Der Leiter des Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen
Sonntagszeitung und Kiepenheuer & Witsch-Autor, Volker
Weidermann, wird in diesem Jahr mit dem Kurt-Tucholsky-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird seit 1995 an engagierte deutschsprachige
Publizisten verliehen, die der kleinen Form wie Essay, Satire, Song, Traktat
oder Pamphlet verpflichtet sind und sich in ihren Texten konkret auf
zeitgeschichtlich-politische Vorgänge beziehen. Die Texte der Preisträger sollen
im Sinne Tucholskys der Realitätsprüfung dienen, Hintergründe aufdecken und dem
Leser bei einer kritischen Urteilsfindung helfen. Weidermann wird von der Jury
für sein 2008 bei Kiepenheuer & Witsch erschienenes Buch der
verbrannten Bücher ausgezeichnet sowie für seine fundierten Beiträge in der
Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Der Tucholsky-Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Bisherige Preisträger waren u. a. Heribert
Prantl, Konstantin Wecker, Daniela Dahn und Erich Kuby.
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Volker Weidermann erhält Kurt-Tucholsky-Preis
Angelika
(Quelle: Kiepenheuer & Witsch)