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Motivationsprojekt das 13. Anmelde- und Plauderthread
Beitrag #71 |

RE: Motivationsprojekt das 13. Anmelde- und Plauderthread
@ Lanna:
Wie punktgenau willst du an der Idee mit der Flasche festhalten? Wenn du schon das Space-Handy hast, könnte man das vielleicht auch anders angehen, sofern jemand dabei ist, der halbwegs was von Elektronik versteht. Konsole aufschrauben, Handy aufschrauben, Kabel so verbinden, dass Strom vom Alarm in den Stromkreis fließt, der aktiviert wird, wenn der Knopf gedrückt wird. Also quasi so, wie  IEDs gebastelt werden (Hallo, liebe NSA.)
Caveat: Ich hab schon mal einen Rechner zusammengebaut, aber darüber hinaus nahezu null Ahnung von Elektrik. Müsste man sich also vielleicht noch etwas tiefer einlesen. Aber vielleicht hilft es, in diese Richtung zu denken. Manchmal hat man schlicht Problemlösungsscheuklappen vor Augen, da spreche ich aus Erfahrung :D

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Beitrag #72 |

RE: Motivationsprojekt das 13. Anmelde- und Plauderthread
So, nun beginne auch ich. Für heute steht an, die Motivation meines Bastards herauszuarbeiten und dazu hätte ich direkt mal eine Frage an euch: ich habe für dieses Buch geplant, die Motivation meines Protagonisten schon im ersten der sieben Teile herauszuarbeiten, weil ich mich intensiv dem Fehler des besagten Weltbilds widmen will und dieser sein wahres Gesicht auch nur einem für ihn würdigen Gegenüber zeigt, von denen es nicht so viele gibt. Findet ihr das prinzipiell gut oder wollt ihr die Motivation der Charaktere erst im Laufe der Geschichte herausfinden? Andersrum: kennt ihr die Motivation eurer Charaktere am Anfang überhaupt schon oder arbeitet ihr diese erst während der Geschichte heraus?

"Für den Freund der Aufhellung behalten Wort und Begriff des >Volkes< selbst immer etwas Archaisch-Apprehensives und er weiß, dass man die Menge nur als >Volk> anzureden braucht, wenn man sie zum Rückständig-Bösen verleiten will. Was ist vor unseren Augen, oder auch nicht just vor unseren Augen nicht alles geschehen, was im Namen Gottes, oder der Menschheit, oder des Rechtes nicht wohl hätte geschehen können!"
Thomas Mann, Doctor Faustus (1947)

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Beitrag #73 |

RE: Motivationsprojekt das 13. Anmelde- und Plauderthread
@slainte
Zitat:Alles, was nicht die Handlung voranbringt, wird rigoros gestrichen, so ist der Plan.
Uff, und das schaffst du? Respekt.
Ich fang gar nicht an, drüber nachzudenken, was bei Kumen rauskommen würd, wenn ich alles Handlungsunrelevante streichen würd. Eine Kurzgeschichte vermutlich Icon_ugly 

@Flaschenknopfvorrichtung
Ja, ich hab eine eckige Flasche im Kopf (Reinigungsmittel, diese Duschkabinensprühdosen) und das Handy würde auf der langen Seite hochkant unter dem Flaschenkopf stehen. Hingestellt bekommt man das auf jeden Fall so, das ergab ein schneller Test, ob der Vibro-Alarm das tut, was ich mir vorstelle, hab ich noch nicht geprüft (zum Teil aus Angst um das Handy *lach*).
Also die Oberseite des Tisches, das aufstellte Handy und die schräge Flasche würden ein Dreieck ergeben, wobei sich der zu drückende Knopf auf der Tischfläche unter der Flasche befinden würde, so dass die Flasche einfach mit der Breitseite drauffällt.

rex schrieb:Ich hab das grad mal kurz ausprobiert.
Mrgreen ach, super, danke! "Cool" muss es echt gar nicht sein, nur sollte es beim Leser halt nicht den Reflex "Was fürn Scheiß!" auslösen ... und es passt halt so gar nicht in das fancy Raumschiffgedöns, das ich sonst so hab.

Saryn schrieb:Wie punktgenau willst du an der Idee mit der Flasche festhalten?
Sobald ich was besseres hab, ist die Flasche Geschichte Icon_ugly Problem ist nur: Was besseres finden.
Über die Elektronik / Programmierung würde ich nur im allernötigsten Notfall gehen wollen, aus Gründen ... puh, kompliziert.
Also Person A könnte ich die nötige Fachkompetenz irgendwie unterstellen (wobei es selbst für ihn ziemlich an den Haaren herbeigezogen wäre, wenn er da erfolgreich rumdoktern könnte, allerdings möchte ich nicht, dass dieser Knopf allzu leicht von außen manipulierbar ist. (Und eigentlich hat Person A schon genug Probleme gelöst und sollte es Person B überlassen, die Idee zu bekommen. Person B hat aber wiederum nix mit Elektronik am Hut. Zumindest nicht mit dieser hier.)
Also so eine MacGyver-Idee wäre mir schon lieber als die technisch versierte.

Zur Auswahl stand auch noch, dass die beiden sich mit Hilfe eines Robotor-Greifarms (den ich irgendwo organisieren könnte) eine Vorrichtung bauen, die an den Handy-Alarm gekoppelt ist und den Knopf bedient, aber ich bin nicht sicher, ob das nicht zu zeitaufwändig wäre sowas zu bauen/programmieren/herzurichten. Sollte nämlich auch maximal 10 Minuten dauern, das alles aufzubauen und zu testen.

(Hätte ich nicht noch eine (hoffentlich) spannende Szene mit Person A geplant, von der ich eigentlich nicht weg will, würd ich A definitiv sterben lassen. Viel weniger Aufwand und viel unkomplizierter *hmpf*

@rex
Zitat: Da ich das Buch jetzt auch nicht künstlich kleinhauen will, habe ich beschlossen, es einfach zu splitten. Dann habe ich auch genug Geschenkmaterial für Weihnachten und den nächsten Geburtstag.
Nicht, dass du ein zweiter Dreadnoughts wirst und dein Werk sich auch in zehn Jahren noch ständig erweitert! Mrgreen

Zitat:Findet ihr das prinzipiell gut oder wollt ihr die Motivation der Charaktere erst im Laufe der Geschichte herausfinden? Andersrum: kennt ihr die Motivation eurer Charaktere am Anfang überhaupt schon oder arbeitet ihr diese erst während der Geschichte heraus?
Ich hab schon beides gelesen (Motivation bekannt / unbekannt) und mag beides, solange es gut gemacht ist. Also so ein bisschen will ich schon am Anfang verstehen, warum der Charakter Dinge tut, aber das muss nicht im Detail sein.
Bei Sturmwelten zum Beispiel ist die Hauptperson auf der Flucht, hat manchmal Albträume und ist oft misstrauisch. Man erfährt lange nicht, wovor er wegläuft, was ihn dazu getrieben hat, ein Vagabund zu werden, und trotzdem versteht man aber, wie er seine Entscheidungen trifft.
Dagegen hab ich neulich Weltensturm gelesen (ja, das mit den Titeln ist mir dann auch aufgefallen *lach*), da ist von Anfang an klar, dass die Hauptperson ein loyaler, ehrenhafter und vorbildlicher Captain ist, und dass ihn seine Vergangenheit antreibt. Man erfährt auch recht schnell, was ihm in der Vergangenheit zugestoßen ist. Trotzdem ist es nicht langweilig oder vorhersehbar oder so.

Wenig überraschend mache ich mir über die Motivation meiner eigenen Charaktere wenig Gedanken. Bei Kumen hab ich es mir eh leicht gemacht, da ist die Grundmotivation von allen: "Überleben" Icon_ugly - ich hab eine Person, die eine andere um jeden Preis beschützen will, das lass ich auch sehr deutlich durchscheinen und finde das wichtig, um diesen Charakter zu verstehen. Oder bei meinem Ork Hitoro ist von Anfang an klar, dass seine Familie ihn antreibt, dass er sie versorgen/beschützen will, bzw. dann später im Verlauf einfach nur wiedersehen.
Bei den Antagonisten dagegen bin ich noch unsicher, inwieweit ich die Motivation einarbeite, wie viel ich dem Leser direkt erzähle und wie viel indirekt bleibt.

Also ich hab beim Lesen nichts dagegen, die Motivation der Personen schon früh zu erkennen, aber solange es nicht in Geheimniskrämerei ausartet, les ich auch die verborgene Motivation recht gerne Icon_wink

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Beitrag #74 |

RE: Motivationsprojekt das 13. Anmelde- und Plauderthread
@rex:
Zitat:kennt ihr die Motivation eurer Charaktere am Anfang überhaupt schon oder arbeitet ihr diese erst während der Geschichte heraus?

Gute Fragen erkennt man daran, dass die einfachste Antwort ein klares und deutliches Jein ist.
So sehr es mir auch wie eine Ausrede vorkommt, muss ich sagen, dass es absolut auf den Kontext ankommt. Ich möchte beispielsweise nicht, dass der allwissende Erzähler mir alles erklärt. Als Leser sollte ich aber auch nie das Gefühl bekommen, Handlungen zu erleben, die keinen Sinn machen. Was nicht heißt, dass man den Leser nicht über die Motivation von Ereignissen im Dunkeln lassen soll.
Du merkst schon, sonderlich klar wird meine Antwort nicht.
Sagen wir es so: Wenn ich ein Gefühl dafür kriege, was einen Charakter ausmacht, muss ich nicht im ersten Satz auf der ersten Seite aufs Brot geschmiert kriegen, warum er ist, wie er ist. Das heißt aber nicht, dass ich es nicht wissen will.
Beispiel: Als der Protagonist in einer Gasse von Dieben überfallen wird, kommt ihm Batman zur Hilfe. Daraus erfahre ich, dass Batman die Schwachen und Unschuldigen beschützt. Warum er das tut (tote Eltern, Fledermausfetisch, bla bla bla) kann ich aber gerne erst nachher erfahren.
Dazu kommt, dass Motivationen möglicherweise den Charakteren selbst auch erst im Laufe der Handlung bewusst werden können - und das wiederum kann Motivation sein, sich zu ändern.

@Lanna:

Zitat:Ich find es immer spannend, wenn du Dinge über Schreibtheorie fragst oder erzählst - dann komm ich mir zwar immer wie der Mega-Laie vor, aber es ist echt interessant zu erfahren, wie anders du (und auch andere hier) ans Schreiben rangehst als ich.
Wenn ich den Eindruck erwecke, mehr Ahnung zu haben, was ich hier eigentlich tue als du, muss ich dir leider gestehen, dass du dich irrst :D
Über viele Sachen, die ich hier so von mir gebe, bin ich mir sicher, bis ich vorm weißen Blatt sitze.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass das Studium zwar das Auge für viele Sachen schärft, aber in der Praxis mitunter eher hinderlich ist. Ich mein, wie viel Literaturprofessoren schreiben gute Romane?
Und weder bin ich Professor, noch gebe ich momentan sonderlich viel auf meine Schreibe.
Zu der ich jetzt mal zurückkehren werde Write

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Beitrag #75 |

RE: Motivationsprojekt das 13. Anmelde- und Plauderthread
F*cking finished for today. Ist noch einiges Stückwerk bei, aber hey ... das ist ein Proble für Zukunfts-Saryn.

Ich wünsche euch allen eine gute Nacht und morgen frohes Schaffen.

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Beitrag #76 |

RE: Motivationsprojekt das 13. Anmelde- und Plauderthread
Zitat:Andersrum: kennt ihr die Motivation eurer Charaktere am Anfang überhaupt schon oder arbeitet ihr diese erst während der Geschichte heraus?
Ich finde, es ist wichtig, dass die Charas - und zwar alle - überhaupt eine Motivation haben. Keiner tut irgendwas im Leben ohne Motivation, und sei es, dass diese nur aus Langeweile besteht. Charas, die entsprechend ausgearbeitet sind, wirken für mich einfach authentischer.
Wenn mir ein Chara vorgestellt wird, ist er ja nicht plötzlich einfach da sondern hat einen Hintergrund, eine Sozialisation, eine Vergangenheit, ein Umfeld und Ziele und Wünsche. Die hat er auch, ohne dass die Geschichte bereits in Gang gesetzt wurde. Die ihn prägen! Ereignisse, die dann eintreten, zwingen die Charas, darauf zu reagieren und in der Regel ändert sich die Motivation dann entsprechend - sofern sie für die Handllung denn wirklich notwendig sind. An der Stelle erkennt man meistens, ob ein Chara überhaupt in Erscheining treten muss oder ob die Geschichte auch ohne ihn funktioniert.
Als Leser muss ich nicht von Anfang an wissen, was die Charas antreibt, für kleine Nebenrollen muss ich das überhaupt nicht genau wissen, wohl aber merke ich ziemlich schnell, wenn der Autor das auch nicht weiß Icon_fies .  Motivationen können sich innerhalb einer Geschichte ändern, sie tun es fast immer (selbst eine starrköpfige Scarlett O'Hara musste irgendwann eine Veränderung durchlaufen, sonst hätte sie alles verloren). Ich finde die Geschichten sogar spannender, wo sich die Motivation mehrfach ändern muss, weil die betroffenen Charas zwangsläufig eine spannende Entwicklung durchlaufen, weil sie so arg bedrängt werden. Übrigens muss sich nicht notwendiger Weise ein Ziel ändern, aber die Gründe, warum es unbedingt erreicht werden muss, können wechseln - nach dem Motto: Jetzt erst recht!

Bei mir kommt jedenfalls kein Chara einfach aus der Luft geflogen sondern jeder hat seinen eigenen Hintergrund - einige nur sehr vage, andere in allen Details ausgearbeitet - je nach Wichtigkeit.
Na ja, es hat ja einen Grund, warum es bei mir offenbar nicht so richtig vorwärts geht - scheinbar Mrgreen Aber es geht vorwärts, nur eben sehr langsam  Icon_jump .
Und weiter geht es im Text Write


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Beitrag #77 |

RE: Motivationsprojekt das 13. Anmelde- und Plauderthread
Saryn schrieb:Wenn ich den Eindruck erwecke, mehr Ahnung zu haben, was ich hier eigentlich tue als du, muss ich dir leider gestehen, dass du dich irrst :D
Oha - da müssten wir aber erstmal drüber reden, wie wenig Ahnung ich tatsächlich von dem habe, was ich tue Icon_ugly Mrgreen
Aber stimmt schon, zu viel Theorie muss nicht immer hilfreich sein. Ich mein, ich les unheimlich gerne Schreibtipps und so, und denke drüber nach, wo ich beim Schreiben was automatisch richtig mache ... aber zu viel drüber nachdenken, was ich besser/"richtiger" machen könnte, will ich eigentlich nicht, weil ich dann vor lauter Konjunktiv gar nicht mehr zum Schreiben käme.
Im Moment bin ich echt einfach nur froh, wenn Kumen in der Rohversion fertig ist. Ich versuche sogar, dass es mir egal ist, wie verkrüppelt der Spannungsbogen am Ende aussieht - aber ein bisschen Autorenstolz hab ich dann doch Icon_lol


@Schreiben
Ich leg dann gleich mal los (sobald ich mich durch meine Lesezeichen und youtube geklickt habe und mich geeinigt habe, ob ich die Szene nochmal komplett von vorne anfange oder weiter dran rumflickschustere)
Noch jemand da?

EDIT: Gerad mit slainte überschnitten Wave *lesen geh*

Zitat:Bei mir kommt jedenfalls kein Chara einfach aus der Luft geflogen
Meine Charaktere hat der Storch gebracht Mrgreen

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Beitrag #78 |

RE: Motivationsprojekt das 13. Anmelde- und Plauderthread
Hi Lanna Wave 
und da stecke ich auch schon im nächsten Konflikt: Die Handlung funktioniert einfach nicht, wenn die Gründe nicht eindeutig nachvollziehbar sind, seufz! Ich habe zwar Gründe, Etir tun zu lassen, was er tun soll, aber die sind mir teilweise nicht stark genug. Und ganz problematisch ist es, wenn es gar kein Problem wäre, wenn er einfach was anderes macht - dann bricht mein Konzept zusammen, weil es nicht entscheidend ist, was er warum tut und das Ganze dann langweilig wird.
Und das ist gerade der Fall in einer Schlüsselszene. Er ist nicht verzweifelt genug, um das tun zu müssen. Ich brauche eine Katastrophe, die über ihn hereinbricht, die kein Zufall ist und sich nahtlos in das Geschehen integriert. Also den perfekten Grund Icon_lachtot .
Ich bin mir sicher, die Idee kommt schon noch, aber vielleicht zu spät für das MoPro. Ich grüble und mach erstmal an anderer Stelle weiter.


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Beitrag #79 |

RE: Motivationsprojekt das 13. Anmelde- und Plauderthread
Ich kann sowas von mit dir mitfühlen, slainte. Hab mich die letzten zwei Tage ja auch mit Charaktermotivation rumgeschlagen. Letztendlich hab ich mein Problem gelöst, indem ich die äußeren Umstände geändert habe, der Auslöser also nicht mehr im Charakter lag, sondern ihm von außen aufgezwungen wurde. Hat dann natürlich einige neue Probleme mit sich gebracht, aber die Szene wirkt jetzt weniger konstruiert auf mich.

Ich persönlich find es aber immer hilfreich, wenn ich irgendwo hänge, die Szene erstmal beiseite zu legen (auch gedanklich) und dann zwei oder drei Tage später nochmal mit möglichst unbeeinflussten Blick draufzusehen.
Wobei mir auch fast immer eine Idee kommt: wenn ich meinem Mann mein Problem zu erklären versuche.
Er kann da nicht wirklich was zu beitragen meistens, weil der Kontext fehlt und alles, aber allein das aussprechen und dann n bissl Input von jemandem, der die Szene gaaanz anders sieht als ich - da macht es bei mir oft *klick* manchmal auch erst mit zwei Stunden Verzögerung Icon_ugly  und ich hab plötzlich einen komplett neuen Ansatz. (Auch wenn ich grundsätzlich bei jeder Idee meines Mannes erstmal sage: Nee, passt so nicht, geht nicht, kann ich nicht machen. *lach*

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Beitrag #80 |

RE: Motivationsprojekt das 13. Anmelde- und Plauderthread
Danke für Dein Mitgefühl, das tut gut! Und motiviert. Und jetzt habe ich eine coole Idee, die völlig neue Möglichkeiten aufwirft - mit all ihren Problemen und Änderungen, aber was soll's, wenn's cool ist Icon_ugly .
Shamsi wird eine Frau. Und noch viel mehr. Sie wird Etir begleiten, so wie es scheint, aber mehr will ich nicht spoilern. Aus meiner Kriegsgeschichte entwickelt sich die Geschichte zweier Familien, die auf's Engste miteinander verwoben sind. Damit löse ich gerade eine Sackgasse auf - wahrscheinlich, um in zehn Minuten in der nächsten zu stecken lol!
Ja, das stimmt, wenn ich mal mit Leuten über meine Probleme reden kann, dann lösen sie sich manchmal fast im gleichen Moment auf, weil mir was einfällt. Allerdings kommt das nicht oft vor, weil die meisten meiner bekannten sich nicht für meine Geschichte interessieren. Mein Bär schon gar nicht - jedenfalls nicht inhaltlich. Der wird noch leiden, wenn ich bei der Überarbeitung tage- und wochenlang in meinem Zimmer hocke Mrgreen .
Zitat:Hat dann natürlich einige neue Probleme mit sich gebracht, aber die Szene wirkt jetzt weniger konstruiert auf mich.
Dann war's ne gute Änderung!


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