Im Oktober 2026 erscheint "Elegie für das letzte Licht", herausgegeben von Maha El Hissy und Husam Maarouf:
"Elegie für das letzte Licht« versammelt literarische Texte aus den letzten drei Jahren von rund 20 Autorinnen und Autoren aus Gaza
Gaza steht im Zentrum der Weltöffentlichkeit – meistens vermittelt durch Statistiken der Zerstörung und der Opfer. Doch hinter den Ruinen widersetzen sich Autor*innen dieser Entmenschlichung. Die Anthologie »Elegie für das letzte Licht« versammelt Erzählungen, Tagebucheinträge, Briefe und Lyrik von Menschen vor Ort. Es sind literarische Zeugnisse von Verlust und Trauer, vom Festhalten an der Sprache, der Erinnerung und der eigenen Geschichte. Wenn alles Materielle von der Auslöschung bedroht ist, wird das Schreiben überlebenswichtig. "
Buchdetails:
Übersetzt von Sandra Hetzl und Nouria Behloul
Gebundene Ausgabe, 208 Seiten, 25,00 EUR
ISBN: 978-3-10-397795-0
Zu den Herausgebenden: Maha El Hissy, geboren 1980 in Alexandria, ist eine in Berlin lebende Literaturwissenschaftlerin, Kuratorin und Kritikerin. Sie forscht zu postkolonialen Theorien und der Darstellung von Flucht und Exil in der Literatur. Als erfahrene Vermittlerin zwischen arabischer und europäischer Kulturwelt lehrte sie u.a. in Berlin, Kairo, München und London. 2025 kuratierte sie die die arabischsprachige Podcast-Reihe Ne7ki mit palästinensischen Autor*innen in und außerhalb von Gaza.
Husam Maarouf, geboren 1981 in Gaza, ist ein palästinensischer Dichter und Journalist. Er lebt und arbeitet bis heute in Gaza, wodurch seine Arbeit unmittelbar von den Realitäten vor Ort geprägt ist. Maarouf gilt als wichtige Stimme der zeitgenössischen arabischen Lyrik. 2024 hat er den Verlag Gaza Publications gegründet.
(Quelle: Fischer)