Es ist: 22-11-2019, 14:37
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Blutprinzessin Kapitel 1 von Felix Witte
Beitrag #1 |

Blutprinzessin Kapitel 1 von Felix Witte
Blutprinzessin


Kapitel 1




Blut tropft durch das einzige Fenster in meine Zelle hinein und erfüllt den muffigen Raum mit ihren einzigartigen Duft. Der Duft nach wilder Frau, gepaart mit Zunderholz. Ich steige aus meinen, die nur noch aus Knochen bestehenden, an zwei Gitterstäben lehnenden Körper.
Wer ich bin. Ehrlich gesagt weiß ich es selber nicht. Ich weiß noch nicht mal warum ich Tot bin und warum ich in dieser alten, halb eingestürzten Zelle liege.
Jetzt aber lasse ich diesen Gedanken, wie mein Körper hinter mir und schwebe auf die Quelle des Blutes zu. Diese Quelle entpuppt sich als kleines Mädchen, das an der halb eingestürzten Hauswand lehnt, indem das Fester eingelassen ist. Sie hat eine dunkelbraune Haut, die von etlichen Narben überzogen ist. Hellrotes Haar, das zu ein strengen Zopf gebunden, ihr bis zur unteren Wirbelsäule reicht und die schönsten Augen die ich jemals gesehen habe. Meeres-blau, mit sprenkeln von Schwarz. Ein Seil, mit ein scharfen Metallgewicht ist um ihr Bein gewickelt. Dieses hat ihr eine Schnittwunde an die strafen Wade zugefügt, woraus ein Blutrinnsal läuft. Dieses Blut hat sich einen Weg über ihren Knöchel, den Kopfsteinpflaster, bis in meinem Zellenfenster gesucht, dass sich auf Augenhöhe mit den Kopfsteinpflaster befindet.
"Haben wir dich endlich gefunden" ertönt eine raue Männerstimme. Der Besitzer dieser stimme tritt aus einer kleine Seitengasse heraus. Der von Wolken halb verdeckte Mond scheint auf seine vor Dreck besudelten, eins mal schönen Klamotten und den von Narben durchsetztes Gesicht.
Kommt Brüder. Jetzt zeigen wir ihr, dass man sich nicht mit den Blutigen anlegen soll und bringen den Auftrag zu ende.“ Aus einer weiteren Gasse tauchen noch zwei weitere Männer auf, die beide Dolche in ihren Händen halten. Ein weiterer Mann gesellt sich zu den Anführer der Gruppe. Er hält ein Seil in seinen gewaltigen Händen, dass so aussieht wie das Seil, dass sich um ihren Bein gewickelt befindet. In diesen Moment holt er aus, um es in ihrer Richtung zu schleudern. Aus irgendein Grund kann sie ihre Beine nicht bewegen und so dreht sie nur ihren Oberkörper, um den Seil auszuweichen. Dieses trieft sie trotzdem und umwickelt ihren rechten Arm, den sie abwehrend vor ihren schlanken Körper hellt. Ein schwarzer Schatten breitet sich an Anfang des Seils aus. Es erreicht ihren Arm, worauf ein Gequälten stöhnen über ihre vollen Lippen kommt. Die Schwärze zieht sich wie Schliere von Öl über ihre wunderbare braune Haut und lässt diesen wie eingeschlafen von ihren Körper baumeln. Mit der anderen Hand stützt sie sich an der eingestürzten Hauswand ab, um nicht vor schmerzen in die Knie gezwungen zu werden. Ich beobachte faszinierend wie ihr schlanker Körper gegen die schmerzen kämpft die, die Schwärze auszulösen scheint. Dabei zittern ihre festen Muskeln, in einer nicht sichtbaren Kraftanstrengung und ein Schweißfilm breitet sich über ihre bloßen Arme aus.
Das ist die faszinierendste Frau, die ich jemals in mein Lebe gesehen habe.
Ich muss ein lächeln unterdrücken, dar mir erst da klar wurde wie komisch mein Gedanke war.
Ihr seit echt erbärmlich. Lieber mich mit dieser verseuchten Magie zu fesseln anstand in ein offenen Zweikampf zu siegen. Habt ihr etwa keine Eier oder wurden sie euch bei der Geburt abgerissen.“ Ihre etwas zu tief für so ein kleines Mädchen klingende Stimme lockt mich aus meinen Gedanken.
Eine Mutiges Mädchen. Wenn nicht ihr Blut es wäre, dass mich wieder ins Leben zurückgeholt hat, dann hätte es diese Stimme getan. Jetzt würde ich nur gerne wissen wie sie es gemacht hat. Ich warte lieber ab, bis sie mit den Männern abgerechnet hat. Oder soll ich ihr zu Hilfe kommen?
Der Anführer macht ein schritt auf sie zu.
Du bist mutig meine kleine. Wenn all meine Männer nur halb so mutig oder besser gesagt so furchtlos währen, könnte man uns nicht mehr aufhalten. Wir haben aber die Aufgabe dich gefangen zu nehmen und nicht die zu töten, obwohl ich das gerade lieber tun würde. Für das, dass wir dich durch die ganzen unteren Vierteln von Tera jagen mussten.“ Sie lacht humorvoll.
Und bei meiner Schwester hat es dir nichts ausgemacht sie wie eine Ratte zu strecke zu bringen?“ Ihre stimme nimmt bei den letzten Worten ein gefährlichen Unterton an. Ein eisiger Schauer läuft durch mich hindurch.
Ich würde sie nicht gerne Wütend machen, denn bei ihr klaube ich es das sie mir dann die Eier abreisen wird.
Ihr Gesicht zeigt nur blanken Zorn. Der Anführer tritt vor sie.
Ich weiß nicht wenn du meinst, aber wenn du so unbedingt sterben willst werde ich dir deine Wunsch nicht ausschlagen.“ Seine stimme trieft vor Zufriedenheit. Er zieht aus seinen schmutzigen Klamotten ein Dolch. Mit ein breiten Grinsen holt er zum schlag aus.
Wenn sie jetzt nichts in der Hinterhand hat stirbt sie. Sein Dolch wird sie in zweiteile teilen und ich werde niemals erfahren wie und warum ich wieder Auferstanden bin.
Bevor ich etwas machen kann trieft Stahl auf Stahl. Sie hat aus eine um ihren linken Bein gelegten Lederreif ein Metallscheibe gezogen. Mit den wert sie sein Dolch kurz über ihren Kopf ab.
Sie ist echt faszinierend. Nur mit einer Metallscheibe ein Doch abzuwehren ist keine Kleinigkeit.
Du verdammtes Weib.“ Mit diesen vor Hass triefenden Worten fliegt ihre Metallscheibe auf den Boden. Es klirrt über die Steine und bleibt direkt vor mir liegen. Dabei strömt ihr Blutgeruch zu mir. Wut, wie ich sie noch nie sofort gefühlt habe überkommt mich.
Das wahres dann Mädchen. Jetzt Stirb.“ Er hebt sein Dolch.
Nicht mit mir du nach Abfällen stinkende Ratte.
Bevor seine Klinge in ihren weichen braunen Körper fahrt kann hebe ich die Metallscheibe auf, an deren Rändern ihr Blut klebt. Mit ein brüllen, das die Erde erschüttern lässt stürze ich mich auf ihm. Die Scheibe trink von der Seite in sein Hals ein. Durch meine Schnelligkeit durchschneidet er ihm und der Kopf fliegt, mit ein verblüfften Gesichtsausdruck zu Seite. Ein warmer Blutregen breitet sich über mich und meiner Erweckerin aus. In diesen Moment treffen sich unsere Blicke. Ich kann in ihnen keine Furcht lesen, während ein wohliger Schauer über mich zusammenbricht. Aus ihren Mund kommt ein lautes Lachen, dass etwas verrückt und Triunfirend zugleich ist.
Ich würde alles tun um ihr lächeln wieder zuhören.
Sie macht in ihren zerrissenen braunen Kleid eine formvollendete Verbeugung vor mir.
Geist der aus den Abgrund der Hölle hinaufgestiegen ist. Töte diese Männer, damit ich ihre Fratzen nicht mehr sehen muss.“ Ich verneige mich tief vor ihr.
Zu Befehl meine Erweckerin.“
Das macht ja immer mehr Spaß.
Ich wende mich den anderen Männern zu, die erst ihren toten Anführer und dann das Mädchen anstarren. Mich blickt keiner an und ich frage mich darauf hin, ob sie mich überhaupt sehen können.
Du Hexe. Dafür wirst du bezahlen.“
Also können sie mich nicht sehen.
Schlussfolgere ich daraus. Mit einem breiten Lächeln stürze ich mich auf den Mann, der gesprochen hat. Er stößt ein verblüfften laut von sich, während seine Hand nach der Metallscheibe tastet, die ich ihm ins linke Auge gerahmt habe. Während er zu Boden fällt, ergreife ich sein Dolch. Mit ihm durchbohre ich sein Nachbar, der wie ein Schwein zu bluten anfängt, bevor er, den aufgerissenen Bauch haltend zu Boden geht. Hinter mir höre ich hastige Schritte.
Du entkommst mir nicht.
Ich drehe mich um, erblicke den Mann, der das zweite Seil geschmissen hat in einer Gasse verschwinden. Mit ein fauchen werfe ich ihm den Dolch hinterher. Die Nacht wird von ein abgehackten Schrei durchbohrt.
Mitten in den Hals. Ich muss wohl in meinen früheren Leben ein guter Messerwerfer gewesen sein.
Spekuliere ich, während ein Schwall von Triumph über den Tot der vier Männer, die meine Erweckerin Angegriffen haben über mich kommt. Ich bin so ausgelassen, dass ich ein Triumphschrei ausstoße.
Dass hat sich jetzt mal gut angefühlt. Jetzt werde ich erfahren wie und warum sie mich erweckt hat.
Ich wende mich meiner Erweckerin zu.
Weg!
Von ihr ist nur ihr leichter wohliger Blutgeruch und die zwei Seile zurückgeblieben.
Sie muss sich davongeschlichen haben, als ich die Männer getötet habe.
Irgendwie kann ich es ihr nicht mal übel nehmen. Ein teil von mir will sie Jagen und zu rede stellen. Ich schnuppere in die Luft. Langsam gleite ich in eine schmale Gasse hinein, in der ich ihr Blut wittern kann und werde immer schneller, je weiter ich von den Gestank der toten Männer wegkomme. Worauf ihr Geruch immer starker wird.
Damit möge die Jagt beginnen.






Mein Name ist Zeo. Ich bin eine Ratte. Diesen Bezug zu meiner Tätigkeit hin in der Wüstenstand Tera finde ich schon sehr passend. Ich aber sage wenn mich jemand Fragt.
Was natürlich niemand tut, da ich niemanden kenne der mich das Fragen würde.
Ich bin eine blutrote Rose oder noch treffender der Dorn in den Augen jener, die mich Tot sehen würden und dass sind schon ziemlich viele. Das hat alles mit meiner Vergangenheit zu tun die auch wiederum niemanden Interessiert.
Na gut. Ich war eine Sklaven, was als geborenen Wickschar nicht unüblich ist.
Nur für diejenigen die Wickschar nicht kennen.
Wir warnen mal ein Nomadenvolk was irgendwann ihre Freiheit gegen Sklaverei eingetauscht haben. Ich hätte das zwar nicht getan aber mich hat ja auch niemand gefragt.
Nun zurück zu meiner Vergangenheit. Ich wurde als Sklave geboren.
Ja ich weiß, dass ich das schon erwähnt habe, aber es gibt ja auch welche die es überlesen haben.
Mein Herr war ein nicht so mächtiger Sandelf naens Erick.
Ihr solltet Sandelfen lieber beim richtigen Namen rufen, wenn ihr nicht ein Dolch in eurer Kehle haben wollt. Ihre richtige Volksname lautet Twincker.
Irgendwann konnte ich Fliehen. Jetzt lebe ich nur um andere auf den Sack zu gehen und mir mein Lebensunterhalt zusammenzustehlen.
Was mir auch gut gelinkt und das reicht jetzt mit Informationen über meine Vergangenheit.
Der Heutiger Tag war faszinierend Chaotisch. Zuerst konnte ich eine schwitzenden Händler sieben Bronzestifte stehlen.
Was eine Menge Geld ist für jemand der auf der Straße lebt. Damit kann ich mir ein ganzes Mittagessen zusammenkaufen und hätte noch zwei Stifte üblich. Aber wieso Kaufen wenn man sich nicht alles zusammenzuklauen kann. Zumindest fast alles.
Dann bin ich den Männern begegnet, die du vorhin kennengelernt hast. Diese haben mich dann den ganzen restlichen Tag gejagt, bis zu dieser von Mond beschienenen Ruine, im letzten Viertel der Stadt
In Tera gibt es einige Ruinen. Zu mindesten in den unteren Vierteln
Dort ist es dann passiert. Mit ist ein Geist erschienen. Fast unsichtbar schwebt er über den Boden. Mit ein schönen schlanken Körper und ein Gesicht, dass jede Frau mit ihm ins Bett steigen würde. Ich habe gedacht das wäre eine Einbildung, bis er mir das Leben rettet und ich mich Hals über Kopf in ihn verliebt habe.
Und ja ich weiß wie bescheuert das Klingt
Jetzt rennen ich durch die verlassenen Gassen des sechsten Viertels von Tera. Ja ich renne vor eine Geist davon, wo ich immer noch zweifel habe ob ich es mir nicht einfach nur eingebildet habe.
Vielteich war es ja auch kein Geist sondern eine Erscheinung die ich Gesehen habe, als ich kurz davor stand getötet zu werden.
Etwas bremste meine hastige Flucht. Ein leeres Fass bricht unter mir auseinander, als ich auf es Falle. Zum Glück reist es mich aus meiner Angstrahe. Ich rappel mich wieder auf und sehe meine Rettung. In mitten eines kleinen leeren Platzes sehe ich ein, im Mondlicht grün leuchtenden Stein.
Nur wegen diesen Steinen gibt es diese verdammte Stadt noch. Da sie nur hier in der Wüste abgebaut werden können und sie daher so ungeheuerlich teuer und begehrt sind.
Ich erreiche den Stein. Mit einer zitternden Hand streiche ich über ihm. Meine Finger ertasten die kleiner Erhebung, die sie schon so gut kennt und drücken dagegen. Ein leises Schaben entsteht, als der Stein ein Meter zuseiten gleitet. Unter ihm sehe ich nur Dunkelheit. Ohne zu zögern springe ich hinein. Während meinen Sturzes ziehe ich an den Seil, der den Stein wieder an seine Ursprungsposition zurückgleiten lässt. Abgestandenes Wasser spritzt um mich herum auf, um mir zu sagen das ich endlich wider zuhause bin. In der Kanalisation von Tera.
Ja ich habe sie wirklich als mein Zuhause anerkannt, da ich ja sonst keins mehr besitze.
Ich lehne meine Hand gegen eine der feuchten Steinqwader, die sich zu ein Tunnel um mich öffnet. Ein Hauch von Sicherheit flammt in meinen inneren auf, immer wenn ich die Kanalisation betrete. Nachdem ich geflohen bin habe ich durch Zufall ein Zugang gefunden. Angst vor dunkeln, nassen Orten hatte ich noch nie gehabt und so habe ich begonnen diesen neuen Ort zu erkundet. Dadurch habe ich eine Art Verbundenheit bekommen, dass ich bisher noch nie hatte. Durch die Erkundungen habe ich außer ein paar alte Knochen und das reich der Diebe gefunden. Nachdem ich eine kleine Meinungsverschiedenheit mit ihnen hatte, bin ich ihnen geflissentlich aus den Weg gegangen. Nun sie kontrollieren zwar die Hauttunnel, aber nicht alle Nebenschächten, in denen ich mich frei bewegen kann.
Das waren schönen Zeiten. Diese ganzen Gänge bis in den hintersten Winkel zu erkunden.
Von diesen Gedanken abgelenkt schiebe ich die Erinnerung an den Geist in den hintersten Winkeln meines Bewusstseins um zu verhindern, dass mein ohne hin schon sehr überstrapaziertes Gehirn nicht mit der Überlegung über ihm zum Explodieren gebracht wird.
Denn ich kann Kopfschmerzen gerade nicht gebrachen.
Erstmals muss ich zurück in mein Schlafplatz und mich dort für eine weile zu Ruhe betten. Während ich dieser Schlussfolgerung setzt sich mein Körper automatisch in Bewegung den Tunnel entlang.
Was ist mit dir den los Zeo?“ Die Stimme kommt direkt von meiner Rechten. Vor Schreck zucke ich zusammen. reflexartig greife ich nach der Metallscheibe. Dabei berühren meine langen Fingernägel eine reihe von kleinen Narben, die sich weiß von meiner braunen Haut abheben. Eine der Narben führt über mein Bein hinaus, direkt in mein Schoß hinein. Röte schießt mir ins Gesicht, während mein Gehirn mir ein Bild zeigt, wie der Geist faszinierend über die Narbe streicht um zu erforschen wo sie hinführt.
Dabei hatte ich noch nie engeren Kontakt mit den anderen Geschlecht gehabt und jetzt denke ich mir eine schöne Zähne mit ein Geist schon aus, wie er mich erkundet.
Dieser Gedanke reist mich zurück in die gegen wahrt. Ich verbanne diesen Gedanken und alle Bilder in den Hinteren Winkel wo sie hingehören.
Zeo ist alles in Ordnung mit dir?“ Ich schaue zur Seite, um dort Tim zu erblicken, der aus ein niedrigen Seitentunnel zu mir aufschaut. Er ist ein blasser Junge, der selbst in der unnachgiebigen Sonne von Tera nicht braun wird. Vor einigen Jahren hat er durch ein Unglück seine Eltern verloren. Ich habe ihm, in der Kanalisation gefunden und seitdem sind wir gute Freunde.
Nicht nur Freunde sondern arbeiten auch zusammen, um hier zu überleben.
Was macht du hier Tim?“ Mit dieser Frage versuche ich meine Überraschung zu überspielen, was leider nicht so gut klappt, da er mich viel zu gut kennt.
Ich versuche sein Blick auszuweichen, während ich auf seine Antwort warte.
Ich war auf der suche nach dir. Du warst nicht am vereinbarten Treffpunkt und deswegen habe ich mir sorgen um dich gemacht.“ Innerlich verfluche ich mich, da ich nicht an ihm gedacht habe.
Ich war die ganze zeit auf der Flucht.“ Etwas hinter mit bewegt sich. Alles in mir spannt sich an und ich fahre herum. Ein Schauer der Angst durchlauft mich, während von meinem inneren Auge das Bild auftaucht, wie der Geist den Anführer, des Jagdtrupps den Kopf abschlägt.
Ab jetzt nenne ich ihn nur noch mein persönlicher Albtraum. Ich hatte schon früher Albtraum aber dieser ist der Schlimmste.
Aber außer ein tropfenden Kanalgang sehe ich nichts hinter mir. Mit ein Kopfschütteln vertreibe ich das Bild mit den kopflosen Anführer aus meinen Kopf.
Na ja zumindest schickte ich ihm in den hintersten teil meines Bewusstsein, dort wo er auch hingehört.
Da schiebt sich ein anderes Bild vor mein inneres Auge. Sein Gesicht. So makellos schön, wie noch kein Gesicht vor ihm und sein Körper, der zwar nur wenn er steht sichtbar ist, die Farbe um ihn herum aussaugt, als wäre er derjenige der wirklich aus Farbe besteht und alles um ihn herum nur ein billiger Abklatsch ist. Eine merkwürdige Wärme vertreibt meine Angst und röte schießt in meine Wangen.
Zeo ist wirklich alles in Ordnung?“ Tims stimme reißt mich aus meinen Gedanken.
Es war kein gut aussehender Mann, sondern ein Monster, dass wenn ich nicht aufpasse mich Tötet wie die anderen und irgendwie habe ich es auf die Welt losgelassen. Nur wie.
Mein Kopf fängt jetzt doch noch an zu schmerzen. Es wird so schlimm das ich meine Hände an die Stirn lege um zu verhindern, dass mein Kopf explodiert.
Mir geht es gut. Ich hatte einfach nur ein Anstrengend Tag“ flüstere ich zu Tim, der mich besorgt anschaut. Er Schlüpft aus sein Gang, um direkt vor ihr gelangen.
Dann lass uns zu unseren Unterschlupf gehen. Sonnst fehlt meine starke und gar nicht übermüdete Zeo um und ich habe keine Lust sie durch die Tunnel zu schleppen.“ Ein verschmitztes lächeln breitet sich auf sein Gesicht aus.
Nie im leben werde ich zusammenbrechen, solange dieser.
Ich stoppe meine innere Stimme bevor diese mein persönlichen Albtraum ausspricht, um zu verhindern, dass ich noch mehr über das was passiert ist nachdenke.
Gehe du vor rann und beeile dich, damit ich nicht doch noch einschlafen.“ Jetzt ist sein Grinsen im ganzen Gesicht zu sehen. Ich fauche ihn an, damit er sich in Bewegung setzt.
Irgendwann muss ich mit ihm ein ernstes Wörtchen reden wer hier, dass sagen hat. Aber nicht jetzt.
Ohne auf meine Umgebung zu achten folge ich Tim, da ich zu sehr gegen meine Kopfschmerzen und Müdigkeit ankämpfe. So erreiche ich unser Schlafplatz. Dieser besteht aus einen schmalen Vorsprung, wo wir alte weggeschmissenen Truhen gepackt haben. In diesen wir unsere wenigen Habseligkeiten verstauen. Unsere Schlafpelze sind zwei Hängematten, die über ein Kanalrohr gespannt sind. Am Grund des Rohrs fließt klares Wasser, dass so heiß ist, dass sorge die Wärme zu unseren Schlafplätzen hinaufreicht. Das Wasser kommt von den Brunnen in der Oberstadt. Durch die Sonne wird das Wasser so angeheizt, dass man hier in den kalten Abwasserrohren ein angenehmen Schlafplatz hat.
Ich verstehe echt nicht wie man so verschwenderisch mit sauberen Trinkwasser sein kann.
Hast du die Mörder deiner Schwester gefunden?“ Ohne auf Tims fragen zu achten Klettere ich in meine Hängematte und schlafe direkt, durch die anstrengenden des Tages ein.



Ich starre auf den Stein, der in der Mitte eines Platzes steht und versuche ihre Spur wiederzufinden.
Ich hasse es wenn ich nicht weiß wohin ich jetzt gehen soll um ihre Spur wiederzufinden. Sie ist mein einziger Anhaltspunkt in der brennenden Frage warum ich jetzt ein Geist bin und wer ich in mein früheren Leben war.
Energisch schwebe ich zum Stein. Wut und Verzweiflung baut sich in mir auf. Über mir höre ich ein leichtes Donnern. Fernwirt schaue ich auf, da erblicke ich die dunkeln Wolken, die über mir aufragen.
War ich das etwa!.
Langsam beruhige ich mich etwas. Aus den angewinkelt sehen ich wie sich die Wolken langsam auflösen.
Gut zu wissen.
Meine Finger berühren den glatten Stein. Ein warmes Schauer durchläuft mich.
Aus welcher Struktur besteht dieser Stein.
Ich versuche in den Stein einzusinken, so wie ich es bei meiner zerstörten Zelle gemacht habe. Nach wenigen Sekunden starre ich den Stein an, der mich nicht eindringen lässt.
Ein echt seltsamer Stein und gerade an ihm habe ich ihre Spur verloren. Sie muss irgendwie darunter geschlüpft sein.
Ich mache einen schritt vom Stein weg. Dort wo ich jetzt stehe gleite ich in den Boden hinein. Ein einengendes Gefühl überkommt mich und ich schwöre mir selber, dass ich nur im äußeren Notfall in den Boden einsinken werde, da ich dieses Gefühl nicht ausstehen kann. Mit ein leichten Schauer spüre ich wieder Luft um mich herum. Ein blick zeigt mir, dass ich mich in der Kanalisation befinde.
Sie muss sich hier durch bewegt haben um von mir wegzulaufen. Dumm ist sie zu mindestens nicht und ich muss aufpassen, sonnst werde ich sie nie finden.
Hier nehme ich nur schwach ihren Geruch auf. Ich folge ihn durch den gewundenen Tunnel, der sich vor mir auftut, bis er in vier weitere Tunnel endet. Vorsichtige schnuppere ich die abgestandenen Luft, kann aber ihren Geruch nicht mehr aufnehmen.
Sie kann jetzt überall sein. Soll ich weiter auf Glück nach ihr suchen oder zurückkehren und morgen wenn sie die Tunnel verlässt ihre Verfolgung aufnehmen. Es ist beides nicht so gut aber ich klaube ich sollte zurückkehre und es Morgen in den Vierteln versuchen. Wenn das nicht klappt kann ich immer noch diese Tunnel erkunden.
Durch diese Entscheidung gestärkt drehe ich mich um. Schwebe zu der Stelle wo ich durch den Stein gegangen bin. Dort zöger ich kurz, bevor ich mich der Enge ausliefere. Der Platz sieht immer noch aus wie Vorhin, an den ich wieder auftauche und ich schwebe zurück zu meiner Zelle. Die Männer, die ich umgebracht hat ignoriere ich und steigt hinab zu seinen Gebeinen.
Ich freue mich schon auf ihre Erklärung zudem warum und wie ich wider Lebe.
Mit diesen Gedanken schwebe ich vor meinen Gebeinen und lass langsam die Nacht den Tag weichen.



Ich hoffe euch hat das Erste Kapitel gefallen. Über Feedback freue ich mich sowie offene forsch lege wie ich mich verbessern kann. Bis dahin freut euch schon auf das zweite Kapitel.

Mit freundlichen grüße Felix Witte


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Beitrag #2 |

RE: Blutprinzessin Kapitel 1 von Felix Witte
Hallo Felix Witte,

Ein herzliches Willkommen in unserem Forum. Wir freuen uns immer über aktive Mitglieder, die unsere Gemeinschaft bereichern.  Icon_smile

Zu deiner Geschichte muss ich echt sagen. Als ich den Titel gelesen habe, habe ich mich unheimlich gefreut und mich auf ein spannendes Fantasyabenteuer gefasst gemacht. Leider wurde ich sehr bitter enttäuscht.  Icon_nosmile Icon_nosmile Icon_nosmile

Zum einen die Umsetzung. Wüste, Auferstehung, geheimnisvolles kleines Mädchen, das den Männern den Popo versohlt. Da hätte man so vieles draus machen können. Leider gelingt es dir kaum einen Spannungsbogen aufzubauen und der Leser hat schon nach kurzer Zeit Mühe, sich zu konzentrieren.

Zum anderen Rechtschreibung und Grammatik. Tut mir leid, wenn ich das so hart ausdrücke. Aber das ist eine einzige Katastrophe. Normalerweise zähle ich das immer im Einzelnen auf, aber dann müsste ich den Text komplett neu schreiben.
Ich vermute aber mal, das deutsch nicht deine Muttersprache ist. Trotzdem überarbeite das noch einmal bitteschön. 

Zitat:Das ist die faszinierendste Frau, die ich jemals in mein Lebe gesehen habe.
Ich dachte, sie ist noch ein Kind? 

Der Text ist auch viel zu lang. Teile ihn in zwei oder besser noch drei Teile auf. Das erleichtert dann das Lesen. 

Ich kann kaum glauben, dass du schon seit zehn Jahren schreibst. Denn was ich so gelesen habe, klingt leider nach blutigem Anfänger.
Von daher nutze die Chancen, die du bei Literatopia hast. Zum Einen, indem du dir die Kommentare deiner Kollegen zu Herzen nimmst und zum Anderen, dass du aktiv selbst Geschichten kommentierst und dadurch lernst. 

Ich freue mich auf deinen überarbeiteten Text und wünsche dir ganz viel Spaß hier.

Herzlichst Persephone

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern

(Friedrich Nitzsche)



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