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Werner und Inge Grüter-Preis geht an Ulrich Schnabel

Der Wissenschaftsjournalist erhält den mit 10.000,00 € dotierten Preis für sein erfolgreiches Wirken, durch seine Schriften zu hochaktuellen Themen mit disziplinenübergreifender Gesamtschau aus Natur- und Geisteswissenschaften fundierte Urteile zu ermöglichen. Mit dem Preis werden jedes Jahr hervorragende Arbeiten deutscher Sprache auf naturwissenschaftlichen Gebieten ausgezeichnet, die das Ziel haben, wissenschaftliche Ergebnisse über die Grenzen der jeweiligen Disziplinen hinaus einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Bevorzugt gefördert werden dabei die Fachrichtungen biologische Evolution, Paläontologie, Meeresbiologie, Botanik und Kosmologie. Bei Pantheon erschien im Juli 2010 "Die Vermessung des Glaubens. Forscher ergründen, wie der Glaube entsteht und warum er Berge versetzt."

Über den Autor

Ulrich Schnabel, geboren 1962, studierte Physik und Publizistik in Karlsruhe und Berlin und ist Wissenschaftsredakteur bei der ZEIT. 1997 veröffentlichte er bei Rowohlt zusammen mit Andreas Sentker: »Wie kommt die Welt in den Kopf. Reise durch die Werkstätten der Bewusstseinsforscher«. Ulrich Schnabel schrieb in der ZEIT und in GEO viel beachtete Artikel über Religion und Bewusstseinsforschung und wurde 2006 mit dem »Georg von Holtzbrinck-Preis« für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet. Drei Jahre später veröffentlichte er bei Blessing: "Die Vermessung des Glaubens". Es wurde von "Bild der Wissenschaft" als "Wissenschaftsbuch des Jahres 2009" ausgezeichnet. Im Oktober 2010 erhält Schnabel ferner den Werner und Inge Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung.


(Quelle: Random House)