Im Februar 2020 erscheint "Opferfluss" von Lorenz Stassen:
"Nach zwei spektakulären Kriminalfällen, die er aufklären konnte, ist Nicholas Meller vom Underdog zum Staranwalt geworden - doch die Verbrechen, die er hautnah erleben musste, hinterlassen ihre Spuren. Zudem hat er sich die Polizei nicht gerade zum Freund gemacht. So überrascht es Meller, als ihn Kommissar Rongen um Hilfe bittet. Rongen ist des Mordes angeklagt! Alte Konflikte sind vergessen, denn für Rongen geht es jetzt um alles oder nichts. Nach und nach gerät Meller in ein Netz aus Korruption, Gewalt und Leidenschaft - ein Netz, aus dem es kein Entkommen mehr zu geben scheint ..."
Buchdetails:
Nicholas-Meller-Serie, Band 3Paperback , Klappenbroschur,
384 Seiten, 12,00 EUR
ISBN: 978-3-453-43945-0
Zum Autor: Lorenz Stassen, geboren 1969, wuchs in Solingen auf und wurde zunächst Chemielaborant. Er wechselte ins Film- und Fernsehgeschäft und arbeitet seit 1997 als freischaffender Drehbuchautor, u. a. für »Alarm für Cobra 11« und »Soko Köln / Soko Stuttgart«. »Angstmörder« ist sein erster Roman. Lorenz Stassen lebt in Köln.
zum Nikolaus gibt es ein kleines Social-Media-Gewinnspiel von uns:
Wir verlosen "Transfusion" von Jens Lubbadeh und "Nur wer loslässt, hat das Herz frei" von Amy E. Reichert. Mitmachen könnt ihr auf unseren Social-Media-Kanälen:
Im März 2020 erscheint "Die Herren der Zeit" von Eva García Sáenz:
"Der dritte Fall für Inspector Ayala, genannt Kraken.
Vitoria im Baskenland. Wieder erschüttert eine Serie von Morden die Stadt. Sie folgen düsteren mittelalterlichen Ritualen. Inspector Ayala alias Kraken muss feststellen, dass die Verbrechen alle in einem geheimnisvollen historischen Roman beschrieben sind. Der Titel des Buchs lautet »Die Herren der Zeit«. Und auch mit Krakens eigener Vergangenheit scheint das Epos zusammenzuhängen. Ein höchst gefährlicher Fall, nicht nur für den Inspector, sondern auch für seine Familie."
Übersetzt von Alice JakubeitPaperback, Klappenbroschur 528 Seiten, 15,00 EUR ISBN: 978-3-651-02585-1
Zur Autorin: Eva García Sáenz stammt aus Vitoria im Baskenland, wo auch ihre Bücher spielen. Ihre Krimi-Serie um den Ermittler Ayala alias »Kraken« machte sie mit einem Schlag berühmt und gelangte auch in Deutschland direkt nach ganz oben auf die Bestsellerliste. Die drei Bände haben sich bis heute über eine Million Mal in Spanien verkauft, die Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. Der erste Band, »Die Stille des Todes«, wurde mit Javier Rey fürs Kino verfilmt, eine TV-Serie ist in Planung.
in drei Wochen ist Weihnachten und auch wir überlegen, was wir unseren Liebsten schenken sollen. Für alle Bücherfreunde haben wir auch in diesem Jahr wieder ein paar Geschenktipps parat, den Anfang machen unsere Redakteurinnen Almut und Swantje:
Almut
2019 war, auch wenn es noch ein paar Tage dauert, ein Jahr, in dem die Bundesrepublik sich selbst auf Apokalyptik gebürstet und zugleich im aktuellen „Glücksatlas 2019“ der Deutschen Post als überaus glücklich deklariert hat. Was liegt da näher, als einen Geschenktipp für Weihnachten abzugeben, der dieses Spektrum abdeckt. Deshalb ist meine Empfehlung, und dies jenseits jeglichen vernünftigen Zweifels, „Schwarzer Leopard, roter Wolf“ von Marlon James. James erzählt eine Geschichte in einer Vielzahl von Geschichten, die Quest eines Ich-Erzählers mit dem sprechenden Namen Sucher. Eine sprachliche Herausforderung, überbordend imaginativ, voller schöner oder obszöner Sätze und Bilder, explizit in allen Darstellungsbereichen, Weltenbau vom Feinsten, eine Vielzahl fremdartiger Wesen. Tausendundeine Nacht afrikanischer Mythen und Legenden, erheblich gewalttätiger als die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Mit Charles Dickens und „Eine Geschichte aus zwei Städten“ gesprochen: Es ist das beste Buch, es ist das schlechteste Buch, eine Geschichte der Weisheit, eine Geschichte des Unsinns. Je nach Herangehensweise und Erwartungshaltung. Es ist ein Buch über das Licht und die Dunkelheit. Nun ja, meist über die Dunkelheit. Und es ist eins der besten Bücher des Jahres, oder seit langer Zeit.
Als weiteren Geschenktipp möchte ich einen Roman empfehlen, der gerade erschienen und auf Literatopia noch nicht rezensiert ist. John le Carré hat mit "Federball" ein Monster von einem politischen Thriller vorgelegt. Der 88-jährige Schriftsteller verpackt in eine Geschichte über das Wiederaufkeimen des Ost-West-Konflikts, auch bekannt als Kalter Krieg, eine scharfe und saubere Analyse Großbritanniens von heute: der Brexit, der Ausverkauf Londons durch Eliten an Oligarchen, das korrupte Netzwerk, das Superreiche aus dem Osten und Politiker aus England bilden. Le Carré lässt eine Figur äußern, dass die Briten von einem „Haufen reicher, elitärer Schwindler, die sich als Männer des Volkes gerieren, über die Klippe gescheucht“ werden. Der Inhalt ist mit geringen Anpassungen auf andere Länder übertragbar. Wen interessiert, warum beispielsweise Politiker nichts gegen offensichtliche Missstände und Fehlentwicklungen unternehmen, für den oder die ist dieser spannende und unterhaltsame Thriller ein schönes Geschenk.
Swantje
Ich war von Mark Lawrence’ „Book of the Ancestor“-Serie begeistert – und freue mich daher sehr, dass Fischer Tor sie jetzt als „Waffenschwestern“ („Red Sister“), „Klingentänzer“ („Grey Sister“) und „Schattenkämpfer“ („Holy Sister“) auch deutschen Leser*innen zugänglich macht. Es handelt sich um eine teilweise recht blutige Geschichte in einer apokalyptischen Welt, aber es gibt auch Hoffnung, tiefe Freundschaften und einprägsame (Frauen-)Figuren, deren Beziehungen zueinander so vielfältig sind wie sie selbst. Dazu kommt noch Mark Lawrence’ poetische Sprache.
Ich war ebenfalls von Judith und Christian Vogts Serie um „Die 13 Gezeichneten“ sehr angetan – Flintlock Fantasy ist ein Mini-Subgenre von dem ich gerne mehr sehen würde. Fans davon kann ich auch „Die tausend Namen“ von Django Wexler und die „Powder Mage“-Reihe von Brian McClellan empfehlen.
Darüber hinaus bin ich endlich dazu gekommen, einen Beinahe-Klassiker der Phantastik zu lesen: China Miévilles „Perdido Street Station“, der in eine originelle und beängstigende Fantasy-Metropole entführt. Ungewöhnliche Charaktere, ein Hintergrund voller politischer Spannungen, ein atmosphärisches Setting und unheimliche Antagonisten machen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis.
„Space Opera“ ist mit seiner schrillen Ästhetik das absolute Kontrastprogramm zum düster-industriellen New Crobuzon. „Der Eurovision Song Contest im Weltraum“ klingt erstmal wie eine alberne Idee, und das ist es auch. Trotzdem schafft es Catherynne M. Valente, einen völlig abgedrehten Plot voller absurdem Humor auch mit echten Emotionen und expliziten Bezügen zu politischen Missständen zu füllen.
Eine Sachbuch-Empfehlung wäre „Bullshit Jobs“ von David Gräber, der mit anschaulichen Beispielen die Frage stellt, welche der Jobs, denen Menschen einen Großteil ihres Lebens widmen, wirklich eine Berechtigung haben, und was es mit Menschen macht, wenn sie ihre Arbeit als sinnlos empfinden.
Wir wünschen allen eine besinnliche Adventszeit. Demnächst folgen weitere Geschenktipps von unserer Redaktion. Und natürlich lohnt es sich immer, auch die Tipps der vergangenen Jahre anzuschauen ;)
soeben ist ein Interview mit C. J. Knittel bei uns erschienen!
Wir sprachen über seinen aktuellen Science-Fiction-Thriller "Die Träne des Phönix", seinen im nächsten Jahr erscheinenden Roman "Tonkari - Das Herz des Greifen", über seine Vorliebe für klassische SF, über außerirdisches Leben und vieles mehr ...