Es ist: 24-05-2022, 22:51
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Worte, die es wert sind, geteilt zu werden
Beitrag #21 |

RE: Worte, die es wert sind, geteilt zu werden
Mir hat es das titelgebende Shakespeare-Zitat zu Beginn von Schöne neue Welt (A. Huxley) sehr angetan:

O Wunder!
Was gibt’s für herrliche Geschöpfe hier!
Wie schön der Mensch ist!
Schöne neue Welt,
die solche Bürger trägt!


Weiß zufällig jemand, aus welchem Stück das ist? Icon_smile

... und von den wundersamsten Wegen bleibt uns der Staub nur an den Schuhen. (Dota Kehr)
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Beitrag #22 |

RE: Worte, die es wert sind, geteilt zu werden
Google ist dein Freund:
Zitat:O Wunder! Was gibt`s für herrliche Geschöpfe hier! Wie schön der Mensch ist! Schöne neue Welt, Die solche Bürger trägt! -Shakespeare: Der Sturm

Icon_smile

... weil das Leben seltsame Wege geht ...

Der Sprung über den eigenen Schatten gelingt leichter,
wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.
(unbekannt)

Eine Schattengestalt und ihre Schattengedanken


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Beitrag #23 |

RE: Worte, die es wert sind, geteilt zu werden
Ach, deswegen stand das bei Google immer mal dazwischen, dachte, das wäre was anderes. Tja, manchmal Wald und Bäume Icon_confused
Danke dir :D

... und von den wundersamsten Wegen bleibt uns der Staub nur an den Schuhen. (Dota Kehr)
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Beitrag #24 |

RE: Worte, die es wert sind, geteilt zu werden
Sollte mir irgendwann mal ein Mann einen ernstgemeinten Antrag machen wollen, sollte der genau so aussehen:

Zitat:"Ich liebe dich", sagte er und blickte ihr in die Augen, um zu erforschen, was sich darin widerspiegelte. "Ich möchte mein Leben mit dir verbringen und, wenn du möchtest, Kinder mit dir haben, mit dir zusammen erleben, wie die Jahreszeiten verstreichen. Ich möchte dich heiraten, denn ich will, dass du nicht nur meine beste Freundin und Geliebte, sondern dazu auch noch meine Ehefrau bist. Ich möchte dein Ehemann sein."
(Lucivar zu Marian, Die schwarzen Juwelen IV von Anne Bishop)


Schlicht und einfach, aber doch alles beinhaltend, worauf es in einer Ehe ankommt (neben den steuerlichen Vorteilen ^^).

... weil das Leben seltsame Wege geht ...

Der Sprung über den eigenen Schatten gelingt leichter,
wenn wir ihn für jemanden wagen,
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Beitrag #25 |

RE: Worte, die es wert sind, geteilt zu werden
Der "Nachtzug aus Lissabon" von Pascal Mercier ist eine Fundgrube für Zitate. Hier möchte ich eine längere Passage zitieren, die mich beschäftigt hat - besonders der letzte, von mir hervorgehobene Teil hat mich nicht wieder losgelassen ... wem's zu lang zum Lesen ist - der letzte Absatz ist ein Muss, der Rest ist weniger wichtig.
Da der Protagonist, der hier am Wort ist, die alte Rechtschreibung verwendet, ist alles eins zu eins übernommen. Sonstige Fehler gehen aber alle auf meine Kappe Icon_wink

Zitat:Geht es den Anderen auch so: daß sie sich in ihrem Äußeren nicht wiedererkennen? Daß ihnen das Spiegelbild wie eine Kulisse voll von plumper Verzerrung vorkommt? Daß sie mit Schrecken einen Abgrund bemerken zwischen der Wahrnehmung, die die Anderen von ihnen haben, und der Art, wie sie sich selbst erleben? Daß die Vertrautheit von innen und die Vertrautheit von außen so weit auseinander liegen können, daß sie kaum mehr als Vertrautheit mit demselben gelten können?

Die Ferne zu den Anderen, in die uns dieses Bewußtsein rückt, wird noch einmal größer, wenn uns klar wird, daß unsere äußere Gestalt den Anderen nicht so erscheint wie unseren eigenen Augen. Menschen sieht man nicht wie Häuser, Bäume und Sterne. Man sieht sie in der Erwartung, ihnen auf bestimmte Weise begegnen zu können und sie dadurch zu einem Stück des eigenen Inneren zu machen. Die Einbildungskraft schneidet sie zurecht, damit sie zu den eigenen Wünschen und Hoffnungen passen, aber auch so, daß sich an ihnen die eigenen Ängste und Vorurteile bestätigen können. Wir gelangen nicht einmal sicher und unvoreingenommen bis zu den äußeren Konturen eines Anderen. Unterwegs wird der Blick abgelenkt und getrübt von all den Wünschen und Phantasmen, die uns zu dem besonderen, unverwechselbaren Menschen machen, der wir sind. Selbst die Außenwelt einer Innenwelt ist noch ein Stück unserer Innenwelt, ganz zu schweigen von den Gedanken, die wir uns über die fremde Innenwelt machen und die so unsicher und ungefestigt sind, daß sie mehr über uns selbst als über den Anderen aussagen. [...] Es wird unweigerlich ein Zerrbild sein, was sich der [...] Fremde von meinem Spiegelbild macht, und sein Gedankenbild von meiner Gedankenwelt wird Zerrbild auf Zerrbild türmen. Und so sind wir uns doppelt fremd, denn zwischen uns steht nicht nur die trügerische Außenwelt, sondern auch das Trugbild, daß von ihr in jeder Innenwelt entsteht.

Ist sie ein Übel, diese Fremdheit und Ferne? Müßte uns ein Maler mit weit ausgestreckten Armen darstellen, verzweifelt in dem vergeblichen Versuch, die Anderen zu erreichen? Oder sollte uns sein Bild in einer Haltung zeigen, in der Erleichterung darüber zum Ausdruck kommt, daß es diese doppelte Barriere gibt, die auch ein Schutzwall ist? Sollten wir für den Schutz dankbar sein, den uns die Fremdheit voreinander gewährt? Und für die Freiheit, die sie möglich macht? Wie wäre es, wenn wir uns ungeschützt durch die doppelte Brechung, die der gedeutete Körper darstellt, gegenüberstünden? Wenn wir, weil nichts Trennendes und Verfälschendes zwischen uns stünde, gleichsam ineinanderstürzten?

Ich bin ein Fragezeichen
kein Punkt
- Rose Ausländer -

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Beitrag #26 |

RE: Worte, die es wert sind, geteilt zu werden
Ja, kenne ich!

Ich mach das dann so, dass ich einen Bleistift zücke und mir diese Abschnitte im Buch unterstreiche und mit Klebezettel versehe. Manchmal mache ich dann anmerkungen zu dem Abschnitt. Das ist auch der Grund, wieso ich mir keine Bücher mehr ausleihe. Ich kaufe sie selber, weil ich dann mir darin Notizen machen kann.

Und mit Bleistift, weil ich die Bücher nicht versauen will. Ich kann das ja dann wieder ausradieren, wenn mich das stört und dann hab ich wieder ein sauberes Buch vor mir liegen.

Oder was ich auch ganz gerne tue, ich merke sie mir. Aber nicht nur aus Büchern, sondern auch aus Filmen.

:icon_thumbs1:

LG
Leony


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Beitrag #27 |

RE: Worte, die es wert sind, geteilt zu werden
In dem Film, den ich vorgestern Abend im Ersten gesehen habe (Titel schon wieder vergessen, war auch nicht so besonders), gab es einen Satz, den ich unheimlich schön fand:
Zitat:Sie ist nicht in meinem Kopf – sie ist in jeder einzelnen Faser, aus der ich bestehe.
Oder so ähnlich. Müsste Zuhause noch mal nachgucken, da hab ich’s aufgeschrieben ^^

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Beitrag #28 |

RE: Worte, die es wert sind, geteilt zu werden
Wenn ein Punkt eine Mauer ist, dann ist ein Doppelpunkt eine Tür.
(Walter Moers - Die Stadt der träumenden Bücher)

... weil das Leben seltsame Wege geht ...

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Beitrag #29 |

RE: Worte, die es wert sind, geteilt zu werden
Ein Freund von mir liest gerade Walden oder Das Leben in den Wäldern von Henry David Thoreau, weswegen ich in den letzten Tagen öfter mal hineingelesen habe. Ein Satz klebt mir seit Tagen im Kopf, ich grinse immer noch darüber:
Zitat:Als ob man die Zeit totschlagen könnte, ohne dabei die Ewigkeit zu verletzen.

Schreit fast nach Inspiration Icon_wink.

... und von den wundersamsten Wegen bleibt uns der Staub nur an den Schuhen. (Dota Kehr)
Avatar von Eddie Haspelmann

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Beitrag #30 |

RE: Worte, die es wert sind, geteilt zu werden
Hab ich gerade entdeckt:

Zitat:»Man sollte Bücher verbieten, damit sie mehr gelesen und beachtet werden.« (Albert Camus)

Quelle

... weil das Leben seltsame Wege geht ...

Der Sprung über den eigenen Schatten gelingt leichter,
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