Es ist: 27-11-2020, 06:10
Es ist: 27-11-2020, 06:10 Hallo, Gast! (Registrieren)


Überall Blut
Beitrag #41 |

RE: Überall Blut
die adsartha wieder ... Mrgreen
ich gewöhn mich an deine art ... langsam, aber sicher.

ok, mache es düster ... obwohl es für mich schwer ist, denn ich kann mir irgendwas blödes nur schwer verkneifen. so wie der hamster, das zwängt sich mir in den kopf und ich muss es loswerden. aber ich versuchs versprochen.

Zitat:stilistisch hättest du allerdings etwas mehr herausholen können.

geb ich dir vollkommen recht ... definitiv die schlechteste geschichte bis jetzt. da haben wir wieder die qualitäts- quantitätssache. allerdings wars auch um einiges länger als euers. ich glaub ihr werdet faul ...

Gruß


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Beitrag #42 |

RE: Überall Blut
hi addi;

Zitat:nämlich die Feuer und die Action einfach übersprungen. Eine richtige Stimmung kann daher bei mir nicht aufkommen.

ich weiss. ich weiss. so richtig zufrieden bin ich damit selbst nicht. aber gut. irgendwie hat mir da der zündende funke gefehlt, das zu beschreiben. aber ich hab sowieso vor, dass thema nochmal zu verarbeiten, in einer geschichte die auch etwas länger ausgelegt ist.

Zitat:Zudem hast du auch ein paar kleine Zeitfehler drin.

echt? Icon_shocked

vllt kann ich dich bei dem nächsten bild wieder mehr überzeugen.

lg

Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #43 |

RE: Überall Blut
@ Jero:

Zitat:ich gewöhn mich an deine art ... langsam, aber sicher.
--> Was soll das denn heißen, ich bin die netteste Person, wo gibt Icon_wink

Hach, ich liebe diesen selten dämlichen Jugendslang *lach*

Zu dem Düsteren: Ich versuche nur dich herauszufordern, dich an deine Grenzen zu führen, und vielleicht darüber hinaus, so dass du etwas vollkommen neues an dir entdeckst.
Du musst ja nicht. Wäre nur mal interessant zu sehen, wie du so etwas schreibst. Am besten legst du dir etwas melancholsiche Musik ein, das hilft immer. Icon_wink

So und jetzt ran an die Bouletten! Das Bild steht und wartet.
Warum stehen die 8 Priester da um einen abgeschlagenen Kopf herum?

Addi

PS: Auch lustige Sachen sind gestattet Icon_wink
Und ich warte ebenfalls noch auf ein Bild von euch.

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Beitrag #44 |

RE: Überall Blut
hallo ihr lieben,

endlich hab ich mir was einfallen lassen:

Bild: 8 Priester stehen um einen abgeschlagenen Kopf herum.

Die Lichtung im Wald war nur spärlich beleuchtet. Einzig das fahle Mondlicht und der Schein eines Feuers spendeten den Männern etwas Licht. Das Ritual ist vollzogen, dachte Fredo grimmig. Jetzt lag er vor ihnen, auf dem Boden, mit aufgerissenen Augen und wirren Haaren. Seinen Körper hatten sie verbrannt, so wie es der alte Brauch verlangte. Ruben war ein Verräter, sagte sich Fredo immerwieder, als er in die toten Augen starrte. Er hatte es schon gespürt, als Ruben in ihre Gemeinschaft eingeführt worden war.
Ruben hatte beim uralten Aufnahmeritual sehr nervös gewirkt. Aber das hatten sie wohl alle, schließlich bestand die Prüfung darin über ein Seil zu balancieren, das in sechs Meter Höhe über einen See voller gefährlicher Lebewesen gespannt war. Welche Tiere das waren, wusste niemand, aber dass sie gefährlich waren, war ihnen allen bewusst. Denn die alte Schrift hatte sie als sehr grausam beschrieben.
Aber alle hatten die Aufnahmeprüfung bestanden, auch Ruben. Aber sein Kopf lag jetzt zu ihren Füßen.
Ruben hatte gegen die alten Regeln, die überlieferten Schriften, die sie alle zu Priestern gemacht hatten, verstoßen.
Die Regeln müssen befolgt werden.
Ihre Gemeinschaft konnte nur existieren, wenn es sie gar nicht gab. Zumindest in den Augen der Öffentlichkeit. Aber Ruben hatte ja seinen Mund nicht halten können. Er hatte seiner Frau von den Priestern erzählt. Natürlich hatten sie es erfahren und deshalb musste Ruben zuerst seine Frau töten, damit seine Seele bereute, bevor das Urteil an ihm selbst vollzogen wurde.
Fredo hatte die Ehre erhalten, das altehrwürdige Schwert in die Hände zu nehmen. Ruben kniete vor Angst zitternd vor ihm und wartete mit geschlossenen auf den letzten Moment seines Lebens. Seine Lippen bebten. Und auch Fredo lief der Schweiß über die Stirn. Er hatte noch niemals einen Menschen getötet und jetzt musste er es sogar tun, während ihm sieben weitere Priester dabei zusahen. Der Vollstrecker hob das Schwert hoch über seinen Kopf, ließ es in einem Halbbogen um sich selbst kreisen und zielte schließlich auf Rubens Hals. Fredo war froh, dass das Mondlicht nur schwach war, sodass die Anderen nicht sehen konnten, wie er im entscheidenden Moment die Augen geschlossen hatte. Als er sie wieder öffnete lag der Körper auf der Seite, ohne Kopf. Dieser war ein ganzes Stück weiter gerollt und starrte die acht Priester vorwurfsvoll an.
edit: die überarbeitet version findet ihr hier


so und damit euch nicht langweilig wird hier das nächste bild:
Eine Frau ging in ein Geschäft und kaufte sich neue Schuhe. Am selben Abend musste sie dafür sterben.

lg

Lady

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Beitrag #45 |

RE: Überall Blut
Hi Lady,
eine schöne Gesichte, auch gut geschrieben.
Das einzige was mir fehlt ist son bissl die überraschende Wendung oder zumindest Auflösung, was es denn nun eigentlich mit den Priestern auf sich hat udn warum einer von ihnen sterben muss.

Ansonsten gerne gelesen
addi

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Beitrag #46 |

RE: Überall Blut
hallo ihr beiden,

hab euch nicht vergessen. nur weniger zeit. arbeite aber an einer geschichte, die nicht witzig sein soll und der plot steht noch nicht ganz fest.

lady ich lese sobald ich kann

grüße


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Beitrag #47 |

RE: Überall Blut
hi addi,

wow ein lob von dir. Icon_jump das hätte ich jetzt aber nicht erwartet. Icon_smile ja, du hast schon recht die überraschende wendung fehlt, genauso, was den nun mit den priestern los ist. ich werd das im hinterkopf behalten, vllt grieg ich dazu ja noch einen geisteblitz. Icon_smilewarum er sterben musste, steht doch drin, oder? weil er das geheimnis um die priester ausgeplaudert hat. deshalb bezeichnet fredo ihn ja auch als verräter.

@jero: mach dir wegen uns keinen stress. Icon_wink

lg

Lady

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Beitrag #48 |

RE: Überall Blut
hi lady,
ja aber was ist denn nun das geheimnis?
*neugierig bin*
@ Jero: ja, keinen stress, ist bei der hitze nicht gut Icon_wink

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Beitrag #49 |

RE: Überall Blut
adsartha hast du noch nichts zu den mönchen verfasst? ich dachte ich hätte was gesehen.

@lady
kann mich der adsartha nicht so richtig anschließen, die hatte wohl nen guten Tag Mrgreen. rein schriftlich ist es solide wie immer. aber es war nicht spannend ... liegt vor allem daran, dass der kopf schon ab ist und wir das nachträglich erzählt bekommen ...

.... moment ...
so, nochmal gelesen. kann es sein dass du zeitliche probleme hast? denn er ist doch schon tot. also erzählst du im Plusquamperfekt (stimmt doch oder?) das ist ok, aber das ruben auf die knie geht ist normales perfekt. EDIT: WIKI sagt PRÄTERITUM, NICHT PERFEKT ... DANN HALT SO.EDIT AUS

... moment nochmal lesen ...

ist doch Ruben, der schon tot ist oder? da war noch was mit den gefährlichen tieren, aber das kapier ich nicht so ganz.

den inhalt find ich gut, aber in echtzeit wäre es mir lieber gewesen. ruben musste seine frau umbringen!!!! das ist krass wird aber nebenbei erzählt und somit gedämpft. er hätte die frau vor den anderen priestern töten können und dann hingerichtet werden. ok wären zwei köpfe gewesen, aber das hätte addi überlebt.

ich weiß wir kommentieren hier nicht so wie bei sonstigen beiträgen, aber eine gute idee wie diese verdient eine bessere umsetzung. was gleichzeitig wieder ein kompliment ist ... frau umbringen schockiert mich wirklich. allerdings denke ich nicht, dass es ruben machen würde bzw ein mann.

denke, dass ich meins heut reinstell, dann kannst dich rächen, denn irgendwie bin ich nicht überzeugt

Grüße


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Beitrag #50 |

RE: Überall Blut
also ich präsentiere mein zweifelhaftes Werk zum Bild der Priester um einen Kopf.
von der grundidee bin ich zufrieden, umsetztung naja ...
ihr habt offiziell die erlaubnis, es auf chirurgische art und weise auseinander zunehmen und verbesserungsvorschläge zu unterbreiten.




Also: 8 Priester stehen um einen Kof herum

Ein unbändiges Feuer brannte in des Mädchens Lunge. Jeder Atemzug kam stoßartig, unregelmäßig, panisch. Doch sie rannte.
Ihre Kraft schwand, ließ sie über den rutschigen Boden straucheln.
Ein stechender Schmerz malträtierte ihren Geist. Dornen hatten sich in ihre nackten Fußsohlen gebohrt, ließen sie bluten, fraßen sich bei jedem Schritt tiefer ins Fleisch.
Ihre Augen speicherten nur noch Fetzen. Fragmente der Eindrücke setzten sich zu einem verwirrenden Ganzen zusammen. Sie suchte nach einem Weg, nach etwas, das die Rettung wies, aber es gab Nichts.
Groteske Bäume, knorrig wie die Glieder einer Hexe, versperrten ihr die Sicht. Sie schoben sich ihr in den Weg, als könnten sie ihre Wurzeln aus dem moosigen Erdreich reißen und wandern.
Äste schossen an ihr vorbei, griffen nach ihr, bremsten sie, zerkratzten die Haut ihres geschundenen, nackten Körpers.
Das Gift von Brennnesseln quälte ihre Oberschenkel und trieb ihr Tränen in die Augen. Doch sie rannte.
Sie konnte nicht ruhen, sie durfte nicht. Das Knacken der Äste hinter ihr war noch nicht verebbt.
Sie kamen!
Sie würden sie wieder mitnehmen, wenn sie einen Augenblick zögerte. Zurück in die Hölle, aus der sie geflohen war.
Ein Blick, nur ein kurzer Blick der Sicherheit.
Das japsende Feuer, nur von der Hoffnung genährt, vor ihren eigenen Schritten davon zu laufen, starb.
Das Mädchen konnte sie sehen: schwarze Schatten aus dem Dickicht der Bäume brechend. Unaufhaltsam preschten sie auf sie zu.
Vom Höllenschlund ausgespuckt, mit dämonenhaften Fratzen und toten Augen, jagten sie ihre Beute – jagten sie.
Das Mädchen änderte ihre Richtung, versuchte aus deren Blicken zu verschwinden.
Doch das Knacken wurde lauter. Sie hörte das Hecheln der Bestien, das Knurren.
Ein gewaltiger Schlag traf sie in den Rücken. Sie schrie auf. Der Mund wurde ihr zugehalten. Ein beißender Geruch stieg ihr in die Nase. Sie verdrehte die Augen und verlor den Kampf um ihr Bewusstsein.
Als sie zu sich kam, fand sie sich in einem kleinen Raum auf ein Strohhaufen wieder. Pochender Schmerz breitete sich in ihrem Kopf aus. Man hatte ihren nackten Körper in ein grau verdrecktes Laken gewickelt.
Unbändige Angst überkam sie. Lediglich zwei Schritte standen die Wände aus kaltem, nassen Stein auseinander. Eine schwere hölzerne Tür versperrte ihr den Weg in die Freiheit.
Ihre Tränen ließen die Sicht verschwimmen. Sie schrie ihre Verzweiflung heraus, ging auf ihre Knie und verfiel in ein apathisches Wimmern.
Sie hörte die Schritte vor der Tür nicht. Das metallische Quietschen hallte nur unmerklich in ihrem Unterbewusstsein.
Sie wurde an der Haaren gepackt und aus ihrer Zelle gezogen. Sie wehrte sich nicht mehr.
Man warf sie in den Staub.
Mit ihren glasig, leeren Augen schaute sie um sich. Acht dunkle Gestalten in schwarzen Kutten standen im Kreis um sie herum. Fratzen des Teufels starrten auf sie herab.
Einer der Verhüllten trat hinter das Mädchen. Eine langes Gesicht schob sich an ihr Ohr und flüsterte mit menschlicher Stimme: „Wer sich uns widersetzt, widersetzt sich dem Einen wahren.“
Ihr Kopf wurde nach hinten gerissen. Die rostige klinge fuhr ihr tief durch den Hals, raubte ihr die Luft.
„Wer sich uns widersetzt, widersetzt sich dem Einen wahren!“, wiederholte der Verhüllte und warf den Kopf des Mädchens vor sich in den Dreck.


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