Es ist: 18-10-2018, 15:43
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NARENIA / Namibia Der Elfenprinz im Trinkhorn
Beitrag #1 |

NARENIA / Namibia Der Elfenprinz im Trinkhorn
Teil 1



Das weite Gras lag vor ihnen und ein weiteres Dorf nur zwei Tage hinter ihnen. Die Delegation des Reiches Lalenquia war bereits sechs Tage unterwegs. Sie bestand aus den hohen Leibwächtern und sechs Soldaten für den Begleitschutz der Anführer.


Der Prinz der Elfen drehte sich auf seinem Tigreif um und betrachtete die weite Prärie um ihn herum. Doch seine Augen zog es nach Westen zu seiner Heimat, dem Glitzerwald. Er hatte seine Mutter nur ungern allein gelassen. Besonders jetzt, da es Adlern gelungen war biss zum Fluss Lawe zu kommen.


„ Prinz Kairen, ihr bleibt zurück. Was habt ihr, eure Hoheit?“, rief General Pikan. Der junge Elf sah seinen Beschützer an und seufzte. „Meint ihr Graf Cyro wird Mutters Reich angreifen und siegen?“, fragte Kairen seinen Leibwächter.


„Die Adler sind auf Nahrung aus. Selbst wenn sie Lalenquia besiegen, werden sie kaum eine Elfe oder einen Elf töten. Um Königin Eurelana müsst ihr euch keine Sorgen machen. Allerhöchstens euer Bruder könnte in der Schlacht zu Tode kommen. Sollte es einen Angriff und Sieg während unserer Abwesenheit geben, seit ihr die Letzte Hoffnung eures Volkes, mein Prinz.“ , antwortete Pikan.


Kairen musterte seinen Freund nun genauer. Der General trug eine grünes Hemd mit einem Gurt aus Schlingpflanzen um die Brust. Dieser ging von seiner linken Schulter biss zur rechten Hüfte und hielt einen aus Holzgeschnitzten Pfeilköcher auf dem Rücken des Elfen fest. Darin waren Pfeile die von Pigario, dem besten Waffenschnitzer des Glitzerwaldes, gemacht worden waren. Auch ein Bogen lag in seiner Hand. Seine braune kurze Hose trug einen Ledergürtel mit zwei Scheiden an jeder Hüfte. Pikan war ein passabler Schwertkämpfer und kämpfte ausschließlich mit den Erbstücken seines Hauses, den Dolchen „Sil'bla' Bla'ora'gr-ér'wei'ock'asc'ro´t“.


Da das alte Elfisch auf Farben basierte, zwei Dialekte besaß und in seinem Wortlaut sehr langwierig war, hatten die Elfen ihre frühere Verständigung als Schmetterlinge aufgegeben und das Lalenquin entwickelt. Es war nach dem Modell des Zentarik, der Zentauren, geschaffen und wurde nicht mehr zur internen Verständigung benutzt. Tatsächlich gebrauchte das Volk Lalenquias diese Sprache nur noch im Militär oder im Handel. Doch immer noch gaben die Soldaten ihren Waffen im Lalenquin Bezeichnungen. Seit Königin Ablenia´s Ableben war das Wantin, die Sprache der Elfen. Obwohl es einige so wenig wie möglich sprachen. Nur zwei Jahre hatte es sich als Sprache der Elfen gehalten. Denn dann war es von Königin Kleotranis, Eurelanas Mutter verboten worden. Den als die erste Tochter von Prinzessin Eurelana als Kriegsgeisel von Weltenwandlern entführt worden war, hatte man alles was von den Weltenwandlern stammte verboten. So war man vom Wantin auf die Sprache der Einhörner zurückgekommen, da Eurelana nun Königin wurde und eine Tiefe Freundschaft mit Königin Quendana von den Einhörnern hegte. Trotzdem wurde das Wantin zur Verständigung mit anderen Völkern, außer den Einhörnern, weiterhin genutzt.


Wäre Quendana noch am leben müsste Eurelanas Sohn nicht so beschwerlich durch Silintia wandern. Doch leider war der König und die Königin der Einhörner vor 9 Jahren ermordet worden. Nun regierte Arelandos erstes Kind Prinz Pilian das Reich. Doch er war immer noch ein Prinz, denn er durfte sich nicht vor einer Heirat krönen und seine Partnerin war vor 16 Jahren verschwunden.


„Eure Hoheit, ich will ja nicht eilen. Aber der Himmel sieht schlecht aus. Es gibt glaube ich ein Unwetter. Ungefähr sechs Flügelschläge von hier entfernt liegt die Stadt „Aquiuf'wenja“. Wenn wir fliegen, schaffen wir es vielleicht vor Einbruch des Regens.“, rief der Elfenmagier Parkart seinem Herren zu. Der alte Elf trug einen langen weißen Bart und seine Flügel waren silbern. Sein Gewand bestand aus gelb gefärbten Leinenstoff und hatte eine langen Rock. Nur die Magier machten in der Kleidungdtradition des Volkes der Elfen eine Ausnahme. Alle anderen Elfen, selbst die Soldaten trugen ihre Kleidung in grün und braun.


„Gut, besetzt die Tigreife und lasst uns so schnell wie möglich im „Handelshorn“, der größten Händlerstadt der Einhörner einkehren. Dort dürften wir auch unseres Gleichen treffen. Und außerdem können wir dort auf unsere Art speisen und die Nacht verbringen und müssen uns nicht mit kratzigem Stroh begnügen, wie letzte Nacht.“, gab der Sohn der Königin als Antwort.


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Beitrag #2 |

RE: NARENIA / Namibia Der Elfenprinz im Trinkhorn
Hallo Mephi, 

Da bin ich wieder. Namibia kannst du getrost weglassen, auch wenn du dich dieser Welt bedienst. Es ist ja eine Fantasygeschichte.  Icon_smile

Zitat:Das weite Gras lag vor ihnen und ein weiteres Dorf nur zwei Tage hinter ihnen.
ersetz ein weiteres durch das letzte, das unterstreicht die Tragik. 

Zitat:Besonders jetzt, da es Adlern gelungen war biss zum Fluss Lawe zu kommen. 
bis. Ähm was ist ein Tigreif?

Zitat:Allerhöchstens euer Bruder könnte in der Schlacht zu Tode kommen. 
Das ist ja auch nicht sooo schlimm  Mrgreen

Boah, die ist ja Hammer. Hat alles, was sich mein kleines Mädchenherz von einer Fantasygeschichte erträumt. 

Ich hoffe, da gibt's eine Fortsetzung. 
Ideen hast du schon einmal, schreiben kannst du. Was mich eben stört, auch hier finde ich viele Rechtschreibfehler. Am besten alles durch ein gutes Rechtschreibprogramm laufen lassen. 

Bis zur nächsten Geschichte.

Viele Grüße 

Persephone

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern

(Friedrich Nitzsche)



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