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Buchmesse Leipzig: Erste Eindrücke und Aussichten (Tag 2)

Jessica

Guten Morgen, liebe LeserInnen,

lbm_treppeder erste Messetag in Leipzig liegt hinter uns und wir haben jede Menge Eindrücke mit zurück ins Hotel genommen. Natürlich wurde unterbewusst auch mit der Frankfurter Buchmesse verglichen, schließlich haben wir hier schon mehrere Jahre Erfahrung zu verzeichnen. Und tatsächlich ist die Leipziger Buchmesse ein ganzes Stück weit anders als ihre große Schwester - doch lest selbst.

Das erste, was bei der Fahrt aufs Messegelände auffiel, war die tolle Organisation. Nichts ist mit großem Parkhaus und dann Busshuttle, nein, wir können direkt auf dem Messegelände parken und haben als Presseakredditierte sogar einen gesonderten Eingang. Da fühlt man sich schon ein bisschen wichtig, aber auch wirklich willkommen. Überhaupt hat die Leipziger Buchmesse einen sehr viel persönlicheren Touch. Abgesehen von den vielen Schulklassen, die hier unterwegs waren, sind uns auch viele Familien über den Weg gelaufen. Man wurde auch nicht überrannt oder blieb in verstopften Gängen stecken, sondern konnte sich frei bewegen. Alles ist hier etwas kleiner, aber genau dadurch auch etwas angenehmer – selbst die Verlagsmitarbeiter strahlen hier eine andere Zufriedenheit aus als in Frankfurt. Ist halt hier auch keine große Messe, bei der es um Rechte und Lizenzen und so geht, da kann man schon mal etwas entspannter sein.

Unser Tagesprogramm war relativ locker gestrickt, sodass wir ganz entspannt in den Tag starten konnten und völlig ungestresst zur Messe fuhren. Über den Tag verteilt hatten wir nur vier feste Termine mit den Verlagen und konnten so die Zwischenslots super nutzen, um ohne Zeitdruck bei dem einen oder anderen Verlag spontan vorbei zu schauen oder einfach in der großen Glashalle zu sitzen, eine Kleinigkeit zu essen und alles um uns herum wirken zu lassen. Solche Auszeitmomente sind in Frankfurt wenn überhaupt nur möglich, wenn man dazu die großen Hallen verlässt und es sich draußen auch dem Zwischenplatz gemütlich macht. Was im Oktober einfach mal wettertechnisch nicht immer angenehm ist.
Natürlich hat man auch schon das eine oder andere bekannte Gesicht aus dem AutorInnen-Kreis auf der Messe gesehen, unter anderem sind uns Sebastian Fitzek, Isabel Abedi und Ursula Poznanski über den Weg gelaufen. Außerdem war auch Schauspieler Christian Berkel auf der Messe unterwegs, wohl bekannt aus "Tatort" und "Inglourious Basterds".

An unserem Messe-Donnerstag stand alles im Zeichen der Jugendliteratur: cbt/cbj von der RandomHouse-Gruppe, arsEdition mit seinem Imprint bloomoon, der Arena-Verlag und eines meiner persönlichen (jedes Mal wieder) Messehighlights der Partnerstand vom Loewe-Verlag gemeinsam mit script5.
Letzterer wird nun endlich einen kleinen Image-Wechsel vornehmen, um nicht mehr fälschlicherweise als Jugendbuchverlag behandelt zu werden. Ich persönlich finde das großartig, denn die Bücher von script5 sind keine normale Jugendliteratur, sondern setzen einen gewissen literarischen Anspruch voraus – bei Büchern und Lesern. Das macht sich vor allem auch im neuen Programm bemerkbar, das neben diversen Fortsetzungen auch mit ein paar neuen Einzeltiteln (big love!!!) auffahren kann.
Auch die anderen Verlage haben einige sehr vielversprechende Titel für den Herbst vorbereitet und mir graut ehrlich gesagt schon jetzt davor, das endgültige Programm in den nächsten Monaten in meinem Briefkasten vorzufinden. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, doch eines kann ich euch versprechen: Es wird hier kaum ein Buch geben, bei dem man nicht sofort sagt „muss ich lesen!“, zumal einfach für jeden Geschmack etwas dabei sein wird. Mystery, Spannung, Liebe, Dystopie – einfach alles bietet das bunte Programm der Jugend- und Junge-Erwachsene-Literatur im kommenden Herbst. Und einige dieser Titel konnten wir für Gewinnspiele sichern - seid also gespannt auf das, was da noch kommen wird.

Das war's erstmal vom ersten Tag, natürlich gibt es noch unendlich viel mehr zu berichten und natürlich wurden auch eine Menge Fotos gemacht, aber man soll ja nicht immer alles mit vollen Händen rauswerfen, was man hat, nicht? Aber Leipzig ist sehr besonders und man sollte sich Zeit nehmen für all diese Eindrücke. Ihr solltet diese Stadt definitiv mal besuchen, auch unabhängig von einer Messe ;)

Herzliche Grüße von eurem Literatopia-Messe-Team,
Jessica

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Buchmesse Leipzig: Auf zu neuen Horizonten (Tag 1)

Jessica

Einen wunderbaren guten Morgen aus Brandis,

einem kleinen Ort in der unmittelbaren Nähe von Leipzig. Hier haben Shtrojera und ich uns für die nächsten vier Tage oder vielmehr Nächte einquartiert, um die Leipziger Buchmesse zu besuchen. Eine Premiere in mehrfacher Hinsicht: Das erste Mal Hotelübernachtung zu einer Buchmesse (bisher war es immer Jugendherberge), das erste Mal Leipzig für Literatopia. Das macht uns sehr stolz und wir freuen uns auf die vielen neuen Eindrücke.

Natürlich hat die Deutsche Bahn es gestern aufgrund des spontanen und unvorhergesehenen *Ironie aus* Neu-Wintereinbruches nicht geschafft, pünktlich im Leipziger Haupfbahnhof einzufahren, aber da ich es im ICE recht warm und gemütlich hatte, waren mir die zwanzig Minuten Verspätung recht egal. Als Willkommensgruß hat Leipzig mir erstmal Postkarten und Donuts beschert, das Einchecken war sehr unkompliziert und es gab sogar noch warme Küche (lacht nicht, immerhin sind wir hier im Osten (und ja, ich darf Ossi-Witze reißen, schließlich bin ich selbst auch einer)). Vollgestopft lagen wir schließlich unheimlich früh im Bett, tippten jeder für sich ein bisschen auf der Laptoptastatur rum und lenkten uns gegenseitig mit Anekdoten aus der Zeit seit der Frankfurter Buchmesse ab, bis uns schließlich die Augen zufielen.

bml

Jetzt ist die erste Nacht schon wieder vorbei und uns erwartet gleich ein hoffentlich reichhaltiges Frühstücksbuffet. Der Terminkalender für heute verspricht viele neue Gesichter, denn in den letzten Monaten konnten wir für Literatopia neue Verlage als Partner gewinnen und diese Kontakte gilt es nun zu vertiefen. Auch wenn ich letzte Nacht davon geträumt habe, dass wir alle Vormittagstermine verpassen und uns das erst am frühen Nachmittag überhaupt auffällt, bin ich sehr gespannt auf den heutigen Tag. Zwischendurch haben wir auch genug Zeit, ein wenig durch die Gänge zu streifen und alles auf uns wirken zu lassen.

Wenn wir heute Abend nicht zu erschlagen von all den neuen Eindrücken sind, wird es natürlich einen neuen Messe-Tagebuch-Eintrag geben, spätestens aber morgen früh (wieder vor dem Frühstück) bekommt ihr ein kleines Update von unserem Messebesuch. Dann vielleicht auch schon mit den ersten Fotos :)

Liebe Grüße von eurem Literatopia-Messeteam,
Jessica

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Neues vom PHANTAST-Jahrbuch 2012

Judith

Liebe LeserInnen,

der achte PHANTAST zum Thema "Romantik" ist gerade erst erschienen, doch wir arbeiten bereits fleißig an der Zusammenstellung des PHANTAST-Jahrbuchs 2012. Natürlich erwartet euch darin das Beste aus dem vergangenen Jahr, aber auch wieder einige neue Features, über die wir an dieser Stelle etwas mehr verraten wollen:

In der Sonderausgabe zur Frankfurter Buchmesse berichteten Jürgen und ich von unseren Buchmessenerfahrungen. Im Jahrbuch wollen wir erzählen, ob wir im vergangenen Jahr tatsächlich auf Teppichbodennahrung angewiesen waren und welche Ereignisse sich uns ins Buchmessengedächtnis gebrannt haben.

Zur Ausgabe "Apokalypsen" wird es mindestens zwei neue Rezensionen geben, die das Ende der Welt auf ganz unterschiedliche Weise behandeln.

Daniela Knor blickt mit uns auf das vergangene Jahr zurück und gemeinsam arbeiten wir die einzelnen Themen nochmals auf. Auch mit Bernhard Hennen haben wir einzelne PHANTAST-Themen nochmals andiskutiert und darüber hinaus über den "Hobbit" und Fantasy im Allgemeinen gesprochen.

Neben der Novelle von Susanne Gerdom wird es eine Kurzgeschichte von Christian Günther geben.

Wir ihr bereits wisst, wird das Jahrbuch unter anderem von Norbert Reichinger illustriert - die zweite Illustratorin haben wir kürzlich in der "Romantik"-Ausgabe bekanntgegeben: Maike Weber wird unser Jahrbuch unter anderem mit Zeichnungen phantastischer Wesen aufwerten.

Es wird noch mehr Neues geben, doch das soll vorerst eine Überraschung bleiben. Nur so viel: auch von der Comic- und Mangafront sind neue Artikel geplant!

Das PHANTAST-Jahrbuch 2012 kann noch bis zum 20.01.2013 zum Subskriptionspreis vorbestellt werden: http://www.fictionfantasy.de/shop

Viele Grüße

- Judith

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Die Rubriken stellen sich vor: Das Geschichtenatelier

Dennis
Viele werden das kennen: Man hat eine Geschichte zu Ende geschrieben, vielleicht nach langen kämpfen viel Herzblut hineingesteckt und möchte sie nun endlich zeigen.
Da klickt man sich euphorisch in das Literatopia-Forum und … man weiß nicht wohin mit sich und seiner Geschichte.
Deshalb gibt es nun einen kleinen Reiseführer durch den Rubrikendschungel.
Die Reise beginnt (natürlich) im Geschichtenatelier. Einmal hier angekommen, gilt es nun sich für die richtige Genre-Abteilung zu entscheiden.

• Alltag: Hier wachsen die alltäglichen Gewächse. Scharfe Kräuter, die unser Leben bereichern, ständig wiederkehrendes Unkraut, dass unsere Welt überwuchert, oder besondere Kleinode, die jeden Tag zu etwas besonderem machen.
• Emotionen: Liebliche Pflanzen wachsen hier. Zarte Mimosen, die gehegt und gepflegt werden müssen. Rosen, die mit Liebe aufwachsen und doch ihre Dornen zeigen. Aber auch alle anderen Blumen, so vielfältig wie die menschliche Gefühlswelt.
• Nachdenkliches/Kritisches: Ein Weg, der bisher nur von wenigen beschritten wurde. Der Pfad für die Denker, für die (anders-) Denkenden und für Weltverbeserer. Aber auch für die Gärtner die das wildwuchernde Gras am Wegesrand erkennen und mähen wollen. Die einen Blick haben für besondere Pflanzen und ihnen den Weg an das Tageslicht bahnen wollen.
• Humor: Der Duft dieser Pflanzen kitzelt in deiner Nase. Niesen musst du nicht, aber Lachen. Mal entlockt er dir nur ein leises Kichern, mal kannst du vor Lachen nicht weitergehen und musst dir erst die Lachtränen aus den Augen wischen.
• Phantastik/Surreales: Der Pfad erschien erst wie eine Abzweigung des Fantasy-Weges. Bei näherem Betrachten sieht man aber, dass die Wege parralel zueinander verlaufen. Beide führen in eine andere Welt. Der phantastische Weg lässt aber noch immer die Wirklichkeit erahnen. Pflanzen, die jeder kennt säumen den Wegesrand, tragen jedoch ab und an aussergewöhnliche Farben.
• Science-Fiction: Ein Weg der in eine (mögliche) Zukunft führt. Gesäumt von glänzenden, (noch) unbekannten Pflanzen. Kleine Gewächse, die es vielleicht einmal geben wird und getrocknetes Gras, welches es einmal gab.
• Fantasy: Der vielleicht größte und breiteste Genre-Weg. Aber auch der bezauberndste. Pflanzen und Gewächse, die noch nie ein menschliches Auge erblickt hat wachsen hier. Ein Weg, der in eine neue Welt führen kann, jedoch voller Klischee-Stolpersteine liegt.
• Horror: Dunkel ist dieser Weg, voller Gefahren und doch nicht ungehbar. Hier wachsen die Pflanzen der Nacht. Verströmen einen eigentümlichen Geruch nach altem Gemäuer, nach nassem Fell einer Bestie und nach Angst. Wer den Mut und den Willen hat diesen Weg beschreiten zu wollen, sollte eine Taschenlampe dabei haben.
• Krimi/Thriller: Nebel umwabert diesen Weg. Auf den Spuren großer Detektive und kleiner Verbrecher begegnen dir ungeklärte Rätsel und fesselnde Situationen. Manche Pflanze, die sich in der Dunkelheit versteckt, entdeckst du vielleicht erst, am Ende des Weges.
• Sonstiges: Unscheinbar liegt dieser Weg vor dir. Beinah überwuchert von Pflanzen in der Nachbarschaft. Für manche die letzte Rettung, um aus dem Dschungel herauszufinden, für andere eine Herausforderung und eine Neuentdeckung.
• Fremdsprachen: Fremdartige Blumen wachsen hier am Wegesrand. Solche hast noch nie gesehen. Für manche mag dieser Weg unverständlich und ungangbar sein – für andere ist er eine Herausforderung.

Falls du dich nun nicht entscheiden kannst, welchen Weg du nehmen möchtest, oder du es nicht wagst, diesen allein zu beschreiten, dann kannst du jemanden aus dem Team um Rat fragen. In passenden Tarnfarben sind die Moderatoren bestens gerüstet für den Genre-Dschungel.
  1. Der elfte Versipuls: ein Gassenhauer
  2. Buchmessen-Nachwehen ...
  3. Film(p)review “Das Kind” (Kinostart 18.10.2012)
  4. Buchmessensamstag: Comicwelt mit Nachtrag
  5. Buchmessenfreitag: Zweite Eindrücke ...

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