Es ist: 27-11-2020, 17:31
Es ist: 27-11-2020, 17:31 Hallo, Gast! (Registrieren)


Überall Blut
Beitrag #61 |

RE: Überall Blut
hi teja,

jetzt bin ich tatsächlich ein bisschen spät dran.

schön einen neuen mitstreiter gefunden zu haben.Icon_jump nein, es muss nicht immer düster sein, aber die bilder sind es. jero schreibt dazu gerne auch lustige texte und die düsteren muss man extra bei ihm bestellen. *g*

deinen text fand ich wirklich toll, zumal es ja ein einziger dialog ist. sehr schön. irgendwann schwirrte mir zwar der kopf, ob der ganzen kopf-sprichwörter und ich habe ein bisschen den überblick verloren wer was sagt, aber nagut, wir sind ja auf der spielwiese. alles zwar ein bisschen kopflastig, aber um einen kopf ging es ja schließlich.Icon_smile

lg

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Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #62 |

RE: Überall Blut
Ein Wiederbelebungsversuch

"3 ... 2 ... 1 ... Schock"
- Piiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeep -
"Keine Reaktion, Frau Doktor."
"Das kann doch gar nicht sein. Laden auf dreihundert."
"Geladen."
"Alle weg vom Tisch."
"3 ... 2 ... 1 ... Schock"
Mpffffffffff
Gespanntes Starren
Piiiiiiiiieeeeeeeeeep Diet Diet Diet
"Wir haben ihn ..."
"Gut so, dann legen sie einen Zugang und geben sie ne Portion Blut."
"Ja, Frau Doktor."


Sammlerwahn

Sie erschien kurz nach Zwölf. Rechts durch den gläsernen Seiteneingang, direkt neben dem Asiaten, dessen ekliges Essen die ganze Luft verpestete. Gut sah sie aus, die langen Beine, die bei jedem Schritt unter dem Rock hervorlugten, das braune Haar, von einem Friseur kunstvoll in Locken gelegt und mit der Figur eines Models zur Nebensaison.
Doch all dies bemerkte er nur am Rande, da seine volle Aufmerksamkeit den Füßen der Frau galt. Oder besser dem, was sie daran trug.
Rot und glänzend schritten sie in gleichmäßigem Stakkato durch die Einkaufspassage, erfüllten die Halle mit ihrem bezaubernden Klang.
Schon als ihr Lockruf vor wenigen Augenblicken an seine Ohren gedrungen war, hatte er gewusst, dass sich das stundenlange Warten nun dem Ende näherte.
Langsam stand er auf, und nachdem er sich davon überzeugt hatte, dass die Ränder seiner Zeitung auch wirklich genau miteinander abschlossen, folgte er dem roten Pärchen durch die dichte Menge.
Die Menschen versuchten ihn abzudrängen, schoben sich immer wieder in seinen Weg, so dass ihm zum Teil lange Umwege nicht erspart blieben, doch abbringen ließ er sich nicht.
Durch Dutzende von Geschäften ging seine Jagd. Kleiderständer dienten als Verstecke, Schaufenster als Spiegel und dämliche Accessoires, die er in die Hand nahm, wenn sie zu ihm herübersah, benutzte er als Tarnung.
Stunde um Stunde verging, doch das störte ihn nicht. Im Gegenteil. Der Weg war Teil des Spiels, sinnierte er, während er der wachsenden Erregung in seinem Inneren nachlauschte. Die Euphorie der Vorfreude machte ihn beinahe trunken. Doch er zügelte sich, hielt sich zurück für den einen Moment, wenn er sie besitzen würde.
Schließlich verließ die Frau das Einkaufszentrum. Zu seinem Glück war sie ohne Wagen in der Stadt. Das hätte es schwierig für ihn gemacht. So ging es nun mit der Bahn weiter. Vorbei am Rathaus, an der Stadtbibliothek, über die Elbbrücken – hinein nach Cracau.
Er jubelte innerlich, kämpfte schwer mit dem zufriedenen Grinsen, das unbedingt auf sein Gesicht wollte. Wahrlich das Glück war heute mit ihm. Zuerst die Frau und nun auch noch eine verlassene Wohngegend. Besser ging es ja gar nicht mehr.
Seine Finger begannen zu jucken, wollten raus aus den Manteltaschen.
Das Messer glitt ganz automatisch in seine Rechte, als er aus der Bahn stieg.
Noch ein paar Meter, sagte er sich. Das Gesicht hielt er nun gesenkt, damit niemand den Ausdruck des Glücks darin schauen konnte.
Dann war es endlich soweit, die Frau bog in eine Seitenstraße. Mit wenigen Sätzen hatte er sie eingeholt, das Messer gezückt, es über ihre Kehle geführt und sie in die nächste Hecke gestoßen. Die Klinge, nun verschmiert mit ihrem stinkenden Saft, warf er in den Gulli. Die hauchdünnen Handschuhe aus Latex gleich hinterher.
Seine Hände waren immer noch wund, weil er das morgendliche Ritual der Reinigung etwas übertrieben hatte, doch für diese Geschöpfe war es die Schmerzen Wert gewesen. Nur das Beste war gut genug, nur das absolut saubere durfte sie berühren.
Ehrfürchtig sank er auf die Knie, griff nach den roten Gottesgeschenken und zog sie behutsam in seine Arme.
Den Weg nach Hause verbrachte er wie in Trance, ein seliges Lächeln auf den Lippen, die Augen in sich gekehrt, murmelte er seinen Schätzen sanfte Liebkosungen zu.
Die Tür seiner Wohnung fiel hinter ihm in Schloss, er verriegelte sie – viermal – so wie immer, stellte seine treuen Weggefährten ordentlich ins Regal und ging dann in sein Heiligtum.
Für die Roten fand er auch sofort den perfekten Platz, direkt neben den Sandaletten aus echtem Elefantenleder. Wunderschön.

/Edit: Falls das Bild nicht mehr parat ist: Eine Frau kauft sich ein Paar Schuhe und ist am nächsten Tag tot.

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Beitrag #63 |

RE: Überall Blut
"Der Patient braucht noch mehr Blut."
Abwarten. Schweißtropfen bilden sich.
"Seine Lage scheint sich zu stabilisieren."


hi addi,
schöne geschichte. hat mir gut wirklich gut gefallen. wobei mich natürlich noch ein paar hintergrundinfos interessieren würden, z.b. woher sein schuhtick kommt und warum er die armen frauen dafür umbringt. aber schreiberisch mal wieder einwandfrei.

meine geschichte ist diesmal etwas länger geworden und deshalb findet ihr sie hier.

lg

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Beitrag #64 |

RE: Überall Blut
Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, ich darf mich der fröhlichen Spielerunde anschließen Icon_smile

Hab auch gleich eine Geschichte mitgebracht, zum Bild: Eine Frau kauft sich ein Paar neue Schuhe und muss noch am selben Abend dafür sterben. Hier meine Auflösung:

Wie lange hatte er nun auf diesen Tag gewartet? Monate? Jahre? Es erschien ihm wie eine halbe Ewigkeit. Er schloss die Augen und versenkte die Hand in seiner Manteltasche, tastete nach dem kleinen, satinbesetzten Kästchen, indem der Anfang eines neuen Lebens verborgen lag. Für diesen ganz besonderen Ring hatte er keine Kosten gescheut. Nichts war ihm zu teuer für seine Fiona. Sie war sein ein und alles.
Und nicht bloß, weil der Sex mit ihr gut war. Das war nur am Anfang gewesen. Zwischen ihnen war viel mehr, das hatten sie sehr bald begriffen.
Olivers Hand wanderte weiter, zu dem zweiten und nicht minder wichtigen Gegenstand in seiner Manteltasche, seine Finger schlossen sich um das eiskalte Metall, verkrampften sich regelrecht darum. Sein Atem beschleunigte sich unvermittelt, und eiskalter Schweiß trat ihm auf die Stirn.
Beruhige dich, mahnte er sich selbst. Es wird alles glatt laufen. Nichts wird schiefgehen. Du darfst nur nicht die Nerven verlieren.
Doch das war leichter gesagt als getan – welcher Mann konnte schon von sich behaupten, die beiden nervenaufreibendsten Taten, die man begehen konnte, an einem einzigen Abend zusammen zu fassen: seiner Liebsten einen Heiratsantrag zu machen und zum ersten Mal in seinem Leben einen Menschen zu töten?
Die Tür ging auf, und er schielte unter den regennassen Säumen der Mäntel und Jacken hindurch, die ihm den direkten Blick auf die Eingangstür verwehrten. Ein Paar schwarze, auf Hochglanz polierte Herrenschuhe. Nicht sein Kandidat.
Oliver stieß die Luft zwischen den Zähnen aus. Das war wieder einmal typisch. Ein Grund, weshalb er dies nun tun würde – die Sache mit dem Töten, nicht den Antrag – war die unglaubliche Unzuverlässlichkeit seiner Frau. Nie tat sie das, worum er sie bat. Zu ihren ganzen Frisörterminen kam sie schließlich auch pünktlich. Doch wenn er sie um halb sechs in ein Café bestellte, war das natürlich zu viel verlangt.
»Noch einen Espresso der Herr?«, riss ihn eine Stimme aus seinen Gedanken.
Die Kellnerin musterte Oliver mit einer Mischung aus Irritation und Misstrauen. Zugegeben, es war nicht gerade unauffällig, seinen regennassen Mantel anzubehalten, doch immer noch besser als die Handfeuerwaffe offen auf den Tisch zu legen, oder?
»Nein, danke. Ich warte noch auf meine Begleitung«, erwiderte er.
Die Kellnerin nickte knapp und entfernte sich wieder.
Ungeduldig warf Oliver einen Blick auf die Uhr. Fünf Minuten nach sechs. Wenn sie nicht bald kam, würden sie und Fiona sich noch in die Quere kommen, die er um viertel nach herbestellt hatte. Dann wäre natürlich schon die Polizei da.
Wieder öffnete sich die Tür. Diesmal erschien ein Paar hässlicher, blassrosa Pumps in der Türöffnung. Unvermittelt spannte Oliver sich. Die gehörten seiner Frau, das wusste er ebenso sicher, wie die Sonne heiß war. Schließlich hatte er sie von seinem eigenen sauer verdienten Geld bezahlt.
Rasch blickte er sich um. Außer ihm gab es nur zwei andere Gäste – einen älteren Herren, der Pfeife rauchte und vollkommen in seine Zeitung vertieft war, und der junge Mann, der zuvor eingetreten war und nun mit abwesendem Blick aus dem Fenster stierte. Die Kellnerin machte sich gerade an der Espressomaschine zu schaffen.
Jetzt oder nie!
Er riss die Pistole aus der Manteltasche und zog den Abzug durch. Die Kugel durchschlug die Mäntel und Jacken, die an der Gaderobe hingen, und bohrte sich zielsicher in die Brust der Frau, die dahinter stand. Rasch schob Oliver die Waffe in den nächstbesten Mantel, der an der Gaderobe hing, und stieß gleich darauf einen oskarreifen Schreckensschrei aus.
Gemeinsam mit den übrigen Gästen und der Kellnerin sprang er auf und eilte in Richtung Tür – um im nächsten Augenblick vor Schreck zu erstarren.
Denn dort lag nicht seine Frau.
Dort lag Fiona.
Fiona, die im Gegensatz zu seiner Frau immer überpünktlich kam und nie ein Treffen versäumte.
Mit einem Keuchen sank er auf die Knie. Tränen stiegen ihm in die Augen.

So fanden ihn die Beamten, die Minuten später am Tatort eintrafen. Oliver ließ sich widerstandslos festnehmen. Während man ihn, die Hände bereits mit Handschellen aneinandergefesselt, mit sanftem Nachdruck durch die Tür bugsierte, schnappte er einige Gesprächsfetzen der Beamten auf.
»Irgendwelche Personalien? Brieftasche, Führerschein?«
»Nein, nur das hier.«
»Eine Quittung?«
»Ja, für Schuhe. Rosa Pumps. Ich finde die Dinger ja widerlich, aber meine Frau ist ganz verrückt danach. Wenn ich genau darüber nachdenke, wollte sie sogar heute mit mir ein Paar kaufen gehen, darauf gibt es jetzt fünfzig Prozent Rabbatt. Tja, daraus wird jetzt wohl nichts.«
Oliver konnte ein leises Stöhnen nicht unterdrücken – nicht nur, dass er seine Geliebte umgebracht hatte – er hatte auch noch einen Haufen Geld für ein Paar Schuhe ausgegeben, das nur eine Woche später reduziert gewesen wäre.

Worüber man nicht schweigen kann,
darüber muss man sprechen,
denn die Grenzen der Sprache
sind die Grenzen der Welt,

Ludwig Wittgenstein


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Beitrag #65 |

RE: Überall Blut
Hallo Melv,

willkommen in der illustren spielewelt. auch wenn ein kurzer stillstand herrschte. das liegt aber an diesem Bild, zumindest bei mir.
ich wart mal aufs nächste ...Mrgreen

zu deiner geschichte:

eigentlich ganz nett. sowohl stilistisch, als auch inhaltlich.
das problem, was sich mir auftut ist, dass man eigentlich mit niemandem sympatisieren kann.
mit dem typen geht das nicht, schließlich plant er einen Mord. und da bin ich mir schon nicht sicher, ob du das nicht hättest verstecken sollen.

fiona mag zwar eine nette person sein. leider bekommt man das nicht mit.

das einzige opfer, das mitgefühl bekommen sollte, ist die Frau, aber die bleibt ja am leben.

hmmm ... ich denke darüber nach, wie es mich berührt hätte. aber die tatsache, dass der mann eine der frauen umbringen möchte, ist einfach schon recht herb.

... *kurzes inne halten* ...
unter den umständen, dass wir uns hier bei "überall blut" befinden ist die geschichte eigentlich doch passend, so wie sie ist. Mrgreen

du könntest noch einen schalldämpfer erwähnen, sonst kann der schrei noch so oskarreif sein, man wüsste dennoch wär es war.

gruß


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Beitrag #66 |

RE: Überall Blut
hallo melv,

schön, dass du dich hergetraut hast.Icon_jump ich habe deine geschichte zum aktuellen bild mit spannung gelesen.
stilistisch ist es wirklich gut. inhaltlich hab ich einen moment lang gebraucht bis ich verstanden hatte, dass er seine frau umbringen will. da du seine frau zunächst nicht erwähnst und sie auch keinen namen erhalten hat, hab ich sie zuerst mit fiona verwechselt.:D dann in dem moment wo er in dem café nur die schuhe der eintretenden sieht, war mir schon klar, dass es seine verwechslung geben wird. aber das ist eben so, weil wir das bild schon kennen.Icon_smile
was ich mich noch frage ist: wie hat die polizei so schnell rausgegriegt, dass er auf sie geschossen hat? er hat die waffe doch in einem fremden mantel versteckt und nur weil er bei der leiche kniet, sagt das noch nicht, dass er es auch war.

aber auch so wie sie ist, gefällt es mir gut und sie reiht sich wunderbar zwischen den anderen blutigen bildern ein. wenn du möchtest darfst du natürlich auch ein bild in die runde werfen. :D

lg

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Beitrag #67 |

RE: Überall Blut
hallo adsartha,

nun auch dein beitrag.

wie erwähnt, bei diesem bild melde ich versagen an und warte auf das nächste. jetzt wo das herz des threads wieder schlägt

zu deiner geschichte:
ich weiß nicht ob das heut an mir liegt, aber kann mich auch hier nicht richtig anfreunden.
die grundgeschichte ist ok. was mich irritiert hat, ist, dass sein fetisch für schuhe schon sehr stark ist. gottesgeschenk ... der hat echte probleme Mrgreen

ich hab nirgendwo rauslesen können, dass ihre schuhe neu gekauft waren. ist aber natürlich jetzt penibel von mir.

naja ... stundenlanges verfolgen hätte der frau auch auffallen können.

ich glaub was mich wirklich stört ist, dass es mir vorkommt als würde ich eine gschichte von mir lesen. als hieltest du dich nicht an deine eigenen regeln. es ist nicht atmosphärisch bzw spannend ...



....
....
....
ou mann, ich glaub ich hab heut nen kritisierenden tag. außerdem sind wir hier ja auch nicht so streng. aber im gegensatz zum kriegszenario, das von metaphern und bildern nur so überquoll, war das hier eben etwas steriler ... wie meins eben.

verzeiht mir wenn ich heut etwas komplzierter bin ... wahrscheinlich ist es der neid, weil ich das bild nicht hinbekommeMrgreen


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Beitrag #68 |

RE: Überall Blut
Hallo und danke für den netten Empfang Icon_smile!

@jeronimus: Stimmt, das mit dem Schalldämpfer hatte ich vor und dann irgendwie wieder vergessen. Ich werde es noch einbauen. Prinzipiell hatte der Typ ohnehin nicht viele Chancen, unbehelligt davonzukommen. Er war der Tür am Nächsten, er kannte das Opfer (in jedem Fall), hatte ein herrliches Bilderbuchmotiv und Schmauchspuren hätten sich an seinem Mantel nachweisen lassen können - und auch Fingerabdrücke gibt es. Er war nicht besonders helle, aber es war ja sein erster Mord Icon_wink Und da ich ihn sowieso nicht davon kommen lassen wollte, habe ich mir erst gar nicht besonders viel Mühe gegeben, ihn zu decken :D

Dass es keine Sympathiepersonen gibt, stimmt schon, wenn ich es mir genau überlege. Ich hatte eigentlich gehofft, Oliver als Sinnbild des armen Ehemanns, der unter seiner Frau zu leiden hat, würde ein wenig Mitleid erregen Icon_wink Schließlich ist er das eigentliche Opfer *heftig nick*

Zitat:und da bin ich mir schon nicht sicher, ob du das nicht hättest verstecken sollen.

Wie genau meinst du das? Verstecken, dass er den Mord plant? Hmm ... Irgendwie besteht die Geschichte hauptsächlich nur aus der Vorbereitung auf den Mord Icon_confused Ich könnte ihn natürlich eine Seite lang jammern lassen, wie schrecklich seine Frau ist Icon_smile Aber das ist dann auch nicht im Sinne des Erfinders.

@lady: Es freut mich, dass meine Geschichte ein wenig Spannung erzeugen konnte Icon_smile Dass man die beiden Frauen anfangs miteinander verwechseln könnte, hatte ich befürchtet - vor allem, weil ich irgendwie zu faul war, mir einen Namen für seine werte Gattin auszudenken, leider ist es eine dumme Angewohnheit von mir, manche Figuren namenlos bleiben zu lassen. Aber da am Ende alle Fäden zusammenfinden, dachte ich, das wird kein allzu großes Prolem sein.

Zitat:wie hat die polizei so schnell rausgegriegt, dass er auf sie geschossen hat?

Es muss ja nicht schnell gewesen sein (wieviel Zeit zwischen dem Mord und der Festnahme vergeht, bleibt ja unerwähnt) - aber dass sie es herausfinden, ist nicht allzu schwer. Wie bereits gesagt, er war nicht gerade gründlich beim Verwischen seiner Spuren, und er war der einzige, der das Opfer kannte (was die Polizei sehr genau sehen konnte, man kniet schließlich nicht heulend vor der Leiche einer Fremden Icon_wink ). Wer sonst sollte die Waffe auch in dem fremden Mantel versteckt haben, sein Platz war der Gaderobe am Nächsten. Solche Fehler passieren, wenn ein Laie einen Mord begeht. :icon_coolnew:

Aber prinzipiell hast du natürlich Recht - solange ich es nicht schwarz auf weiß niederschreibe, ist das alles eher vage. Ich werde versuchen, da noch die eine oder andere Erklärung einzubauen.

Es ist schön, dass meine Geschichte einen Platz zwischen den anderen "Bluttaten" gefunden hat :icon_danke_ATDE: Mal sehen, ob mir auch ein Bild einfällt Icon_smile Auch, damit jeronimus wieder etwas zu tun bekommt :D



Liebe Grüße,
Melanie

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Beitrag #69 |

RE: Überall Blut
Hi,
mal eine kurze Rückmeldung von mir.

@ Lady:
Ich hab deine Geschcihte gelesen. Kommentar von mir kommt etwas später.

@ MelV:
Willkommen in unserer Runde. Auch deinen Text les ich demnächst.

@ Jero:
Ja, Recht hast du, jetzt, wo ich es mir so anschaue. Der Text ist schlecht.
Hm, aber irgendwie hatte ich wohl auch meine Probleme mit dem Bild. Hatte einige Anläufe, was mir sonst nicht passiert. Icon_nosmile
Nun ja, aber der Effekt war auf jeden Fall richtig, denn hier herrscht ja wieder etwas mehr Leben. *g*

LG und bis später
Addi

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Beitrag #70 |

RE: Überall Blut
Hi MelV,
wie versprochen mein verspäteter Kommi zu deiner Auflösung.
Bin schon gespannt, was dir zu dem Bild eingefallen ist.

Zitat:Rasch schob Oliver die Waffe in den nächstbesten Mantel, der an der Gaderobe hing, und stieß gleich darauf einen oskarreifen Schreckensschrei aus.
Gemeinsam mit den übrigen Gästen und der Kellnerin sprang er auf und eilte in Richtung Tür – um im nächsten Augenblick vor Schreck zu erstarren.
- Irgendwie versteh ich hier die Räumlichkeiten nicht. Zuerst hab ich es so verstanden, dass er etwas weiter weg sitzt von der Garderobe, um darunter schauen zu können, doch nun ist er genau bei den Jacken, dann wieder eilt er in Richtung Tür, obwohl er doch daneben sitzt. Icon_confused

Insgesamt etwas kurz geraten, nicht die Geschichte sondern die Gefühle des Mannes. Wo ist eigentlich seine Frau? Und wie wurde er als Mörder entlarvt, wenn er doch die Waffe versteckt hat?
Stilistisch ist es bis auf die Verwirrung mit dem Tisch und der fehlenden Gefühle gut geschrieben. Wie siehts aus, widmest du dich auch noch den anderen Bildern?
Wäre schön.

LG
Adsartha
Aufruf!!
Wir brauchen ein neues Bild!
Ideen her!

Wie wäre es mit einem toten Teenager, der nachts in einem Wald entdeckt wird, wie er an einem Baume baumelt?

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Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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