Shinobi Undercover (Ippon Takegushi / Santa Mitarashi)

shinobi undercover

Carlsen (Juli 2026)
ca. 190 Seiten, 8,00 EUR
ISBN: 978-3-551-80824-0

Genre: Action, Comedy, Slice of life


Klappentext

Die Zeit ist die Gegenwart! Yodaka, Mitglied einer im Verborgenen agierenden Ninja-Einheit der Öffentlichen Sicherheit, erhält den Auftrag, die Oberschülerin Aoi Mukai zu beschützen.
Der extrem kommunikationsschwache Yodaka soll als Schüler getarnt auf Aoi aufpassen, doch aus irgendeinem Grund freundet sie sich sogar mit ihm an?!


Rezension

Auch heute gibt es sie noch: Ninja. Im Geheimen agieren sie, um für die Öffentlichen Sicherheit die Welt ein Stück besser zu machen. Yodaka ist einer dieser Ninja. Und hierbei ist er auch sehr gut … solange er nicht mit Menschen sprechen muss. Denn das kann er überhaupt nicht. Doch ausgerechnet er wird auf eine Mission als Oberschüler geschickt. Dort soll die Oberschülerin Aoi Mukai beschützt werden. Doch Yodaka wird beruhigt, er ist nicht der einzige Ninja, der sich an der Schule eingeschlichen hat. Andere haben den Auftrag sich Aoi anzunähern, um sie immer beschützen zu können. Yodaka ist nur als zusätzliche Unterstützung gedacht. Doch Aoi hat hier scheinbar andere Pläne – denn die Ninja, die sich ihr nähern sollten, interessieren sie gar nicht, sie beschließt ausgerechnet sich mit Yodaka anzufreunden. Aber wieso?! Scheinbar haben es mächtige Organisationen auf Aoi abgesehen, die gefährliche Gegner senden. Die Ninja müssen hart dafür arbeiten, Aoi zu beschützen, Unbeteiligte nicht hineinzuziehen und ihre Identität dabei nicht zu verraten.

„Shinobi Undercover“ lebt vor allem von Yodakas Unbeholfenheit mit anderen Menschen. Ob die Beschützer nun Ninja oder einfache Bodyguards sind, macht nur minimal einen Unterschied. Und somit hat man eine Geschichte, wie sie schon oft erzählt wurde. Aber gerade durch diesen Faktor wird diese Story einzigartig und sehr lustig. Yodaka ist nicht einfach nur sehr introvertiert – er weiß einfach gar nicht, wie er mit Menschen sprechen soll. Und genau das scheint Aoi lustig zu finden und zwingt ihn auch mal in genau die Situationen, denen er ausweichen möchte.

Die Ninja haben immer Kontakt zu einem Operator, der alles im Blick zu haben scheint. Allerdings wechselt das von Situation zu Situation, meistens scheint der Operator auch immer zu sehen, was gerade passiert, dann gibt es aber wieder Situationen, wo der Operator nachfragen muss, was gerade passiert. Auch scheint niemand zu bemerken, dass Yodaka ständig mit sich selbst zu sprechen scheint. Aber die Geschichte scheint mehr auf den Humor ausgelegt zu sein, als sich wirklich ernst zu nehmen. Noch ist unklar wieso Aoi überhaupt so wichtig ist und was die beiden Seiten mit ihr vorhaben. Sie scheint schon einiges durchgemacht zu haben, zeigt aber noch nicht sehr viel Tiefgang. Im ersten Band geht es mehr um die verschiedenen Fähigkeiten der Ninjas und ihrer Gegner und um das allgemeine Setting.

Die Zeichnungen sind sehr sauber und dynamisch gestaltet. Die Kämpfe sind abwechslungsreich gestaltet und bleiben trotz ihrer Dynamik übersichtlich und nachvollziehbar. Die Gesichter der Charaktere können die Emotionen sehr gut transportieren.


Fazit

„Shinobi Undercover“ ist eine lustige Schul-Serie mit vielen Kämpfen und einer guten Portion Humor.


Pro & Contra

+ lustige Story
+ dynamische Zeichnungen
+ abwechslungsreiche Charaktere
+ nachvollziehbare Entwicklungen

Bewertungsterne4.5

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 4,5/5
Zeichnungen: 4,5/5
Lesespaß: 4,5/5
Preis/Leistung: 4/5