Es ist: 22-11-2019, 08:56
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Könige der Prärie - 17. Teil
Beitrag #1 |

Könige der Prärie - 17. Teil
Katie bemerkte, dass jemand hinter ihr stand. Auch wenn sie sein Gesicht nicht sehen konnte, so spürte sie die Wärme seines Körpers im Rücken. Automatisch bedeckte sie ihre Blöße mit Armen und Händen. Allerdings nur, weil man sie es im Kloster so gelehrt hatte und nicht etwa aus Scham. Vor Sakima brauchte sie sich nicht zu genieren.
„Du hast mir das Leben gerettet“, hörte sie seine angenehm raue Stimme hinter sich.
„Du mir meines schon zweimal“, antwortete sie scheinbar ruhig, während ihr Herz bis zum Hals schlug. Sakimas Nähe brachte sie fast um den Verstand.
„Wie du sicherlich weißt, bin ich der Todfeind der Apachen, des Stammes, zu dem dein Vater gehört.“
Auf Katies Armen zeigte sich Gänsehaut, die allerdings nicht vom kalten Wasser herrührte. „Mein Feind bist du nicht und außerdem hat jeder das Recht zu leben. Wer bin ich, dass ich darüber entscheide?“
„Sagt das dein Gott? Der Gott der Christen?“ Katie überraschte die plötzliche Bitterkeit in seiner Stimme.
„Meine Krieger behaupten, dass du zu den weißen Soldaten gehörst?“ Es war eine Frage. Er schien sie auf die Probe stellen zu wollen und erfahren, ob sie die Wahrheit sprach.
„Ich war ihre Gefangene.“ Katie nahm einen tiefen Atemzug, der nicht nötig war, weil sie fürchtete, der Lakota würde ihr nicht glauben. Es war seine Nähe, beinahe berührten sich ihre Körper und erzeugte eine sie süß quälende Spannung. „Ich war ihre Gefangene. Sie wollten mich in Santa Fe an den Galgen bringen, weil ich drei ihrer Leute getötet habe.“
Über Sakimas Gesicht huschten Erstaunen und Bewunderung.
„Was hattest du im Fort zu suchen?“, bohrte er weiter. Katie war sich ganz sicher, dass er wusste, warum sie dort gewesen war und lediglich die Wahrheit aus ihrem Mund hören wollte. Wie zufällig streiften sich ihre Körper. Sie biss die Zähne zusammen. In ihrem Innersten breitete sich eine Wärme aus, die die Nonnen als von Satan persönlich gegeben bezeichnet hätten. Sie wehrte sich gegen die Versuchung, einfach nachzugeben.
„Yuma und Sina befreien“, sagte sie mit belegter Stimme. „Die beiden waren auf der Suche nach…, nun auf der Suche nach etwas, das von großem Wert für die Apachen ist.“
Leise knirschte Sakima mit den Zähnen. „Was ist es?“, fragte er hart. Katie biss sich auf die Lippen. Bei aller Zuneigung zu dem Lakota wollte sie nicht zu viel verraten. Sie spürte seine Nähe. Sie machte sie wahnsinnig. Einen Moment dachte sie daran, wie es wäre, sich umzudrehen und sich in seine Arme zu stürzen. Einmal schon waren sie sich so nahe gekommen. Damals hatte er ihr die Klinge seines Messers an den Hals gedrückt.
„Wie dem auch sei. Meine Krieger wünschen deinen Tod.“
Katie schluckte schwer. Zum zweiten Mal binnen einer Woche trachteten ihr anderen Menschen nach dem Leben.
„Ich bin aber anderen Sinnes“, fuhr Sakima fort. Katie stieß scharf den Atem aus. „Deswegen werde ich dich zuerst einmal mit zum Dorf der Lakota nehmen und dann entscheiden, was mit dir geschieht.
Er legte ihr eine Decke um die Schultern. Katie wickelte das Tuch um sich, dankbar, nicht mehr direkt Sakimas Wärme spüren zu müssen, die sie fast zur Raserei trieb. Sie war kaum in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen.
Sie wandte sich zu ihm um. Seine Wunde verheilte gut. Eine weitere Narbe auf seinem Körper, der so jung an Jahren, doch schon zahlreiche Kämpfe ausgefochten hatte.
„Was geschieht mit mir?“, fragte sie leise und die Frage bezog sich nicht nur auf Sakimas Pläne.
Er legte einen Zeigefinger auf ihr Kinn. „Ich weiß es noch nicht. Wir brechen heute noch auf. Muss ich dich fesseln?“
Sie schüttelte den Kopf. „Ich verspreche, ich werde nicht versuchen, zu flüchten.“
Sie folgte ihm aus dem Fluss. Taktvoll ging Sakima allein zu seinen Kriegern zurück, damit Katie sich in Ruhe ankleiden konnte.
Seine Stammesbrüder begrüßten ihn mit wissendem Grinsen und machten entsprechende Bemerkungen in ihrer Muttersprache.
Katie beugte sich über den Strauß in ihren Händen und atmete den würzigen Duft des wilden Salbeis, der hier üppig wuchs, tief ein. Unweit des Lakotadorfes wuchsen die Heilkräuter wie in einem riesigen Garten, den Gott persönlich angelegt hatte. Schwester Agathe, die im Kloster für den Küchen- und Kräutergarten verantwortlich gewesen war, wäre vor Freude das Herz übergelaufen.
Katie setzte sich ins weiche Moos und hing alten Erinnerungen nach. Trotz des streng klingenden Namens war die ältere Nonne eine weichherzige und liebenswürdige Frau, die Katie nicht nur in der Heilkunde unterrichtete, sondern sie auch so manches Mal vor den Schlägen der Mutter Oberin bewahrte. Leider war sie kurz vor Katies Weggang aus dem Kloster verstorben. Nachdenklich schaute die junge Frau auf den Strauß in ihrer Hand. Irgendwie war es wie in der griechischen Mythologie bei dem Pferdewesen Chiron, der jeden heilen konnte, außer sich selbst. Schwester Agathe hatte viele Menschen, ob Mitglieder des Klosters oder nicht, wieder gesund gemacht, doch als die Reihe an sie kam, versagte jegliche Medizin und der Allmächtige berief sie zu sich. Für ihre Tränen hatte Katie wieder Schläge erhalten.
„Sie ist jetzt an einem besseren Ort. Neide ihr das nicht“, hatte die Mutter Oberin streng befohlen.
Nur wenige Schritte von Katie entfernt rupfte Harlekin frisches Gras. Dieses Pferd aß wirklich bei jeder Gelegenheit. Immerhin gönnte er ihr von Zeit zu Zeit einen Blick über die Schulter, als wolle er sich vergewissern, dass sie noch da sei. Hinter ihrem Rücken befand sich das Dorf der Lakota. Sakima behandelte sie recht großzügig. Katie war es erlaubt, sich frei zu bewegen, solange sie sich nicht weiter entfernte, als sie die Zelte des Stammes noch sehen konnte und bei Einbruch der Nacht wieder zurück im Dorf war. So war es ihr dann möglich, einen Vorrat an Heilkräutern anzulegen. Überraschenderweise hatte Narbengesicht, obwohl er weder Schamane noch Medizinmann war, sich als sehr bewandert in der Heilkunde erwiesen. Hin und wieder saß sie abends mit ihm am Feuer und tauschte sich mit ihm aus. Sakima sah sie meistens nur aus der Ferne. Der junge Häuptling schien sehr beschäftigt mit den Angelegenheiten seines zu sein oder aber auch ihre Nähe absichtlich zu meiden. Immerhin hatte er ihr ein eigenes Tipi nah bei seinem zugewiesen. Im ersten Moment hatte sie sich auch sehr darüber gefreut, aber natürlich wollte er sie auch unter seiner Beobachtung halten und sehen, ob sie ihr Wort hielt. Sie würde auch unter allen Umständen ihren Schwur halten, nur hätte sie Sina gerne eine Nachricht zukommen lassen, dass es ihr gutging. Dies wurde von den Lakota jedoch freundlich, aber bestimmt abgelehnt. So blieb ihr nichts anderes übrig, als abzuwarten, denn Sakima ließ sich mit der Entscheidung über ihr zukünftiges Schicksal Zeit.
Ein langgezogenes Quietschen schreckte sie aus ihren Tagträumen. Harlekin giftete mit flach an den Kopf gelegten Ohren und weit aufgerissenen Maul gegen einen mächtigen Fuchshengst. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund hasste er Dixons Pferd bis aufs Blut. Katie konnte es ihm kaum verdenken. Für dessen Herrn hegte sie selbst kaum freundlichere Gefühle. Dixon war ihr sofort am ersten Abend aufgefallen, als sie mit Sakima im Stamm angekommen war. Im ersten Augenblick hatte er sie nicht erkannt, um sich dann im nächsten Moment feige hinter einem der Wigwams zu verstecken versucht, aber zu spät. Er sollte wissen, dass sie ihn gesehen hatte. „Guten Abend, Mister Dixon“, rief sie ihn an und führte den Sarkasmus wie eine Stichwaffe gegen ihn. „Welche Freude Sie wieder zusehen. Das letzte Mal hatten wir ja das Vergnügen…“ Sie tat, als müsste sie kurz nachdenken. „Ach ja richtig, als wir uns am Bärenfluss trennten und Sie Richtung Osten ritten.“
Die beiden jüngeren Krieger aus Sakimas Gefolgschaft unterdrückten hinter vorgehaltener Hand ein Kichern. Auf Narbengesichts zerfurchter Stirn bildete sich eine steile Falte des Misstrauens.
„Das Bleichgesicht namens Dixon ist ein Freund der Lakota“, erklärte Sakima in ernstem Ton.
„Dann braucht ihr in der Tat aber keine Feinde mehr“, knurrte Katie leise, wobei sie sich aber ihrer Muttersprache bediente.
Dixon schwang sich aus dem Sattel seines schweren Hengstes und zog den Hut vor Katie, die es vorzog, sitzen zu bleiben. Er hätte es nicht gewagt, sie anzurühren. „Guten Abend junge Miss. So weit weg vom Dorf der Lakota?“
Katie warf einen Blick über die Schulter. Noch konnte sie die Tipis sehen. Aus den meisten stieg weißer Rauch auf. Das Abendessen wurde zubereitet.
„Ich bin noch jung und habe vermutlich schärfere Augen als Sie“, gab sie gelassen zurück. „Also ich für meine Person kann die Zelte der Lakota noch sehr gut sehen und bis zur Dämmerung sind es noch zwei Stunden.“ Die Worte verfehlten ihre Wirkung nicht. Wütend schürzte Dixon die Lippen. Katie erhob sich aus dem Moos und klopfte ihre Kleidung ab. Die bunt zusammengewürfelten Sachen aus dem Fort hatte sie gegen indianische Kleidung getauscht. Ein kurzes Kleid über schmal geschnittenen, ausgefransten Lederleggins. Die Füße steckten in weichen Mokassins. Die Kleidung war aufwendig mit filigranen, bunten Perlen bestickt, ebenso die breiten Lederbänder, die ihre langen, roten Haare in zwei geflochtenen Zöpfen hielten. Sie sah wie eine entzückende junge Indianerin aus und das entging auch Dixon nicht. Vor allem bemerkte er das scharfe Messer, das in ihrem Gürtel steckte.
Leichtfüßig ging sie auf ihn zu. „Ich frage mich, was Sie hier bei dem Stamm der Lakota verloren haben, wo Sie doch ein erklärter Feind der roten Menschen sind“, sagte sie gerade heraus. Zufrieden nahm sie wahr, wie Dixons Blick nervös umher huschte. Sie stemmte die Hände in die Hüfte. „Ich bin ja so neugierig“, fügte sie süffisant hinzu.
„Geschäfte, kleines Fräulein. Geschäfte.“ Krampfhaft, versuchte er, eine gleichgültige Miene aufzusetzen, doch es gelang ihm nicht ganz.
„Ah, welche Geschäfte denn?“, hakte sie betont interessiert nach.
„ich glaube kaum, dass du etwas davon verstehst“, antwortete er von oben herab.
„Ich sage Ihnen, welche Art von Geschäften das sind, mein Freund“, antwortete sie mit Schärfe. „Es war nämlich ganz und gar kein Zufalle, dass Sie gekommen sind, als Sina und ich den Apachen vom Strick befreiten. Je länger ich darüber nachdenke, umso logischer erscheint es mir. Sie gehören doch zu der Bande, die Yuma ermorden wollte. Sie haben ihm mit Sicherheit auch das für die Apachen so wichtige Dokument, welches ihre Rechte an ihren Jagdgründe garantiert, abgenommen.“
Dixon erbleichte unter seiner sonnengebräunten Haut, doch Katie war noch nicht fertig. „Sie haben sich mit dem größten Feind der Apachen, nämlich den Lakota zusammengeschlossen, um sie zu vernichten und wenn sie das geschafft haben, werden sie sich gegen die Lakota wenden. Ist es nicht so?“ Die letzten Worte schrie sie so laut, dass zwei fette Wildtauben erschrocken aus dem Gebüsch stoben.
„Du verdammtes kleines Luder“, brüllte Dixon. „Dir hätte ich eine Kugel geben sollen, als ich die Möglichkeit dazu hatte. Du Hure eines Indianers.“
„Sie verschwinden besser und geben ihre Pläne auf“, erwiderte Katie kalt, die Beleidung ignorierend. „Noch heute Abend werde ich mit dem Häuptling sprechen.“
Die Dämmerung brach über das Land hinein.
„Das wirst du hübsch bleiben lassen“, drohte Dixon und zog seinen Revolver. Mit einem leisen Sirren bohrte sich ein Pfeil genau vor seinen Füßen in die weiche Erde. Gleichzeitig wandten Katie und Dixon den Kopf in die Richtung aus der der Pfeil gekommen war. Aus einem mannshohen Strauch mit dichtem Blattwerk trat Narbengesicht, ein weiterer Pfeil lag locker auf der Sehne seines Bogens.
„Das weiße Mädchen möge auf sein Pferd steigen“, befahl er in ruhigen Ton. Er gab kein Anzeichen, dass er auch nur ein Wort von dem Streitgespräch gehört hatte.
„Aber…“wandte Katie ein. Narbengesicht hielt soweit Abstand von Dixon, dass sein Pfeil ihn bequem treffen konnte.
„Steig auf dein Pferd“, widerholte der Indianer eine Spur schärfer, ohne Katie dabei anzusehen. Widerwillig tat sie wie geheißen, nicht ohne jedoch den wilden Salbei in ihrer Satteltasche zu verstauen. Narbengesicht stieß einen kurzen Pfiff und aus dem Gebüsch trat eine zierliche, schwarzbraune Stute. Er schwang sich auf ihren Rücken. „Du Bleichgesicht. Steig ebenfalls auf dein Pferd und reite nach Norden, soweit du nur kannst.“ Er sprach in jenem Tonfall, mit dem man anderen einen wohlmeinenden Ratschlag gibt. Dixon wagte nicht, sich zu rühren. Die gehärtete Spitze des Pfeils zeigte genau auf seine Kehle. Narbengesicht nickte ihm knapp zu und wendete seine Stute. Katie folgte ihm stumm auf ihrem Hengst. Auf dem Weg zurück ins Dorf sprach er kein Wort mit ihr. Sein Schweigen fürchtete sie mehr, als wenn er ihr gedroht hätte. Am Himmel zeigte sich der erste Stern. Sie war zur vorgegebenen Zeit zurück.
„Versorge dein Pferd und vergiss nicht, die Kräuter zum Trocknen aufzuhängen“, sagte der Rote in überraschend freundlichen Ton.
Sie packte ihn am Arm. „Wir müssen das dem Häuptling sagen.“
„Lass das meine Sorge sein.“ Seine Stimme verriet keine Gefühlsregung. Er befreite sich aus ihrem Griff und ging zum Zelt des Häuptlings.
Katie befiel plötzlich eine kalte, nackte Angst. Ihre Hände zitterten so sehr, dass sie es kaum schaffte, den Bund Salbei mittels einer aus Rosshaar gedrehten Schnur an einer Stange vor ihrem Zelt zu befestigen. Zweimal fiel er zu Boden, bevor sie es schaffte. Immer wieder schweifte ihr Blick zu dem großen Rondell, das ausschließlich als Beratungszelt diente. Nach einer ganzen Weile, die Katie fast wie eine Ewigkeit vorkam, verließen der Häuptling und Narbengesicht das Zelt. Sakima blieb vor dem Eingang stehen und wechselte noch ein paar Worte mit seinen Kriegern. Sein Blick ruhte dabei unablässig auf Katie. Narbengesicht ging an Katie vorbei und schien sie nicht zu sehen. Beherzt fasste sie ihn beim Handgelenk. „Was ist mit Sakima?“ fragte sie beinahe schüchtern.
Narbengesicht atmete tief ein, so als ob das Mädchen seine Geduld arg strapazierte. „Der Häuptling ist in Sicherheit“, gab er kurz angebunden zurück.
„Ich wollte noch sagen…“, begann sie, doch Narbengesicht unterbrach sie, indem er auf Harlekin zeigte. „Versorge dein Pferd.“ Ohne ein weiteres Wort ging er davon.
Katie schaute noch einmal zu dem Beratungszelt, doch Sakima war verschwunden. Sie nahm Harlekin beim Zügel und führte ihn zu der Herde der Lakotapferde. Der Abendstern hatte Gesellschaft bekommen. Lange konnte Katie sich nicht entschließen, zu ihrem Zelt zurück zu kehren. Sie nahm ihrem Pferd Sattel und Zaumzeug ab und rieb ihn mit trockenem Gras ab, wie sie es bei den Indianern gelernt hatte. Dann saß sie noch lange bei ihrem Pferd und lauschte dem mahlenden Geräusch seiner Zähne, während er fraß.
Aus der Dunkelheit löste sich schemenhaft eine Gestalt. Katie schreckte hoch und zog instinktiv ihr Messer. „Wer ist da?“, rief sie schroff. „Antworte.“
„Katie? Bist du das?“, hörte sie eine vertraute Stimme. Ich bin es. Sina.“
Katie schob das Messer zurück in die Scheide an ihrem Gürtel. „Sina?!“, rief sie ungläubig. „Wie habe ich dich vermisst.“ Die beiden Mädchen fielen sich in die Arme.
„Wie kommst du hierher?“, flüsterte Katie aufgeregt und ließ den Blick schweifen, ob sie nicht belauscht würden.
„Das ist jetzt unwichtig“, antwortete Sina ausweichend. „Ich bin nur froh, dass du lebst. Ich hatte schon die schlimmsten Befürchtungen. Sie drückte Katie fest an sich.
„Lass mir wenigstens Luft zum Atmen“, lächelte diese. Sie löste sich aus der Umarmung, aber nicht ohne die Hände der Freundin festzuhalten. „Um ein Haar hätte man mir auch den Hals langgezogen.“ Die scheußliche Erinnerung an die Annäherung des Korporals verdrängte sie. „Aber Sakima hat mich befreit.“ Mit wenigen Worten erzählte sie, was geschehen war. Sina drückte ihre Hände so fest, dass sie glaubte, die Knöchel müssten ihr brechen.
„Wie dem auch sei“, unterbrach Sina schließlich ihren Redefluss. „Ich bin gekommen, um dich mitzunehmen.“
„Ich kann nicht mitkommen“, antwortete Katie und schüttelte den Kopf. Sie löste ihre Finger von denen der Freundin.
„Unsinn“, widersprach Sina energisch. „Ihr seid doch beide quitt. Er hat dir das Leben gerettet, du seins. Du bist ihm weiter zu gar nichts verpflichtet.“
Katie trat einen Schritt zurück. „Ich habe ihm einen Schwur geleistet, dass ich nicht weglaufe, bis er eine Entscheidung getroffen hat, was mit mir geschehen soll und diesen Schwur werde ich auch halten. Ich kann nicht mit dir kommen.“
„Rede doch kein dummes Zeug“, antwortete Sina scharf. „Wie lange bist du schon hier?“ Eine rhetorische Frage, die sie auch gleich selbst beantwortete, ehe Katie auch nur die Lippen bewegen konnte. „Es sind schon Wochen vergangen, seitdem du fort bist. Wir machen uns alle große Sorgen um dich.“ Sie wusste, dass Katie in den stolzen jungen Lakotahäuptling verliebt war. Doch bisher hatte sie diese Verliebtheit als harmlose Schwärmerei abgetan, dass diese Gefühle ernsterer Natur waren, hatte sie nie wahrhaben wollen und diese Gewissheit machte ihr jetzt Angst. In ihrer blinden Verliebtheit lief Katie offensichtlich in ihr Verderben, geradeso wie eine Motte ins Licht fliegt und sich die Flügel verbrennt. „Du kommst jetzt mit mir“, sagte sie in einem Tonfall, der keinen Widerspruch duldete.
„Sind, ich werde nirgendwo hingehen“, Katie sprach lauter als beabsichtigt und verschränkte stoisch die Arme vor der Brust. „Ich werde genau hierbleiben. Bei Sakima.“
„Also doch. Du bist hoffnungslos verliebt.“ Enerviert stöhnte Sina auf. Das machte die ganze Sache um einiges komplizierter. Aber wenn es von Nöten war, so wollte sie Katie auch gefesselt zum Stamm der Apachen zurück schleppen.
„Das hat doch damit nichts zu tun“, widersprach Katie heftig. Die Dunkelheit verbarg die flammende Röte ihrer Wangen, die ihre Worte Lügen strafte.
„Was denn sonst?“ Sina klang resigniert.
„Ich habe eben einen Eid geleistet“, beharrte Katie unbeeindruckt.
Die Freundin blieb skeptisch. „Was ist, wenn er dich umbringen will? Mmmh? Was dann?“
Katie machte eine abwehrende Handbewegung. „Dazu hätte er schon oft genug die Möglichkeit gehabt. Dann hätte er mich nicht den ganzen langen Weg mit zum Dorf der Lakota geschleppt und würde mich auch nicht frei umherlaufen lassen.“
„Das nennst du frei?“ Sina lachte boshaft auf. „Vielleicht will er dich auch nur in Sicherheit wiegen“, argumentierte sie geschickt. „Katzen spielen auch mit ihrem Opfer, bevor sie es fressen.“ Ihre Stimme klang giftig.
Katie seufzte gedehnt. Eine Gestalt löste sich aus der Dunkelheit und Katie horchte auf. Wurden sie am Ende doch noch belauscht? Auch wenn sie sich auf Deutsch unterhielten und niemand sie verstand, so wäre Sakima über Sinas unerwarteten Besuch in seinem Stamm mit Sicherheit nicht erfreut gewesen. Zumindest wäre sein Misstrauen geweckt.
„Guten Abend, Katie“, vernahm sie eine Stimme, die ihr Blut augenblicklich zum Brodeln brachte.
„Dixon“, fauchte sie wie eine wütende Katze. „Hat man Ihnen nicht erklärt, wie die Lakota mit unerwünschten Gästen verfahren?“
Er ignorierte ihre Worte, während Sina ihm kurz auf Englisch alles erläuterte.
„Töten wird er sie wohl wirklich nicht“, meinte Dixon bedächtig. Katie hörte das Bedauern hinter seinen Worten. „Aber zu seiner Frau machen. Notfalls auch gegen ihren Willen“, fügte er hinzu.
„Was?“, fragte Katie perplex und vergaß ihren Zwist mit Dixon.
„Wusstest du das nicht?“, fragte er giftig süß. „Das Aufgebot ist für den nächsten Vollmond bestellt.“ Katie knirschte mit Zähnen über seinen Zynismus. Im Gegensatz zu den Weißen, bestellten Indianer kein Aufgebot. In ihrem Kopf begann es zu wirbeln, während die widersprüchlichsten Gefühle in ihrem Inneren tobten. Die Stimme der Freundin hörte sie nur noch wie durch Watte. „Katie, so nimm doch Vernunft an und komm mit uns.“ Sie warf einen Blick gen Himmel. Die Sommernacht war lau. Die verschiedenen Geräusche bildeten ein Konzert aus einer singenden Nachtigall, die irgendwo versteckt in einem Maulbeerbaum saß. Begleitet vom Zirpen der Grillen und untermalt von malmenden Kiefern grasender Pferde.
Der Mond stand halbvoll am Himmel. Also wäre ihre Hochzeit in ungefähr zwei Wochen. Katie schlug sich die Hände vors Gesicht. Ihr Herz machte einige verräterische Hüpfer. Ihr Atem ging in kurzen kleinen Stößen, als sie antwortete: „Ich denke, es ist besser, wenn ihr jetzt geht.“ Der Kopf schwirrte ihr und sie wollte allein in Ruhe nachdenken. „Bringen Sie Sina fort, Mister Dixon.“
Im Lakotadorf glühten noch einige Lagerfeuer durch die Nacht, doch auch sie würden bald verlöschen.
Der Mond hatte sein Zenit erreicht, aber das Leben im Stamm begann schon früh mit Sonnenaufgang.
„Komm mit uns“, bat Sina noch einmal eindringlich. „Du wirst zwangsvermählt und kannst dich nicht dagegen wehren.“ Erinnerungen an ihre eigene Verlobung, die gegen ihren Willen vollzogen wurde, stiegen in ihr auf.
Am Finger trug sie immer noch den Ring, den Dixon am Tag ihrer Hochzeit drauf gesteckt hatte. Eine Zweckehe. Die Freundin wollte sie vor diesem Schicksal bewahren.
„Sina“, Katie blieb milde, aber bestimmt. „Ich werde mich dem Willen des Häuptlings beugen.“ Sie legte ihr eine Hand auf die Schulter. „Falls es dich beruhigt. Bis Vollmond dauert es noch ein Weilchen. Vielleicht sieht die Welt dann ganz anders aus.“
Dixon gab einen Laut von sich, der seinen Zweifel an Katies Worten deutlich machte.
Sind verlor die Geduld. „Du kommst jetzt mit“, bestimmte sie rigoros und zerrte Katie am Arm mit sich. „Los, hol deinen Harlekin. Zur Not kannst du auch einmal ohne Sattel reiten. Antonio kann dir aus einem Lasso ein Zaumzeug knüpfen.“
Katie ließ sich ein Stück mitziehen, befreite sich dann aber aus dem festen Griff. „So einfach geht das nicht.“ Abrupt blieb sie stehen.
„Verdammt“, fluchte Sina gerade so laut, dass sie nur von den beiden nächststehenden Personen gehört wurde. „Wir sind doch nicht den ganzen langen Weg von den Apachen geritten, nur damit du die Sklavin eines Lakotahäuptlings wirst. Antonio, fessel sie und pack sie auf einen der Gäule. Ist mir jetzt gleich, welcher.“
„Ihr wagt es nicht“, drohte Katie und hob abwehrend die Hände. „Außerdem: Wer ist Antonio?“
„Das ist mein Taufname“, antwortete Dixon trocken.
Katie lachte bitter auf. „Haben Sie sie jetzt so um den Finger gewickelt, dass ihr euch schon beim Vornamen nennt?“
Sina versteifte sich. „Das ist eine lange Geschichte.“
„Die du mir heute nicht mehr erzählen wirst“, antwortete die Freundin kalt und wandte sich zum Dorf der Lakota. „Ich gehe jetzt zurück.“
„Du kommst mit uns“, schrie Sina und gab Katie einen Stoß, dass diese beinahe gestürzt wäre. Mit einem Ausfallschritt rang sie um ihr Gleichgewicht.
„Bist du wahnsinnig?“ Katie gab sich keine Mühe mehr, leise zu sprechen. Zornig wollte sie sich auf die Freundin stürzen. Dixon warf sich zwischen die beiden streitenden Mädchen.
„Halt“, zischte er. „Seid ihr denn beide verrückt geworden? Wollt ihr uns die Lakotakrieger auf den Hals hetzen? Dann stehen wir morgen früh alle drei am Marterpfahl.“
„Aus der Hochzeit wird dann auch nichts“, antwortete Sina in ätzendem Ton und erntete von Katie nur ein wütendes Schnauben.
„Wer ist da?“, erklang plötzlich eine Stimme in der Dunkelheit. Erschrocken wandten die drei die Köpfe.
„Verflucht“, zischte Katie. „Das ist Sakima. Er darf euch hier nicht sehen.“
„Aber…“, wandte Sina zaghaft ein.
„Geht jetzt. Bring sie weg, Dixon. Aber schnell.“ Katie senkte ihre Stimme zu einem heiseren Flüstern.
„Was ist mit dir?“, fragte Sina mit zitternder Stimme. Das Auftauchen des Lakota hatte ihr mächtig Angst eingejagt.
„Mir wird schon nichts geschehen. Geht jetzt. Ich komme nach … Irgendwann.“
„Versprich es mir“, forderte Sina dennoch.
Dixon hatte ihr schon beide Hände auf die Schultern gelegt und schob sie energisch fort. „Schwöre mir, dass du nachkommst“, rief Sina.
„Nein“, antwortete Katie leise. Sie wartete, bis die beiden mit der Dunkelheit verschmolzen waren, dann eilte sie in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war.
„Sakima“, sie tat überrascht und sprach lauter als notwendig. „Ich habe wohl die Zeit bei den Pferden vergessen.“
„In der Tat“, gab der Häuptling kalt zurück. „War meine weiße Schwester allein?“
Katie biss sich auf die Unterlippe und schmeckte den metallischen Geschmack ihres eigenen Blutes. Sie wollte die Freundin nicht verraten, aber auch nicht lügen. „Nicht direkt“, wich sie nach kurzem Zögern aus.
„Wer war bei dir?“, erkundigte sich Sakima mit Schärfe in der Stimme. Katie schlug den Blick nieder, obwohl selbst die scharfen Augen des Indianers in der Dunkelheit nicht mehr viel sehen konnten.
„Muss ich das sagen?“, fragte sie leise.
Mit dem Zeigefinger hob er ihr Kinn an. „Ja“, antwortete er bestimmt.
„Sina hat mich … besucht.“ Katie sprach so leise, dass der Lakota sie bitten musste, das Gesagte zu wiederholen. Ein harter Zug glitt über sein Gesicht. „Was wollte sie?“
„Mich mitnehmen“, gestand Katie niedergeschlagen.
„War noch jemand bei ihr?“ Die Worte prasselten wie Regentropfen auf sie nieder.
“Ja, Dixon.“ Katie fühlte sich wie eine Verräterin.
Brüsk wandte sich der Häuptling ab. „Ich werde die beiden mit meinen Kriegern verfolgen.“

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Beitrag #2 |

RE: Könige der Prärie - 17. Teil
Hallo Persi,
 
auf geht’s zum bisher letzten Teil. Icon_smile
 
Zitat:Katie bemerkte, dass jemand hinter ihr stand. Auch wenn sie sein Gesicht nicht sehen
 
Ich kann mir die Szene grade nicht vorstellen. Als wir sie zuletzt gesehen haben war sie doch baden. Icon_confused
 
Zitat:Einmal schon waren sie sich so nahe gekommen.
 
Schon einmal …  klingt etwas flüssiger finde ich.
 
Zitat:Zum zweiten Mal binnen einer Woche trachteten ihr anderen Menschen nach dem Leben.
 
andere
 
Zitat:nehmen und dann entscheiden, was mit dir geschieht.
 
Hier fehlen Anführungszeichen
 
Zitat:Seine Wunde verheilte gut.
 
Ah okay, es ist wohl doch schon etwas Zeit vergangen, seid wir Katie zum letzten Mal gesehen haben. Hmm, aber warum steht sie nackt in der Gegend rum? Ich kann mir die Szene grade so gar nicht vorstellen. Icon_confused
 
Zitat:Sie folgte ihm aus dem Fluss.
 
Ah verstehe sie war also doch wieder baden. Ich denke du solltest den Anfang dieser Szene irgendwie deutlicher gestalten. Aber ich hoffe doch nicht, dass sich das hier direkt an die lletzte Szene mit Katie anschließt, so eine Wunderheilung kann selbst Katie nicht bewirken. Icon_wink
 
Zitat:Bemerkungen in ihrer Muttersprache.
Katie beugte sich über den Strauß in
 
Szenenwechsel. Bitte eine Leerzeile einfügen
 
Zitat:Trotz des streng klingenden Namens war die ältere Nonne eine weichherzige und liebenswürdige Frau
 
Klingt Agathe streng? Hmm, find ich jetzt nicht, aber okay Icon_smile
 
Zitat:Häuptling schien sehr beschäftigt mit den Angelegenheiten seines zu sein oder aber auch
 
seines Stammes zu sein
 
Zitat:und führte den Sarkasmus wie eine Stichwaffe gegen ihn.
 
Die Formulierung gefällt mir  Pro

Zitat:„Guten Abend junge Miss. So weit weg vom Dorf der Lakota?“
 
Erst hab ich mich gewundert und mich gefragt, was die Frage soll, bis mir klar wurde, dass wir nun wieder auf der Wiese beim Salbeipflücken sind. Ich dachte wir wären noch in der Szene, als Katie mit Sakima im Lager ankommt. Bedeutet also: Irgendwo musst du eine Leerzeile reinmachen, damit man den Szenenwechsel kapiert.
 
Zitat:„Es war nämlich ganz und gar kein Zufalle,
 
Zufall
 
Zitat:die Beleidung ignorierend
 
Beleidigung
 
Zitat:„Aber…“wandte Katie ein.
 
Leerzeichen fehlt
 
Zitat:Ich hatte schon die schlimmsten Befürchtungen. Sie drückte Katie fest an sich.
 
Hier fehlen die abschließenden Anführungszeichen
 
Zitat:„Sind, ich werde nirgendwo hingehen
 
Sina
 
Zitat:mit zum Dorf der Lakota geschleppt und würde mich auch nicht frei umherlaufen lassen
 
„geschleppt“ klingt sehr umgangssprachlich und ist in dem Sinne ja auch falsch, weil sie ja wahrscheinlich ganz normal auf ihrem Harlekin geritten ist. Vorschlag: „gebracht“
 
Zitat:Er ignorierte ihre Worte, während Sina ihm kurz auf Englisch alles erläuterte.
 
Was? Was? Was? Icon_shocked Sina hat doch Dixon gerade vor ein paar Wochen betrogen, ist in der Verlobungsnacht abgehauen und hat ihn auch noch bestohlen. Was ist denn hier los, dass es für sie nun das normalste der Welt ist zusammen Katie zu retten?
 
Zitat:Die verschiedenen Geräusche bildeten ein Konzert aus einer singenden Nachtigall,
 
Hatte coco nicht rausgefunden, dass es da keine Nachtigallen gibt? Icon_confused
 
Zitat:„Ich werde mich dem Willen des Häuptlings beugen.“  
 
„… und meinen eigenen Willen bekommen“. Mrgreen
Was mich ja daran wundert ist, dass Sakima sowas ausgerechnet Dixon erzählt, er scheint zwar im Moment so zu tun, als wäre er ein Freund der Lakota, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie so vertraut sind. Und überhaupt: Warum verfolgt Katie nicht weiter ihre misstrauischen Gedankengänge: Indianer bestellen kein Aufgebot. Wahrscheinlich, weil sie halt in Sakima verknallt ist, vielleicht kannst du ihren Zwiespalt nochmal in einem halben Satz erwähnen. Schließlich hat sie ja schon gewittert, dass da was faul ist.
 
Zitat:Sind verlor die Geduld.
 
Sina
 
Ah, jetzt wirds doch wieder spannend und das Kapitel ist aber zu Ende. Icon_panik  Also das hier hat mir wieder gut gefallen, wahrscheinlich weil hier doch einiges passiert ist. Nämlich das Dixon auftaucht und seine finsteren Motive etwas klarer werden, aber ich mochte auch die Szene in der Sina und Katie sich streiten. Sie wirken hier sehr authentisch.  Pro Katies Motive dort zu bleiben, sind natürlich nachvollziehbar, sie ist eben schwer in Sakima verliebt. Nur das mit Sina und Dixon kapier ich hier nicht. Es kann natürlich sein, dass sie nach dem Streit mit Yuma zurück zu ihm ist, aber das glaube ich nicht, weil sie ja davon spricht Katie zurück zu den Apachen zu bringen. Selbst wenn sie zurück zu Dixon gegangen wäre, müsste sie erkären, warum sie mindestens sechs Tage weg war, denn ich meine zu wissen, dass man drei Tage braucht um von Roswell zu den Indianern zu gelangen. Und wenn ein Mädchen nach der Verlobungsnacht, ne Woche (wenn nicht sogar länger, sie wird sich auch ausgeruht haben) weg ist, muss sie das erklären. Icon_wink
 
Ja, ich warte gespannt auf neuen Lesestoff und vorallem, wie du die ganzen Verstrickungen auflöst und das alles zu Ende bringst. Weil, im Grunde find ich es eine ganz tolle Geschichte, man merkt wieviel Spaß du beim Schreiben hast und du hast echt viele und tolle Ideen eingebracht. Aber ich glaube auch zu merken, dass du dich vor lauter Eifer ab und an mal verstrickt hast und dich irgendwie selbst zu Fall gebracht hast, zum Beispiel die Sache mit der Hochzeit, die nie stattgefunden hat. Icon_smile

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #3 |

RE: Könige der Prärie - 17. Teil
Hallo Lady, 

Du hast echt Ausdauer. Finde ich klasse.  Pro Da kommen noch einige Kapitel. Keine Sorgen 

Zitat:Ich kann mir die Szene grade nicht vorstellen. Als wir sie zuletzt gesehen haben war sie doch baden. 
Das hätte ich deutlicher abgrenzen müssen, denn das ist die Szene, wo Sakima grade von seinem Krankenlager aufgestanden ist und ja, da kommt ein Leerzeichen. Bei dem Strauß Salbei ist sie schon im Lager der Lakota und Klein-Sakima fit wie ein neuer Mokassin 

Zitat:ina hat doch Dixon gerade vor ein paar Wochen betrogen, ist in der Verlobungsnacht abgehauen und hat ihn auch noch bestohlen. Was ist denn hier los, dass es für sie nun das normalste der Welt ist zusammen Katie zu retten?
Geheiratet haben die definitiv, das muss ich noch einbauen

Ja, Lady. Teilweise habe ich da etwas über die Stränge geschlagen und muss mir das alles noch einmal genau durchlesen. Aber freut mich,dass es dir so gut gefällt. Weitere Teile am Sonntag. Versprochen!

Gruß Persephone

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(Friedrich Nitzsche)



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