Es ist: 05-12-2020, 09:30
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Eliza - zwischen Schicksal und Liebe - Kapitel 3 und 4
Beitrag #1 |

Eliza - zwischen Schicksal und Liebe - Kapitel 3 und 4
Kapitel 3 Der Schlachtplan

Sie kämpfte und erholte sich schnell wieder. Sie wollte baldmöglichst wieder arbeiten, obwohl sie noch Schmerzen hatte. Rose beobachtete besorgt, wie ihre junge Freundin kämpfte. Sie sah ihr an, dass sie trotz der Schmerzen die Zähne zusammenbiss. Doch Elizas Kämpferherz wollte es nicht zulassen, dass die Täter ungeschoren davon kamen. Die Stimmen gingen ihr nicht aus dem Kopf und so hörte sie jedesmal, wenn sie Crewmitglieder reden hörte, ganz genau hin auf der Suche nach diesen Stimmen, die sich in ihr Gedächtnis eingebrannt haben. Irgendwo auf diesem Schiff waren sie, die Männer zu denen diese Stimmen gehörten. Sie würde sie ausfindig machen und ihr Vorteil war, dass die Männer sich anscheinend sehr sicher waren, nicht entdeckt zu werden und nicht ahnten, dass ihre Stimmen sie verraten würden.

Wenige Tage später traf sie eher zufällig auf den Schiffsjungen und die beiden Männer, in deren Nähe sie sich schon von Anfang an unwohl gefühlt hatte. Sie meinte ein hämisches Grinsen auf ihren Gesichtern gesehen zu haben, lediglich der Junge schaute beschämt zu Boden als er sie sah. Ihre unwohles Gefühl verdichtete sich zu einer dunkelen Ahnung. Als sie außerhalb deren Sichtweite war, hörte sie, wie einer der Männer sagte: "Siehste Kleener, die kleene Hure wees von nüscht." "Hehe, det warn Spass. Und welche der Weiber derf denne unser nächster Jast sein?", lachte der Andere mit hämischer Stimme. Sie zuckt fürchterlich zusammen und ihr Herz verkrampfte sich. Ihr wurde schlecht und sie hätte sich fast übergeben. Nie, nie würde diese Stimmen vergessen und nun war aus der dunkelen Ahnung schreckliche Gewissheit geworden. Sie wusste nun, wer ihre Peiniger waren, konnte es aber immer noch nicht beweisen. Doch würde sie auf jeden Fall verhindern, dass eine weitere Frau auf diesem Schiff das gleiche grausame Schicksal ereilte wie ihr.

Als erstes vertraute sie sich Rose an, die hellauf entsetzt sie anstarrte und sie dann beschützend in den Arm nahm. "Du musst es melden.", mahnte sie eindringlich. Eliza schüttelte den Kopf. "Ich habe keinerlei Beweise. Derzeit kann und will ich nichts unternehmen. Wir müssen abwarten, was sie vorhaben." Rose starrte sie entsetzt an. "Sollen diese Teufel ihr grausames Spiel unbehelligt weitertreiben können? Eliza, was können wir nur tun?" Eliza schüttelte abermals den Kopf: "Ganz gewiss nicht, Rose. Wir müssen aufmerksam sein, vorallem nachts und uns selbst schützen." Eliza nahm Rose Hände in die ihre und drückte sie. "Glaub mir, zusammen sind wir stark und können gegen jegliche Gefahr bestehen", machte sie ihrer großen Freundin Mut. Rose nickte, ihre Worte gaben ihr wieder etwas Zuversicht. Zusammen würden sie es schon schaffen. Sie weihten einen Teil der anderen Frauen in ihren Schlachtplan ein. Jede Nacht würde eine der Frauen Wache halten und Alarm schlagen, wenn sich jemand näherte. So vergingen die ersten Nächte ohne dass sich etwas ereignete.


Kapitel 4 - Rettung in letzter Minute

In dieser Nacht wurde Eliza plötzlich wach. Irgendetwas hatte sie aufschrecken lassen. Sofort sah sie sich um. Alle schliefen, doch Rose Lager war leer. Eliza erschrak und sprang auf. Sie hatte plötzlich große Angst um ihre große Freundin und betete zu Gott, dass es nicht zu spät war. Sie eilt leise zu den Lagerräumen. Nach kurzer Zeit hatte sie die Männer entdeckt. Als sie gerade hinter ein paar Säcken ihren Posten beziehen wollte, bemerkte sie, dass sie nicht die Einzige war, die die Halunken im Visir hatte. Peter Woods, der Sohn des Kapitäns legte ihr die Hand auf den Mund bevor ihr Aufschrei sie verraten hätte. Er sah sie beschwörend an: "Ab hier übernehme ich, gleich ist der Spuk vorbei." Doch Eliza ließ sich kaum beruhigen. Da lag ihre beste Freundin, diesen Bestien hilflos ausgeliefert. Sie musste ihr doch helfen. Als sie dann auch noch sah, dass einer der Männer hämisch lachend seine Hose öffnete, um sich an seinem wehrlosen Opfer zu vergehen, gab es für Eliza kein halten mehr. "Neiiiiiiiiiiiinnnn!!", schallte es gellend durch den Lagerraum. Peter Woods konnte sie nur mühsam daran hindern sich auf den Peiniger zu stürzen. "Ergreift diese Halunken, bindet sie und sperrt sie in das finsterste Loch das wir an Bord haben", donnerte Peter Woods Stimme durch das Dunkel des Lagerraums. Die drei Männer waren so überrascht, dass sie keinerlei Widerstand leisteten. Eliza rannte sofort zu Rose, die immernoch betäubt am Boden lag. "Gottseidank ist dir nichts passiert.", stammelte Eliza und verbarg schluchzend ihr Gesicht an der Brust ihrer regungslosen Freundin.

Peter Woods trug Rose wieder zurück ins Frauenquartier, wo inzwischen auch die anderen Frauen wach waren und sie entsetzt anstarrten. "Sie schläft nur.", versuchte Peter Woods die Frauen zu beruhigen. "Dank Eliza konnten wir das Schlimmste gerade noch verhindern." Eliza sah Peter Woods irritiert an, doch er schüttelte kaum merklich den Kopf. "Frag nicht.", flüstert er kaum hörbar und sah sie dabei eindringlich fast flehend an. Nachdem er Rose auf ihr Lager gelegt hatte, verließ er ohne weitere Worte und ohne sie eines weiteren Blickes zu würdigen den Frauenbereich. Verwirrt sah Eliza ihm noch eine Weile nach, bevor sie sich um ihre Freundin kümmerte.

Die anderen Frauen waren bereits wieder schlafen gegangen und es kehrte wieder Ruhe an Bord ein. Sie saß immer noch an der Seite ihrer schlafenden Freundin und dachte über die Ereignisse der letzten Nacht nach. Insbesondere wie Peter Woods wie aus dem Nichts zur rechten Zeit am richtigen Ort auftauchen konnte und die Bedeutung seiner letzten Worte waren ihr sehr rätselhaft.

Während sie nachdachte drang ein leises Schluchzen durch Stille. Eliza versuchte die Quelle zu finden und wurde hinter einer Kleidertruhe fündig. Dort kauerte Ruby, ebenfalls eine Dienstmagd. Als sie Eliza sah, stammelte sie unter Tränen: "Ich......ich....bin......schuld......nur ich! Es.....es.....tut....mir....leid.....ich.... schäme ......mich soooo!" Eliza verstand zunächst nicht, was Ruby mit ihren Worten meinte. Leicht verwundert nahm sie Ruby in den Arm. "Was meinst damit? Niemand ist hier schuld außer den Tätern und die sind hinter Schloss und Riegel." "Aber wenn....." Wieder wurde Ruby von einem Heulkrampf geschüttelt. "Aber wenn....wäre ....ich nicht eingeschlafen ...dann ... dann ... wäre das alles nicht passiert." Ein weiterer Heulkrampf schüttelte sie. Jetzt verstand Eliza Rubys Verzweiflung. "Ruby, beruhige dich, es ist ja Gott sei's gedankt (und Dank Peter Woods fügte sie gedanklich noch hinzu) nichts schlimmes passiert. Alles ist noch gut gegangen und Rose ist unverletzt." Langsam ließ sich Ruby durch Eliza's tröstende Worte beruhigen. "Ich hoffe, Rose und du, ihr könnt mir irgendwann verzeihen.", flüsterte Ruby als wieder auf ihrem Lager lag. "Habe ich doch schon längst und Rose wird es ebenso tun.", lächelte Eliza sie an. "Ruhe dich jetzt aus und versuche noch ein wenig zu schlafen, Ruby" Eliza setzte sich wieder neben Rose. Sie würde ihr in nächster Zeit nicht mehr von der Seite weichen. Schlafen konnte sie eh nicht mehr.


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Beitrag #2 |

RE: Eliza - zwischen Schicksal und Liebe - Kapitel 3 und 4
Hallo Eliza,

Was deiner Geschichte fehlt ist ganz einfach Handlung. 

Zitat:Sie kämpfte und erholte sich schnell wieder. 
Freut mich ja, wenn sie so schnell wieder gesund wird. Aber wie hat sie denn gekämpft? In deiner Geschichte  passiert überhaupt nichts. Du wirfst dem Leser die Brocken hin wie einem alten Kettenhund den Knochen. Da kann sich dann jeder sein eigenes Süppchen kochen, aber ich will mich einfach hinsetzen und essen.  Icon_smile

Zitat:Wenige Tage später traf sie eher zufällig auf den Schiffsjungen und die beiden Männer, in deren Nähe sie sich schon von Anfang an unwohl gefühlt hatte. Sie meinte ein hämisches Grinsen auf ihren Gesichtern gesehen zu haben, lediglich der Junge schaute beschämt zu Boden als er sie sah. Ihre unwohles Gefühl verdichtete sich zu einer dunkelen Ahnung. Als sie außerhalb deren Sichtweite war, hörte sie, wie einer der Männer sagte: "Siehste Kleener, die kleene Hure wees von nüscht." "Hehe, det warn Spass. Und welche der Weiber derf denne unser nächster Jast sein?", lachte der Andere mit hämischer Stimme. Sie zuckt fürchterlich zusammen und ihr Herz verkrampfte sich. Ihr wurde schlecht und sie hätte sich fast übergeben. Nie, nie würde diese Stimmen vergessen und nun war aus der dunkelen Ahnung schreckliche Gewissheit geworden. Sie wusste nun, wer ihre Peiniger waren, konnte es aber immer noch nicht beweisen. Doch würde sie auf jeden Fall verhindern, dass eine weitere Frau auf diesem Schiff das gleiche grausame Schicksal ereilte wie ihr.
Das ist eher unglaubwürdig. Das ist ja kein Traumschiff mit sechstausend Gästen plus Personal an Bord und die Täter werden nicht so doof sein und sich verraten. Außerdem sprechen sie als einzige mit Dialekt. Schon gefasst! 

Du musst dir mehr Zeit zum schreiben nehmen und wenn du an einem Tag nur zwei Seiten schaffst ist das auch ok. Qualität statt Quantität. Mir kommt es so vor, als hättest du panisch alles runtergeschrieben.

Wir können warten mit den Kapiteln, glaub mir  Icon_smile

Gruß Persephone

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern

(Friedrich Nitzsche)



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