu.
Berndt konnte auf die Entfernung nicht viel erkennen, aber der Mann war kein Zwerg. Er hatte eine Schwarze Mähne und trug einen langen weißen Pelzmantel. Waffen waren keine zu sehen, allerdings konnte sich Berndt vorstellen, dass ein Mann, der mit bloßen Händen dieses Tor aufdrückte, auch keine Waffen brauchte.
Erneut ertönte lautes Fluchen. Um zu verhindern, dass jemand die Tore lediglich halb öffnen konnte und dann einfach aus dem Berg spazierte, hatten die Zwerge Runenbarrieren errichtet, die immer zwischen den beiden Hälften des Tors gespannt waren. Erst wenn das Tor komplett geöffnet war, lösten sich die Barrieren auf, und man konnte hindurch gehen. Der Mann hatte allerdings anscheinend keine Lust, zwischen den beiden Torflügeln hin und her zu springen, und beide Stück für Stück weiter zu öffnen und schlug stattdessen mit seiner geballten Rechten gegen die unsichtbare Wand. Orangene und blaue Wellen gingen von dem Punkt aus, an dem seine brachiale Kraft auf die Barriere traf, breiteten sich bis zu den Toren aus und verschwanden dann dort. Der Fremde schien dadurch irgendeine Erkenntnis gewonnen zu haben, denn er nickte zufrieden, und erschuf eine glitzernde Kugel in seiner Hand.
„Wir sollten längst auf Posten sein.“ Berndt und Jakob setzten die Helme auf und stürmten aus dem Raum. Zum ersten Mal fiel ihm auf, wie halsbrecherisch die Wendeltreppe sein konnte, wenn man sie schnell herunter lief. Mit mehr Glück als Verstand brachte er sie ohne Fehltritt hinter sich, rannte über den staubigen Hof an den Ställen und der Tür zum Drachenhorst vorbei, nahm sich ein Schwert, sowie Pfeile und Bogen aus dem Waffenschrank und rannte erneut über den Hof. Jakob wartete neben dem großen hölzernen Tor auf ihn, bevor sie wieder eine Treppe hoch hetzten und das Torhaus betraten.
Der Hauptmann scheuchte wohl gerade die anderen beiden Soldaten durch die Festung, denn neben der Kettenwinde stand nur der alte Graubart, der für die magischen Einrichtungen der Festung verantwortlich war.
Bis jetzt hatte der dank der friedlichen Zeiten keine wirkliche Funktion in der Festung zu erfüllen gehabt, außer zwischendurch von draußen Flammen, Windstößen und andere Dinge gegen die Schilde der Festung zu werfen und zu testen ob sie noch intakt waren. Was immer er also gerade vor sich hin murmelte, er schien sich darüber zu freuen, endlich nützliche Zauber wirken zu können.
„Was macht der da unten?“ Jakob stand am Fenster und beobachtete den Fremden dabei, wie er immer neue kleine Kugeln in seiner Hand erschuf und sie gegen die Barriere zwischen den Toren warf. „Er baut Zwiebelschilde.“ Berndt stöhnte. Nur wenige Dinge waren frustrierender als Gespräche mit dem Alten. Entweder redete er stundenlang über uninteressante Magie oder, wenn es dann doch mal wichtig war, nur in unverständlichen Bruchstücken.
„Zwiebelschilde?“
„Er macht einen kugelförmigen magischen Schild, den er dann mit weiteren kugelförmigen Schilden umgibt. Am Ende hat er eine Kugel, die aus unterschiedlichen Schichten besteht, die jeweils ein anderer Schild sind. Ein Zwiebelschild eben!“
„Und warum wirft er sie gegen die Barriere? Das scheint ihr nicht viel anhaben zu können.“
„Das ist das lustige an Schilden. Stell dir vor, jemand wirft einen Stein auf dich, und du willst dich mit einem Schild dagegen schützen. Wenn der Stein dich trotzdem trifft, kann das mehrere Gründe haben: Erstens, du hast keinen flächendeckenden Schildzauber benutzt und der Stein ist durch eine Lücke geflogen. Zweitens, du hast einen Schild gegen Feuerbälle aufgebaut; das interessiert den Stein nicht. Drittens, der Stein war zu groß, zu schwer oder zu schnell, und deswegen einfach stärker als dein Schild, also hat er ihn durchbrochen. Anders als bei den ersten beiden Fällen ist der Schild danach zerstört. Viertens, und das ist das Interessanteste, der Stein war von genau dem gleichen Schild umgeben wie der, durch den er fliegen musste. Wenn zwei gleiche Schilde aufeinander prallen, dann lösen sie sich gegenseitig an der Stelle auf, wo sie sich berühren. Wie zwei Seifenblasen. Hierbei bleiben beide Barrieren an sich intakt, wenn sie sich wieder auseinander bewegen ist auch alles wie vorher, aber wenn der Stein mit einem kleinen Schild umgeben ist, dann gibt ihm das ein genau so großes Loch wie er braucht, um bis zu dir zu fliegen. Hinter ihm schließt es sich dann wieder, weitere Steine müssen also dieselbe Methode nochmal anwenden. Genau das macht der da gerade. Nur dass er keine Steine braucht, sondern einfach kleine Kugeln aus Schilden macht.“
„Aber von jemandem, der stark genug ist, das Tor alleine aufzuschieben könnte man doch erwarten, dass er den Schild einfach zerbricht, oder?“
„Theoretisch geht das. Jeder Schild hat eine gewisse Magiequelle, auf die er zugreift. Wenn ich einen aufbaue, dann nimmt er meine Energie. Allerdings nur bis zu einem bestimmten Punkt, ich will schließlich nicht, dass er mich ganz aussaugt. Man braucht also offensive Kraft, die so groß ist, wie die Energie, die ich in den Schild stecke. Ich weiß nicht ob das normalen Leuten wie euch bekannt ist, aber Zwerge haben kein Mana. Eigentlich ironisch, wenn man bedenkt....“
„Komm zum Punkt!“ genau das hatte Berndt befürchtet.
„Jedenfalls können Zwerge mithilfe ihrer Runen ja trotzdem Magie wirken. Das Mana dazu kommt aus der Erde. Runen nutzen die Energie, die um uns herum existiert. Und das ist eine Menge. Ich glaube nicht, dass irgendjemand dazu imstande ist, eine Runen-Barriere zu durchbrechen. Die einzige Möglichkeit dazu wäre, die Schriftzeichen zu zerstören. Da sich das Tor aber auch selbst schützt hat der Fremde diese Möglichkeit nicht. Die anderen beiden Möglichkeiten fallen auch weg. Bei all den Schilden gibt es nichts, was die einfach ignorieren könnte. Löcher lassen Zwerge auch keine in ihren Runen, dazu sind die viel zu gewissenhaft. Eher riskiert ein Zwerg, dass er sich selbst irgendwo einsperrt, als dass er irgendjemandem eine Möglichkeit lässt, durch seine Barriere zu kommen. Also bleibt ihm gerade nichts anderes übrig, als die richtige Reihenfolge an Schilden herauszufinden, sich damit zu umgeben und dadurch mit der vierten Methode durch die Barriere zu spazieren ohne sie zu beschädigen. Ich verstehe Runenmagie nicht wirklich, aber ich glaube, er muss 17 Schilde in der richtigen Reihenfolge kombinieren um ganz durch zu kommen.“ Sein Blick verklärte sich etwas, bevor er fortfuhr. „Ihr spielt doch mein Kartenspiel, oder? Während meiner Lehre in Varlosstadt nannten meine Freunde und ich so gute Schilde immer eine große Z...“
„Wie viele davon hat er schon?“ unterbrach ihn Jakob, um nicht Opfer einer nostalgischen Erzählung zu werden.
„Ich kann es von hier schlecht sehen, aber wenn ich danach gehen muss, wie lang er braucht um die Kugeln zu generieren, dann bestehen sie schon aus elf Schichten. Der Mann macht das nicht zum ersten Mal, so viel ist sicher. Jedenfalls bin ich gerade dabei, die Energiequelle der Festung dazu zu benutzen, weitere Lagen auf die 17 der Zwerge zu legen.“ Er kicherte und fing dann wieder an, vor sich hin zu murmeln.
„Kann er denn durch die nicht einfach genauso durch wie durch die der Zwerge?“
„Ich bin alt aber nicht senil. Die Schilde die ich aufbaue bewegen sich und verändern ihre Reihenfolge ständig. Die Burg hat schöne alte Schriftrollen für so etwas. Das saugt unseren Kristall zwar schneller leer, aber dann lassen wir eben einen neuen aus der Hauptstadt liefern. Übrigens ist ein Reichsheld unterwegs hier her, der Kommandant hat ihn angefordert. Wenn ihr jetzt bitte still sein würdet, ich habe Schilde zu weben.“
Berndt stellte sich ans Fenster und sah zu, wie Kugel um Kugel auf den Schild zu flog, dabei wieder kleiner wurde mit jeder Schicht, durch die sie kam und am Ende an irgendetwas abprallte. Ihm war unwohl bei dem Gedanken daran, dass dieser Mann ein Feind sein könnte. Er hatte das Gefühl, dass weder diese Festung, noch ein Reichsheld ihn vor so jemandem beschützen konnten.
„HÖR AUF DAMIT!“ der Mann hatte sich gerade selbst mit 17 Schilden umgeben, war durch die Barriere gelaufen, und wurde jetzt nur noch von den zusätzlichen Schilden des Alten aufgehalten. Der schien sich nicht angesprochen zu fühlen und murmelte einfach weiter vor sich hin. Berndt sah wieder nach unten, wo der Mann einen Arm ausstreckte, der seltsamerweise alle Schilde ignorierte. Statt eines normalen menschlichen Armes war er komplett glänzend schwarz und die Hand endete in fünf tödlich aussehenden Krallen. Zwischen den vier normalen Fingern und dem Daumen erschuf er wieder eine Kugel, die dieses Mal aber komplett in dunklem rot leuchtete.
Rofel
Es kam aus dem Mund des Mannes, aber es klang wie ein Chor bösartiger, sadistischer und gleichzeitig verzweifelter Stimmen. Das grausamste, furchteinflößendste und letzte, was Berndt in seinem ganzen Leben zu hören bekam. Er sah nur noch, wie das rote Leuchten plötzlich mit rasender Geschwindigkeit näher kam.

"Zu jeder Zeit, an jedem Ort, bleibt das Tun der Menschen das gleiche."

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Beitrag #2 |

RE: Im Schatten des Mondes - Kapitel 03
So, Zeit für Teil 3! Ich hatte meinen ersten Kaffee noch nicht, aber auf der anderen Seite scheint die Sonne und ich habe mein eigenes Kapitel 3 überarbeitet - Pain Powers activated :P

First Read:

Ich mag es nicht, wenn jemand Anspielungen an Terry Pratchett irgendwo anders als in einer Terry Pratchett Hommage oder Fanfic verarbeitet. Das ist vielleicht Ansichtssache, aber für mich ein dickes NOPE.
Zum Plot: ein bösartiger Schwarzmagier (?) durchdringt ein uraltes Zwergentor. Es ist schade, dass das schon alles war, weil es tatsächlich recht spannend und kohärent geschrieben ist. Ich mag Magierzauselopi!

Und Rofl! Ich weiß, das steht Rofel, aber ich lese Rofl!

Second Read:

Zitat:Es machte ja auch überhaupt keinen Sinn. Warum sollte man gigantische Tore bauen, wenn man nicht viel größer als ein Fünfzehnjähriger wurde? Das macht es nur umso komplizierter, sie zu öffnen oder zu schließen.

Ich hoffe diese Argumentation soll uns einfach nur verdeutlichen, dass Berndt nicht der Allerhellste ist. Ein Tor muss immerhin so groß sein wie das Größte, was hindurch passen soll, ergo muss zu irgendeiner Zeit mal etwas sehr Großes durch dieses Tor gepasst haben. Alternative: Prunkbau zur Darstellung von Macht und Handwerksfähigkeit. Es gibt tausend gute Erklärungen dafür, warum ein Tor so groß sein kann. Ich spreche es trotzdem mal an, um meine Theorie zu überprüfen, dass Berndt so gedacht war : D

Zitat:Gerade im Moment schien sich auch wieder ein Bataillon kleiner wuselnder Muskelpakete mit der Kette abzumühen, oder wie auch immer der Mechanismus funktionierte, jedenfalls bewegte sich der linke Torflügel gerade langsam nach außen.
Das ist etwas, das mich im Nachhinein verwirrt hat. Erst erfahren wir, dass die Zwerge offenbar bemüht sind, das Tor zu öffnen, später erfahren wir aber, dass jemand das Tor aufschiebt. Was ist nun richtig? Oder versuchen die Zwerge stattdessen, das Tor geschlossen zu halten, und Berndt deutet es nur falsch? Wenn ja, sollte das später Erwähnung finden, wenn nein, er scheint es mir wie ein Fehler in der Kontinuität.

Zitat:Bei ihrem Bau hatte man allem Anschein nach einfach das Gebirge als natürliche Grenze angesehen und sich den Abschnitt gespart. Über oder durch das Gebirge konnte man also theoretisch eine Armee in die Stadt führen.
Zum Beispiel wenn man einen Berg sehr schnell und sehr schmerzhaft hinunter rollen will, oder wenn man sich beim vorsichtigen Abstieg von Bogenschützen beharken lassen will! Ein Tor und ein Berg sind keine Aussparungen in der Verteidigung, ein hinreichend steiler Berg ist wie eine Mauer und ein ausreichend gesichertes Tor (Zwergenrunen!) ebenso. Zudem kann man über einen Berg kein schweres Kriegsgerät transportieren oder wenn, dann nur sehr mühsam.
Insofern macht die Argumentation für mich hier einfach keinen Sinn, weder beim ersten, noch beim zweiten Lesen.

Zitat:Jedenfalls machte es kaum mehr Sinn, dieses Tor hier zu öffnen. Genauso wenig machte es Sinn, hier noch Leute in der Festung zu stationieren. Diese existierte früher, um Invasionen aus den Höhlen vorzubeugen. Das letzte Mal hatte sie vor mehreren Jahrhunderten ihren Zweck erfüllt. Mittlerweile wurde sie nur noch besetzt, weil noch keiner auf die Idee gekommen war, damit aufzuhören
Der Gedanke der nicht mehr benötigten Festung an sich gefällt mir, aber ehrlich gesagt macht es rein wirtschaftlich gesehen keinen Sinn, diese Festung zu halten, wenn sie gar keinen Zweck erfüllt, und so etwas fällt spätestens nach fünfzig Jahren doch mal jemand auf. Ich würde diesen Part des World Buildung etwas ändern dahin gehend, dass die Bedeutung der Festung in den vergangenen Jahren stetig abgenommen hat und zur Zeit noch darüber debattiert wird, ob sie bestehen bleibt und wenn ja, zu welchem Zweck, aber noch nicht geräumt wird. Bis so ein Vorgang vonstatten geht, dauert es immer eine Weile, und in der Zeit bleibt genügend Vorlauf für Schlendrian und Langeweile. Außerdem ist eine endgültige Räumung der Festung ein aufwendiger und teurer Prozess, der sich auch lohnen muss, von daher zieht sich eine Entscheidung. Das fände ich persönlich überzeugender und interessanter als "seit 100 Jahren herrscht hier Langeweile". Zudem würde nach so langer Zeit die militärische Präsenz sich einfach auflösen, die Leute würden nicht nur im Dienst Karten spielen, sondern einfach andere alltägliche Arbeiten ausführen, für die sie sonst kaum Zeit hätten.

Ich mag den Kommandanten, und ich mag, wie die Szene geschrieben ist.

Zitat:„GNIRJA KNORVMUSHT!“ tönte es gleichzeitig auf tiefzwergisch aus Berndts Mund und aus dem Spalt, der sich mittlerweile zwischen den beiden Hälften der meterdicken Steinwand gebildet hatte.

Wat? Wenn Berndt gerade aus irgendeinem Grund diese Worte mitgesprochen hat, dann möchte ich ehrlich gesagt genauer wissen, wieso.

Zitat:Das auffälligste an ihm war der Umhang aus weißem, langem Fell den er trug. In direktem Kontrast dazu standen seine schwarze Mähne und seine schwarze Kleidung. Er trug eine schlichte braune Hose und eine zugeknöpfte schwarze Jacke. Waffen konnte man keine erkennen.

Das Augenlicht deiner Protagonisten in Ehren, ich selbst bin ja eher blind wie eine Fledermaus, aber würde man so viele Details auf die Entfernung erkennen? Gib doch einfach irgendjemand ein Fernglas, zum Beispiel Bernd.

Zitat:Der Mann hatte allerdings offensichtlich keine Lust, zwischen den beiden Torflügeln hin und her zu springen, und beide Stück für Stück weiter aufzumachen,

Aufzumachen D: Gehe es weg tuten tun!

Zitat:„Wir sollten längst auf Posten sein.“ Berndt und Jakob rannten durch die Gänge, setzten sich dabei die Helme auf und stürmten durch die Tür ins Torhaus.

Ein paar mehr Szeneriebeschreibungen wären hier schön gewesen.

Zitat:Neben der Kette stand der Magier, der für die verzauberten Einrichtungen der Festung verantwortlich war. Eigentlich hatte der dank der friedlichen Zeiten nie was zu tun, außer zwischendurch von draußen mit Flammen, Windstößen und anderen Dingen gegen die Schilde der Festung zu schießen um zu testen ob sie noch intakt waren.

"was zu tun" D: "mit Dingen gegen Schilde schießen" D: Formulierungstechnisch profitiert dieses Kapitel wirklich von einer Überarbeitung.

Zitat:Was immer er also gerade vor sich hin murmelte, er schien sich darüber zu freuen, endlich mal nützlich zaubern zu können.

Ich mag Magierzauselopi schon hier Icon_cuinlove

Zitat:Nur wenige Dinge waren frustrierender als Gespräche mit dem Alten. Entweder redete er stundenlang über uninteressante Magie, oder wenn es dann doch mal spannend war, nur in unverständlichen Bruchstücken.

YES! Gut geschrieben, mag ich! Würde nur das zweite spannend durch "wichtig" ersetzen.

Zitat:Wenn der Stein dich trotzdem trifft, kann das mehrere Gründe haben: Erstens, du bist zu doof, einen guten, dichten Schild aufzubauen und der Stein ist durch eine Lücke geflogen.

Magierzauselopi würde nicht doof sagen - schlage "inkompetent" vor.

Zitat:„Theoretisch geht das. Jeder Schild hat eine gewisse Magiequelle, auf die er zugreift. Wenn ich einen aufbaue, dann nimmt er meine Energie. Allerdings nur bis zu einem bestimmten Punkt, ich will schließlich nicht, dass er mich ganz aussaugt. Man braucht also offensive Kraft, die so groß ist, wie die Energie, die ich in den Schild stecke. Ich weiß nicht ob das Leuten wie euch bekannt ist, aber Zwerge haben kein Mana. Eigentlich ironisch, die Elfen haben zu viel davon, können es aber nicht benutzen, und die Zwerge haben einfach keins.“
„Komm zum Punkt!“ genau das hatte Berndt befürchtet.
„Jedenfalls können Zwerge mithilfe ihrer Runen ja trotzdem Magie wirken. Das Mana dazu kommt aus der Erde. Runen nutzen die Energie, die um uns herum existiert. Und das ist eine Menge.

Dieser Abschnitt ist genial, wenn du ihn um etwas Quaddel kürzt, der hier nicht relevant ist:

Zitat:„Theoretisch geht das. Jeder Schild hat eine gewisse Magiequelle, auf die er zugreift. Wenn ich einen aufbaue, dann nimmt er meine Energie. Man benötigt offensive Kraft, die so groß ist, wie die Energie, die man in den Schild steckt.“
Genau das hatte Berndt befürchtet, dass der alte Magier endlos abschweifen würde, deshalb sagte er: „Komm zum Punkt!“
„Zwerge haben kein Mana, aber mithilfe ihrer Runen können sie trotzdem Magie wirken. Das Mana dazu kommt aus der Erde. Runen nutzen die Energie, die um uns herum existiert. Und das ist eine Menge.

Ich verstehe, dass Magierzauselopa abschweifend wirken soll, aber an der Stelle nervt es nicht nur Berndt, sondern auch den Leser. Magierzauselopa kann über andere, für den Leser gerade wichtige Themen genug quaddeln und Berndt trotzdem nerven, ohne dass der Leser das selbe empfindet.

Zitat:Die anderen beiden Möglichkeiten fallen auch weg, denn erstens ist bei den zahlreichen unterschiedlichen Schilden, die diese Barriere bilden immer der richtige dabei um das aufzuhalten, was gerade durch will

Nicht schön formuliert!

Zitat:„Ich bin alt aber nicht senil. Die Schilde die ich aufbaue bewegen sich und verändern ihre Reihenfolge ständig. Das saugt unseren Kristall zwar schneller leer, aber dann lassen wir eben einen neuen aus der Hauptstadt liefern. Übrigens ist ein Reichsheld unterwegs hier her, der Kommandant hat ihn angefordert. Wenn ihr jetzt bitte still sein würdet, ich habe Schilde zu weben.“

Magierzauselopi ist kompetent ;___; I'm so into this!

Zitat:Statt eines normalen menschlichen Armes war er komplett glänzend schwarz und die Hand endete in fünf tödlich aussehenden Krallen. Zwischen den vier normalen Fingern und dem Daumen erschuf er wieder eine Kugel, die dieses Mal aber komplett in dunklem rot leuchtete.
Rofel!

Lol!

Irgendwie stört es mich, dass der Angreifer sich die Plotconvenience seines Dämonenarms zunutze macht. Er sollte sich ein episches Match mit Magierzauselopa liefern und nicht einfach seinen ulkigen Mutantenarm zum cheaten benutzen. Das nimmt dem ganzen irgendwie den Spaß.

Zitat: Das grausamste, furchteinflößendste und letzte, was Berndt in seinem ganzen Leben zu hören bekam.

Das klingt ein bisschen pathetisch.

Fazit:
Ich mag Bernd, ich mag Magierzauselopa, und ich mag den kurzen Auftritt des Kommandanten. Es gibt hier und da ein paar Längen und ein paar krude Formulierungen, aber im Vergleich hat man hier das Gefühl, von echten Menschen zu lesen. Ach das Setting der Festung vor dem Tor gefällt mir gut und dass die Festung im Laufe der Zeit unwichtiger geworden ist, ist sehr realistisch. Im Grunde muss man hier nur Details ändern und die Formulierungen bearbeiten, dass steht das Kapitel für sich eigentlich als sehr kompetent da und gefällt mir wesentlich besser als Kapitel 2.

Jetzt aber noch etwas zum Gesamtzusammenhang. Wir sind jetzt schon das zweite Mal zu einem neuen Protagonisten gesprungen - ich bin nicht sicher, ob das nötig oder sinnvoll ist, zumal deine Kapitel nicht besonders lang sind. Ich fände es, vor allem bei dieser Kapitellänge, angenehmer mehr am Stück von einer Person zu lesen.
Inhaltlich habe ich außerdem das Problem, dass sich bis jetzt nur marginale Zusammenhänge zwischen den Handlungssträngen ergeben. Es ist gut, dass die Zwerge aus dem ersten Kapitel hier greifbarer werden und mehr von der Beziehung zwischen Menschen und Zwergen erläutert wird, das schafft etwas dringen benötigte Verbindung zwischen den Kapiteln, aber ich glaube fast, man müsste das noch stärker ausbauen. Der Magierzauselopa beispielsweise scheint beliebig viele Magiearten zu beherrschen, im vorigen Kapitel allerdings lernten wir semi-religiöse Orden kennen, die sich forciert mit nur einer Art von Magie beschäftigen. Siehst du, wo sich das beißt? Es stellt sich für den Leser die Frage, wie Magie denn nun erlernt wird und warum manche sich auf eine Magieart konzentrieren und andere auf eine Vielzahl von Magiearten. Arbeitet Magierzauselopa einfach interdisziplinär oder ist er einfach so awesome knorke, dass er einfach alles kann? Zudem wird hier das Problem des Mana angesprochen, das im vorherigen Kapitel so gar keine Rolle spielte, als die Magier ihre Zauber wirkten. Gut, vielleicht kamen sie nicht dazu, dass ihnen eben jenes Mana ausging, aber es ist trotzdem ein gefühlter Bruch, dass hier plötzlich ein Aspekt der Magie wichtig wird, der vorher sowohl unbekannt als auch irrelevant war. Vielleicht kannst du bei einer Überarbeitung diese Aspekte noch klarer für den Leser herausarbeiten.

Aquarius fears little in life ? except running out of liquor.

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Beitrag #3 |

RE: Im Schatten des Mondes - Kapitel 03
Ich kann Kaffee nicht trinken D: Mit 15 dachte ich, dass er mir mit 16 schon schmecken wird, mit 18 dachte ich, wenn ich 19 bin, ist es so weit. Jetzt bin ich 23 und hass ihn immernoch :D

Was Pratchett angeht, wollte ich unbedingt irgendwo eine Anspielung einbauen. Ich hab allgemein recht viele Anspielungen drin. Die hier ist vielleicht zu easy zu sehen, aber raus nehmen will ich sie nicht...
Ich schreib das Kapitel heut noch ein Bisschen um, dann kannst du mir ja sagen ob du es so eher tolerieren kanns.


Zitat:Zum Plot: ein bösartiger Schwarzmagier (?) durchdringt ein uraltes Zwergentor. Es ist schade, dass das schon alles war, weil es tatsächlich recht spannend und kohärent geschrieben ist. Ich mag Magierzauselopi!

Die Begrifflichkeiten Schwarze Magie, Dunkle Magie und Dämon haben bei mir alle unterschiedliche Bedeutung. In dem Fall ist es ein Halbdämon^^
Und meh, diese Burg wird der Knotenpunkt, an dem sich ein paar Handlungsstränge treffen und auch die Kursivkapitel aus der Vergangenheit eine Rolle spielen. Wir kommen da recht schnell wieder hin, das hier ist nur die Einleitung für diesen Abschnitt. Vielleicht kann ich noch was zwischenrein schreiben, aber Kapitel 6 Fängt gewissermaßen damit an, dass ich den Reichshelden vorstelle, der da "angefordert" wurde und der dann auch gleich schon in die Festung gebeamt wird. Ich kann in dem Kapitel nicht wirklich mehr rein bringen.


Zitat: Und Rofl! Ich weiß, das steht Rofel, aber ich lese Rofl!

Dämonen fressen Seelen. Jeder Dämon hat also ganz viele Stimmen im Kopf. Um mir selbst deren Handlung und Denkweisen vorstellen zu können, denke ich mir immer "Wenn 4chan user gemeinsam in einem bösen Körper stecken würden, was würden sie einander erzählen?"
Die eventuell dumme Idee, die darauf folgte war, dass Dämonenangriffe alle nach Internet-Phrasen wie ROFL oder GTFO benannt sind :D


Schön, dass du über die Größe der Tore nachdenkst. Das wird sich durch die Story ziehen, dass Charaktere, sogar Zwerge selbst manchmal, über doe Größe ihrer Bauwerke nachdenken. Du bist näher an einem Geheimnis dran in deinen Erläuterungen, als du denkst. Und ja, dass Berndt nicht ein einziger Grund einfällt, soll ihn in ein bestimmtes Licht rücken.


Zitat: Gerade im Moment schien sich auch wieder ein Bataillon kleiner wuselnder Muskelpakete mit der Kette abzumühen, oder wie auch immer der Mechanismus funktionierte, jedenfalls bewegte sich der linke Torflügel gerade langsam nach außen.

Das ist etwas, das mich im Nachhinein verwirrt hat. Erst erfahren wir, dass die Zwerge offenbar bemüht sind, das Tor zu öffnen, später erfahren wir aber, dass jemand das Tor aufschiebt. Was ist nun richtig? Oder versuchen die Zwerge stattdessen, das Tor geschlossen zu halten, und Berndt deutet es nur falsch? Wenn ja, sollte das später Erwähnung finden, wenn nein, er scheint es mir wie ein Fehler in der Kontinuität.

Das meine ich bei dir immer mit Erzähler. Wir sehen das ganze aus Berndts Kopf und er liegt hier kolossal falsch. Er hat keine Ahnung wie sich das Tor normalerweise öffnet. Es geschieht nichts weiter, als dass sich das Tor öffnet, der Rest sind Schlüsse, die er in seiner Unwissenheit zieht.
Bei dir wäre das ein Perspektivenwechsel und definitiv wahr, weil du es als allwissender erzähler sagst, bei mir ist es Berndts Wahrnehmung. Beachte auch die Formulierung "schien sich abzumühen"
Der Schein trügt eben.


Was den Berg als Grenze angeht: wallbash
Es ist natürlich trotzdem ein Vertrauensbeweis, einem anderen Volk das "Land" an der eigenen Grenze zu schenken, zumal aus dem Berg heraus trotzdem eine Invasion gestartet werden kann, aber ich schreibe extra noch "durch oder über den Berg" -.-
Wobei Hannibal es ja auch geschafft hat ;-)


Bezüglich Festung habe ich schon eine Idee, wie ich das ändern und begründen kann, würde mich freuen, wenn du die Änderung dann mit dem jetzigen Zustand vergleichst.


Zitat: „GNIRJA KNORVMUSHT!“ tönte es gleichzeitig auf tiefzwergisch aus Berndts Mund und aus dem Spalt, der sich mittlerweile zwischen den beiden Hälften der meterdicken Steinwand gebildet hatte.


Wat? Wenn Berndt gerade aus irgendeinem Grund diese Worte mitgesprochen hat, dann möchte ich ehrlich gesagt genauer wissen, wieso.

Klar, hier springt mir jeder Leser ab, der mich nicht im Real Life kennt. Das is wieder so ein Moment, in dem der Wallbash-Emoji angebracht ist:

Da stand früher "Verluchte Scheiße". Der Eindringling flucht, weil das Eindringen misslingt, Berndt wegen des Hereinlegers. Irgendwann haben mir dann zu viele Leute gesagt, dass ich doch fremdländischer, Fantasy-voller fluchen soll, also habe ich in meinem "Zwergisch-Deutsch, Deutsch-Zwergisch"-ExcelDokument gestöbert und mir etwas rausgesucht, was Zwerge sagen könnten, wenn sie wirklich angepisst sind.
Gnir=Feuer, Gnirja=Feurig
Knorw=Bart
Mush=Ungeziefer, Musht=Mehrzahl von Mush
Da steht also "FEURIGE BARTLÄUSE!"
Problem gelöst: Vulgäres und alltäglich bekanntes Fluchen und Schimpfen.
Neues Problem: Reader goes "Wat?"
Mal davon abgesehen, dass ich da wieder zu sehr filmisch gedacht habe. Ich versuche immer, mir den Film zum Buch vorzustellen und die Szenen aus meinem Kopf zu beschreiben, anstatt einfach das Buch zur Story niederzuschreiben. In dem Fall wollte ich, dass die Kamera Auf Berndt zeigt, er die Karten sieht, flucht und vom Tor aus übertönt wird, obwohl seine Lippen dieselben Worte sagen.
Zum kulturellen Hintergrund, nachdem beides keine zwerge sind:
Berndt lebt in einem Dorf, in dem sich zwergisches Fluchen über Jahrhunderte des Kontaktes mit dem kleinen Volk so sehr durchgesetzt hat, wie bei uns "Sinn machen" durch die Besatzermächte eingeschleppt wurde, obwohl sich dieser nicht machen, sondern ergeben sollte.
Auf der anderen Seite des Portals steht jemand, der lange Zeit in Gefangenschaft zwergisch reden musste.
Auch hier habe ich schon einen Gedanken im Kopf, wie ich das verbessern kann.


Zitat: Das Augenlicht deiner Protagonisten in Ehren, ich selbst bin ja eher blind wie eine Fledermaus, aber würde man so viele Details auf die Entfernung erkennen? Gib doch einfach irgendjemand ein Fernglas, zum Beispiel Bernd.

Immer heißt es, ich würde zu wenig beschreiben, dann beschreibe ich und es wird weiter gemeckert :O
Dummerweise hast du recht^^


Zitat: Ein paar mehr Szeneriebeschreibungen wären hier schön gewesen.

Hm. Kann ich bei der Gelegenheit sogar einfügen.


Zitat: Magierzauselopi ist kompetent ;___; I'm so into this!

Alles magische folgt bei mir bestimmten Regeln, je eher du aufpasst, desto mehr kannst du so kompetent werden wie er Icon_smile Jedenfalls habe ich in der Hinsicht viel aus Eragons Magie-Katastrophe gelernt... Vllt suche ich meine Postings aus anderen Foren mal raus, in denen ich das Worldbuilding und die Hintergründe beschrieben habe, aber im Moment finde ich das irgendwie gut und wichtig, dass du unbefleckt und mit genau dem Wissen an die Geschichte ran gehst, das auch der Leser hat.


Zitat: Irgendwie stört es mich, dass der Angreifer sich die Plotconvenience seines Dämonenarms zunutze macht. Er sollte sich ein episches Match mit Magierzauselopa liefern und nicht einfach seinen ulkigen Mutantenarm zum cheaten benutzen. Das nimmt dem ganzen irgendwie den Spaß.

Gnarf. Das kann ich nicht ändern... Gerade das ist der Punkt. Da sind ein ganzer Haufen Schilde und das einzige "Gameplay" besteht darin, entweder die Reihenfolge durch ausprobieren zu erraten, oder etwas zu finden, gegen das sie nicht schützen. In Kapitel vier wird gleich nochmal erwähnt, dass nie jemand Schutzschilde gegen Dämonen baut, weil seit Ewigkeiten kein solcher mehr in zivilisierten Gegenden gesichtet wurde. Der Orden der Dämonenjäger wurde z.B. auch aufgelöst, weil er für nutzlos erachtet wurde.


Zitat: Das grausamste, furchteinflößendste und letzte, was Berndt in seinem ganzen Leben zu hören bekam.


Das klingt ein bisschen pathetisch.

Es sind die Schreie hunderter verschlungener und versklavter Seelen, von denen einige gerade durch den magischen Hochofen geschoben werden um einen Angriff zu wirken. Ich mag meine Beschreibung. Berndt hat keine Ahnung, was es ist, was er da hört, aber er hört es und es macht ihm tierische und berechtigte Angst.



Zitat:Ich mag Bernd, ich mag Magierzauselopa, und ich mag den kurzen Auftritt des Kommandanten.
I've got bad news for you :D

Zitat:Vielleicht kannst du bei einer Überarbeitung diese Aspekte noch klarer für den Leser herausarbeiten.

Das ist jetzt wieder mistig, aber ich kann nicht gleich am Anfang kurz zwischen der Story das komplette Magiesystem erklären.
Ein Magier lernt an sich immer nur ein Element, weil viel Intuition dazu gehört, es zu nutzen. Es gibt aber alte Artefakte und Formeln, bei denen einfach Mana auf der einen Seite rein geht und Magic auf der anderen heraus kommt.
Für das Kämpfen mit mit den Elementaren Magie-Sorten ging man normalerweise bei den Magiern der Scherbenländer in die Lehre, die regelmäßig in der großen Arena um den ersten Platz kämpfen, damit sie mehr schüler bekommen.
Für alte Artefakte und Formeln saßen die Experten in Varlosstadt, der Hauptstadt der Südländer. Dort hat unser Zauselopa gelernt.
Im Endeffekt ist er ein magischer Techniker, der die magischen Anlagen und magischen Geräte der Festung nutzt und einsetzt, genauso wie ein normaler Techniker die normalen Anlagen und Geräte verkabelt. Es gibt deshalb keinen epischen Kampf zwischen den beiden, weil er kein epischer Kämpfer ist, sondern ein kluger alter Mann mit magischem Spielzeug und nem fetten Mana-Generator. Deswegen wurde auch der Reichsheld angefordert.

Jedenfalls schreibe ich da jetzt ein Bisschen was um, sollte heute noch fertig werden.

Nur so als Anmerkung: Ich liebe deine Kritik. Du zeigst mir nicht nur Stellen, an denen ich schlecht geschrieben oder erklärt habe, sondern gibst mir vor allem viele wunderschöne Ideen, wie ich es besser machen kann. Thanks.

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Beitrag #4 |

RE: Im Schatten des Mondes - Kapitel 03
Zitat:Ich kann Kaffee nicht trinken D: Mit 15 dachte ich, dass er mir mit 16 schon schmecken wird, mit 18 dachte ich, wenn ich 19 bin, ist es so weit. Jetzt bin ich 23 und hass ihn immernoch :D

Ich habs mir angewöhnt, weil Kaffee gegen Migräne hilft, aber meine Schwester trinkt weder Alkohol noch Kaffee. Von daher, jedem wie ers mag Icon_wink

Zitat:Und meh, diese Burg wird der Knotenpunkt, an dem sich ein paar Handlungsstränge treffen und auch die Kursivkapitel aus der Vergangenheit eine Rolle spielen. Wir kommen da recht schnell wieder hin, das hier ist nur die Einleitung für diesen Abschnitt. Vielleicht kann ich noch was zwischenrein schreiben, aber Kapitel 6 Fängt gewissermaßen damit an, dass ich den Reichshelden vorstelle, der da "angefordert" wurde und der dann auch gleich schon in die Festung gebeamt wird. Ich kann in dem Kapitel nicht wirklich mehr rein bringen.

Ist dann imo auch nicht so das Problem, freut mich jedenfalls, dass der Schauplatz wieder vorkommt, du hast ihn meiner Meinung nach gut erklärt und beschrieben. Zumindest ich habe ein ziemlich cooles Bild vor Augen, das ist immer gut.

Zitat:Dämonen fressen Seelen. Jeder Dämon hat also ganz viele Stimmen im Kopf. Um mir selbst deren Handlung und Denkweisen vorstellen zu können, denke ich mir immer "Wenn 4chan user gemeinsam in einem bösen Körper stecken würden, was würden sie einander erzählen?"

Okay, das ist mein persönlicher Alptraum. Sperr noch die Hälfte von Reddit dazu und du hast das ultimative Böse. Und Doofe. Aber vor allem Böse.

Zitat:Die eventuell dumme Idee, die darauf folgte war, dass Dämonenangriffe alle nach Internet-Phrasen wie ROFL oder GTFO benannt sind :D

Ich würde hier vllt eher mit den Anfangsbuchstaben arbeiten XD wenn ich es rauskriege, dann vermutlich auch genug andere Leute XD

Zitat:Schön, dass du über die Größe der Tore nachdenkst.
Das ist für mich irgendwie ein logischer Gedankengang, ganz einfach deshalb, weil Berndt darüber nachdenkt, aber vielleicht bin ich dazu zu sehr selbst Storyteller. Etwas, das derartig prominent in die Story eingebracht wird, muss einen Einfluss auf die spätere Handlung haben, sonst wäre es nicht da XD

Zitat:Wir sehen das ganze aus Berndts Kopf und er liegt hier kolossal falsch.


Das Ding ist halt, vorher bekommen wir eine Andeutung dazu, dass Berndt einfach etwas doof ist, weil er die Torsache in Frage stellt. Eventuell wäre hier nochmal ein zarter Hinweis drin, dass Berndt einfach ein totales Brot ist und sich auch hier wieder irrt.

Zitat:Es ist natürlich trotzdem ein Vertrauensbeweis, einem anderen Volk das "Land" an der eigenen Grenze zu schenken, zumal aus dem Berg heraus trotzdem eine Invasion gestartet werden kann, aber ich schreibe extra noch "durch oder über den Berg" -.-

Jaaa, da warst du wohl etwas offensichtlich : D

Zitat:Wobei Hannibal es ja auch geschafft hat ;-)
Ja, er hat einen Großteil seiner Mannen geopfert, um den Überraschungseffekt zu haben. Das KANN sich lohnen, muss aber nicht.

Zitat:Bezüglich Festung habe ich schon eine Idee, wie ich das ändern und begründen kann, würde mich freuen, wenn du die Änderung dann mit dem jetzigen Zustand vergleichst.

Schieß in dem Fall mal ne PN oder sowas in meine Richtung, vllt. auch Email. Dann schau ich nochmal drüber und lese nochmal neu. Sonst merk ich nicht, dass es was neues gibt XD

Zitat:Berndt lebt in einem Dorf, in dem sich zwergisches Fluchen über Jahrhunderte des Kontaktes mit dem kleinen Volk so sehr durchgesetzt hat, wie bei uns "Sinn machen" durch die Besatzermächte eingeschleppt wurde, obwohl sich dieser nicht machen, sondern ergeben sollte.

Das kommt hier leider nicht genug raus, weil wir Berndt nur ein einziges Mal zwergisch fluchen hören, und seine Vorgeschichte/wie er aufgewachsen ist nicht thematisiert wird.

Zitat:Immer heißt es, ich würde zu wenig beschreiben, dann beschreibe ich und es wird weiter gemeckert :O

: D ich bemängele ja nicht die Beschreibung, sondern wie sie zustande kommt : D
Und ich finde IMMER was zu meckern.

Zitat:Vllt suche ich meine Postings aus anderen Foren mal raus, in denen ich das Worldbuilding und die Hintergründe beschrieben habe, aber im Moment finde ich das irgendwie gut und wichtig, dass du unbefleckt und mit genau dem Wissen an die Geschichte ran gehst, das auch der Leser hat.

Ja, eben das. Deine Beschreibungen sind vermutlich gut und durchdacht, aber sie müssen ja durch den Text im Hirn des Lesers landen. Von daher stelle ich lieber erst die Fragen und bekomme die Antworten, als dass die untergehen.

Zitat:In Kapitel vier wird gleich nochmal erwähnt, dass nie jemand Schutzschilde gegen Dämonen baut, weil seit Ewigkeiten kein solcher mehr in zivilisierten Gegenden gesichtet wurde. Der Orden der Dämonenjäger wurde z.B. auch aufgelöst, weil er für nutzlos erachtet wurde.

Irgendwie stelle ich mir jetzt Schilde mit verschiedenen Geschmacksrichtungen vor. Das hat nichts mit allem anderen zu tun, aber es ist so : D
Ich kann ja verstehen dass Dämonengeärmel super imba ist. Aber alles was imba ist wird eben schnell langweilig, und ich bin ein Fan von Helden, die ihren Sieg nicht durch reine überlegene Stärke, sondern Köpfchen kriegen.

Zitat:Es sind die Schreie hunderter verschlungener und versklavter Seelen, von denen einige gerade durch den magischen Hochofen geschoben werden um einen Angriff zu wirken.


Das klingt cool, macht den Satz aber nicht weniger pathetisch XD

Zitat:Berndt hat keine Ahnung, was es ist, was er da hört, aber er hört es und es macht ihm tierische und berechtigte Angst.
Genau das zu hören wäre cooler als die ursprüngliche Schilderung.

Zitat:I've got bad news for you :D

Ich weiß, die sind alle längst Röstgemüse : D aber das meine ich damit gar nicht. Ich kann mich sehr gut damit abfinden, wenn gute Charaktere sterben, solange sie für die Zeit, die sie da sind, wenigstens interessant sind. Zauselopa und Berndt haben mich, solange sie auf der Bühne waren, gut unterhalten - es wäre gut, wenn ihre episch heldischen Counterparts etwas von ihrem Charme abgreifen dürfen.

Zitat:Das ist jetzt wieder mistig, aber ich kann nicht gleich am Anfang kurz zwischen der Story das komplette Magiesystem erklären.

Sollste auch nicht. Allein eine Erwähnung, dass Zauselopi nur ein Techniker ist und seinen Krempel nur pro forma mit allen Elementen wirkt, reicht schon.

Zitat:Es gibt deshalb keinen epischen Kampf zwischen den beiden, weil er kein epischer Kämpfer ist, sondern ein kluger alter Mann mit magischem Spielzeug und nem fetten Mana-Generator.


Das klingt aber cool genug XD das klingt cool genug um selbst ein Reichsheld zu sein XD

Zitat:Deswegen wurde auch der Reichsheld angefordert.

Mal sehen, wie der so ist.

Zitat:Nur so als Anmerkung: Ich liebe deine Kritik. Du zeigst mir nicht nur Stellen, an denen ich schlecht geschrieben oder erklärt habe, sondern gibst mir vor allem viele wunderschöne Ideen, wie ich es besser machen kann. Thanks.

Das ist ja die Hauptsache, dass viele gute Ideen dabei rauskommen Icon_smile

Aquarius fears little in life ? except running out of liquor.

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Beitrag #5 |

RE: Im Schatten des Mondes - Kapitel 03
Zitat: Okay, das ist mein persönlicher Alptraum. Sperr noch die Hälfte von Reddit dazu und du hast das ultimative Böse. Und Doofe. Aber vor allem Böse.

Es gibt einen Charakter, der diese Stimmen hört. Ich bin gespannt auf deine Reaktion, wenn er da mal reinhorcht. Und ja, sie sind doof :D


Zitat:Berndt einfach ein totales Brot ist

Icon_lolIcon_lol


Zitat: Irgendwie stelle ich mir jetzt Schilde mit verschiedenen Geschmacksrichtungen vor. Das hat nichts mit allem anderen zu tun, aber es ist so : D

Darfst gern öfter über zufällige Assoziationen reden, ich find das spannend.
Und in dem Fall auch lustig.
Ich überleg z.B. grad, ob ich ne Geschichte über nen alten Zauberer mach, der Wasserschilde kreisförmig um Süßigkeiten gemacht hat. Der Speichel zehrt am Mana, bis die einzelnen Schildschichten versagen und den Geschmack dahinter freigeben. :D


Jetz is jedenfalls geändert, guck doch mal, wie viele neue Ansätze für Kritik ich dir jetzt damit eingebaut hab :D

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Beitrag #6 |

RE: Im Schatten des Mondes - Kapitel 03
Hallo Jason,

auf zum dritten Teil. Icon_wink

Zitat:Das macht es nur umso komplizierter, sie zu öffnen oder zu schließen.

machte

Zitat:Gerade im Moment schien sich auch wieder ein Bataillon kleiner wuselnder Muskelpakete mit der Kette abzumühen, oder wie auch immer der Mechanismus funktionierte, jedenfalls bewegte sich der linke Torflügel gerade langsam nach außen.

Zwei Sachen. 1. „Gerade im Moment” klingt doppelt, so wie der „Weiße Schimmel“ (Ich kannte mal den wissenschaftlichen Ausdruck dafür, habs aber wieder vergessen Icon_ugly )
2. Wortdopplung von „gerade“

Zitat:Wenn uns einen nennenswerte Armee angreifen würde,

eine

Zitat:Wenn der Gegner auch nur eine einzige Angriffskarte nutzte, starb er sofort. Im Gegenzug durfte er aber alle Schildkarten umgehen.

Ich bin etwas zwiegespalten über das Kartenspiel. Auf der einen Seite finde ich es schon interessant, was sie da spielen und warum und wie Berndt jetzt gewonnen hat, auf der anderen Seite passiert da gerade echt was mit diesem Zwergentor und mich interessiert brennend, ob sie jetzt angegriffen werden oder nicht. Icon_panik Taucht das Kartenspiel den nochmal im späteren Verlauf auf? Wenn nicht, sind die ganzen Erklärungen dazu ein bisschen überflüssig. Icon_wink

Zitat:„GNIRJA KNORVMUSHT!“ kam es aus dem Spalt, der sich mittlerweile zwischen den beiden Hälften der meterdicken Steinwand gebildet hatte. Berndt erkannte die Worte, seine ...

Hier auch wieder die Sache mit den Großbuchstaben. Und ich frage mich, wie weit das Tor von den beiden Wachen weg ist, damit sie verstehen können, was hinter dem Spalt gerufen wird. Vielleicht hatte ich auch einfach ein verkehrtes Bild im Kopf. Ich habe mir da tatsächlich erstmal ein riesiges, steinernes Tor vorgestellt. Das es dann von nur einem Mann aufgeschoben wird, zeigt entweder, dass ich mit meiner Vorstellung falsch bin oder Kerl tatsächlich super stark. Icon_wink

Zitat:Zum ersten Mal fiel ihm auf, wie halsbrecherisch die Wendeltreppe sein konnte, wenn man sie schnell herunter lief.

Hier bin ich nochmal beim Setting: Also die beiden Wachen sitzen wohl oben in ihrem Turm. Aber wie können sie von dort so genau sehen, dass da ein Mann durch das Tor kommt? Und sogar aus der Entfernung hören, was er sagt? Das impliziert irgendwie ein Bild, dass sie doch näher am Tor sind, als ich zuerst dachte.

Zitat:Genau das macht der da gerade. Nur dass er keine Steine braucht, sondern einfach kleine Kugeln aus Schilden macht.“

Dieser Absatz über die Steine und Schilde ist einfach viel viel zu lang. Das mit der Zwiebelschilderklärung ist noch okay, aber mal ehrlich: Ich will an dieser Stelle keine Magierausbilung absolvieren sondern zusehen, wie dieser eine Mann alleine ein jahrhunderte altes Tor aufbricht. Icon_wink

Und schon bin ich mit dem Kapitel durch. Es ist ja auch etwas kürzer als das vorherige. Ja, was haben wir hier? Zwei Torwächter die Karten spielen. Das Zwergentor, was seit Jahrhunderten nicht geöffnet wurde, wird plötzlich bewegt. Was tut ein guter Wächter? Ein guter Wächter springt auf, schnappt sich seinen Helm und sonstige Waffen, lässt alles stehen und liegen und würde zu eben jenem Tor rennen um seine Burg zu verteidigen. Was machen deine Wächter? Sie spielen erstmal ihre Runde Karten zu Ende, laufen dann zu dem alten Magier und lassen sich eine Stunde Magieunterricht geben. Mrgreen Irgendwie wirkt es komisch, solltest du das beabsichtigt haben, hat es funktioniert. Icon_wink

Ich mochte das Kapitel irgendwie. Es liest sich leichter, als zum Beispiel das erste, weil du hier nicht so einen Haufen Infos drin hast, sondern mehr Handlung. Bin schon gespannt, was der Magier jetzt in der Burg tun wird, wenn er drin ist. Icon_smile

Was mir gerade extrem auffällt, dass dein Stil von Kapitel zu Kapitel schwankt. Ich vermute mal, dass liegt daran, dass du das erste mal neu geschrieben hast und die anderen schon älter sind. Im ersten ist der Infodump, in Kapitel 2 haben wir dann das Gamer oder Anime-Feeling indem der unbesiegbare Held alle niedermetzelt und hier im dritten dann die Comedy-Einlage der etwas tollpatischigen Wächter. Icon_wink Nun, so jedes für sich „funktionieren“ die Kapitel ja, aber wenn es alles zusammen als Roman funktionieren soll, befürchte ich, dass du mit dem Neuschreiben weitermachen musst und dich dabei auf nur einen Stil festlegen solltest. Es liest sich sonst so zusammengewürfelt, als ob verschiedene Autoren daran mitgewirkt hätten. Icon_wink

Ich hoffe mein Kommentar liest sich jetzt nicht so negativ, wie ich ihn empfinde. Ich mag die Geschichte eigentlich und kann deine Hintergrundwelt förmlich schon spüren. Nur ist eben die Umsetzung noch nicht so ganz optimal. Icon_wink

Bis zum nächsten Kapitel.

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #7 |

RE: Im Schatten des Mondes - Kapitel 03
Hallo Lady,

schön, dass du die Geschichte gewissermaßen an einem Stück erlebst.


Zitat:Zwei Sachen. 1. „Gerade im Moment” klingt doppelt, so wie der „Weiße Schimmel“ (Ich kannte mal den wissenschaftlichen Ausdruck dafür, habs aber wieder vergessen Icon_ugly )
2. Wortdopplung von „gerade“

Ich kann einfach beide "gerade" rauslöschen und der Satz wird gleich viel angenehmer...


Zitat:Ich bin etwas zwiegespalten über das Kartenspiel. Auf der einen Seite finde ich es schon interessant, was sie da spielen und warum und wie Berndt jetzt gewonnen hat, auf der anderen Seite passiert da gerade echt was mit diesem Zwergentor und mich interessiert brennend, ob sie jetzt angegriffen werden oder nicht. Icon_panik Taucht das Kartenspiel den nochmal im späteren Verlauf auf? Wenn nicht, sind die ganzen Erklärungen dazu ein bisschen überflüssig. Icon_wink

Ich bin selber total zwiegespalten.
Das Kartenspiel soll hier analog zur Handlung zeigen, dass auch Zwiebelschilde nicht gegen Dämonen helfen, wenn man keine spezifische Verteidigung dagegen eingebaut hat. Gleichzeitig will ich der Welt natürlich mehr Flavor geben, indem ich ein Kartenspiel erschaffe, das ich immer mal wieder nebenbei erwähnen kann.
Andererseits ist die Platzierung der Erklärung hier... schwierig.


Zitat:Hier bin ich nochmal beim Setting: Also die beiden Wachen sitzen wohl oben in ihrem Turm. Aber wie können sie von dort so genau sehen, dass da ein Mann durch das Tor kommt? Und sogar aus der Entfernung hören, was er sagt? Das impliziert irgendwie ein Bild, dass sie doch näher am Tor sind, als ich zuerst dachte.

Hm. In einer früheren Version des Kapitels stand noch, dass die Flügel des Tors, wenn es komplett geöffnet ist, die Wand der Burg berühren und dabei einen Gang erschaffen. Vielleicht sollte ich das wieder erwähnen.


Zitat:Hier auch wieder die Sache mit den Großbuchstaben. Und ich frage mich, wie weit das Tor von den beiden Wachen weg ist, damit sie verstehen können, was hinter dem Spalt gerufen wird. Vielleicht hatte ich auch einfach ein verkehrtes Bild im Kopf. Ich habe mir da tatsächlich erstmal ein riesiges, steinernes Tor vorgestellt. Das es dann von nur einem Mann aufgeschoben wird, zeigt entweder, dass ich mit meiner Vorstellung falsch bin oder Kerl tatsächlich super stark. Icon_wink

Die Vorstellung stimmt, es werden ja die beiden Schiffe erwähnt, die nebeneinander oder übereinander durch das Tor passen würden. Superstark ist richtig, aber ein Magier zu sein und dämonische Energien zu nutzen öffnet einem natürlich Tür und Tor :-)
Großbuchstaben werde ich mal aus dem ganzen Skript rausnehmen, gefällt mir auch nicht mehr...


Zitat:Dieser Absatz über die Steine und Schilde ist einfach viel viel zu lang. Das mit der Zwiebelschilderklärung ist noch okay, aber mal ehrlich: Ich will an dieser Stelle keine Magierausbilung absolvieren sondern zusehen, wie dieser eine Mann alleine ein jahrhunderte altes Tor aufbricht. Icon_wink

Hm. Mal ganz davon abgesehen, dass die Schild-Erklärung allgemein immer wieder nützlich sein wird, ist es Grundwissen für gerade das Aufbrechen, das du hier sehen willst. Ich will da eigentlich nichts kürzen.


Zitat:Mittlerweile wurde sie nur noch besetzt, damit die alten magischen Formeln nicht verloren gingen, die in das Gemäuer gewirkt waren. Berndt sah nochmal genauer hin, denn wenn sich drüben tatsächlich das Tor öffnete, war es gewissermaßen sein Beruf nachzuprüfen, ob es sich um eine Invasion handelte.

Du vergleichst die beiden mit guten Wächtern und hast dabei recht, sie sind keine. Der Absatz hier soll eigentlich zeigen, dass niemand wirklich darauf vorbereitet ist, seine Arbeit zu tun. Später wird erwähnt, dass der Kommandant die anderen beiden Soldaten auf Posten beordert. Allein schon, dass in der Burg nur sechs Leute stationiert sind, soll eigentlich zeigen, dass sich hier niemand vorstellen kann, dass die Festung mal noch gebraucht werden könnte.
Eine gewisse Komik war tatsächlich beabsichtigt, ich hoffe nur, dass es nicht zu lächerlich wirkt Icon_slash


Zitat:Was mir gerade extrem auffällt, dass dein Stil von Kapitel zu Kapitel schwankt.

Ja, mit dem Problem kämpfe ich eben gerade. Ich denke aber mal, wenn ich das Seth Kapitel näher an den Stil von Kap1 kriege, kann ich mir zur Abwechslung dieses lockere Zwischenstück erlauben.


Zitat:Ich hoffe mein Kommentar liest sich jetzt nicht so negativ, wie ich ihn empfinde.

Nein gar nicht, mir kommt es vor als hättest du Spaß, sowohl beim Lesen als auch wenn du dann kritisierst.
Bin jetzt sehr gespannt auf deine Kritik zu Kapitel vier, Jasons Schlacht beginnt und wir sehen die Reichshelden in Aktion. Einiges, was du in den ersten drei Kapiteln gelernt hast, wird nützlich sein um die Ereignisse besser zu verstehen.

"Zu jeder Zeit, an jedem Ort, bleibt das Tun der Menschen das gleiche."

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Beitrag #8 |

RE: Im Schatten des Mondes - Kapitel 03
Hey Jason,

jetzt hast Du mich schneller als erwartet schon wieder am Hals, ich habe früher Feierabend und hatte einfach Lust, weiterzulesen Icon_wink 

Inhaltlich finde ich dieses Kapitel sehr gelungen. Du baust faszinierende Elemente ein und hälst mich mit Spannung bei der Stange, Dein "alter Graubart" bringt mich zum Schmunzeln und in dem Setting fühle ich mich fast zu Hause. Deshalb habe ich auch nicht soviel anzumerken, aber etwas würde ich doch anders machen.
Ich finde es nicht ganz logisch, dass das sich öffnende Tor nicht mehr Überraschung bei den Charas auslöst, da dieses Ereignis ja z.B. von Berndt noch nie beobachtet wurde. Bei Wächtern müssten da doch eigentlich alle Alarmglocken schellen und an Berndts Stelle würde ich wahrscheinlich faszinierend aus dem Fenster starren und das Kartenspiel vergessen - auch wenn er so ein Superblatt hat.
Ich würde für einen besseren Fluss am Anfang den Text etwas umstellen:
"„Hey Berndt!“ Der Angesprochene sah von dem kleinen Tisch auf. Die Karten auf seiner Hand waren unschlagbar und der Haufen Münzen in der Mitte neben dem Stapel war gut gewachsen in den letzten Stunden.
„Was gibt’s?“ sein Gegenspieler zeigte wortlos aus einem der Fenster des Wachturms, in dem sie sich befanden. Vorsichtig drehte Berndt seinen Kopf, ohne dabei die Karten aus den Augen zu lassen. Das wäre nicht das erste Mal, dass Jakob ihn um den Sieg betrog.
Das Fenster war so gebaut, dass man perfekten Blick auf das gigantische steinerne Tor hatte, das die Zwerge angeblich selbst in den Berg neben der Festung gebaut hatten. Gerade schien sich ein Bataillon kleiner wuselnder Muskelpakete mit der Kette abzumühen, oder wie auch immer der Mechanismus funktionierte, jedenfalls bewegte sich der linke Torflügel langsam nach außen. Beinahe hätte Berndt die Karten weggelegt um sich das genauer anzusehen. Es war das erste Mal in seinem Leben, dass es sich öffnete. Aber mit dieser Kartenkombination war sein Sieg garantiert.

Ungläubig starrte er aus dem Fenster. Er konnte sich nicht vorstellen, dass diese kleinen Wesen wirklich dazu imstande waren, Tore zu bauen, durch die man ohne weiteres zwei Schiffe neben- oder übereinander transportieren konnte. Es machte ja auch überhaupt keinen Sinn. Warum sollte man gigantische Tore bauen, wenn man nicht viel größer als ein Fünfzehnjähriger wurde? Das macht es nur umso komplizierter, sie zu öffnen oder zu schließen.
Eigentlich wurde das Tor ja nicht mehr benutzt...."
Ich bin so irgendwie näher dran an Berndt, ohne dass mich die vielen Infos stören, aber das ist ein reines Bauchgefühl.
Es gibt ein paar Stellen, die aus Deinem gut zu lesenden Text störend herausstechen, hier mal exemplarisch herausgesucht:

Zitat:Der Hauptmann scheuchte wohl gerade ...
So würde ich niemals formulieren, das klingt in meinen Ohren sehr amateurhaft - ich hab' lange gebraucht, um mir sowas abzugewöhnen Icon_ugly

Zitat:Jakob stand am Fenster und beobachtete den Fremden dabei, wie er immer neue kleine Kugeln in seiner Hand erschuf ...
Ich würde das "immer neue" streichen, es klingt nicht gut und ist für das Verständnis überflüssig.
Zitat:... hatten die Zwerge Runenbarrieren errichtet, die immer zwischen den beiden Hälften des Tors gespannt waren.
Das "immer" stört hier.
Zitat:... und rannte erneut über den Hof.
"erneut" ist hier überflüssig.
Das sind nur ein paar Beispiele, in denen Du überflüssige Füllwörter unterbringst. Der Text liest sich runder und besser ohne sie und trotzdem wird klar, was Du ausdrücken willst.
Insgesamt hat mich das Kapitel sehr angesprochen, obwohl ich über die Leute, die hier agieren, so gut wie nichts erfahre, aber tatsächlich schaffts Du es, die Handlung und die fantastischen Elemente komplett das Kapitel tragen zu lassen, so dass die Frage nach den Personen für mich hier zweitrangig wird. Reichshelden hast Du ja auch schon vorher erwähnt und das macht mich neugierig, wie das wohl alles zusammen hängt.

Bis zum nächsten Mal.
Liebe Grüße von slainte music


Mich kann man nicht komprimieren!

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Beitrag #9 |

RE: Im Schatten des Mondes - Kapitel 03
Hey Jason, 

Deine Geschichte ist immer noch spannend zu lesen. Erinnert mich ein wenig an Das Lied von Eis und Feuer, wo auch zehntausend Handlungsstränge vorhanden sind. ich hoffe ja, du machst es nicht wie Kollege Martin und hörst irgendwann auf, denn auf den elften Band warte ich schon seit drei Jahren oder so. Man wird ja auch nicht jünger  Icon_igitt Icon_smile
Zu diesem Teil muss sich sagen, die Umsetzung fand ich besser als die bei den anderen Kapiteln. Die für dich typischen Fehler sind nicht mehr vorhanden. 

Zitat:Warum sollte man gigantische Tore bauen, wenn man nicht viel größer als ein Fünfzehnjähriger wurde?
Ich kenne 15 jährige die deutlich über 1,80 m messen

Zitat:Diesmal war es Jakob der grinste.
Komma nach Jakob

Zitat: Während Jakob lachend sein Geld einsammelte war der zweite Torflügel so weit aufgegangen, dass er wieder den gleichen Abstand zum ersten hatte wie vorher.
Komma nach einsammelte 

Zitat:Eine halbe Minute sahen die beiden Soldaten gebannt zu, wie sich Zentimeter für Zentimeter das Tor öffnete, dann konnten sie das erste Mal einen Blick auf den Mann werfen, der zwischen den meterdicken Steinplatten stand, und mit beiden Händen von sich gestreckt, seinen Weg aus dem Berg bahnte. 
Oben steht schon, dass die Mauer meterdick ist. Einmal genügt  Icon_smile

Zitat:r hatte eine Schwarze Mähne und trug einen langen weißen Pelzmantel. Waffen waren keine zu sehen, allerdings konnte sich Berndt vorstellen, dass ein Mann, der mit bloßen Händen dieses Tor aufdrückte, auch keine Waffen brauchte.
schwarz klein und du klebst da ein bisschen am Namen. Nach sehen kannst du getrost einen Punkt setzen und dann eventuell so weiter : Allerdings war es schwer vorstellbar, dass ...

Zitat:Ich verstehe Runenmagie nicht wirklich, aber ich glaube, er muss 17 Schilde in der richtigen Reihenfolge kombinieren um ganz durch zu kommen.
Zahlen bitte ausschreiben

Zitat:Statt eines normalen menschlichen Armes war er komplett glänzend schwarz und die Hand endete in fünf tödlich aussehenden Krallen. Zwischen den vier normalen Fingern und dem Daumen erschuf er wieder eine Kugel, die dieses Mal aber komplett in dunklem rot leuchtete.
Da hast du eine Dopplung von komplett. Das zweite einfach weglassen.

Zitat:Rofel
in Anführungszeichen und mit einem Ausrufezeichen bitte. Scheint eine wörtliche Rede zu sein.


Zitat: Das grausamste, furchteinflößendste und letzte, was Berndt in seinem ganzen Leben zu hören bekam. Er sah nur noch, wie das rote Leuchten plötzlich mit rasender Geschwindigkeit näher kam.
bekam/ kam klingt fast gleich. Ersteres kannst du auflösen, indem du schreibst: Das Letzte, das Berndt in seinem Leben hörte. Was ist kein korrektes deutsch  Mrgreen und wenn ich etwas zu hören bekomme, schimpft jemand mit mir  Mrgreen Mrgreen Mrgreen, das ist ja der letzte Ton

Sehr schön geschrieben, ich bin gespannt, wie sich die Puzzleteile zusammen setzen

Viele Grüße Persephone

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern

(Friedrich Nitzsche)



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Beitrag #10 |

RE: Im Schatten des Mondes - Kapitel 03
Zitat: Deine Geschichte ist immer noch spannend zu lesen. Erinnert mich ein wenig an Das Lied von Eis und Feuer, wo auch zehntausend Handlungsstränge vorhanden sind. ich hoffe ja, du machst es nicht wie Kollege Martin und hörst irgendwann auf, denn auf den elften Band warte ich schon seit drei Jahren oder so. Man wird ja auch nicht jünger  [Bild: icon_igitt.gif] [Bild: icon_smile.gif]

Ich warte seit sechs Jahren auf Band 6, aber ich lese ASoIaF auch im Original ;-)
Mich trägt die Überzeugung, dass George weiß, was er tut und sich einfach genau die Zeit nimmt, die er braucht um ein Meisterwerk zu erschaffen.
Mit ihm Verglichen zu werden ehrt mich sehr, wobei ich in letzter Zeit tatsächlich fast so etwas wie aufgehört habe, weil ich einfach nicht dazu komme, weiter zu schreiben...

Zitat: Zu diesem Teil muss sich sagen, die Umsetzung fand ich besser als die bei den anderen Kapiteln. Die für dich typischen Fehler sind nicht mehr vorhanden.

Das finde ich jetzt lustig, weil es eigentlich eines der ältesten Kapitel ist, die ich nie umgeschrieben habe. Eigentlich dachte ich immer, dass ich anfangs schlecht geschrieben und mich dann langsam gebessert hätte :D


Zitat: Ich kenne 15 jährige die deutlich über 1,80 m messen

Ich auch, wenn ich so darüber nachdenke. Endlich eine Verbesserungsmöglichkeit, die null Aufwand bedeutet :D


Zitat: Sehr schön geschrieben, ich bin gespannt, wie sich die Puzzleteile zusammen setzen

Das tun sie in Kapitel neun. Dummerweise muss ich erst meine momentan wirklich grausamen Kapitel sechs, sieben und acht neu schreiben, was mit viel Frust verbunden ist -.-

Viel kann ich hier nicht kommentieren, da das Kapitel ja kurz ist und deine Kritik sich auf konkrete Fehler beschränkt, die ich nicht kommentieren, sondern nur korrigieren kann.
Wie üblich Dank an dieser Stelle :-)

"Zu jeder Zeit, an jedem Ort, bleibt das Tun der Menschen das gleiche."

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