Es ist: 27-06-2022, 22:46
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One girl, two characters
Beitrag #1 |

One girl, two characters
Hey 

Ich habe in letzter Zeit an einer Geschichte geschrieben und ich würde gerne eure Meinung dazu hören. und Bitte gebt mir hinweise auf Rechtschreibfehler oder wen ich die Zeitformen wieder einmal vertauscht habe. Gerne könnt ihr auch Verbesserungsvorschläge geben. Ich wäre euch unendlich dankbar (:
Kleiner Hinweis: Erzen ist die Geldwährung in meiner Geschichte...
Viel Spass und ein Dankeschön im voraus




Wir haben Sommerferien. Und danach muss ich nie mehr in dieses grässliche Gebäude das sich Schulhaus nennt. Ich bin Frei, Frei von nervenden Lehrern, Zicken die sich nur um ihr aussehen kümmern und vor allem das wichtigste; ich bin Frei von allen Tests. Nun ja das ich frei von allen Tests bin ist natürlich übertrieben. Denn nach den Sommerferien fängt das Arbeitsleben an. Oder wie mein Vater immer sagt; das ernste leben. Leider bringt das Arbeitsleben nicht nur tolles mit. Zum Beispiel werde ich von meiner einzigen und besten Freundin getrennt sein. Oder auch das man keine 5 Wochen Sommerferien hat. Ich warte jetzt ungeduldig an der Bushaltestelle, damit ich nach Hause fahren kann und mein Abschluss in einem engen Freundeskreis (also nur meine Familie und ich) feiern kann. Mit 10 Minuten Verspätung rollt der Bus dann doch noch an. Ich setze mich auf einen Fensterplatz und stöpsle mir die Kopfhörer in mein Handy. Mein leben war bisher nicht leicht. Aber bisher hat mich meine Familie immer unterstützt.  Meine Familie besteht aus meinen Eltern, meine Zwillingsgeschwister Leyla und Damon. Sie sind vor 8 Jahren geboren. Ich wurde vor drei tagen sechzehn. Normale Kinder bekommen ihm dem Alter schon ihr zweites iPhone oder dreihundert Erzen*. Ich dagegen bekomme vielleicht, wen meine Familie mal nicht knapp bei Kasse ist, 2 Bücher. In Zusteoya gibt es wenige Familien die an Armut leiden. Es ist sogar fast eine Seltenheit. Ich war die einzige in meiner Klasse, die nie auf Ausflüge mit durfte, da das Geld nicht reichte. Über meinem Kopf ertönt die Lautsprechanlage ,,Nächste Haltestation: Moorhouse“. Bevor ich aussteige werfe ich einen letzten Blick zurück. Wäre nicht das erste mal, dass ich etwas vergesse. Hinter mir schliessen sich die Türen und der Bus fährt langsam davon. Ich biege in die Gasse ein in der unser Haus steht, und bleibe abrupt stehen. Mein lächeln verschwindet. Was um Himmels willen machen zwei Streifenwagen vor unserer Tür?! Langsam nähere ich mich unserem Haus. Als die Polizisten mich Enddecken, kommen sie mit schnellen schritten auf mich zu. ,,Sind sie Talea Cooper?“ fragte mich der grössere Polizist. ,, Ja die bin ich. Hab ich was falsch gemacht? Ist was passiert?“ Die Polizisten schauen sich an. Die schlanke, kleine Polizistin erwidert: ,, Nein, du hast nichts falsch gemacht. Aber ich glaube du solltest dich erst einmal hinsetzen.“ Zögernd setze ich mich auf den Randstein. Mit erwartungsvollem Blick sehe ich sie an. Die Polizistin sprach weiter. ,, Deine Familie hatte vor drei Stunden einen Autounfall“ Ich hielt die Luft an. Mein Herz raste wie verrückt. ,, Deine Eltern und deine Schwester sind noch am Unfallort gestorben. Dein Bruder Damon ist 20 Minuten nach der Einlieferung im Krankenhaus auch gestorben.“ Bevor ich etwas sagen konnte fragte mich der grosse Polizist: ;,Talea unser herzliches Beileid. Hast du noch verwante oder Bekannte zu denen du im ersten Augenblick gehen könntest?“ Stumm schüttle ich den Kopf. ,, Doch die hat sie.“ Sagte eine Tiefe männliche Stimme hinter mir. Ich drehe meinen Kopf. Hinter mir stand ein ein Muskulöser junger Mann. ,,Ich bin ein entfernter Verwandter von Talea.“ Ich runzle die Stirn. Ich kenne diesen Mann nicht! Wer ist er? Und vor allem, warum lügt er?


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Beitrag #2 |

RE: One girl, two characters
Hallo Icon_smile


Ich habe gerade deinen Text gelesen und wollte dir unbedingt eine Rückmeldung dalassen. Hoffentlich mache ich gerade nichts falsch beim Kommentieren. Ich habe so etwas nämlich noch nie gemacht, aber ich hoffe, mein Kommentar zu deiner Geschichte hilft dir. Icon_smile
 
Ein kleiner Tipp vorweg – vielleicht kannst du ja ein paar Absätze machen. Das würde das Lesen meiner Meinung nach noch etwas angenehmer gestalten. In meinem Beitrag hier habe ich ein paar solche gemacht, da mir dies das Kommentieren erleichtert.
 
Dann fange ich einfach mal an.
 
 
Wir haben Sommerferien. Und danach muss ich nie mehr in dieses grässliche Gebäude das sich Schulhaus nennt. Ich bin Frei, Frei von nervenden Lehrern, Zicken die sich nur um ihr aussehen kümmern und vor allem das wichtigste; ich bin Frei von allen Tests. Nun ja das ich frei von allen Tests bin ist natürlich übertrieben. Denn nach den Sommerferien fängt das Arbeitsleben an. Oder wie mein Vater immer sagt; das ernste leben.
 
Ich finde den Einstieg schon mal super! Nicht nur, weil ich die Protagonistin Talea, deren Name mir übrigens sehr gefällt, gut verstehen kann – ich habe genau wie sie gedacht, als ich noch zur Schule gegangen bin –, sondern auch, weil ich es super finde, dass du ohne lange Beschreibungen beispielsweise zur Landschaft, die später nicht (sehr) relevant sind, mit der Handlung beginnst. Ein paar kleine Fehler habe ich hier entdeckt:
 
-> […] Und danach muss ich nie mehr in dieses grässliche Gebäude das sich Schulhaus nennt.
Das ‚und‘ würde ich weglassen, weil es ja ein neuer Satz ist und ich persönlich es nicht so gerne mag, einen neuen Satz mit ‚und‘ zu beginnen. Das ist aber nur meine persönliche Meinung . Auch würde ich nach dem Wort ‚Gebäude‘ ein Komma setzen.
-> Ich bin Frei, Frei von nervenden Lehrern, Zicken die sich nur um ihr aussehen kümmern und vor allem das wichtigste; ich bin Frei von allen Tests.
Hier meine Tipps Icon_smile
Das Wort ‚frei‘ bitte klein schreiben, das Wort ‚aussehen‘ allerdings groß. Bei ‚[…] und vor allem das wichtigste‘ würde ich es stattdessen so formulieren: ‚[…] und vor allem bin ich frei von allen Tests.‘
-> Nun ja das ich frei von allen Tests bin ist natürlich übertrieben. Denn nach den Sommerferien fängt das Arbeitsleben an. Oder wie mein Vater immer sagt; das ernste leben.
Diesen Teil würde ich persönlich folgendermaßen ändern:
‚Nun ja, zugegebenermaßen wäre es übertrieben zu behaupten, dass ich frei von allen Tests bin. Nach den Sommerferien fängt nämlich das Arbeitsleben, oder, wie mein Vater immer sagt, das ernste Leben an.
 
 
Leider bringt das Arbeitsleben nicht nur tolles mit. Zum Beispiel werde ich von meiner einzigen und besten Freundin getrennt sein. Oder auch das man keine 5 Wochen Sommerferien hat. Ich warte jetzt ungeduldig an der Bushaltestelle, damit ich nach Hause fahren kann und mein Abschluss in einem engen Freundeskreis (also nur meine Familie und ich) feiern kann.
 
Beim dritten Satz schlage ich dir folgende Änderung vor:
‚Außerdem hat man keine fünf Wochen dauernde Sommerferien mehr.
 
Auch gefällt es mir persönlich besser, wenn du die Klammern im nächsten Satz weglässt und stattdessen vor und nach ‚also nur meine Familie und ich‘ je ein Komma setzt.
 
 
Mit 10 Minuten Verspätung rollt der Bus dann doch noch an. Ich setze mich auf einen Fensterplatz und stöpsle mir die Kopfhörer in mein Handy. Mein leben war bisher nicht leicht. Aber bisher hat mich meine Familie immer unterstützt.  Meine Familie besteht aus meinen Eltern, meine Zwillingsgeschwister Leyla und Damon. Sie sind vor 8 Jahren geboren. Ich wurde vor drei tagen sechzehn. Normale Kinder bekommen ihm dem Alter schon ihr zweites iPhone oder dreihundert Erzen*. Ich dagegen bekomme vielleicht, wen meine Familie mal nicht knapp bei Kasse ist, 2 Bücher. In Zusteoya gibt es wenige Familien die an Armut leiden. Es ist sogar fast eine Seltenheit. Ich war die einzige in meiner Klasse, die nie auf Ausflüge mit durfte, da das Geld nicht reichte.
 
Die Zahl 10 bitte ausschreiben und das Wort ‚leben‘ bitte großschreiben. Ich fände es schöner, wenn du das ‚Aber‘ beim nächsten Satz weglässt. Die Formulierung dieses und des nächsten Satzes ist vollkommen in Ordnung. Mein persönlicher Geschmack wäre:
‚Bisher haben mich meine Eltern und meine achtjährigen Zwillingsgeschwister Leyla und Damon immer unterstützt.‘
Weiter im Text:
Nach ‚sechzehn‘ gefiele es mir gut, wenn du ‚Jahre alt‘ hinzufügst, also: ‚Ich wurde vor drei Tagen sechzehn Jahre alt.‘
-> Normale Kinder bekommen ihm dem Alter schon ihr zweites iPhone oder dreihundert Erzen.
Es müsste ‚in dem Alter‘ heißen. Ich kenne diese Tippfehler von mir selbst nur zu gut. Gerade bei den eigenen Geschichten übersehe ich so etwas manchmal. Außerdem empfehle ich dir, statt ‚Normale Kinder‘ die Formulierung ‚Die meisten Kinder‘ zu schreiben.
-> […] wen meine Familie mal nicht knapp bei Kasse ist, 2 Bücher.
Bitte ‚wen‘ zu ‚wenn‘ ändern und die Zahl 2 ausschreiben.
 
 
Über meinem Kopf ertönt die Lautsprechanlage ,,Nächste Haltestation: Moorhouse“. Bevor ich aussteige werfe ich einen letzten Blick zurück. Wäre nicht das erste mal, dass ich etwas vergesse. Hinter mir schliessen sich die Türen und der Bus fährt langsam davon. Ich biege in die Gasse ein in der unser Haus steht, und bleibe abrupt stehen. Mein lächeln verschwindet. Was um Himmels willen machen zwei Streifenwagen vor unserer Tür?! Langsam nähere ich mich unserem Haus.
 
-> Bevor ich aussteige werfe ich einen letzten Blick zurück.
Hier fehlt nach ‚aussteige‘ ein Komma.
Beim nächsten Satz fehlt zu Beginn das Wort ‚Es‘, und ‚mal‘ bitte großschreiben. (also ‚Es wäre nicht das erste Mal, dass ich etwas vergesse.
-> Hinter mir schliessen sich die Türen und der Bus fährt langsam davon.
‚schliessen‘ schreibt man, soweit ich weiß, mit ß statt ss. Auch hier hast du ein Komma vergessen, nämlich nach ‚Türen‘.
-> Ich biege in die Gasse ein in der unser Haus steht, und bleibe abrupt stehen.
Hier würde ich vor ‚in der unser Haus steht‘ ein Komma setzen. Noch kurz zum letzten Satzteil. Den würde ich ändern zu: ‚bleibe aber abrupt stehen.‘
-> Was um Himmels willen machen zwei Streifenwagen vor unserer Tür?!
Das Rufzeichen ist hier nicht nötig.
 
 
Als die Polizisten mich Enddecken, kommen sie mit schnellen schritten auf mich zu. ,,Sind sie Talea Cooper?“ fragte mich der grössere Polizist. ,, Ja die bin ich. Hab ich was falsch gemacht? Ist was passiert?“ Die Polizisten schauen sich an. Die schlanke, kleine Polizistin erwidert: ,, Nein, du hast nichts falsch gemacht. Aber ich glaube du solltest dich erst einmal hinsetzen.“ Zögernd setze ich mich auf den Randstein. Mit erwartungsvollem Blick sehe ich sie an. Die Polizistin sprach weiter. ,, Deine Familie hatte vor drei Stunden einen Autounfall“ Ich hielt die Luft an. Mein Herz raste wie verrückt. ,, Deine Eltern und deine Schwester sind noch am Unfallort gestorben. Dein Bruder Damon ist 20 Minuten nach der Einlieferung im Krankenhaus auch gestorben.“ Bevor ich etwas sagen konnte fragte mich der grosse Polizist: ;,Talea unser herzliches Beileid. Hast du noch verwante oder Bekannte zu denen du im ersten Augenblick gehen könntest?“ Stumm schüttle ich den Kopf. ,, Doch die hat sie.“ Sagte eine Tiefe männliche Stimme hinter mir. Ich drehe meinen Kopf. Hinter mir stand ein ein Muskulöser junger Mann. ,,Ich bin ein entfernter Verwandter von Talea.“ Ich runzle die Stirn. Ich kenne diesen Mann nicht! Wer ist er? Und vor allem, warum lügt er?
 
-> Als die Polizisten mich Enddecken, kommen sie mit schnellen schritten auf mich zu.
Statt ‚Enddecken‘ müsste es ‚entdecken‘ heißen. Das Wort ‚schritten‘ bitte großschreiben.
 
-> „Sind sie Talea Cooper?“ fragte mich der größere Polizist.
‚sie‘ bitte großschreiben, da es eine höfliche Anrede ist. Nach der wörtlichen Rede hast du ein Komma vergessen. Übrigens möchte ich dir noch sagen, dass man eigentlich bei einem Dialog nach jedem Kommentar eines Charakters, bevor man zum nächsten Charakter wechselt, einen Absatz machen sollte.
 
-> „Aber ich glaube du solltest dich erst einmal hinsetzen.“
Hier hast du nach ‚glaube‘ ein Komma vergessen.
 
-> „ Deine Familie hatte vor drei Stunden einen Autounfall“
Nach dem ersten Anführungszeichen brauchst du kein Leerzeichen. Icon_smile Am Ende des Satzes fehlt ein Punkt, fällt mir gerade auf.
 
-> Mein Herz raste wie verrückt.
Bisher war die Erzählform doch die Gegenwart. Hier und bei zwei weiteren Textstellen (das merke ich dort an) hast du die Zeitform geändert, was ich etwas verwirrend finde. Auch beim nächsten Satz ist das Leerzeichen nach dem Anführungszeichen zu viel. Übrigens würde ich die Zahl 20, wo du erwähnst, dass Taleas Bruder ebenfalls gestorben ist, ausschreiben, also ‚zwanzig‘ statt 20.
 
-> Bevor ich etwas sagen konnte fragte mich der grosse Polizist: „Talea unser herzliches Beileid. Hast du noch verwante oder Bekannte zu denen du im ersten Augenblick gehen könntest?“
Hier verwendest du die Vergangenheitsform anstatt wie bisher die Gegenwartsform. Nach ‚Talea‘ gehört, finde ich, ein Komma. ‚verwante‘ bitte ‚Verwandte‘ schreiben. Statt ‚zu denen du im ersten Augenblick gehen könntest‘ würde ich persönlich ‚zu denen du fürs erste gehen könntest‘ schreiben, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack.
 
-> „ Doch die hat sie.“ sagte eine Tiefe männliche Stimme hinter mir. Ich drehe meinen Kopf. Hinter mir stand ein ein Muskulöser junger Mann.
Das ist die letzte Textstelle, bei der du die Zeitform änderst. Bei ‚eine Tiefe männliche Stimme‘ das Wort ‚Tiefe‘ bitte klein schreiben. Der Punkt nach „Doch die hat sie.“ ist nicht notwendig. Stattdessen hast du nach dem Ende des Kommentars des Fremden ein Komma vergessen (also nach ‚Doch die hat sie‘). Beim letzten zitierten Satz ist das zweite ‚ein‘ um eines zu viel Icon_smile. ‚Muskulöser‘ bitte klein schreiben.
 
 
So, nun bin ich am Ende meines Kommentars angekommen, der übrigens länger geworden ist, als ich dachte xD. Ich hoffe, du bist mir nicht böse, dass ich doch recht viel angemerkt habe. Es ist wirklich nicht böse gemeint, sondern nur als Hilfestellung zu dem, was mir beim Lesen aufgefallen ist.
 
Mein Gesamteindruck ist, dass es sehr spannend zu werden scheint und mich neugierig gemacht hat, wie die Geschichte weitergeht, wer der Fremde ist und was sein Motiv dafür ist, zu lügen. Icon_smile
 
Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Icon_smile
 
Liebe Grüße,
Katharina


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