bei uns ist ein Interview mit Dominik Jell erschienen!
Wir sprachen über seinen dystopischen Manga "Revolt", über die Klimakrise, extremen Kapitalismus und Cyberpunk, über seine Figuren, das Mangalesen- und zeichnen, Tattoo-Kunst und vieles mehr ...
Die Ergebnisse des Kurd-Laßwitz-Preises 2026 für die besten Werke und Leistungen im Bereich der deutschsprachigen Science Fiction des Jahres 2025 wurden veröffentlicht:
Bester deutschsprachiges Roman: "Lyneham" von Nils Westerboer
Beste deutschsprachige SF-Erzählung: "Nano Godt" von Yvonne Tunnat
Bestes ausländisches Werk: "Und hoffentlich zu lernen ..." von Becky Chambers
Beste Übersetzung: Karen Nölle für "Vor der Revolution" von Ursula K. Le Guin
Bester Sachtext: "Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933-1945" von Klaus Geus, Wolfgang Both, Horst Illmer und Klaus Scheffler
Beste Graphik: Jan Hoffmann für das Titelbild zu "phantastisch! 98"
Bestes deutschsprachiges Hörspiel: "Kind aus Seide" von Leonie Ziem und Bernadette Sonnenbichler
Sonderpreise für:
- einmalige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF: Olaf Brill und Michael Vogt für "Der kleine Perry"
- langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF: Klaus Böllhofener und sein Team für die Herausgabe der "phantastisch!"
- kritisch, engagiert, intersektional: Jamie-Lee Campbell für den Essay: "Wer sind Sie? Und wenn ja, wie viele? Über welche Figuren schreiben wir in der deutschsprachigen Science Fiction?"
Phantastikpreis der Stadt Wetzlar: Longlist veröffentlicht!
Judith
Phantastikpreis der Stadt Wetzlar: Longlist mit gemischtem Blick in die Zukunft
Wetzlar (red). Die Longlist von zehn Titeln für den seit 1984 vergebenen und mit 4.000,- € dotierten Phantastikpreis der Stadt Wetzlar steht fest. Mit 171 Titeln verzeichnete der Preis so viele Einreichungen wie noch nie. „Unter so vielen guten Einreichungen die Besonderen zu finden ist jedes Jahr eine Herausforderung“, so Klaudia Seibel, Mitarbeiterin der Phantastischen Bibliothek Wetzlar und seit 2019 Koordinatorin des Preises. „In diesem Jahr traten vor allem die phantastischen Gesellschaftsentwürfe hervor: In ferner Zukunft als Neuanfang auf einer Insel in Lahea, in Paris in hundert Jahren in Indolentia simplex oder aber mit bedrückender Nähe zur Gegenwart in Deutschland wie in Gesellschaftsspiel oder 2033.“ Insgesamt zehn phantastische Bücher werden jetzt eingehend von der zwölfköpfigen Fachjury geprüft, ehe die Entscheidung für die Shortlist und dann für den Preis fällt.
39 mal wurde der Phantastikpreis der Stadt Wetzlar bereits verliehen, darunter an Carl Amery, Cornelia Funke, Wolfgang und Heike Hohlbein sowie Walter Moers; im vergangenen Jahr ging er an Nils Westerboer. Der Preis würdigt phantastische Romane, die in deutscher Sprache verfasst wurden und erstmals als gedrucktes Buch erschienen sind.
Anfang Juni wird die Fachjury die Entscheidung über die Shortlist von drei Titeln treffen. Der diesjährige Preisträger wird Ende Juni verkündet; die öffentliche Preisverleihung durch den Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar findet voraussichtlich am 11. September 2026 im Rahmen der 42. „Wetzlarer Tage der Phantastik“ statt.
Folgende Titel sind 2026 in der engeren Auswahl für den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar:
Andreas Brandhorst: Messias (Heyne)
Wieland Freund: Die Kathedrale der Vögel (Klett-Cotta)
Im Juli 2026 erscheint "Das Lied der letzten Reise" von James A. Sullivan:
"Nach Jahren des Abenteurerlebens hat Garelun genug vom Kampf. An seinem Sehnsuchtsort, einer Stadt am Meer, möchte er zur Ruhe kommen. Mit seinem Fuchsgefährten bricht er zu einer letzten Reise auf, um seine versteckten Schätze einzusammeln. Doch sein Wagen voller wertvoller Artefakte weckt Begehrlichkeiten: So sind ihm bald einige auf den Fersen, die ihm Böses wollen. Und dann ist da noch Melriku, eine ehemalige Kampfgefährtin, für die er heimliche Gefühle hegt. Wird es Garelun gelingen, die losen Enden seines Lebens aufzunehmen, um daraus etwas ganz Neues zu spinnen?
Mit „Das Lied der letzten Reise“ erschafft „Elfen“-Autor James A. Sullivan eine magische Cosy Fantasy-Geschichte voller Wohlfühl-Momente. "
Zum Autor: James A. Sullivan wurde 1974 in West Point (Highlands, New York) geboren und wuchs in Deutschland auf. Er studierte Anglistik, Germanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft an der Universität Köln. Gemeinsam mit Bernhard Hennen schrieb er einen der erfolgreichsten Fantasyromane aller Zeiten, „Die Elfen“.
Deathbringer - Der Kuss der Schlange (Sonia Tagliareni)
Judith
Im Juli 2026 erscheint "Deathbringer - Der Kuss der Schlange" von Sonia Tagliareni:
"Liebe kann tödlich sein – der düster-sinnliche Auftakt zur Dark-Academia-Sensation.
Viola verabscheut die Todesmagie, mit der sie begabt ist. Diese hat schließlich ihrer Schwester Olivia das Leben gekostet. Um herauszufinden, was ihrer Schwester zugestoßen ist, schreibt sie sich am Gorhail Institute of Magic ein, wo Olivia ihre letzten Tage verbrachte. Dort trifft Viola auf Sylas, einen Giftmagier. Viola und Sylas misstrauen einander vom ersten Augenblick an, denn Sylas' Mutter starb ebenfalls durch die Hand eines Mortemagiers. Als er Viola nach einem Angriff widerwillig heilt, entsteht eine Bindung zwischen den beiden, die seine Loyalität – und seinen gesunden Menschenverstand – über den Haufen zu werfen droht. Doch dann kommen die beiden in den verwinkelten Gängen und düsteren Katakomben der Schule schließlich einer Verschwörung auf die Spur: Jemand tötet Magier, um ihre Magie zu stehlen. Und Viola soll die Nächste sein ..."
Buchdetails:
Hardcover, mit Schutzumschlag, 592 Seiten, 24,00 EUR Originaltitel: Deathbringer Aus dem Englischen von Caroline Weißbach ISBN: 978-3-453-27585-0
Zur Autorin: Sonia Tagliareni wurde auf Mauritius geboren und zog mit neunzehn Jahren nach Florida. Sie war früher Werbetexterin und arbeitet heute im Digital Marketing. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn auf Mauritius, wenn sie nicht gerade gemeinsam die Welt bereisen. »Deathbringer« ist ihr Debütroman.