Der Tod auf dem Nil - Ein Fall für Poirot (Agatha Christie)

tod auf dem nil

Atlantik (2014)
Taschenbuch, 320 Seiten, 14,00 EUR
ISBN: ‎ 978-3455650020

Genre: Krimi


Klappentext

Hercule Poirot freut sich auf eine erholsame Kreuzfahrt auf dem Nil. Doch dazu kommt es nicht. Auch Linnet Ridgeway hat sich den Verlauf ihrer Flitterwochen wohl anders vorgestellt. Die junge, bildschöne Millionenerbin wird tot aufgefunden, und Poirots Ermittlungskünste sind gefragt. Fast jeder der Mitreisenden hat ein Motiv.


Rezension

Der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot freut sich auf eine erholsame Kreuzfahrt auf dem Nil. Doch es kommt, wie nicht anders zu erwarten: Die junge und bildhübsche Millionenerbin Linnet Ridgeway möchte auf dem Dampfer ihre Flitterwochen verbringen, doch plötzlich wird sie mit einer Kugel im Kopf aufgefunden. Poirot hat seinen nächsten Fall. Er muss sich anstrengen, denn fast jeder der Mitreisenden hätte ein Motiv gehabt.

Der Lebenslauf von Agatha Christie braucht nicht vorgestellt zu werden. Es sei aber der Hinweis gestattet, dass die Schriftstellerin Ägypten aus ihrer Jugend kannte. Sie verbrachte eine längere Zeit mit ihrer Mutter im Land der Pharaonen.

Der vorliegende und hier besprochene Titel erschien 1937 im englischsprachigen Original. Die deutsche Übersetzung folgte erst 1939. Der Stoff wurde mehrfach für das Theater adaptiert und verfilmt, beispielsweise mit Peter Ustinov. Sogar eine Comicadaption gibt es, von Isabelle Bottier Callixte.

Doch zurück zu diesem Buch. Was ist von ihm zu halten? Die Sekundärliteratur beschreibt es als bekanntes und beliebtes Werk. Ob das an den Filmen liegt? Keine Ahnung. Die Verkaufszahlen im Buchhandel bzw. Ausleihzahlen in öffentlichen Büchereien seien hier einmal außen vor.

Der Autor dieser Rezension fühlt sich an den "Mord im Orientexpress" erinnert. Ein überschaubarer Raum, eine überschaubere Tätergruppe, Poirot findet das Ergebnis – die Handlung ist auf ihn persönlich zugeschnitten. Gleichzeitig sind die Unterschiede offensichtlich. Die Handlung beginnt hier in England und findet ihren Höhepunkt in Ägypten. Gefühle wie Liebe und Eifersucht spielen hier eine große Rolle.

Die Handlung ist gut konstruiert und wird sicherlich auch angenehm erzählt. Ob man das Buch wirkliche kennen muss oder ob es reicht, die Filme gesehen zu haben, kann ja jeder Lelser selbst entscheiden.


Dies ist eine Gastrezension von Andreas Rüdig, herzlichen Dank!

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