Es ist: 15-11-2019, 18:31
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Mondalphabet (2/6)
Beitrag #1 |

Mondalphabet (2/6)
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2. Kapitel - Damals

Ungeduldig ging Cornelius auf dem unbarmherzigen Flur auf und ab. Es gab keinen Schatten in dem er sich hätte verstecken können. Alles war klar und rein, roch nach Desinfektionsmittel und es gab nichts, an dem er sich würde festhalten können. Nur die weißen Wände, das weiße Licht und Menschen in weißen Kitteln. Cornelius würde diese Farbe sein ganzes Leben lang hassen. Die Wartezeit streckte sich zur Ewigkeit. Rückblickend wünschte sich Cornelius dennoch diese Stunden noch einmal zurück. Diese kurze Zeit der Hoffnung, das Gefühl, dass alles wieder in Ordnung kommen würde. Doch als der Arzt mit ernster Miene auf ihn zukam, wusste er, dass es keine Hoffnung mehr gab. Er hörte seine Worte wie durch Watte und würde sie niemals wieder vergessen: „Wir konnten sie nicht mehr retten.“

Der Staub der Jahrhunderte brannte in seinen Augen, stieg ihm in die Nase und trocknete seinen Mund aus. Cornelius wollte schlafen. Lange schlafen. Solange bis er wieder mit seiner Maren zusammen war. Bis er wieder ihr Lächeln sehen konnte. Solange bis seine Welt wieder in Ordnung war. Er versuchte sich nicht in diesen Träumen zu verlieren, sich der Wirklichkeit zu stellen. Doch die Realität war kalt und grausam. Das Schicksal hatte ihm eine sorgenfreie Zukunft vorgesehen. Seine Familie gehörte schon immer zu den wohlhabendsten, er würde einmal das gesamte Vermögen erben. Aber dann hatte ihm das Schicksal, das Wertvollste geraubt, was er besessen hatte. Maren. Seine wunderschöne Maren.
Er hatte schon unzählige Bücher gewälzt, Regale abgeschritten, Notizen gemacht, jedoch waren seine Mühen noch nicht mit Erfolg belohnt worden. Stattdessen konnte er fast schon spüren, wie ganz schleichend der Wahnsinn von ihm Besitz ergriff. Vorläufig wollte er es lieber Besessenheit nennen. Besessenheit, geboren aus Liebe. Maren. Er wollte wieder hoffen können.

Die Tür zu Maxwells Arbeitszimmer flog auf. Protestierend flackerten die Kerzen und für einen Moment drohten die Flammen zu erlöschen, doch sie gewannen diesen Kampf. Wutentbrannt stürmte Eliah hinein. Ohne ein Wort der Begrüßung stellte er die Thermoskanne auf den Schreibtisch seines Vorgesetzen. Eine bereits getrocknete Blutsspur prangte vorwursfoll auf der silbrigen Hülle. Eliah fragte sich warum Maxwell sie nicht entfernt hatte und weshalb er ihm die Thermoskanne durch einen Boten hatte bringen lassen. „Was soll das?“ Sämtliche Fragen die Eliah durch den Kopf geschossen waren lagen in dem forderten Tonfall dieses einen Satzes.
„Was ist dadrin? Warum bin ich nicht gestorben?“ Zorniges Funkeln hatte sich in Eliahs Augen gelegt.
„Das Mondalphabet.“ Maxwell war ruhig. Durch nichts ließ er erkennen, dass ihn Eliahs Erscheinen überraschte.
„Die andere Frage ist nicht so leicht zu beantworten.“ Er machte es sich in seinem ledernen Bürostuhl bequem. Eliah schwieg. Maxwell würde ihm schon noch antworten. Antworten müssen. Eher würde er diesen Raum nicht verlassen.
„Deine Position macht es erforderlich, dass du niemals stirbst.“ Der Alte sah ihn aus blauen, harten Augen an. Trotz seinem greisenhaften Äußeren, das wusste Eliah, ruhte ein wacher Geist in ihm. Er hatte das Alter seines Vorgesetzten mit Methusalem verglichen, aber er wusste nicht, wie alt Maxwell war. Aber eines wusste er mit Sicherheit: Er hatte die Angewohnheit seine Sätze kryptisch zu formulieren. Maxwell liebte es, seinen Gegenüber so lange wie möglich im Ungewissen zu lassen und liebte es ebenso sehr seine Gesprächspartner zu belehren. Also tat Eliah das, was von ihm erwartet wurde, er fragte nach: „Wie soll das funktionieren?“ War das der Anflug eines Lächelns in dem faltigen Gesicht? Eliah war sich nicht sicher. Er hatte Maxwell niemals lachen sehen. Dennoch konnte er spüren, welche Freude es dem Alten bereitete dem Jüngeren etwas zu erklären.
„Es ist nicht einfach zu verstehen.“ Er legte die Fingerspitzen aneinander. Eine Geste die Eliah für so klischeehaft hielt, dass er glaubte Maxwell hätte sie sich mit Absicht angewöhnt. Ebenso wie die Tatsache, dass er in seinem Arbeitszimmer, welches über und über mit Büchern angefüllt war, ausschließlich Kerzen als Lichtspender benutzte.
„Das Leben ist ein Kreislauf“, er nickte, als ob er erst die Worte in seinem Mund testen müsste, prüfen ob sie richtig waren, das wiedergaben, was er zu erklären versuchte. „Ein ständiger Austausch. Menschen sterben, Kinder werden geboren. Für die einen endet das Leben, für die anderen beginnt es.“
Eliah nickte verständnisvoll, obwohl sich in seinem Kopf das Gegenteil abspielte. Völliges Chaos.
„Es ist … schwierig jemanden zu finden, der deine Position ausfüllt. Ich habe keine Lust schon bald deinen Nachfolger suchen zu müssen.“ Er seufzte, als ob er eine schwere Last zu tragen hätte.
„Du hast ja keine Vorstellung davon, wie viele Bewerbungsgespräche ich schon führen musste.“
Eliah nickte abermals verständnisvoll.
„Dass dein Beruf gewisse Gefahren mit sich bringt, muss dabei auch bedacht werden.“ Maxwell richtete sich in seinem Sessel auf, wie er es gerne tat, wenn er etwas Wichtiges erklärte. Ob er nun auf den Punkt kommt? Eliah musste sich konzentrieren, um nicht den roten Faden des Gesprächs zu verlieren. Es zeigte sich wieder einmal, dass Maxwell ihm nicht nur an Jahren überlegen war.
„Im Grunde ist es ganz einfach. Wie sagt man so schön: Jeden Tag eine gute Tat. Und diese gute Tat wird dein Leben retten.“

3. Kapitel - Einst

Müde ließ sich Rashad von seinen Füßen weiter tragen, seine Zehen gruben sich tief in den Sand. Die Sonne brannte heiß auf ihn herab und der Schweiß floss ungehindert von seinem kahlen Haupt den Rücken herunter. Er würde sich gründlich waschen müssen, bevor er in den Tempel zurückkehrte, damit er rein vor seinen Gott treten konnte.
„Oh heiliger Thot, lass mich die nächsten Augenblicke noch erleben.“ Viele Jahre war er nun schon Priester in den Diensten seines Gottes und hatte seitdem selten den Tempel verlassen. Dementsprechend war seine körperliche Verfassung eher ungeeignet für einen Marsch durch die Wüste.
„Es ist nur eine deiner vielen Prüfungen.“ Warum ihn der Mondgott durch den Sand schickte, blieb ihm auch weiterhin ein Rätsel, welches er nicht lösen konnte.
Thot hatte ihn dieses Pergament finden lassen. Es unterschied sich vollkommen von dem Papyrus, welches er kannte. Es fühlte sich beinahe an, wie der Stoff seines Gewandes, anders als das blättrige Schilfpapier, das er sonst mit den großen Taten seines Gottes beschrieb. Mit zittrigen Fingern hatte er es aufgeschlagen, hatte gehofft eine weitere göttliche Geschichte zu finden, doch statt den vertrauten Schriftzeichen hatten sich ihm strichartige Gebilde gezeigt. Eine Schrift, die er nicht lesen konnte und doch wusste er, dass ihm etwas Ungewöhnliches, ja sogar Magisches in die Hände gefallen war. Er hatte sich nach allen Seiten umgesehen und dann das wieder zusammengefaltete Schriftstück in die Falten seines Gewandes geschoben.
Bisher hatte er nur Gerüchte davon gehört, dass sie in anderen Ländern ihr Papyrus aus Stoff herstellten und es Pergament nannten. Eines davon in seinem eigenen Tempel zu finden, war mehr als unwahrscheinlich und noch unglaublicher war, dass es mit Zeichen beschriftet war, die er –Rashad- nicht kannte. Es musste einfach eine Prüfung Thots sein. Seines Gottes. Der Gott der Schreiber und Gelehrten, der Gott des Mondes.
Rashad berührte das Pavianamulett, welches auf seiner Brust hin und her schaukelte. Er musste diese Prüfung einfach bestehen. Er schnaufte. Schon einmal war er diesen Weg gegangen. Thot hatte ihm eine Vision geschickt. Rashad war ihm voller Vertrauen gefolgt, war den langen Weg durch die Wüste gegangen und hatte das Pergament voller Stolz getragen. Thot würde ihn nicht im Stich lassen, ihn führen.
Wie in seiner Vision erklomm er die Düne, das Pergament sicher in den Falten seines Gewandes vor der Sonne geschützt. Wie es ihm aufgetragen worden war, hatte er es in ein tönernes Gefäß gelegt und dieses versiegelt. Es würde die Schriftrolle vor Schaden bewahren. Dann sah er endlich die Oase. Winzig war sie, von drei Palmen umgeben. Durstig ließ er sich am Ufer des kleinen Sees nieder. Schöpfte Wasser und ließ es seine trockene Kehle hinabrinnen. Dann sah er sich um. Hierher hatte ihn die Vision geschickt, da war er sich sicher. Seines Vorhabens gewiss erhob Rashad sich und ging zu der mittleren Palme. Stolz schob sie ihre Wedel in den blauen, klaren Himmel. Hier war die Stelle, die ihm Thot gezeigt hatte. Rashad begann zu graben.
Schweißgebadet erwachte Eliah. Er hatte noch den trockenheißen Duft der Wüste in der Nase, spürte noch die Wärme der ägyptischen Sonne auf seiner Haut. Wie so oft hüllte ihn silbriges Mondlicht ein und plötzlich kam er sich winzig vor. Nur ein kleines Sandkorn in den großen Zahnrädern der Zeit.

Eliah bemerkte nicht, dass der Bus näherkam. Seine Scheinwerfer durchschnitten die Dunkelheit und brachen sich auf dem rauhen Asphalt. Die junge Frau, welche vor ihm ging sah er ebenfalls nicht. Zusehr war er in seine Gedanken vertieft. Es war für heute fast schon zu spät. Nicht mehr lange, dann würde die Rathausuhr den neuen Tag verkünden. Vielleicht Eliahs letzten Tag. Wenn er genauer darüber nachdachte, hatte dieser Gedanke etwas Verlockendes. Etwas Entgültiges. Aber er durfte sich diesem Wunsch nicht hingeben, denn er musste seine Aufgabe erfüllen. Entschlossen klemmte er sich seine Tasche fester unter den Arm. Beinahe war es ihm, als ob er die harte Thermoskanne darin spüren konnte. Vielleicht bildete er sich das aber auch nur ein. Schon zu oft hatten sich seine Gedanken darum gedreht, sodass er sie nicht mehr davon abhalten konnte.
Das Hupen des Busses riss ihn schließlich doch aus der Finsternis seiner Gedanken. Schemenhaft nahm Eliah die Szene vor seinen Augen war. Der schwarze Asphalt, das schockierte Gesicht des Busfahrers und eine junge Frau, die von den Scheinwerfern des Busses erfasst wurde. Ihr weißer Mantel ließ sie geisterhaft wirken. Eliah blinzelte. Ohne Nachzudenken rannte er los. Beinahe sah es aus, als ob sie ein Liebespaar wären, was aufeinander zulief. Doch, als sie sich im Scheinwerferlicht trafen, umarmten sie sich nicht. Stattdessen riss Eliah die Frau zu Boden, warf sich noch im Fallen zur Seite und rollte mit ihr auf den Bürgersteig.
„Geht es Ihnen gut?“ Eliah stand schon wieder auf den Füßen. Unbewusst tastete er nach seiner Tasche, aber sie war noch immer da, wo sie sein sollte.
„Ja. Danke.“ Die Frau schwankte und Eliah hielt sie am Arm fest. Er wollte ihr Leben nicht noch einmal retten. Sie klopfte sich mit den Händen nicht vorhanden Staub von ihren Mantel. „Ich habe den Bus nicht kommen sehen.“ Fahrig strich sie sich eine Haarsträhne aus der Stirn. Langsam wurde ihr Blick klarer, ihr Stand fester.
„Kann ich Sie nach Hause begleiten?“ Höflichkeit. Eliah mahnte sich zur Höflichkeit und zu einem fast echten Lächeln.
„Es geht schon. Danke.“ Sie blickte sich um. „Ich habe es nicht weit.“ Schließlich kroch doch ein Lächeln über ihre Lippen.
„Danke.“, sagte sie noch einmal, bevor sie ihm den Rücken zuwandte und langsam die Straße hinunterging. Eliah bemerkte, dass ihr Mantel schmutzig geworden war. Er fragte sich, ob er sie nicht in ein Krankenhaus hätte bringen müssen, kam dann aber zu dem Schluss, dass sie das nicht zugelassen hätte. Er sah ihr nach und lächelte. Es war doch noch nicht zu spät gewesen. Er hatte sein Leben gerettet. Für heute.

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Beitrag #2 |

RE: Mondalphabet (2/6)
Hi Lady,
wieder Zeit für etwas Kommentar von meiner Seite:

Zitat:doch statt den vertrauten Hyroglyphen
Ich glaube nicht dass ein alter Ägypter seine Schrift als Hieroglyphen bezeichnen würde...

Ansonsten mysteriös...

Die Geschichte der Menschheit ist eine nähere Betrachtung wert!

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Beitrag #3 |

RE: Mondalphabet (2/6)
Moment ... muss er jeden Tag ein Leben retten, um selbst unsterblich zu bleiben? Ich hoffe, das wird später noch klarer. Genauso wie die garantiert absichtlich zwischen den Zeilen platzierte Frage, ob der Priester des Mondgotts nur der erste Empfänger des Pergaments war, oder tatsächlich der heutige Maxwell ist.
Icon_smile

Jetzt kommt noch die Meckertante mit dem Rotstift:

Zitat:Nur die weißen Wände, dass weiße Licht

Trotz seinem greisenhaften Äußeren, dass wusste Eliah

"Das" hier bitte mit nur einem s, denn die s sind abgezählt, wir brauchen sie später ...

Zitat:Gefühl, das alles wieder in Ordnung kommen würde

„Das dein Beruf gewisse Gefahren mit sich bringt, muss dabei auch bedacht werden.“

... und zwar hier. Diese "dass" bitte mit zwei s.

Zitat:vorwursvoll

Vertipper: ein f Icon_wink

Zitat:Er hatte Maxwell niemals lachen sehen.

Gesehen. Weiter unten kommt das fehlende "ge-" in einer wörtlichen Rede vor, da finde ich es als Umgangssprache auch angebracht. Aber anderswo fände ich saubere Grammatik schöner. (Ja ja, ich nehme das altmodisch genau. Ist ja auch nur ein Vorschlag.)

Zitat:„Du hast ja keine Vorstellung davon, wie viele Bewerbungsgespräche ich schon führen musste.“ Eliah nickte abermals verständnisvoll.

Der Absatz sieht aus, als wäre das Eliahs wörtliche Rede. Es ist zwar offensichtlich, dass Maxwell das sagt. Damit man beim Lesen nicht stolpert, würde ich trotzdem einen Umbruch hinter das Anführungszeichen setzen.

Zitat:Aber dann hatte ihm das Schicksal, das wertvollste geraubt

wenn er etwas wichtiges erklärte

dass ihm etwas ungewöhnliches, ja sogar magisches in die Hände gefallen war

hatte dieser Gedanke etwas verlockendes. Etwas entgültiges.

Adjektiv spielt Objekt. Anstandshalber sollte es sich dann auch groß schreiben:
das Wertvollste, etwas Wichtiges, etwas Ungewöhnliches, etwas Magisches, Verlockendes, Entgültiges

Zitat:Hyroglyphen

Hieroglyphen mit ie. Icon_wink

Zitat:und dann, das wieder zusammengefaltete Schriftstück, in die Falten seines Gewandes geschoben.

Ihr weißer Mantel, ließ sie geisterhaft wirken

Diese Kommata kommen wir nutzlos vor. Ich würde sie einfach weglassen.

Zitat:fast schon zuspät

"Zu spät" ist laut Duden nur getrennt erlaubt.

Aufmerksame Grüße
coco


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Beitrag #4 |

RE: Mondalphabet (2/6)
Hallo ihr zwei,

dann will ich mal schauen, was ihr so zu Teil 2 sagt. Icon_wink

@El Lobo:

Zitat:Ich glaube nicht dass ein alter Ägypter seine Schrift als Hieroglyphen bezeichnen würde...

Ich dachte die Schriftzeichen heißen einfach so. Icon_confused Ich schau mir die Stelle mal an, vielleicht find ich noch ein anderes Wort.

Das du es mysteriös findest ist schonmal gut. Danke für deinen Kommentar und fürs Lesen. Icon_wink

@coco:
Zitat:Moment ... muss er jeden Tag ein Leben retten, um selbst unsterblich zu bleiben? Ich hoffe, das wird später noch klarer. Genauso wie die garantiert absichtlich zwischen den Zeilen platzierte Frage, ob der Priester des Mondgotts nur der erste Empfänger des Pergaments war, oder tatsächlich der heutige Maxwell ist.

Öhm, ich fürchte auf die Frage mitd er unsterblichkeit gehe ich nicht weiter ein. Aber es ist tatsächlich so, wie du es sagst: Er muss jeden Tag ein Leben retten, um unsterblich zu bleiben. Icon_wink Deine andere Frage wird aber noch aufgelöst.

Auch dir: Vielen Dank fürs Lesen und fürs Rotstift schwingen. Ich bin ja immer so betriebsblind. Icon_rolleyes Die Vertipper werden natürlich ausgebessert.

Liebe Grüße,
Lady

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Beitrag #5 |

RE: Mondalphabet (2/6)
Hallo Lady, 

Eigentlich wollte ich mir ja noch ein bisschen was aufheben, weil ich morgen auch 12 Stunden Schicht habe, aber dann müssen eben andere dran glauben. Deine Geschichte ist grade so spannend und die Chancen dazu bestehen ja noch. 

Zitat:Ungeduldig ging Cornelius auf dem unbarmherzigen Flur auf und ab. Es gab keinen Schatten in dem er sich hätte verstecken können.
Wie kann ein Flur unbarmherzig sein? Im Sinne von lang und trostlos? Komma nach Schatten

Zitat:Was ist dadrin? Warum bin ich nicht gestorben?“ Zorniges Funkeln hatte sich in Eliahs Augen gelegt.

„Das Mondalphabet.“ 
da drin und ich frage mich das auch. Auch frage ich mich, warum er die Thermoskanne immer noch hat. Ich hätte die zuerst untersucht.
Wusste doch, dass da das Mondalphabet drin ist.  Icon_jump Kann man damit Maren wieder lebendig machen? 

Zitat:Also tat Eliah das, was von ihm erwartet wurde, er fragte nach: „Wie soll das funktionieren?“ 
Der ist aber gehorsam. Was mich ein wenig stört ist, das Eliah sich scheinbar auf eine ganz normale Stelle hin beworben hatte und dann einen sehr außergewöhnlichen Job bekommt. Er könnte etwas mehr fragen, wenn schon nicht Maxwell, dann wenigstens in einem inneren Monolog. Aber er scheint alles hinzunehmen. 

Zitat:Vielleicht Eliahs letzten Tag.
er ist doch unsterblich  Icon_confused

Zitat:Beinahe sah es aus, als ob sie ein Liebespaar wären, was aufeinander zulief. 
Beinahe sah es aus, als ob sie ein Liebespaar wären, das aufeinander zulief. 


Zitat:Er fragte sich, ob er sie nicht in ein Krankenhaus hätte bringen müssen, kam dann aber zu dem Schluss, dass sie das nicht zugelassen hätte.
Wie kommt er zu dem Schluss? 


Zitat: Er sah ihr nach und lächelte. Es war doch noch nicht zu spät gewesen. Er hatte sein Leben gerettet. Für heute.
Er muss also täglich eine gute Tat vollbringen oder er stirbt? Find eich ein wenig unlogisch, wenn er der Hüter des Mondalphabets ist.

Bis auf die angemerkten Stellen echt klasse und deswegen werde ich mir den dritten Teil auch noch zu Gemüte führen. 

LG Persephone

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern

(Friedrich Nitzsche)



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Beitrag #6 |

RE: Mondalphabet (2/6)
Hallo zum zweiten, liebe Persi.


Zitat:Eigentlich wollte ich mir ja noch ein bisschen was aufheben, weil ich morgen auch 12 Stunden Schicht habe, aber dann müssen eben andere dran glauben. Deine Geschichte ist grade so spannend und die Chancen dazu bestehen ja noch.

Na, das ist doch mal ein Lob, wenn es so spannend ist, dass du unbedingt weiter lesen willst. Mrgreen  Aber hey, du kannst dich ja dann mit meinen Antworten beschäftigen. Icon_wink


Zitat:Wie kann ein Flur unbarmherzig sein? Im Sinne von lang und trostlos? 

Ja, ich meine es eher im Sinne von trostlos. Weil die ja immer so hell sind, dass man nichts verstecken kann und noch dazu kahl, sodass man auch seine Gedanken von nix ablenken kann. Aber auch die Formulierung mag ich, weil sie eben keine Mainstream-Formulierung ist und an deiner Reaktion lese ich mal ab, das du trotzdem kapierst, was ich sagen will. Icon_wink


Zitat:Auch frage ich mich, warum er die Thermoskanne immer noch hat. Ich hätte die zuerst untersucht. 

Entweder weil es dumme Bösewichte sind, oder die Tarnung eben gut ist. Icon_wink


Zitat:Kann man damit Maren wieder lebendig machen?

Da sag ich mal nix zu. Icon_wink


Zitat:Was mich ein wenig stört ist, das Eliah sich scheinbar auf eine ganz normale Stelle hin beworben hatte und dann einen sehr außergewöhnlichen Job bekommt. Er könnte etwas mehr fragen, wenn schon nicht Maxwell, dann wenigstens in einem inneren Monolog. Aber er scheint alles hinzunehmen.

Hmm, Eliah ist eher so ein Action-Held. Einer der eher was macht, anstatt sich viele Gedanken zu machen. Und dann ist er natürlich irgendwie fasziniert von dem geheimnisvollen Maxwell. Aber ja, er hätte sich zumindest kurz Gedanken machen müssen, aber das ist mir so nicht in den Sinn gekommen. Ich überlege mir was.

Zitat:
Zitat:Vielleicht Eliahs letzten Tag.

er ist doch unsterblich  [Bild: icon_confused.gif]

Weil er doch erst noch ein Leben retten muss.


Zitat:
Zitat:Er fragte sich, ob er sie nicht in ein Krankenhaus hätte bringen müssen, kam dann aber zu dem Schluss, dass sie das nicht zugelassen hätte.

Zitat: Wie kommt er zu dem Schluss?

Na, weil sie so entschlossen und unverletzt aussieht?


Zitat:Er muss also täglich eine gute Tat vollbringen oder er stirbt? Find eich ein wenig unlogisch, wenn er der Hüter des Mondalphabets ist.

Was ist denn daran unlogisch? Ich wollte einfach mal weg von dem: Weil er die Aufgabe hat, ist er unsterblich. Und ich wollte für die Unsterblichkeit eine Erklärung finden, bzw. ihn mit dieser "Verwundbarkeit" doch noch ein Stück menschlich lassen.

Liebe Grüße,
Lady

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