Es ist: 27-06-2022, 21:19
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Wundersam und das Bienensterben
Beitrag #1 |

Wundersam und das Bienensterben
Sechs Kurzgeschichten  für Kinder über die Elfe Wundersam. 
Ich schicke Euch die erste Geschichte. Kapitel 1 ist bearbeitet.


Wundersam und das Bienensterben.

Kapitel 1
 
Wundersam lag auf ihrer Lotusblüte.
So wie sie dort lag sah sie wirklich wundersam aus.
Dunkle schwarze Locken umringen ein rundes feines Gesicht mit schelmisch schauenden blauen Augen. Ein kleines Näschen und ein Schmollmund vollendeten das ganze.
Ein schlanker Hals  und darunter überraschenderweise, ein Bienenkörper.
Es war ein schöner Tag und heute saß ihr der Schalk im Nacken.
Wen soll sie heute ärgern? Die Bienen, den Esel oder die blöde Gans?
Vielleicht den Hund an den Ohren, oder die  Maus am Schwanz ziehen?
Egal! Sie flog von ihrer Blüte herunter.
Ein zeitlang schaute sie sich die Blüte an.
Wie schön, dass sie diese Wohnung hatte.
Blüten zum Schlafen gab es zu genüge.
Aber ihre Blüte fand sie besonders schön. Die Blätter waren goldgelb, leicht orange gefärbt mit braunen Punkten in der Mitte.
Sie freute sich so über ihr Schicksal, dass sie pfeifend eine große Acht in der Luft drehte.
Plötzlich hörte sie ein seltsames Geräusch, ja es hörte sich wie ein Wimmern an!
Sie flog zurück und durchsuchte den Boden.
Ihr Blick fiel auf eine kleine dunkle Gestalt, und als sie näher kam sah sie eine kleine Biene auf dem Boden liegen, wimmernd und sich windend vor Schmerz.
“Nein!“ rief sie laut, “bist du es Drollie?“ Zwei ängstliche Augenpaare schauten Wundersam an. Es war tatsächlich Drollie. “Was ist passiert?“
“Ich weiß es nicht, mir geht es so schlecht!“
“Komm ich helfe dir, ich trage dich zum Bienenstock“
“Oh, das wäre schön, ich schaffe es nicht allein. Ich muss doch nicht sterben nicht wahr?“
“Ah was es wird schon wieder Kleines!“
Sachte half die Elfe der verletzten Biene, auf ihren Rücken zu klettern und flog mit ihr zum Bienenstock.
Dort angekommen sahen sie wie alle ganz aufgeregt durcheinander wirbelten.
Sie waren voller Angst und Schrecken.
“Oh nein, jetzt hat es Drollie erwischt“ schrie eine Biene.
“Komm leg sie hierhin “
Behutsam legten sie die Verwundete  auf  den Boden.
Wundersam sah um sich herum und bemerkte erst jetzt,  dass mehrere Bienen ganz steif auf dem Boden lagen.
“Woran sind sie erkrankt?“ fragte sie entsetzt.
“Die Menschen sprühen eine Flüssigkeit gegen Ungeziefer auf die Pflanzen. Daran sterben Bienen, Schmetterlinge und andere Tiere.
Die Blüten sind vergiftet.“
“Einige Bienen werden von einer Milbe angefallen und sterben. Weil die Menschen uns so hoch züchten sind wir nicht mehr so widerstandsfähig und können uns nicht gegen die Milben wehren. Wir können uns nicht mehr orientieren, wissen nicht wo wir sind und finden unsere Wohnung nicht mehr.“
“Warum tun die Menschen so etwas?“ fragte die Elfe.
“Damit wir mehr Honig produzieren“ antwortete eine Biene. „Für uns ist es jedoch oft  tödlich. Meistens wird alles was uns schaden könnte in unserem Bauch unschädlich gemacht. In letzter Zeit sind wir dazu aber nicht mehr in der Lage.
Auch das Klima ist anders. Es ist zu wechselhaft geworden.
Früher hatten wir auch verschiedene Sorten an Blüten, das ist nicht mehr so.
Es gibt immer mehr Monokulturen.“
“Was können wir denn tun?“ fragte die Elfe. “Es muss doch eine Lösung geben, so geht es nicht weiter!“
“Wir können nur  von hier weggehen“ antworteten einige,
“und du könntest uns helfen, einen Platz zu finden.“
“Das will ich gerne versuchen“ sagte die Elfe und begab sich auf dem Weg.
Unterwegs wurde sie so traurig.  Sie dachte an ihre Freundin, die sie so gerne mag.
Wie oft haben sie zusammen gespielt und gelacht. Drollie war auch noch so klein.
Die Welt ist ungerecht, dachte sie.
Plötzlich, durch ihre Tränen hindurch, sah sie etwas: Eine  Insel! Und fast unbewohnt!
Alles war wunderbar grün und voller Blüten.  Kleine Seen gab es dort und eine ganze Menge Obstbäume.
Aufgeregt flog sie zum Bienenstock zurück und erzählte begeistert über ihren Fund.
“Wir werden so schnell wie möglich abfliegen“ sagten die Bienen, “aber zuerst müssen wir  noch die Toten begraben.“
Es zerbrach Wundersam fast das Herz zu sehen, dass auch Drollie sich darunter befand.
Die Bienen nahmen die Toten in ihre Mitte und flogen in einer schönen Formation in die Luft.
Sie flogen mehrere Kreise und summten sehr laut. Viele Menschen schauten in die Luft, aufgeschreckt durch die Geräusche, und wurden somit Zeuge von dem Begräbnis.
Dann betteten sie die Toten, jede einzeln, an ihrem Lieblingsplätzen zur Ruhe.
Drollie wurde auf eine schöne Blumenwiese gelegt.
Die Elfe konnte nicht aufhören, zu weinen.  Hier hat sie immer mit ihr gespielt. Still verabschiedete sie sich von ihrer Freundin und den anderen Toten.
Noch Tage danach lag sie teilnahmslos auf ihrer Blüte und trauerte.
Plötzlich  aber saß sie kerzengrade auf ihrem Blütenbett.
Sie hörte eine feine Stimme, und nach einer Weile erkannte sie  Drollies Stimme.
“Steh auf und sei nicht so traurig. Die anderen brauchen Dich! Du muss ihnen die schöne Insel zeigen, die du gefunden hast. Ich werde immer mit Dir sein“
Sie flog zum Bienenstock wo alle schon bereit standen, um  die weite Reise anzutreten.
Gemeinsam flogen sie zu der Insel.
Der ganze Schwarm war hellauf begeistert und flog herum, um einen guten Platz für seine Bleibe zu finden.
Auch die Elfe flog von Blüte zur Blüte.
Dann  fand sie eine kleine, wunderschöne Blüte, die so einen lieblichen Duft verströmte, dass sie sofort hin und weg war.
„Das wird mein zu Hause“ dachte sie und legte sich auf die Blüte.
 
Kapitel 2
Einige Jahre waren inzwischen vergangen.
Die Elfe  lag auf ihrer Blüte und schaute über das Meer.
Das Wasser war kristallklar und blau wie der Himmel.
Keine einzige Wolke war zu sehen.
Die Sonne schien, und die Luft  war voll von betörenden Blütendüften.
Die Vögel zwitscherten ganz fröhlich, das Summen der Bienen, die fleißig Blütenstaub und Nektar sammelten, klangen wie ein Orchester.
Es war ein wunderschöner Morgen.
Trotz allem fühlte Wundersam sich an diesem schönen Tag nicht so glücklich wie es sein sollte.  So gerne würde sie ihre alte Heimat wieder sehen.
“Ach was, sagte sie laut, grübeln hilft nicht, ich fliege einfach dorthin“
Kaum gedacht war sie schon unterwegs über das Meer.
Zwei Tage und zwei Nächte war sie schon unterwegs. Sie müsste am Ziel sein.
Jedoch unter sich sah sie nichts von der wundervollen Pracht ihrer  früheren Heimat.
Das Land war karg, die Bäume kahl.
Blüten waren nicht zu sehen.
Und wo waren die Tiere?
Die wenigen Menschen, die dort wohnten sahen sehr dünn und verhungert aus.
Wundersam setzte sich auf einen Baum. Tränen liefen über ihre Wangen.
Erinnerungen an längst vergangenen Zeiten, als das Bienensterben angefangen hatte, kamen hoch.
Während dies alles durch ihren Kopf ging, schaute sie auf die kahle Fläche.
Das ist also das Ergebnis!
Die Bienen waren nicht mehr vorhanden um die Blüten zu bestäuben.
Obst und Gemüse wuchsen nicht mehr.
Immer mehr Land wurde unfruchtbar und die meisten Menschen müssten weg ziehen.
„Es wird Zeit, dass die sich ändern“  dachte die Elfe.
„Sie müssen einsehen, dass sie auch sterben wenn sie mit den Bienen auch die Natur vernichten“
Mit diesen Gedanken flog sie zurück zu ihrer neuen Heimat.
 
Kapitel 3
 
Das trostlose Bild der alten Heimat ließ sie nicht los.
Die Gedanken, dass die Menschen dort arm und unglücklich waren  zerbrach ihr das Herz.
„Wie kann ich den Leuten helfen?“  Sie grübelte und grübelte.
“Menschen und Tiere müssen miteinander kommunizieren“.
“Dann könnten die Bienen von ihrem Leid erzählen, und die Menschen könnten ihr Verhalten ändern.
Aber wie soll das gehen?“
Eines Tages flog sie wieder in die alte Heimat.
Als sie die Gegend durchsuchte, fiel ihr ein altes Haus auf.
Auf dem Rasen vor dem Haus saßen 4 Wolfshunde, oder eher eine Mischung aus Wolf und Schäferhund.
Ganz neugierig flog Wundersam näher.
„Hallo!“ rief sie fröhlich, “wer seid ihr, ich habe euch noch nie hier gesehen.“
Überrascht schauten die Hunde sie an.
„Wir sind das Rudel von Rusa“, sagte einer von den Hunden.
“Ich heiße Arend und die anderen, von rechts nach links, Victor, Benni und Nanni.“
“Schön euch kennen zu lernen“ sagte Wundersam, “ich bin Wundersam.
 Und wer ist Rusa?“
“Sie ist Tierkommunikatorin und wir helfen ihr  bei ihrer Arbeit.“
„Ach!“ rief Wundersam, “bedeutet das, dass sie mit den Tieren sprechen kann?“
„Genau das“ antwortete Arend stolz.
Die Elfe freute sich so sehr, dass sie mehrere Purzelbäume in der Luft schlug.
“Ha,ha ha,“ lachten die Hunde, “was ist denn daran so erfreulich?“
„Ich brauche euer Frauchen“ rief Wundersam “ist sie jetzt zu Hause?“
In dem Augenblick öffnete sich die Tür und  eine schlanke, braunhaarige Frau stand im Türrahmen. “Na ihr, meine Goldstücke, was ist hier los?“
Arend zeigte auf Wundersam. “ Rusa,  die Elfe heißt Wundersam und möchte Dich gerne kennen lernen.“
„ So?“ sagte Rusa und schaute  ihren Gast  etwas erstaunt an.
“Womit kann ich Dir helfen?“
Wundersam erzählte ihr von dem Bienensterben und ihren Überlegungen, wie sie den Menschen helfen könnte.
Rusa hatte sich auch schon über das Fortgehen der Bienen Gedanken gemacht und war sehr froh zu hören, wo die Bienen geblieben sind.
Sie versprach, mit den Menschen zu sprechen.
„Du brauchst nur an mich zu denken“, sagte sie “dann schicke ich Dir eine Botschaft.“
Wundersam bedankte sich viele Male und verabschiedete sich.
Pfeifend und singend flog sie nach Hause zurück.
Dort angekommen legte sie sich hin und schlief ganz tief und fest.
 
Kapitel 4
 
Tage vergingen ohne Nachricht von Rusa.
Wundersam fing an zu zweifeln, und sah ihre Mission schon scheitern.
“Oder vielleicht hat sie sich gemeldet und ich habe die Botschaft nicht empfangen“ grübelte sie.
Vielleicht sollte sie  wieder dort hin fliegen?
Nervös flog sie  ziellos in der Gegend herum.
Sie  hatte auch  keine Augen für die Schönheit der Natur.
Und gerade als sie sich entschieden hatte, den langen Weg  anzutreten, hörte sie eine Stimme.
Ganz klar und deutlich: “Es ist so weit Wundersam, komm zu mir!“
“Ja“ rief die Elfe  laut, “ich mache mich auf dem Weg!“
Bevor sie abflog inspizierte sie noch mal ihre Blüte und verabschiedete sich.
Fast ohne Pause flog sie über das Meer und erreichte ihr Ziel schneller als sie dachte.
Alle freuten sich, sie wieder zu sehen.
“Also“ sagte die Tierkommunikatorin “ich habe mit den Bewohner gesprochen“
„Sie leiden sehr, dass die Bienen nicht mehr da sind und haben begriffen was es für Folgen hat.
„Sie haben sich einverstanden erklärt, keine Giftstoffe mehr einzusetzen“
„Und sie werden auch die Bienen nicht mehr so hoch züchten“
„Dafür bitten sie die Bienen, wieder zu kommen“.
Überglücklich sprang die Elfe in die Luft und flog ihren wunderschönsten Looping.
Rusa und die Hunde lachten als sie diese Kapriolen sahen.
“Ich fliege gleich los“ sagte Wundersam, “ich kann es gar nicht erwarten, die freudige Nachricht zu  überbringen“
Zurück in der neuen Heimat flog sie zu den Bienen und erzählte was sie gehört hatte.
Jedoch so einfach war es nicht für ihre Freunde. Sie haben sich an die neue Heimat gewöhnt und möchten eigentlich nicht mehr umziehen.
Nach langem hin und her entschieden sie sich, zu warten bis ein neues Bienenvolk heranwuchs.
Diese wurden  dann in die alte Heimat fliegen und dort wohnen.
Im Gedanken nahm Wundersam Kontakt mit Rusa auf und übergab ihr die Nachricht.
Diese versprach die Neuigkeit an den Bewohner der alten Heimat weiter zu geben.
Fröhlich pfeifend flog sie zu ihrer Blüte zurück und gönnte sich ein langes Mittagsschläfchen in der Sonne.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 


 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 


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Beitrag #2 |

RE: Wundersam und das Bienensterben
Hallo Sangkuni,

Ein herzliches Willkommen in unserem Forum. Ich freue mich, dass ddu den Weg zu uns gefunden hast und uns mit deinen Geschichten erfreust.  Icon_smile

Ich muss sagen, die Geschichte von Wundersam, der kleinen Biene hat mir schon sehr gut gefallen. Las sich für mich wie ein Märchen für kleine Kinder. Total goldig. Schön in einfacher Sprache gehalten.

Worauf du achten muss: Du springst in den Zeiten hin und her wie ein Grashüpfer bei 25 Grad Celcius im Schatten  Mrgreen und klebst unheimlich an den Namen. Ersetz die doch mal durch ein paar einfache Synonyme. 
Auch in der Anrede. Also, wenn ich mit jemanden spreche, dann nenne ich ihn auch nicht dauernd beim Vornamen. Das klingt schon ein wenig holprig und amateurhaft und ich denke, dass du das besser kannst.  Icon_smile

Des Weiteren schau mal auf die Formatierung. Ich glaube, dieser Fettdruck war nicht deine Absicht. Ebenso wenig wie dieser Abschnitt oberhalb der Überschrift. Kannst du ja bei der Überarbeitung gleich mitändern.

Ansonsten freu ich mich auf das nächste Kapitel

Viele Grüße Persephone

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern

(Friedrich Nitzsche)



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Beitrag #3 |

RE: Wundersam und das Bienensterben
Hallo Persephone,

Vielen Dank für Deine Korrekturen. Ich freue mich!
Das Springen mache ich auch beim reden, für meine Zuhörer entsetzlich!
Die hören nicht mehr zu.

Um so mehr hüpfe ich.

Mit der Anrede; jetzt weiß ich was mich gestört hat.
 Die Formatierung war nicht meine Absicht.
Ich weiß nicht welche Formatierung ich nehmen muß. Könntest Du mir weiter helfen?
Der Abschnitt oberhalb der Überschrift , meinst Du die verschiedene Schriftarten oberhalb des Titels?


Viele Grüße,

Sangkuni


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Beitrag #4 |

RE: Wundersam und das Bienensterben
Hallo

Das hier 

Zitat:<!-- /* Font Definitions */ @font-face {font-family:Times; panose-1:2 0 5 0 0 0 0 0 0 0; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:auto; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;} @font-face {font-family:Cambria; panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:auto; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;} /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-parent:""; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ascii-font-family:Cambria; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:Cambria; mso-fareast-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Cambria; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;} @page Section1 {size:612.0pt 792.0pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:36.0pt; mso-footer-margin:36.0pt; mso-paper-source:0;} div.Section1 {page:Section1;} -->

Ich nehme als Schrift meist New Times Roman Größe 12. Einfach Text markieren und dann umstellen

Gruß das große P

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Beitrag #5 |

RE: Wundersam und das Bienensterben
Hallo Sangkuni,

deine Geschichte hat mir gut gefallen, denn sie erzählt nicht nur auf anschauliche Art Wundersams Abenteuer (toller Name übrigens für deine Hauptfigur), sondern beschäftigt sich auch mit einer konkreten Problematik aus der Realität und macht diese mit einfachen Worten verständlich. Ich finde es stets gut, wenn eine Geschichte dies vermag und damit die Gedanken auf etwas lenkt, über das nachzudenken sich lohnt.

Sprachlich kannst du, wie Persephone ja schon angemerkt hat, sicherlich noch an deiner Geschichte arbeiten, obwohl ich den Grundton bereits gelungen und der Idee angemessen empfinde. Ich würde also am Stil selbst nichts mehr ändern, aber dafür noch etwas am Feinschliff arbeiten (Zeiten, auf Wortwiederholungen achten, Kommasetzung usw).

Dass deine Geschichte beginnt wie sie endet und sich damit zu einem Kreis schließt, finde ich angesichts der Thematik sehr passend.


Viele Grüße
Garuda

Bhinneka Tunggal Ika - Unity in Diversity

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Beitrag #6 |

RE: Wundersam und das Bienensterben
Hallo Garuda,

Vielen Dank für Feedback und Korrekturen.
Ich freue mich und werde versuchen umzusetzen.

Viele Grüße,
Sangkuni


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Beitrag #7 |

RE: Wundersam und das Bienensterben
Vielen Dank Persephone.
Viele Grüße,
Sangkuni


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Beitrag #8 |

RE: Wundersam und das Bienensterben
Hallo Sangkuni.

Ich meine, dass wir uns noch nicht über den Weg geschrieben haben. Daher erstmal von mir (auch wenn es zu spät dafür ist): Herzlich willkommen.

Ich habe die Kapitel gelesen und denke, dass sie durchaus als Kindergeschichten - mit ihrem Motiv, den Handlungen, den Beweggründen - angesehen werden können. Die Sprache ist klar gezeichnet und verständlich leicht. Wlecher Altersbereich lag Dir dabei so im Sinn?

Zur Umsetzung lässt sich feststellen, dass die meisten Sätze jeweils in einer eigenen Zeile beginnen, was keine so geschlossene Einheit ergibt, die man in Romanen gewohnt ist. Ich weiß nicht, ob Du dabei das junge Zielpublikum vor Augen hattest. Es bleibt leider, dass es zwar leicht zu lesen ist, aber durch die Stellung der Sätze jeder davon eine eigene Wichtigkeit zu besitzen scheint. Was letztendlich das Lesen müßig werden lässt. Hier würde ich empfehlen, mehr Sätze aneinander zu binden, dass die Absätze auch kompakter werden. (Etwas kompakter.)

Zur Rechtschreibung, Zeichensetzung und Umsetzung fällt mir auf, dass Du den Kommatas (Kommas?) genauso abgeneigt bist wie ich, als ich noch ein kleiner Mensch war. Manchmal gab es eine Stelle, an der die Elfe einen Gedanken hat, wo ich mich frage, wieso Du dies beispielsweise nicht durch Kursivsetzung kenntlich gemacht hast.

Die eigentliche Motivation, also der Grund für die Handlungen der Elfe, sind nachvollziehbar. Und auch das Ende, das gute Ende durch die Einsicht der beteiligten Menschen, gehört für mich zu einer Kindergeschichte einfach dazu. (Schlechte Enden brauchen Kinder nicht.)

Allerdings denke ich, dass Du Dich in Deinem Ziel, vorwiegend das junge Publikum anzusprechen, ein bisschen in der Leichtigkeit verloren hast. Ich finde, ein bisschen kannst Du den Kindern schon zutrauen, was Satzlänge und Satzvariationen betrifft.
(Da gibts Bücher von einem Pferd/Einhorn namens 'Sternenschweif'. Jeden Dienstag Abend lese ich mit einer jungen Lady dieses Buch. Mal abwechselnd sie, mal ich. Zweite Schulklasse. Da sind die Sätze und Handlungsebenen natürlich leicht für Erwachsene, aber doch schon anspruchsvoll. Nicht so wie Percy Jackson, in dem so viele Fremdworte zu finden sind, dass selbst ich damit Probleme habe.)

VGD.


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Beitrag #9 |

RE: Wundersam und das Bienensterben
Hallo Sangkuni,

die fehlende Formatierung hat mich auch gestört und auch ein wenig vom Lesen abgehalten. Der Blocksatz (siehe Menueleiste) und eine Leerzeile zwischen den Blöcken hätte mir schon gereicht. Ansonsten hat mir die Geschichte durchaus gefallen.

Viele liebe Grüße

Andreas


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Beitrag #10 |

RE: Wundersam und das Bienensterben
Hallo Dreadnoughts,
Hallo Andreas,

Der Tag hat heute gut angefangen, mit Feedback und Ratschlägen von euch.
Ich war überrascht, habe mich sehr gefreut und danke euch recht herzlich.
Ja, trotz Rechtschreibprüfung habe ich Proleme mit Kommatas, enz.
Aber, ich bin ja lernfähig.
Du hast Recht, Dreadnoughts, beim erneuten durch-lesen der Geschichte fiel mir auf, dass die Sätze abgehakt klingen. Früher habe ich es nicht so empfunden.
Zu deiner Frage; die Geschichte richtet sich an Kinder zwischen 7 und 10 Jahren.
Danke für den Tip mit " Sternschweif".
Werde ich besorgen und schauen wie ich sie umsetzten kann.
Schön. dass euch die Geschichte gefällt.

Einen schönen Abend und viele liebe Grüße,
Sangkuni.


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