Es ist: 15-11-2019, 22:04
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Ein gemeinsamer Feind - Kapitel 1
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Ein gemeinsamer Feind - Kapitel 1
Die Menschheit ist verdorben, der Frieden ist nicht real, alles was für Menschen zählt ist der Krieg.
In Kriegszeiten sind die Fortschritte in der Technick immer immens.
Erst wenn Menschen wissen, das ihr Leben auf dem Spiel steht, erzielen sie die größten, nahezu undenkbaren Erfolge.
Ein Krieg zwischen zwei Nationen bringt viele Opfer mit sich, durch Opfer auf beiden Seiten entsteht ein nicht enden zu wollender Schmerz.
Schmerz. Menschen sehen nur das Negative in diesem Begriff. 
Allerdings sind Menschen Naiv, sie sind Narren. Narren die nicht wissen, was es heißt zu Leben.
Eben genau weil sie es nicht wissen, müssen sie fühlen was der Schmerz ist.
Wer den Schmerz nicht kennt, ist nicht in der Lage zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.
Wer nicht weiß wie scharf ein Messer ist, der wird sich früher oder später auch am Messer schneiden.
Es ist sehr simpel. Ein Mensch glaubt einer Sache immer erst hundert prozentig,
sobald er sie auch wirklich selber erlebt und gefühlt hat.
Es bringt nichts, einem kleinen Kind zu erzählen das ein Messer scharf ist.
Erst wenn das Kind gesehen hat, wie ein Messer schneidet, weiß es, das ein Messer scharf ist.
Und es ist nur eine Frage der Zeit bis das Kind sich am Messer schneidet.
Sobald man sich zum ersten mal an einem Messer geschnitten hat, weiß man das ein solcher Schmerz nicht nochmal erwünscht ist.
So lernt ein Mensch sich vor einer solchen Gefahr zu schützen.
Es genügt nicht, zu sehen wie sich jemand anderes an einem Messer verletzt.
Klar lehrt dies auch schon einiges, aber nicht so viel wie eigene Erfahrung.

Ich lebe seit über hunderten von Jahren, ich bin der Herrscher einer Welt, voller Zusammenhalt.
Ich bin ein Gott. Kein Gott der verehrt wird, kein Gott der angebetet wird, ich bin ein Gott der den Krieg symbollisiert.
Ich symbollisiere den Krieg, um den wahren Frieden zu bewahren.
Ich sorge für Schmerzen, damit die Menschen dieser Erde den Schmerz kennen.
Vor Sechshundert Jahren, war ich selber noch ein Mensch.
Ich musste zusehen, wie Soldaten sich gegenseitig das Leben nahmen.
Menschen bekämpften sich zu dieser Zeit gegenseitig, auch ich, war ein Soldat.
Ich verlur mein Leben im Krieg. 
Nach meinem Tod war ich nurnoch eine Seele außerhalb meines Körpers.
Ich hörte eine Stimme in mir, sie sagte in ruhigem Ton: "Sorg auf deine eigene Art für den Frieden dieser Welt."
Natürlich konnte ich nichts mit diesen Worten anfangen, ich wusste nichteinmal was ich nun bin.
Nach meinem Tod war ich nurnoch ein Wesen das man durchaus als Fabelwesen definieren könnte.
Am Anfang dachte ich, ich sei unsichtbar für alle Menschen, doch schnell wurde mir bewusst das ich dies nach eigenem Willen
selbst bestimmen kann. Ich wollte niemandem Angst einjagen, also blieb ich unsichtbar und so
beobachtete ich weiter diese Erde, ich sah den Ausgang des Krieges.
Ich sah die unzähligen Tote. Am Ende des Krieges war ich nurnoch glücklich über den Frieden der zurück war.
Nur 20 Jahre später entfachte ein erneuter Krieg, ich tat in diesen 20 Jahren absolut garnichts, ich beobachtete nur das Geschehen.
Ich war der meinung, das der Frieden nun endgültig sei, allerdings lag ich wohl falsch. 
Die Nationen einigten sich und schafften es den Frieden zu erlangen, 
allerdings planten sie alle hinterhältige Attentate.
Kein einziger von ihnen war bereit für den Frieden.
Ein Krieg folgte dem anderen, nach 100 Jahren in denen ich Tatenlos zugeschaut habe, wie sich die Menschheit entwickelt,
nach 100 Jahren in denen ich vergebens auf eigenständigen Frieden gewartet habe,
musste ich feststellen das schon 4 Kriege ausbrachen.
In nur 100 Jahren, schafften die Menschen es 4 mal in absoluten Hass zu verfallen.
Ich verlur die Hoffnung. In mir wuchs ein enormes Gefühl von Mitleid für die Menschheit.
Mit der Erkenntniss wie verdorben diese Welt ist wuchs in mir der Wille, helfen zu wollen.

"Aber wie? Wie kann diese Welt denn jetzt noch gerettet werden?" fragte ich mich damals.
"Die Menschen sind voller Zorn, die meisten Menschen sehnen sich nach Rache,
kann man denn überhaupt für absoluten Frieden sorgen?"
Mit diesen Fragen im Kopf erforschte ich langsam gründlich mich selber.
Ich wusste absolut nichts über meinen Zustand.
100 Jahre vergingen wie im Flug, ich war nur ein stiller beobachter und habe mich 
deshalb nie um mich selber gekümmert, ich war mir egal.
Meine Ansicht änderte sich aber. "Wenn die Menschheit nicht in der Lage ist den Frieden zu bringen,
dann werde ich es wohl sein müssen der für den Frieden sorgt." 
So habe ich mich ein ganzes Jahr lang garnicht mehr der Welt gewidmet.
Ich war keine wandernde Seele mehr, ich fand einen Unterschlupf in einem Wald und konzentrierte mich 
nur darauf meine Gestalt zu verstehen.
Ich konnte in Erfahrung bringen, das ich jederzeit meine Gestalt in alles beliebige verwandeln kann,
meine Grenze für jede Verwandlung liegt bei einer Stunde pro Verwandlung.
Dannach muss ich mich 24 Stunden lang ausruhen.
Ich bin in der Lage ins Universum zu fliegen und dort zu leben,
also wäre ich in der Theorie in der Lage andere Planeten zu besuchen... allerdings ist mir das egal.
Ich kann meinen Körper jederzeit unberührbar machen, das bedeutet das ich, solange ich wachsam bin, keine Schmerzen spüre.
Kombiniert mit der Unsichtbarkeit ist das eine ganz nützliche Sache.
Diese Erkenntnisse machten mir klar: "Ich bin ein Gott."
Zumindest bin ich etwas ähnliches wie ein Gott, nur ein Göttliches Wesen könnte so viel Macht besitzen.
Mir wurde aufgetragen den Frieden der Erde wieder herzustellen, also werde ich das auch tun.
Auf meine eigene Weise.


(Ich hoffe meine Rechtschreibung war einigermaßen akzeptabel, Feedback in jeglicher Hinsicht ist erwünscht.)


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