
Carlsen (März 2026)
ca. 192 Seiten, 14,00 EUR
ISBN: 978-3-551-80726-7
Genre: Adventure, Slice of life
Klappentext
Zwei, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch das gleiche suchen.
Ein einsamer Bär macht sich auf die Reise, um seine Artgenossen zu finden. An seiner Seite: eine kleine, neugierige Krähe. Gemeinsam durchstreifen sie wilde Wälder, erklimmen hohe Berge und entdecken glitzernde Seen. Sie stehen vor immer neuen Herausforderungen, wachsen über sich hinaus und merken: Wahre Freundschaft findet man manchmal genau dort, wo man sie am wenigsten erwartet.
Eine berührende Geschichte über Zusammenhalt, Mut und die Suche nach einem Platz, an dem das Herz zu Hause ist.
Rezension
In einer dunklen Nacht bei Neumond entdeckt eine Krähe einen kleinen Bären, der einsam weint. Sie leistet dem Bären Gesellschaft bis zum nächsten Morgen. Da der Kragenbär einen Halbmond in seinem Fell hat, bezeichnet sie ihn als Mondbären. Dankbar für den gemütlichen Schlafplatz möchte sie wieder nach Hause fliegen, doch sie erkennt nichts in der Gegend. Sie weiß nicht, wohin sie muss oder woher sie gekommen ist. Netterweise darf sie auf dem Rücken des Bären reiten auf der Suche nach ihrem Zuhause.
Bei dieser Wanderung erfährt die Krähe, dass auch der Bär nicht weiß, wo er hingehört. Er ist ganz alleine und hat auch schon ewig keinen anderen Bären mehr gesehen. Kurzerhand beschließt die Krähe, dem Bären auf der Suche nach anderen Bären zu helfen. Und so reisen die beiden gemeinsam. Die Krähe kann dem Bären vieles erklären, was dieser nicht kennt. Sie treffen andere Tiere, sowohl wilde, als auch Nutztiere. Gefährliche und freundliche. Aber sie geben nicht auf und setzen ihre Reise fort. Und dabei freunden sie sich immer mehr an. Doch wie kam es, dass sie sich überhaupt getroffen haben?
„Die Reise des Mondbären“ erzählt auf süße und ruhige Art und Weise die Reise der beiden ungewöhnlichen Gefährten. Doch es gibt auch noch ein Geheimnis, von dem sie nichts wissen. Sollten sie das Ziel ihrer Reise erreichen, erwartet sie etwas, mit dem sie nicht rechnen.
Genauso wie die Story sind auch die Zeichnungen eher einfach gehalten. Trotzdem sind die verschiedenen Tierarten sehr gut getroffen und ohne Probleme zu erkennen. Auch die Menschen, die sporadisch auftauchen, sind einfach gehalten. Die Tiere erhalten teilweise menschliche Gesichtsausdrücke, um ihre Gefühle zu transportieren und die Krähe weiß erschreckend viel über menschliches Verhalten, aber wenn man in der Story drin ist, stört das nicht.
Auch die Natur, durch die die beiden streifen ist sehr schön und abwechslungsreich gestaltet. In das Werk ist sehr viel Liebe geflossen und es wendet sich sichtbar an ein jüngeres Publikum. Ho ist bekannt für herzerwärmende Werke, in denen häufig das Alltagsleben von Tieren geschildert wird.
Fazit
„Die Reise des Mondbären“ ist eine einfache aber herzerwärmende Geschichte, die man gut zwischendurch mal lesen kann.
Pro & Contra
+ süße Geschichte
+ saubere Zeichnungen
+ gut erkennbare Tiergestaltungen
o einfach gehalten
Bewertung: ![]()
Handlung: 3/5
Charaktere: 3/5
Zeichnungen: 3/5
Lesespaß: 3/5
Preis/Leistung: 3/5