Auch heuer macht die Kulturinitiative StadtLesen wieder Station in der
Festspielstadt. Nach bewährtem Muster funktioniert sie den hiesigen
Mozartplatz (Salzburg) in ein Lesewohnzimmer um, dazu sollen rund 3000 Bücher bzw.
Hörbücher, Sitzsäcke sowie kulinarische Angebote zur besseren
Literatur-Verdauung beitragen. Wer schon immer einmal seine Stimmbänder
öffentlich testen wollte, kann dies in der "Readers Corner" beim lauten
Vortrag eines Textes tun. Und sich dabei eventuell mit der Mozartstatue "matchen" , der die Veranstalter heuer das Sprechen beigebracht haben.
Historische Personen aus Kultur oder Politik stehen im Mittelpunkt von Kinkels Büchern, Fakten mischen sich mit Fiktion, wenn die Autorin gesichertes Geschichtswissen (das sie penibel in Archiven recherchiert) mit fiktiven, poetisch bis spekulativ verbrämten Elementen kombiniert. Ob Römerzeit (Die Söhne der Wölfin), britische Schwarzromantik um Lord Byron (Wahnsinn, der das Herz zerfrisst), Kardinal Richelieu (Die Schatten von La Rochelle) oder Hexenverbrennungen (Die Puppenspieler) - der Stoff geht natürlich nie aus.
Salzburg, Mozartplatz, 0662/84 10 79. 26.-28.8.
Detailliertes Programm des Lesefestivals unter: http://www.stadtlesen.com
(Quelle: derstandard.at)